"Wo Liebe ist, da ist Leben." Mahatma Gandhi
Neues aus Bad Hersfeld * kulturell * interessant * wissenswert*

Landkreis/Region Hersfeld-Rotenburg - Informationen, Veranstaltungen, Fotos und Filmbeiträge


Wasserpavillion im Kurpark Bad Hersfeld

Die Heilbäder und Kurorte in Hessen laden am 3. Oktober zum 2. KURerlebnistag ein

Lebendig, inspirierend und so wichtig wie noch nie zuvor in ihrer langen Tradition: Die Kur lässt neue Welten entdecken. Einen kleinen Blick auf die Geheimnisse der Kur verspricht der

2. KURerlebnistag, zu dem die Heilbäder und Kurorte in Hessen am Mittwoch, dem 3. Oktober 2018 einladen.

Da gibt es geführte Wanderungen zu mystischen Orten, Heilwasserverkostungen in wunderschönen Kurparks, die Besichtigung eines Gradierwerks, Vorführungen von Kneipp-Anwendungen, Atemgymnastik zum Mitmachen und vieles mehr.

Es wird ein spannender Tag für die großen und kleinen Besucher. In Bad Hersfeld haben Sie die Möglichkeit an einer Führung durch den Kurpark der Jahreszeiten mit anschließender Heilwasserverkostung teilzunehmen. Die Führung beginnt um 14:30 Uhr, Treffpunkt ist am Kurpark. Die Teilnahmegebühr beträgt 5,00 €, Kinder bis 6 Jahre sind frei.

Wer lieber Märchen mag, darf sich in Bad Sooden-Allendorf auf eine Stadtführung mit Frau Holle freuen. In Bad Salzschlirf führt eine E-Bike-Tour zur Teufelsmühle. In Neukirchen wird eine geführte Wanderung zum Wasserfall Christerode angeboten.

Insgesamt bieten in diesem Jahr 19 Heilbäder und Kurorte in Hessen spannende Veranstaltungen am 2. KURerlebnistag an. Einen Überblick über die Aktivitäten in den verschiedenen Orten gibt der handliche Flyer, den der Hessische Heilbäderverband eigens für diesen Aktionstag herausgebracht hat. Übersichtlich gestaltet finden sich hier alle Veranstaltungen, Adressen und Anfangszeiten.

„Es ist ein vielseitiges und spannendes Programm entstanden“, freut sich Almut Boller, die Geschäftsführerin des Hessischen Heilbäderverbandes, auf den 2. KURerlebnistag und besonders über das Engagement der Heilbäder und Kurorte in Hessen. Denn der jährlich stattfindende Aktionstag soll die Natürlichen Heilmittel und die lange Tradition der Kur wieder in den Blickpunkt rücken und auch ein Zeichen setzen für die Gemeinschaft der Heilbäder und Kurorte in Hessen.

Der Flyer zum 2. KURerlebnistag ist in der Tourist-Information in Bad Hersfeld, Am Markt 1, erhältlich und kann auf der Internetseite des Hessischen Heilbäderverband unter www.hessische-heilbaeder.de eingesehen und heruntergeladen werden.


Eltern-LAN – Eine Videospiel-Party für Eltern und Pädagogen - Noch Plätze frei, bis Mittwoch Anmeldungen möglich

Computer- und Videospiele sind aus dem Alltag von Kindern nicht mehr wegzudenken. Erwachsene hingegen stehen der Faszination digitaler Spielwelten oft ratlos gegenüber. Was macht die Games so attraktiv? Und wie wirken sie? Die Kinder-, Jugend- und Familienförderung des Landkreises lädt deshalb am Samstag, den 13. Oktober 2018, von 14.00 bis 18.30 Uhr im Mehrgenerationenhaus Dippelmühle (Bad Hersfeld) wieder zu einer Eltern-LAN ein.

Hier erhalten Eltern, Jugendarbeiter und Lehrkräfte die Möglichkeit, eigene Computerspielerfahrungen zu machen, praktische Einblicke in jugendliche Medienwelten zu sammeln und über den Inhalt und die Wirkung der virtuellen Spielwelten mit Medienpädagogen ins Gespräch zu kommen. So möchten die Veranstalter Erwachsenen Einblicke in die heutige Freizeitbeschäftigung von Kids und Jugendlichen ermöglichen und konkret Anregungen und Ideen anbieten, wie man über Computerspiele ins Gespräch kommt. 

Um den Teilnehmenden ausreichend Zeit für Spielphase und Diskussion zu bieten, wird die Eltern-LAN auf eine Dauer von insgesamt ca. 4,5 Stunden angesetzt. Im geschützten Raum ist hier Zeit zum Ausprobieren, Zuhören, Verlieren, Gewinnen, Diskutieren. Die benötigte Technik wird gestellt, sodass direkt losgelegt werden kann. Die Eltern-LAN ist eine gemeinsame Veranstaltung von spielbar.de, der Plattform der Bundeszentrale für politische Bildung zum Thema Computerspiele, dem Spieleratgeber-NRW des Vereins ComputerProjekt Köln e.V. und der Akademie Remscheid für Kulturelle Bildung des Bundes und des Landes NRW e.V. Sie wird in Zusammenarbeit mit der Kinder-, Jugend- und Familienförderung Hersfeld-Rotenburg veranstaltet. 

Erwachsene, die an der Eltern-LAN teilnehmen möchten, melden sich bitte bis Mittwoch per E-Mail an jugendschutz@hef-rof.de mit Name und Anschrift an. Unter der Telefonnummer 06621-875217 gibt es weitere Infos. Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben.


24 Stunden am Tag einsatzbereit - Landrat Dr. Koch besucht überörtliche Feuerwehren im Kreis

Egal ob Verkehrsunfall, Brand oder Gefahrguteinsatz: Die Feuerwehren im Landkreis Hersfeld-Rotenburg sind stets zur Stelle, um das Wohl der Bürger zu garantieren. Können beispielsweise Großbrände von den Einsatzkräften vor Ort nicht allein bewältigt werden, helfen die überörtlichen Feuerwehren aus. „Sie sind 24 Stunden am Tag einsatzbereit“, wertschätzt Landrat Dr. Michael Koch das besondere Engagement der Feuerwehrkameradinnen und –kameraden.

Zusammen mit Thorsten Bloß, Leiter des Fachdienstes Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz beim Landkreis, und dem stellvertretenden Kreisbrandinspektor Martin Orf, stattete er jetzt allen drei überörtlichen Feuerwehren im Landkreis – in Bad Hersfeld, Rotenburg und Wildeck-Obersuhl – sowie denen mit zugeordneten Autobahnabschnitten – Bad Hersfeld, Kirchheim, Niederaula und Wildeck – einen Besuch ab.  Auf seinen zwei Touren nahm sich Koch viel Zeit für die einzelnen Wehren. Neben Rundgängen sprach er mit den Verantwortlichen der Wehren über die Aufgaben und Herausforderungen der Wachen. Die überörtlichen Feuerwehren stellen Räumlichkeiten für die Aus- und Weiterbildung zur Verfügung und unterhalten besondere Fahrzeuge. Jede Feuerwache hat gesonderte Aufgaben. In Obersuhl werden die Feuerwehrgrundausbildung und die Ausbildung der Truppführer, Maschinisten und Sprechfunker im ganzen Kreis durchgeführt. In Rotenburg steht neben der Drehleiter auch der Einsatzleitwagen 2. Ebenfalls über eine Drehleiter sowie zwei Gerätewagen Gefahrgut und Wasserrettung verfügt die Feuerwehr Bad Hersfeld. Zudem sind dort die Atemschutzübungsstrecke und die Schlauchwaschanlage zu finden. Hierfür erhalten die drei Feuerwehren vom Landkreis einen Zuschuss von durchschnittlich etwa 85.000 Euro pro Jahr.

Gesprochen wurde außerdem über die Digitalisierung und den steigenden Verwaltungsaufwand für die Feuerwehren. So müssen alle Einsatzdaten in der Feuerwehr-Verwaltungssoftware Florix eingetragen werden. „Als Landkreis unterstützen wir unsere Feuerwehren, wo wir nur können“, sagt Koch. „Die Freiwilligen Feuerwehren leisten hervorragende Arbeit.“


Achter Freiwilligentag im Landkreis Hersfeld-Rotenburg - Großes Engagements beim Freiwilligentag

Der achte Freiwilligentag in Hersfeld-Rotenburg hat so viele Mitstreiter wie nie zuvor: Rund 800 freiwillige Helfer haben sich vergangenen Samstag mächtig ins Zeug gelegt. Bei 56 gemeinnützigen Mitmach-Aktionen engagierten sie sich in den Dörfern und Städten im ganzen Kreisgebiet, um das gemeinschaftliche Wohl zu stärken. Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg unterstützt den Freiwilligentag, der im Rahmen der bundesweiten Woche des bürgerlichen Engagements stattfand, finanziell. Landrat Dr. Michael Koch stattete sechs Projekten am vergangenen Samstag einen Besuch ab. Der Landkreis unterstützt das Engagement mit einer Förderung von 100 Euro pro Aktion, wenn sich mindestens 10 Teilnehmer beteiligen.  

Koch dankte allen Beteiligten, die ihre Zeit einbringen und einen Beitrag für das Gemeinwohl leisten. „Ich bin stolz darauf, dass die Menschen in unserem Landkreis so engagiert sind.“ Auf dem Kinderspielplatz in Ludwigsau-Tann zum Beispiel reinigten und strichen mehrere Ehrenamtliche die Holzspiel- und Turngeräte. Ebenfalls mit frischer Farbe hantierten die Freiwilligen in Schenklengsfeld-Konrode. Sie verpassten dem Veranstaltungsraum ihres Dorfheims einen neuen Anstrich.
In Kirchheim pflegten die Ehrenamtlichen ihren Friedhof und auch im Ortsteil Rotensee der Gemeinde Hauneck verschönerten die Einwohner ihr Dorf. Sie schnitten Bäume und Hecken auf dem Friedhof sowie rund ums Dorfgemeinschaftshaus zurück. Der Heimatverein Gittersdorf hatte sich gleich zwei Projekte vorgenommen. Die Freiwilligen reinigten das Kriegerdenkmal und widmeten sich dem ehemaligen Gefrierhaus, dessen Fenster geputzt und der Rasen rund ums Gebäude gemäht wurde. Ihren Ort in neuem Glanz erscheinen ließen die Einwohner von Mühlbach, ebenfalls Teil der Gemeinde Neuenstein. Sie befreiten den Mühlbach vom Pommer bis zur Mühle vom Müll.
„Ohne das ehrenamtliche Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger wäre vieles heute nicht möglich gewesen“, sagte Koch. Allerdings, so betont er, ginge es am Freiwilligentag nicht darum, möglichst viele einmalig zum Arbeiten zu gewinnen. „Vielmehr möchte ich die Menschen ermutigen, sich dauerhaft in Vereinen oder anderen Institutionen ehrenamtlich zu engagieren.“

Die Ehrenamts-Agentur des Landkreises unterstützt Vereine und Freiwillige, um ihnen für ihr Engagement etwas zurückzugeben. Neben dem Freiwilligentag gibt es zum Beispiel die Ehrenamtskarte, mit der Karteninhaber bestimmte Vergünstigungen bei Kommunen erlangen. Zudem unterstützt die Vereinsförderung des Landkreises Sportvereine. Weitere Infos gibt es unter www.hef-rof.de/ehrenamt oder unter www.hef-rof.de/vereine.


Schulen und Schulserviceverwaltung in der Region Hersfeld-Rotenburg

Intakte und moderne Schulen, ein gutes Bildungs- und Betreuungsangebot liegt Landrat Dr. Michael Koch besonders am Herzen. Dazu gehört auch nach seiner Auffassung eine umfassende Nachmittagsbetreuung.

Landrat Dr. Michael Koch: „In der Zwischenzeit haben 12 Schulen ein Nachmittagsbetreuungsangebot von 7:30 Uhr bis 15:00 Uhr, “das kostet den Landkreis viel Geld, aber das ist eine gute zukunftsorientierte Investition“.

Seit dem Amtsantritt sind 12 von 29 Grundschulen in den „Pakt für den Nachmittag“ aufgenommen worden. Fast die Hälfte der Grundschulen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg.

14 dieser Schulen bieten mindestens an drei Tagen ein Betreuungsangebot von morgens ab 7:30 bis 15 Uhr, eine weitere Schule an 5 Tagen sogar von morgens 7:30 bis 16 Uhr an.

Landrat Dr. Michael Koch: „Ein besonderes Glück hatten wir dadurch, dass der Bund finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt hat, insgesamt 12 Mio. damit können wir im Schulsektor einiges bewirken“.

„Dennoch müssen wir alle an einem Strang ziehen, alle 48 Schulen sollen erhalten bleiben“, so Koch weiter.

Schulserviceverwaltung im Landkreis

Seit 02/17 gibt es den Schulservice Hersfeld-Rotenburg gGmbH. Der Schulservice im Landkreis koordiniert die Ganztagsangebote. Das heißt, er unterstützt die Schulen bei Betreuungs- und Ganztagsangeboten. 64 Beschäftigte (Ende 2017) betreuen zum Beispiel die Essensausgabe und die Bibliotheken.

Ein besonderes Anliegen von Dr. Michael Koch ist die energetische Sanierung zum Beispiel an den Obersbergschulen in Bad Hersfeld. „Die notwendige Arbeit an Fenster und Türen ist längst überfällig“, sagte der Landrat ergänzend.

Aber Landrat Dr. Michael Koch macht sich auch Sorgen, „wir haben 2500 Schüler weniger als vor 10 Jahren, was sich in der Zukunft sicherlich auf die finanzielle Unterstützung auswirken wird“.

Investitionen in den Schulen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg (IST-Daten zum 31.07.2018)

2016 Bau, Einrichtungen, Schul-IT            Gesamt:  7.094.817,65 €
2017 Bau, Einrichtungen, Schul-IT            Gesamt:  9.476.099,25 €

2018 Bau, Einrichtungen, Schul-IT            Gesamt: 14.046.109,26 €

Für den Landrat Dr. Michael Koch ist das eine „gute Investition in die Gesellschaft.“

Zukunft der Schulen

Der Landrat sieht in den sinkenden Schülerzahlen, im veränderten Schulwahlverhalten und in der steigenden Nachfrage nach anspruchsvollen Bildungsgängen eine zukünftige hohe Herausforderung.
Der Schulentwicklungsplan für 2017-2022 vom Kreistag im Februar 2018 beschlossen sieht vor, dass alle 48 Schulen des Landkreises erhalten bleiben, trotz der sinkenden Schülerzahl seit 2014 um 3,6 % auf 15.156 Schülern.

„Aber es gibt auch gute Nachrichten“, „der Breitbandausbau an den Schulen ist eine wichtige geplante Großbaumaßnahme in 2019, dafür werden ca. 2 Mio. Euro zur Verfügung gestellt“, so der Landrat Dr. Michael Koch abschließend.


Ministerpräsident Bouffier ehrt Engagement im Ehrenamt - Kreis feiert mit fast 1000 Ehrenamtlichen in der Stiftsruine

Offiziell ist die Hochsaison für die Bad Hersfelder Stiftsruine seit gut einer Woche vorbei, am Sonntagvormittag waren die Ränge trotzdem voll besetzt: Mit fast 1000 Gästen hat der Landkreis Hersfeld-Rotenburg seinen ersten Kreisehrenamtstag gefeiert. Schirmherr und Ehrengast war der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier, der die Bedeutung des Ehrenamts mit seiner Anwesenheit zusätzlich würdigte.

Das Ziel des Kreisehrenamtstags: All jenen ausführlich und feierlich Danke zu sagen, die sich im Landkreis mit unzähligen Stunden ehrenamtlich betätigen. Landrat Dr. Michael Koch sagte: „Für den Fortbestand unserer Gesellschaft sind Sie unverzichtbar. Wir brauchen Sie!“ Knapp 40.000 Menschen engagieren sich im Landkreis Hersfeld-Rotenburg in ihrer Freizeit ehrenamtlich. Anwesend waren am Sonntagvormittag rund 1000 geladene Gäste, unter anderem aus Feuerwehren, THW, DLRG, Bundeswehrkreisverbindungskommando, von den Bezirkslandfrauen, dem Sportkreis Hersfeld-Rotenburg stellvertretend für alle Sportvereine, der DRK-Kreisverbände sowie Vertreter der Landes- und Kreispolitik. Auch die politische Delegation des südkoreanischen Landkreises Cheorwon um Landrat Hyun-Jong Lee befand sich unter den Gästen. 

Landrat Koch ist besonders stolz auf das Engagement, ohne dass das tägliche Miteinander so viel ärmer wäre. Volker Bouffier fand in seiner Festrede treffende Worte: „Mit dem heutigen Tag möchten wir den stillen Helden des Alltags aufrichtig für ihr Engagement danken – für all das, was sie der Gemeinschaft schenken.“ Die Landesregierung unterstützt diesen Einsatz finanziell: Im laufenden sowie kommenden Jahr werden weitere rund 4,2 Millionen Euro in die Ehrenamtsförderung investiert.
Stellvertretend für alle Ehrenamtlichen hoben Landrat und Ministerpräsident zwei Personen besonders hervor. Mit der Ehrenplakette des Landkreises Hersfeld-Rotenburg wurden sie für ihr selbstloses Handeln geehrt. Karsten Hess führt den Landgasthof Hess in Neuenstein-Aua in dritter Generationen. Seit bereits 27 Jahren bereitet er Bedürftigen der Bahnhofsmission an Heiligabend ein Festmenü. Landrat Koch sagte: „Im Namen des Landkreises danke ich Ihnen für diese großartige Geste der Nächstenliebe.“ 

Mit viel Fürsorge kümmert sich Rita Eckardt mehr als ein Jahrzehnt nach ihrer Pensionierung um das Wohl zahlreicher Schüler. An mehreren Tagen in der Woche hilft sie dem Nachwuchs der Ernst-von-Harnack-Schule in Bad Hersfeld. „In unsere 48 Schulen im Landkreis investieren wir viel Geld und Arbeitsaufwand. Doch das schönste Gebäude nutzt nichts, wenn es nicht mit Freude und Menschlichkeit ausgefüllt wird. Frau Eckardt hat genau das geschafft. Dafür sind wir ihr sehr dankbar“, würdigte Landrat Koch.

Für herausragende Verdienste im Katastrophenschutz wurden weitere vier Personen mit der hessischen Katastrophenschutz-Medaille geehrt: Karsten Klein ist seit zehn Jahren Mitglied beim THW-Ortsverband Hersfeld (Medaille in Bronze), Axel Braun seit 25 Jahren beim THW-Ortsverband Hersfeld (Medaille in Silber). Petra Fischer und Hildegard Thon engagieren sich seit 40 Jahren in den DRK-Kreisverbänden Hersfeld (Petra Fischer) und Rotenburg (Hildegard Thon). Volker Bouffier steckte den Geehrten ihre Medaillen an und sagte: „Ich möchte damit alle freiwilligen Helfer ermutigen, in ihrem Engagement nicht nachzulassen.“

Tosenden Applaus gab es indes nicht nur für die geehrten Ehrenamtlichen, sondern auch für die musikalische Leistung der 158 anwesenden Sänger der Obersberg-Chöre. Unterstützt wurden sie vom talentierten „Cheorwon Boys and Girls“-Chor aus Südkorea. Stehende Ovationen erhielt auch die Bergmannskapelle Hattorf - spätestens beim Steigerlied hielt es keinen der Gäste mehr auf den Sitzplätzen. Die anschließende Verköstigung der Ehrenamtlichen übernahm das DRK.




- Gruppenfoto 6333:


Rettungswache DRK, Landrat Dr. Michael Koch, Europaallee

Halbzeit für Landrat Dr. Michael Koch - eine Bilanz mit Höhen und Tiefen aber mit viel Zuversicht und kein bisschen müde.

Heute: Ärztliche Versorgung im Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Wer auf dem Land lebt, muss zunehmend feststellen, dass eine Arztpraxis nach der anderen zumacht. Es gibt keinen Nachfolger, Selbstständigkeit ist nun Mal ein Risiko, und in den Ballungsgebieten gibt es bessere, sichere Arbeitsplätze und keine 60 Std. Woche.

Dazu kommt noch das Risiko der hohen Investition in einer ärztlichen Praxis.

Seit Jahren ist das ein wichtiges Thema in der Gesundheitspolitik „die Sicherstellung einer wohnungsnahen Ärzteversorgung. Auch die pflegerische Versorgung macht den Bürgerinnen und Bürger auf dem Land große Sorgen.

Die aktuelle Hausarztsituation ist im Landkreis Hersfeld-Rotenburg in der Zukunft auch nicht gerade rosig.

Dass es zu einer Verschärfung dieser Probleme zukünftig kommt, ist nicht von der Hand zu weisen. Hier sieht Landrat Dr. Michael Koch „einen Handlungsbedarf zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis“. „Durch die Gründung einer Hausarztakademie konnten wir bereits Hausarzt/Facharztstellen vermitteln“.

„Die Hausarztakademie ist auf ehrenamtlicher Arbeit aufgebaut und hat inzwischen 13 Mitglieder“. „Wir vom Landkreis unterstützen dieses Modell, sodass wir bereits einiges vermittelt werden konnte“ so Koch weiter.

Dr. Michael Koch betonte zudem, „dass leider immer noch die Kassenärztliche Vereinigung von einer statistischen Überversorgung im Landkreis spricht“. „Es muss wohl eigentlich jedem klar sein, dass ich mir heute bereits Gedanken machen muss, wenn der Nachholbedarf bis zum Jahr 2025 schon bei 47 Ärzten zu liegen kommt“.

Deutliche Zahlen:

Derzeit sind 82,5 Arztsitze verteilt auf 90 Köpfe
Das Durchschnittsalter der Ärzte liegt bei ca. 57 Jahr (Hessendurchschnitt: 55,1 Jahre).
So entsteht ein Nachholbedarf bis zum Jahr 2025 von zusätzlich 47 Ärzten und bis 2030 von rund 63 Ärzten. (Quelle: Fokus Gesundheit 2018)

Ohne entsprechende Gegenmaßnahmen ist zu erwarten, dass sich die Ungleichheiten bei der ärztlichen Versorgung weiter verschärfen, dem steuert der Landkreis derzeit bereits entgegen.

Ausblick von Landrat Dr. Michael Koch:

Maßnahmen für hausärztliche Versorgung durch Landkreis/Hausarztakademie

Die Weiterbildung von Arzthelfern zu Versorgungsassistenten in der Hausarztpraxis. Unterstützungsbedarf in medizinischer Versorgung, vermitteln Angebote und Hilfen vor Ort, Stärkung der Hausarztpraxis als „Ort der Versorgung“.

Tele-Medizin = Diagnose per Bildschirm/Computer/Telefon wird zukünftig nach dem Ausbau des Breitbandnetzes ein wichtiges Thema sein.
Hinwirken vom Landkreis und Hausakademie zur Anerkennung als Ausbildungspraxis zur Überzeugung weiterer Medizinstudenten, im Landkreis Hersfeld-Rotenburg tätig zu werden.


Archivbild: Landrat Dr. Michael Koch

Reportagereihe: Unser Landrat Dr. Michael Koch

Halbzeit für Landrat Dr. Michael Koch - eine Bilanz mit Höhen und Tiefen aber mit viel Zuversicht und kein bisschen müde.

Heute: Der Gesundheitsstandort Hersfeld-Rotenburg bekommt ein stabiles Fundament

„Was wäre wenn der Landkreis Hersfeld-Rotenburg sich nicht finanziell am Klinikum und am Herz-Kreislauf-Zentrum in Rotenburg an der Fulda beteiligen würde“, diese Frage, auch in Bezug auf die Schließung der Geburtenstation im Krankenhaus in Alsfeld, stellte sich Landrat Dr. Michael Koch wohl schon öfters.

Archivbild: Landrat Dr. Michael Koch seit 3 Jahren in voller Fahrt

Dass private Übernahmen und Beteiligungen an Kliniken nicht immer im positiven Sinne für die Mitarbeiter und vor allem für die Bevölkerung sind, hat sich in den letzten Jahren an vielen Standorten deutlich gezeigt.

„Es ist sehr viel Geld was das Land, und damit auch der Landkreis Hersfeld-Rotenburg in den Erhalt der Kliniken steckt, aber es ist ein gut angelegtes Geld“, sagte Landrat Dr. Michael Koch.

Um den Grundstein für eine zukunftsorientierte und nachhaltige Gesundheitsversorgung im Landkreis zu bewerkstelligen, war der Kauf des HKZ (Herz-Kreislauf-Zentrum) im Jahr 2016 eine gute Gelegenheit auch für die Sicherung von 3.093 Arbeitsplätzen in der Region.

Der Kauf des HKZ und die parallele Sanierung des Klinikums in Bad Hersfeld ist auch eine Wertschöpfung für die Region. Die Kaufkraft bleibt bestehen und letztendlich bedeutet das auch eine Sicherung der Arbeitsplätze.

Ausblick für die kommenden Jahre.

Archivbild - optimale Versorgung im Landkreis

„Ein Krankenhaus – zwei Standorte und eine Investition von über 80 Mio. Euro werden in bauliche und medizinische Weiterentwicklung investiert“ so der Landrat weiter.

Wohin fließt das Geld?

Das Bettenhaus West erhält einen Komplettumbau, der schon seit langen geplant ist
„Ab Oktober 2018 erfolgt die Sanierung und die Modernisierung, der jetzige Zustand ist keinem Patienten mehr zuzumuten“, sagte Michael Koch bei der Vorstellung der Halbzeitbilanz.

Klinikum Bad Hersfeld - Bettenhaus wird neu hergestellt

Allein 27 Mio. werden im Jahr 2019 zur Herstellung des Bettenhauses Mitte investiert. Dazu muss aber erst die Psychiatrie nach Rotenburg verlagert werden, damit in diesen Gebäudetrakt am Klinikum Bad Hersfeld die Patienten vom Bettenhaus Mitte einziehen können.

Das Herz-Kreislauf-Zentrum erhält im Jahr 2021 die jetzt noch in Bad Hersfeld ansässige Orthopädie. „Dies ist aus wirtschaftlichen Gründen geboten“, so Koch weiter.

HKZ mit Hubschrauberlandeplatz

Dass eine Funktionsanpassung in der Rodenbergklinik aus Gründen des Umzugs der Orthopädie notwendig ist, ist nicht von der Hand zu weisen. Genau so muss ein neuer Funktionstrakt im Herz-Kreislauf-Zentrum noch erstellt werden.

Durch die tatkräftige, finanzielle Unterstützung des Landes Hessen bekommt der Landkreis Hersfeld-Rotenburg einen herausragenden Gesundheitsstandort.


Archivbild - Landrat Dr. Michael Koch Hersfeld-Rotenburg

Reportagereihe: Unser Landrat Dr. Michael Koch

Halbzeit für Landrat Dr. Michael Koch - eine Bilanz mit Höhen und Tiefen aber mit viel Zuversicht und kein bisschen müde.                        
Auf den Tag genau vor drei Jahren ist Hersfeld-Rotenburgs Landrat Dr. Michael Koch in den neuen Job als Verwaltungschef des Kreises in sein Amt gestartet. Zahlreiche Kernthemen seiner Amtszeit konnte Koch bereits erfolgreich umsetzen. Aber so seine Meinung gibt es noch eine Menge zu tun. "Ich freue mich auf die kommenden Jahre und bin motiviert, den Landkreis weiter nach vorne zu bringen", sagte Koch bei einer Pressekonferenz am vergangenen Donnerstag.

"Ich kann es auch nicht glauben, dass es schon drei Jahre her ist, als ich mein Amt als Landrat angetreten habe", sagte Koch zu Beginn bei der Vorstellung "Rück- und Ausblick" auf die erste Amtszeit. "Vor allem die Zusammenarbeit mit der Presse war sehr positiv und dies möchte ich hier noch einmal betonen". Auch die Zusammenarbeit mit dem Kreisausschuss in der ersten Hälfte fand Koch als sehr positiv. "Es war und wird auch in der Zukunft eine erfolgreiche Zusammenarbeit, gemeinsam haben wir viel erreicht, dafür möchte ich mich bei den Mitgliedern von Kreisausschuss und Kreistag bedanken", so der Landrat weiter.

Die Nähe zu allen Bürgerinnen und Bürger im Kreis Hersfeld-Rotenburg liegt ihm besonders am Herzen. Unter dem Motto "Der Landrat unterwegs im Kreis" kommt er regelmäßig mit den Einwohnern ins Gespräch. Die zusätzlichen Bürgersprechstunden, die in allen zwanzig Kommunen des Kreises stattfinden, ist eine, wie er sagte "wichtige Erfahrung, es ist die Stimme der Einwohner vor Ort, die ich in meine Entscheidungen mit einfließen lasse".

"An vielen Stellen leisten die Bürgerinnen und Bürger unseres Kreises hervorragende Arbeit, in vielen Fällen auf ehrenamtlicher Basis". "Das können wir gar nicht genügend würdigen", sagte Koch weiter.

Ein besonderer Tag wird der 9. September 2018 sein. Dieser Tag ist der erste Kreisehrenamtstag für die Ehrenamtlichen aus Hersfeld-Rotenburg der, in der Bad Hersfelder Stiftruine stattfindet. Höhepunkt wird die Würdigung der Ehrenamtlichen aus Hersfeld-Rotenburg durch Ministerpräsident Volker Bouffier sein.

Ob es das Klinikum Hersfeld-Rotenburg, die ärztliche Versorgung, Schulen im Kreis oder der Ausbau der Kreisstraßen, der Landrat ist an vielen Entscheidungen mit eingebunden, das kostet viel Zeit und ist nicht mit einem acht Stundentag abgetan.

Lesen Sie als demnächst in unserer Reportagereihe unser Landrat Dr. Michael Koch einen Beitrag über den Umbau des Klinikums insbesondere, den Komplettumbau "Bettenhaus WEST" und die neue Herstellung "Bettenhaus Mitte".



Vier Dienstjubiläen und neun Verabschiedungen im Landratsamt. Für Verdienste in der Kreisverwaltung geehrt

Für mehr als 320 Dienstjahre wurden kürzlich einige Mitarbeiter der Kreisverwaltung Hersfeld-Rotenburg geehrt. „In unserer schnelllebigen Zeit ist es nicht mehr selbstverständlich, mehrere Jahrzehnte bei ein und demselben Arbeitgeber beschäftigt zu sein. Daher können alle Anwesenden stolz auf sich sein“, dankte Landrat Dr. Michael jetzt einigen seiner Mitarbeiter. Mit Glückwünschen für runde Dienstjubiläen bedacht wurden vier Mitarbeiter der Kreisverwaltung, weitere neun wurden in den Ruhestand verabschiedet. Während der Ehrung waren außerdem die stellvertretende Personalratsvorsitzende Gabriele Hattwich, Personalchefin Martina Tietz, Fachdienstleiterin Anja Csenar und der Leiter des Fachbereichs Recht, Aufsicht und Ordnung, Dieter Scheer, anwesend. 

25-jähriges Dienstjubiläum:
Vielen Kindern in Erinnerung geblieben ist Peter Kempf als stets fröhlicher Hausmeister der Grundschule Aulatal in Kirchheim. Kempf ist seit dem Jahr 1993 beim Kreisausschuss des Landkreises Hersfeld-Rotenburg beschäftigt. Anfang Mai feierte er sein 25-jähriges Dienstjubiläum. Vor seinem Job als Hausmeister arbeitete der Kirchheimer unter anderem als Gas- und Wasserinstallateur bei der Firma Hans Rüger in Wippershain (1983-1991) und der Firma Wolfgang Schaub (1992-1993). Diesen Arbeitsverhältnissen vorausgegangen ist eine dreijährige Ausbildung zum Gas- und Wasserinstallateur.

Anfang März 2018 konnte Timo Lahn ebenfalls sein 25-jähriges Dienstjubiläum feiern. Der Oberinspektor arbeitet seit Juli 2017 beim Kreisausschuss Hersfeld-Rotenburg in der Ausländerbehörde. Von 1993 bis 1996 absolvierte der gebürtige Eschweger eine Ausbildung bei der Bereitschaftspolizei Kassel. Auf Beschäftigungsverhältnisse als Einsatzbeamter bei der Bereitschaftspolizei Mühlheim und beim Polizeipräsidium Frankfurt am Main im Bereich Raub- und Rauschgiftdelikte folgte das Polizeipräsidium Osthessen: In der Polizeidienststelle Rotenburg war Timo Lahn unter anderem als Streifenbeamter tätig und wechselte im April 2017 in die Ausländerbehörde der Kreisverwaltung. 

Ihre Ausbildung zur Lebensmittelverkäuferin begann Elvira Schleinig im Jahr 1980. Bis sie ihre Tätigkeit in der Schulbibliothek der Gesamtschule Geistal in Bad Hersfeld im Oktober 1992 aufnahm, führte Elvira Schleinig eine Gaststätte und nahm anschließend Elternzeit. Im Jahr 1994 folgte eine Umschulung zur Bürokraft, damit sie anschließend nicht nur als Reinigungskraft in der Grundschue Asbach arbeitete, sondern dort auch Hausmeistertätigkeiten erledigte. Seit 2017 reinigt Elvira Schleinig zusätzlich das Jobcenter Bad Hersfeld. Im Juni dieses Jahres feierte sie ihr 25-jähriges Dienstjubiläum.

 

40-jähriges Dienstjubiläum:

Anfang Juni 2018 konnte Hilmar Reinhardt sein 40-jähriges Dienstjubiläum feiern. Der gebürtige Hersfelder startete seinen beruflichen Werdegang 1979 mit einer Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Auf Beschäftigungsverhältnisse in der Poststelle und der Schulabteilung folgte der Wechsel in die Kfz-Zulassungsstelle Rotenburg. Danach war Hilmar Reinhardt im Ausgleichsamt Rotenburg tätig und bearbeitete BAFöG-Anträge. Gleichzeitig absolvierte er die Fortbildung zum Verwaltungsfachwirt und arbeitet seit 1995 bei der Rechnungsprüfung des Kreises.

 

Verabschiedungen:

Seine Ausbildung zum Schlosser begann Alexander Geringer im Jahr 1970. Bis er seine Tätigkeit als Gartenarbeiter beim Kreisausschuss des Landkreises Hersfeld-Rotenburg 1998 aufnahm, folgten nach dem Militärdienst Jobs als Kraftfahrer in einer Autowerkstatt sowie als Lagerarbeiter bei der Firma Schenker. Nach über 20 Jahren beim Landkreis ging Alexander Geringer Ende Juni in den Ruhestand.

Als eine der guten Seelen im Team der Alheimer Grundschule kann man Ingrid Heusner bezeichnen. Sie arbeitet seit Juli 1992 im Reinigungsservice der Schule. Auch sie wurde Ende Juni – nach 26 Jahren – in den Ruhestand verabschiedet. 

Ein weiteres Teammitglied im Reinigungsservice der Schulen im Kreis ist Elsbeth Müller, die nach 35 Dienstjahren in den Ruhestand verabschiedet wurde. Zunächst arbeitete sie im Reinigungsservice der Friedrich-Fröbel-Schule Bad Hersfeld, wechselte dann an die Wilhelm-Neuhaus Schule Hersfeld, wo sie seit Februar 1993 bis Juni dieses Jahres tätig war. Zuvor war Elsbeth Müller unter anderem als Haushaltshilfe bei der Firma Leonhard Kaiser und als Raumpflegerin bei der Bundesknappschaft beschäftigt.

Ihre Ausbildung zur Näherin begann Gudrun Pflaum im Jahr 1967. Diesen Job machte sie bis 1971. Nach einer Elternzeit folgten Beschäftigungen als Raumpflegerin bei K+S und der Firma Plural. Bis zu ihrem Ruhestand Ende Mai 2018 war sie als Raumpflegerin in beiden Schulen in Heringen tätig. 

Als eine weitere gute Seele im Team der Tannenbergschule Nentershausen kann man Erika Römer nennen. Seit Oktober 2006 arbeitet sie im Reinigungsservice der Schule und wurde kürzlich in den Ruhestand verabschiedet. Zuvor folgten verschiedene berufliche Stationen, unter anderem als Maschinenführerin, Zimmermädchen, Haushälterin oder Tätigkeiten in der Produktion.

Als ihr zweites Zuhause kann Angelika Schmidt die Jakob-Grimm-Schule in Rotenburg betrachten: Seit über 17 Jahren arbeitet sie dort im Reinigungsservice. Ihren beruflichen Werdegang begann Angelika Schmidt 1967 mit einer Ausbildung zur Hauswirtschafterin. Anschließend als Haushaltshilfe im Modehaus der Familie Spillner tätig, folgten verschiedene Beschäftigungen, unter anderem in der Molkerei Bebra. Angelika Schmidt ging Ende Mai in den Ruhestand. 

Tausenden Kindern in Erinnerung geblieben ist Günter Schott als allzeit bereiter und immer gut gelaunter Hausmeister der Modellschule Obersberg in Bad Hersfeld. Schott ist seit dem Jahr 1992 beim Kreisausschuss des Landkreises Hersfeld-Rotenburg beschäftigt. Vor seinem Job als Hausmeister der MSO arbeitete er unter anderem als Heizer und Schlosser beim Bundesgrenzschutz (1980-1992), Betriebsschlosser bei der Firma Rotpunkt-Zimmermann (1976-1980) sowie in der Versuchswerkstatt der Firma Siemens. Vor seinem Wehdienst absolvierte Schott Anfang der 1970er-Jahre eine Ausbildung zum Mechaniker, ebenfalls bei der Firma Siemens. Nach über 40 Jahren im öffentlichen Dienst ging Schott Ende Mai 2018 in den Ruhestand.

Mit Leib und Seele war Karin Sieger Teil des Teams der Grundschule Unterhaun. Seit 30 Jahren arbeitete sie im Reinigungsservice der Schule. Zuvor war sie als Reinigungskraft der Firma Gesuko beschäftigt. Ende Juli wurde Karin Sieger in den Ruhestand verabschiedet. 

Ebenfalls Teil eines Schulteams war Edelgard Stunz: Seit Februar 1989 war sie als Reinigungskraft der Beruflichen Schulen Bebra tätig und wurde Ende Mai in den Ruhestand verabschiedet. Vorausgegangen waren eine Ausbildung zur Großhandelskauffrau sowie verschiedene Beschäftigungen als kaufmännische Angestellte.


Demenz im Alter - wer ist für die Betroffenen da?

Senioren-Beratung sucht Verstärkung für Demenz-Projekt - Kraftakt an der Grenze der Belastbarkeit

Der Bedarf an Angeboten für Menschen mit Demenz wächst. Aktuell sind in Deutschland rund 1,7 Millionen Menschen von einer Demenz betroffen, Tendenz steigend. Erste Auffälligkeiten dieser unheilbaren Erkrankung können eine stark zunehmende Vergesslichkeit und Persönlichkeitsveränderungen sein. Das Demenzprojekt „Perspektiven haben“ startete deshalb 2008 als Modellprojekt im Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Von Jahr zu Jahr erfährt das niedrigschwellige Betreuungsangebot unter Leitung der Senioren-Beratung Waldhessen größere Resonanz. Das ist vor allem dem ehrenamtlich engagierten Helferteam zu verdanken, das von Anfang an eine tragende Säule des Projekts gewesen ist. In Kürze bietet die Senioren-Beratung Waldhessen die nächste kostenfreie Schulung an, die Ehrenamtliche für eine Mitarbeit im Demenzprojekt qualifiziert.

In der Auftaktveranstaltung am Mittwoch, 19. September, können sich interessierte Bürger über das Projekt „Perspektiven haben“ und die Möglichkeiten der ehrenamtlichen Mitarbeit informieren. Wenn Betroffene den Alltag nicht mehr allein bewältigen, sind es zumeist Familienangehörige, die rund um die Uhr für den Demenzerkrankten da sind. Die Sozialdezernentin des Landkreises Hersfeld-Rotenburg Elke Künholz sagt: „Wenn wir Pflege zu Hause stärken wollen, ist eine Vielfalt an Entlastungs- und Hilfsangeboten in unserem Landkreis sinnvoll.“ Das Projekt „Perspektiven haben“ befürwortet sie als eine sinnvolle Ergänzung zu den Angeboten professioneller Dienstleister. „Das Projekt ermöglicht Angehörigen eine kleine Auszeit vom Pflegealltag, in der sie ihr Familienmitglied gut aufgehoben wissen.“ 

Das Projektteam aus Fachkräften und geschulten Ehrenamtlichen ist in den Betreuungsstunden ganz für die Betroffenen da. Mitglieder des Helferteams können Gruppennachmittage mitgestalten oder stundenweise eine häusliche Einzelbetreuung in der Nähe ihres Wohnorts zu übernehmen.

Die Info-Veranstaltung findet von 17 bis 19 Uhr im Kreistagssitzungssaal des Landratsamtes Bad Hersfeld, Friedloser Straße 12, in Bad Hersfeld statt. Wer mehr erfahren oder sich zur Auftaktveranstaltung anmelden möchte, kann sich an die Senioren-Beratung wenden unter Telefon 06623/8175323 oder per E-Mail: senioren-beratung.waldhessen@hef-rof.de.


Seminar des Frauen- und Gleichstellungsbüros „Business Small Talk“ üben

Small Talk ist ein bedeutender Gesprächspart, ein Türöffner in der Unterhaltung und in Verhandlungen. Aber statt munter ins Gespräch einzusteigen, bleiben viele Frauen stumm und hadern. Sie wissen nicht genau, welches Thema geeignet ist, wie unangenehme Pausen vermieden werden können oder wie privat es im Geschäft werden darf.In dem interaktiven Seminar „Business Small Talk“ des Frauen- und Gleichstellungsbüro des Landkreises Hersfeld-Rotenburg wird die Kunst des kleinen Gespräches näher aus einem weiblichen Blickwinkel beleuchtet. Nach einem kurzen theoretischen Impuls werden die erworbenen Kenntnisse trainiert und die daraus gemachten Erfahrungen reflektiert. In dem Workshop geht es unter anderem um die Einstellung zum Small Talk, Ideen zum Starten, Tabuthemen, geschäftlich geeignete Themen und ein eleganter Ausstieg. 

Referentin ist Susanne Weiß, Unternehmensberaterin, Vertriebstrainerin und Karrierecoach aus Bad Homburg v. d. Höhe.

Das Seminar findet am Mittwoch, 5. September, von 10 bis 17 Uhr im Kreistagssitzungssaal des Landratsamtes, Friedloser Straße 12 in Bad Hersfeld statt. Die Teilnahme kostet 42 Euro, in bestimmten Fällen sind Ermäßigungen möglich.Interessentinnen melden sich bitte schnellstmöglich schriftlich und verbindlich an im Frauen- und Gleichstellungsbüro des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, Friedloser Str. 12, 36251 Bad Hersfeld, Telefon 06621 87-7300, E-Mail: frauen-gleichstellung@hef-rof.de oder der Volkshochschule des Landkreises Hersfeld-Rotenburg. 

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit e.V., Wiesbaden und der Volkshochschule des Landkreises Hersfeld-Rotenburg statt.


KOMPASS macht Kommunen sicher

Polizeipräsident Voß wirbt bei der Bürgermeisterdienstversammlung für Sicherheitsprojekt

Wer kennt das nicht? Man geht abends im Dunklen durch den Ort und hat plötzlich ein beklemmendes Gefühl, fühlt sich nicht mehr sicher. Helfen könnten etwa mehr Beleuchtung, Schutzmänner vor Ort oder ein freiwilliger Polizeidienst. Darauf setzt das Projekt „KOMPASS“ (Kommunal-Programm-Sicherheits-Siegel) zur Kriminalprävention in Kommunen: Die Städte und Gemeinden können die Sicherheit selbst in die Hand nehmen, indem sie gemeinsam mit der Polizei, den Bürgern und anderen Institutionen individuelle Lösungen für Probleme vor Ort erarbeiten, sagte der Polizeipräsident Günther Voß am Mittwoch bei der Vorstellung des Projektes während der Bürgermeisterdienstversammlung des Landkreises Hersfeld-Rotenburg im Landratsamt in Bad Hersfeld.

„Unser Landkreis ist zwar eine sehr sichere Region, dennoch ist mir das Projekt ein besonderes Anliegen“, sagte Landrat Dr. Michael Koch. Schließlich gehe es um das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger. Ziel des Programms ist, herauszufinden, wo es Probleme in den Kommunen gibt.

Schwerpunkt liegt auf der Prävention

Die Polizei bietet an, die individuellen Sicherheitsbedürfnisse – also die Sorgen und Ängste der Bevölkerung – gemeinsam mit den Kommunen und den Bürgern zu erheben, zu analysieren und gemeinsam ein passgenaues Lösungsangebot zu entwickeln. Das soll unter anderem durch Bürgersprechstunden und –befragungen sowie Ortsbegehungen geschehen.

Besonders wichtig dabei ist, dass alle kommunalen Akteure an einem Tisch zusammenkommen. Dazu gehören nicht nur Polizei und die örtlichen Ordnungsbehörden, sondern ebenso kommunale Dienstleister oder Unternehmen wie Schulen, Feuerwehr, Stadtwerke, Vereine, Industrie und viele mehr. Bei erfolgreicher Zusammenarbeit mit dem Land bekommt jede Kommune ein Sicherheitssiegel „Sichere Kommune“. Das Siegel muss regelmäßig erneuert werden. Voraussetzung dafür ist unter anderem ein funktionierender Präventionsrat sowie die Umsetzung von mindestens drei neuen Maßnahmen oder Projekten, die während des „Kompass“-Prozesses erarbeitet wurden. Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen unter www.kompass.hessen.de.



Hersfeld-Rotenburg: Wasserentnahmen ab sofort verboten
Landkreis reagiert auf anhaltende Trockenheit: bei Verstößen drohen Bußgelder bis 50.000 Euro

(PM) Anhaltende Trockenheit, kein Regen und auch keine Änderung in Sicht: Die Pegel der Niedriggewässer des Landkreises Hersfeld-Rotenburg schwinden und damit auch der Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Die Auswirkungen der extremen Trockenheit werden immer mehr spürbar. Durch den geringen Wasserstand der Bäche, Flüsse und Seen und die starke Erwärmung des Wassers verschlechtern sich die Lebensbedingungen für Fische und andere Organismen, auch die Nahrungsgrundlage anderer Tierarten – und den Menschen – wird stark beeinträchtigt. Insbesondere an kleinen Gewässern besteht die Möglichkeit, dass zusätzliche Wasserentnahmen dazu führen, dass die Tiere verenden.

Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg erlässt daher als Untere Wasserbehörde mit sofortiger Wirkung ein Verbot für Wasserentnahmen aus allen Oberflächengewässern des Kreises. Eine Änderung der niedrigen Wasserstände sei derzeit nicht absehbar, begründet Landrat Dr. Michael Koch das von ihm unterschriebene Verbot der Wasserentnahme. Es bestehe die Möglichkeit, dass der Wasserhaushalt nachteilig gestört wird. Daher appelliert er an die Vernunft der Bürger: „Halten Sie sich an das Verbot. Wir als Menschen sind dafür verantwortlich, dass Natur und Tiere geschützt werden. Das Verhalten jedes Einzelnen hat große Auswirkungen auf das ganze Ökosystem. Wir müssen an den Schutz unserer Heimat denken, damit diese auch in Zukunft für uns erhalten bleibt.“
Auf Grundlage des Wasserhaushaltsgesetztes (WHG) ist ab sofort bis auf weiteres verboten, aus Bächen, Flüssen und Seen Wasser zur Bewässerung und Beregnung von Flächen zu entnehmen. Das Verbot gilt zunächst nicht für diejenigen, die eine wasserrechtliche Erlaubnis zur Wasserentnahme durch die zuständige Wasserbehörde erteilt bekommen haben.
In nahezu allen Oberflächengewässern führt jegliche zusätzliche Belastung – insbesondere durch Wasserentnahme – zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Ökosystems. Entsprechend soll nun die Allgemeinverfügung die Lebensgrundlage Wasser, wasserökologische Belange und das Wohl der Allgemeinheit schützen und erhalten.

Bußgeld in Höhe bis zu 50.000 Euro

Wer gegen das Wasserentnahme-Verbot des Kreises verstößt, für den kann es richtig teuer werden. Die Ordnungswidrigkeit kann im Einzelfall mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

Zum Hintergrund:

Das Schöpfen von Hand und das Tränken von Tieren sind generell erlaubnisfrei. Anlieger, deren Grundstück unmittelbar an ein Gewässer grenzt, dürfen für den Eigengebrauch auf diesem Grundstück auch mit einer Pumpe Wasser erlaubnisfrei entnehmen, „wenn der Abfluss im Gewässer dadurch nicht wesentlich vermindert wird“, heißt es im Wasserhaushaltsgesetz. Die Unteren Wasserbehörden können die erlaubnisfreie Benutzung zum Schutz des Naturhaushalts oder zur Abwehr von Gefahren für die Gesundheit beschränken oder ausschließen - so wie jetzt der Fall.



Oma und Opa auf Zeit gesucht - Landkreis und Stadt Bad Hersfeld entlasten junge Familien

Oma und Opa auf Zeit gesucht - Landkreis und Stadt Bad Hersfeld entlasten junge Familien

Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg gibt es vielfältige Möglichkeiten, ehrenamtlich aktiv zu werden. Für Menschen, die junge Familien unterstützen wollen, gibt es zwei spannende Angebote: Bei der ehrenamtlichen Tätigkeit von „Hand in Hand“ werden junge Familien entlastet, die sich in der turbulenten Lebensphase mit kleinen Kindern befinden. Dafür ist das seit 2012 bestehende Angebot von den Frühen Hilfen des Landkreises Hersfeld-Rotenburg entwickelt worden. Gefragt sind engagierte Menschen, die ehrenamtlich circa einmal pro Woche für zwei bis drei Stunden eine alleinerziehende Mutter oder eine Familie unterstützen, die ein oder mehrere Kinder im Alter von null bis drei Jahren haben.
Neben diesem landkreisweiten Angebot gibt es ab sofort für die Stadt Bad Hersfeld die Möglichkeit, mit dem Projekt „Leihgroßeltern“ Familien mit Kindern im Alter ab vier Jahren zu begleiten. Dieses Projekt wird vom Fachbereich Generationen der Stadt Bad Hersfeld angeboten.

Die Interessierten für beide Projekte werden gemeinsam in einer fünf-moduligen Fortbildung geschult, die im Oktober beginnt. Im Anschluss werden die Ehrenamtlichen in eine Familie vermittelt und bei ihrer Tätigkeit beratend begleitet. Schulung und Begleitung werden vom Kooperationspartner Sozialdienst katholischer Frauen beaufsichtigt, die einen großen Erfahrungsschatz in diesem Bereich sowohl in Fulda als auch im Landkreis Hersfeld-Rotenburg haben. Die Fortbildung findet in Bad Hersfeld statt.

 Bei Interesse wenden Sie sich an:

„Hand in Hand“

Landkreis Hersfeld-Rotenburg
Netzwerkkoordination Frühe Hilfen                  Sozialdienst kath. Frauen e. V.

Ulrike Stauffenberg                                               Andrea Zentgraf

06621/87-5208                                                    06621/172640

ulrike.stauffenberg@hef-rof.de                        badhersfeld@skf-fulda.de

 

„Leihgroßeltern“
Stadt Bad Hersfeld
Tanja Wohlberedt

06621/4096615

Tanja.wohlberedt@bad-hersfeld.de


Seminar des Frauen- und Gleichstellungsbüros - Anti-Ärger-Strategien für den Alltag  erarbeiten

Auf jeden strömen Dinge ein, die einem nicht gefallen. Unterschiedliche Arbeitsauffassungen, persönliche Eigenschaften oder eine unsachliche Bemerkungen reichen aus, sich aufzuregen. Dann wird sich oft über sich selbst geärgert, weil man sich vorgenommen hat, bei solchen Angelegenheiten gelassen zu bleiben. Im Seminar erarbeiten die Teilnehmer Lösungsstrategien, um den Ärger loszulassen, ihn in Luft aufzulösen oder zu verwandeln.

Themen sind unter anderem die Situationsanalyse, Musterunterbrechung und Soforthilfe. Die Teilnehmer untersuchen, was der Grund für die Aufregung ist, damit sie sich künftig  nicht mehr darüber ärgern. 

Referentin ist Elke Kammerer, Kommunikationstrainerin aus Frankfurt. Das Seminar „Mensch – ärgere Dich nicht!“ findet am Mittwoch, 22. August von 10 bis 17 Uhr im Kreistagssitzungssaal des Landratsamtes, Friedloser Straße 12 in Bad Hersfeld statt. Die Teilnahme kostet 42 Euro, in bestimmten Fällen sind Ermäßigungen möglich.

Interessentinnen melden sich bitte bis spätestens 10. August 2018 schriftlich und verbindlich an im Frauen- und Gleichstellungsbüro des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, Friedloser Str. 12, 36251 Bad Hersfeld, Telefon: 06621 87-7300, E-Mail: frauen-gleichstellung@hef-rof.de oder der Volkshochschule des Kreises.Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit e.V., Wiesbaden und der Volkshochschule des Landkreises Hersfeld-Rotenburg statt.


In 800 Metern Tiefe lernten die Finnen viel über den Arbeitsalltag bei K+S.

Begeistert von der Arbeitswelt unter Tage - Gesundheitsversorgung und Kali-Werk: Finnische Delegation zu Besuch im Landkreis

Erst ging es tief hinab, dann hoch hinaus: Besonders beeindruckt war die siebenköpfige Delegation aus Finnland bei ihrem Besuch im Landkreis Hersfeld-Rotenburg vom Kali-Werk Werra und der Schachtanlage Herfa. 800 Meter tief unter der Erde ist es ganz anders, als es sich die Gäste vorgestellt hatten. Meist dunkel, nass und kalt? Eher im Gegenteil: In der Grube herrschen Temperaturen von bis zu 37 Grad, die Luftfeuchtigkeit liegt bei rund 20 Prozent.

Während ihres viertägigen Besuchs im Landkreis Hersfeld-Rotenburg erhielten die Finnen einen guten Einblick in touristische, wirtschaftliche, kulturelle und kulinarische Besonderheiten der Region. Landrat Dr. Michael Koch, der die Finnen in den Weinbergen der Rotenburger Weinfreunde in Empfang nahm, sagte: „Allein dieser Ort ist ein gutes Beispiel für die Herstellung hochwertiger Produkte aus unserer Region. Wir freuen uns, euch in den nächsten Tagen einen Teil davon zu zeigen.“

Abtauchen in die Welt unter Tage konnten die Gäste gemeinsam mit Grubenmaschineningenieur Florian Deiseroth. Im offenen Transportfahrzeug führte der K+S-Angestellte durch die Tiefen des Bergwerks – vorbei an kilometerlangen Bandanlagen, Abbaugebieten und Werkstattbereichen, wo die Grubenfahrzeuge montiert werden. „Das ist ganz anders als bei uns“, sagt Hyvinkääs Stadtdirektor Jyrki Mattila. „Bergwerke gibt es vor allem im Norden Finnlands. Dort wird Kupfer, Nickel oder Platinmetall abgebaut.“ Die Kali-Flöze, in denen in drei Schichten an sieben Tagen pro Woche gearbeitet wird, sind damit nicht zu vergleichen. Nach dem Besuch in der Grube bestieg die Gruppe aus der finnischen Partnerstadt den Monte Kali.
Auf dem Programm standen neben der Grubenbesichtigung im Werk Werra eine Floßfahrt auf der Fulda, eine Führung durch den Amazon-Logistikstandort Bad Hersfeld und als abschließender Höhepunkt der Besuch der Hersfelder Festspiele. Immer wieder wurden die vielen Gemeinsamkeiten und manchmal auch bestehenden Unterschiede zwischen Hersfeld-Rotenburg und Hyvinkää thematisiert. Interessiert lauschten die Finnen den Ausführungen von Landrat Dr. Michael Koch und Klinikum-Geschäftsführer Martin Ködding zur Gesundheits-versorgung im Kreis. „Der Austausch über gesundheitspolitische Themen mit unseren Partnern ist besonders wichtig. Ein Blick über den Tellerrand bringt oftmals neue Anreize mit sich“, ist sich Koch sicher.

Übersetzer Kai Helminen bestätigt das: „Bei uns in Hyvinkää wird demnächst das neue Krankenhaus eingeweiht. Aus den gemeinsamen Gesprächen können wir viele Informationen mitnehmen.“ Auch der Aufbau der Kreisverwaltung und das deutsche Schulsystem waren für die Finnen von Bedeutung. Ein Wiedersehen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg ist spätestens zum Hessentag 2019 in Bad Hersfeld geplant.



Symbolbild - Chor für Auftritte vor großem Publikum gesucht

Programm des Kreisseniorentags noch unvollständig - Chor für Auftritte vor großem Publikum gesucht

Spätestens seit der Gebietsreform im Jahr 1972 ist der Kreisseniorentag im Landkreis Hersfeld-Rotenburg eine nicht mehr wegzudenkende Veranstaltung für viele Bürger geworden. Einmal im Jahr sind die Über-80-Jährigen aus allen Teilen des Kreises eingeladen, einen abwechslungsreichen Tag in guter Gesellschaft zu verbringen. Rund 1.000 Personen werden auch 2018 zu den zwei Terminen am 4. und 12. September erwartet. Mit einer dringenden Bitte wenden sich jetzt die Organisatoren vom Fachdienst Senioren der Kreisverwaltung an die Öffentlichkeit.
„Die Kreisseniorentage werden seit jeher musikalisch von einer Blasmusikkapelle begleitet. Danach folgten bisher immer zwei Auftritte in Form von Gesangs- und Tanzdarbietungen. In diesem Jahr stehen wir allerdings vor einem Problem“, sagt Jürgen Giersberg vom Fachdienst Senioren. Zuletzt sei es immer schwieriger geworden, musikalische Gruppen für die Veranstaltungen zu gewinnen. „Das liegt wohl an der Uhrzeit“, schätzt Giersberg.
Am Nachmittag müssten sich viele Sänger und Musiker extra Urlaub nehmen, um die Kreisseniorentage mit ihren Vorführungen zu bereichern. Das ist mit zusätzlichem Aufwand verbunden. Trotz vielfältigen Nachfragen gibt es bislang keine Zusagen für eine Gesangsdarbietung an den Kreisseniorentagen 2018. Die Suche nach geeigneten Gruppen läuft auf Hochtouren.

Da die Mitarbeiter des Fachdienstes bereits mitten in den Vorbereitungen der diesjährigen Auflage stecken und die Hoffnung noch nicht aufgeben wollen, erläutert Martina Bäuml vom Fachdienst Senioren das Konzept: „Der Zeitaufwand für die Gruppe, die wir noch suchen, liegt pro Veranstaltung bei 15-20 Minuten. Die Kreisseniorentage finden am 4. September im Festsaal des Dr. Durstewitz-Hauses am HKZ Rotenburg und am 12. September in der Festhalle am Seepark Kirchheim statt.“ Los geht es jeweils um 14.30 Uhr. Der Auftritt des bislang vergeblich gesuchten Chores ist in der Zeit zwischen 15.30 und 16.30 Uhr vorgesehen. Singen kann grundsätzlich jeder – egal ob Kinderchor, reiner Frauen- oder Männerchor, gemischter Chor oder Schulchor. Natürlich kann auch ein Chor an beiden Veranstaltungsorten auftreten.
Wer als Chorgruppe die diesjährigen Kreisseniorentage unterstützen möchte, kann sich bei Martina Bäuml vom Fachdienst Senioren melden. Sie ist erreichbar unter der Telefonnummer 06621 87-5302.



Sommertour (Archivbild) mit Landrat Dr. Michael Koch

Rundreise durch den Kreis für 200 Personen - Neuauflage der Sommertour mit Landrat Dr. Koch: Jetzt anmelden am 16/17. August 2018

Die rund 200 Plätze für die Sommertour mit Landrat Dr. Michael Koch sind jedes Jahr schnell vergeben. Die zweitägige Rundreise durch Hersfeld-Rotenburg ist zu einer beliebten Veranstaltung geworden. Auch 2018 findet am 16. und 17. August ein interessantes und abwechslungsreiches Programm statt. Ein wenig Ausdauer ist am zweiten Tag der Tour gefragt: Hier können die Teilnehmer an einer rund sieben Kilometer langen Wanderung teilnehmen.

Für Landrat Dr. Koch ist es wichtig, ins persönliche Gespräch mit den Bewohnern des Kreises zu kommen und dabei Türen zu öffnen, die Einzelpersonen sonst verschlossen bleiben. Durch die Sommertour werden beispielsweise Einblicke in Unternehmen gewährt, die in diesem Ausmaß sonst nicht möglich sind. Koch sagt: „Ich möchte Bürgerinnen und Bürger verschiedener Altersgruppen begeistern und freue mich auf spannende Tage.“ Gestartet wird am Donnerstag, 16. August und Freitag, 17. August, jeweils um 8.30 Uhr am Landratsamt in der Friedloser Straße 12, Bad Hersfeld.

Zur Sommertour 2018 ist folgendes Programm geplant:

1.   Tour am Donnerstag, 16. August:

Die Sommertour 2018 startet mit einem Frühstück am Fliegerdenkmal in Friedlos. Bürgermeister Thomas Baumann, der das Amt des Verwaltungschefs dann bereits an Nachfolger Wilfried Hagemann übergeben hat, wird von einer der größten Luftschlachten des 2. Weltkriegs berichten, die 1944 über Ludwigsau tobte. Bei der anschließenden Führung über den Kirchhof in Oberellenbach warten nicht nur zahlreiche Tiere auf Streicheleinheiten, die Besucher werden auch über den Betrieb biologischer Landwirtschaft in der Region und die Erzeugung von Heumilch und Rohmilchprodukten informiert. Nach dem Mittagessen auf dem Gelände der Kirchner Solar Group in Alheim erhalten die Teilnehmer Einblicke in den Unternehmensalltag des Solartechnologie-Vorreiters. Bei Kaffee und Kuchen in den jahrhundertealten Mauern des Klosters Cornberg und dem angrenzenden Cornberger Steinbruch klingt der erste Tag der Sommertour aus. Die Rückfahrt nach Bad Hersfeld ist für 17.30 Uhr vorgesehen.

2.   Tour am Freitag, 17. August:

Heute wird es sportlich: Der zweite Tag der Sommertour beginnt in Soislieden am Fuße des Soisbergs bei Hohenroda. Nach einer Stärkung wird der teilweise recht anspruchsvolle Anstieg zum Soisbergturm begonnen. Von Oben kann der Blick in die Ferne und über die Region genossen werden. Bitte beachten Sie: An diesem Tag sind festes Schuhwerk und angemessene Kleidung wichtig. Im Anschluss wandert die Gruppe gemeinsam nach Schenklengsfeld, wo das Mittagessen im Gasthof zur Linde schon bereitsteht. Danach stellen die Mitglieder des Mehrgenerationenhofs in der Dorfmitte ihre Visionen für ein gelungenes Leben in der ländlichen Region für alle Altersklassen vor. Am Nachmittag ist eine Waldbegehung mit Hessen Forst geplant, bei der aktuelle Herausforderungen in den Waldgebieten unserer Region Thema sein werden.Zudem wird ein Künstler sein Können an der Motorsäge unter Beweis stellen. Abschließend gibt es auch hier ein gemütliches Picknick mit Kaffee und Kuchen.

 

Hinweis: Die Teilnehmerzahl für beide Tage ist begrenzt (ca. 100 Personen pro Tag), daher ist eine frühzeitige Anmeldung ratsam. Die Kosten betragen pro Teilnehmer und Tour 15 Euro. Anmeldungen werden entgegengenommen bis Dienstag, 31. Juli, telefonisch in der Pressestelle des Landkreises (06621 87-9105 oder 06621 87-9100) sowie per E-Mail (sommertour@hef-rof.de). Mitangegeben werden müssen Name, Anschrift, Telefonnummer und die gewünschte Tour.



Landrat Dr. Michael Koch, Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Steigt den Schulen aufs Dach - hohe Investitionen

Baustellen während den Ferien - Sanierung im großen Stil:
An 14 Schulen im Kreis wird gebaut

Das Schuljahr ist zu Ende, vielerorts stehen die Bauarbeiter bereit: An fast allen Schulgebäuden und –anlagen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg wird während den Sommerferien wieder renoviert und gearbeitet. Größere lärm- und schmutzverursachende Sanierungen finden in der unterrichtsfreien Zeit an 14 Bildungseinrichtungen statt. Der Landkreis investiert aktuell über sechs Millionen Euro in seine Schulstandorte.
„Während sich die Schüler und deren Familien auf ein paar erholsame und stressfreie Wochen freuen, arbeiten wir daran, dass die Unterrichtsbedingungen nach den Sommerferien noch besser werden, als bisher“, sagt Landrat Dr. Michael Koch. Er weiß: Ausschlaggebend hierfür ist ein modernes Lernumfeld. Um das zu gewährleisten, bestand vielerorts Handlungsbedarf. Einige Projekte wurden bereits vor den Sommerferien begonnen, andere gehen auch darüber hinaus.

Dringender Sanierungsbedarf

Zu den umfangreicheren Vorhaben gehört die außerplanmäßig anfallende Komplettsanierung der Turnhalle der Gesamtschule Geistal in Bad Hersfeld. „Der Bestandsbau wurde Ende der 1960er-Jahre errichtet. Durch andere Bauarbeiten am Standort wurde deutlich, dass auch das Dach komplett erneuert werden muss“, sagt Bausachbearbeiter Achim Klein im Gespräch mit Landrat Dr. Koch. Im Inneren der Turnhalle reihen sich im Moment stützende Gerüste aneinander, an Schulsport erinnert wenig. Investiert werden hier 778.400 Euro, zudem ist die Erneuerung der Elektro-Akustischen-Lautsprecheranlage und des Lehrerzimmers in Arbeit.
Gleich das komplette Hauptgebäude wird an der Brüder-Grimm-Gesamtschule (2.175.100 Euro Investition) und an den Beruflichen Schulen Bebra (1.056.400 Euro Investition) modernisiert. In Vorbereitung befinden sich auch größere Umbauarbeiten am Schulstandort Obersberg: Saniert und neu ausgestattet werden die naturwissenschaftlichen Räume für die Gesamt- und Modellschule. Die Bausumme beträgt 348.700 Euro. An den angrenzenden Beruflichen Schulen sind Bauarbeiter damit beschäftigt, den Ernährungsbereich zu modernisieren (279.700 Euro).
„Außerdem werden Brandschutzmaßnahmen, Klassenzimmer-Sanierungen mit Maler- und Trockenbauarbeiten und kleinere Schulhofsanierungen an diversen anderen Schulen im Landkreis umgesetzt. Wir hoffen, dass die Arbeiten im jeweiligen Zeitrahmen erfolgen können und der Unterrichtsbetrieb nach den Ferien dann weitgehend störungsfrei wiederaufgenommen wird“, so der Landrat.

 


Gartenfest in Friedewald ist eröffnet.
Bereits vor den Mittagsstunden waren viele Besucher auf das diesjährige Gartenfest in Friedewald gekommen.

Auf rund 12.000 qm ist alles zu finden was das Herzen begehrt. Ein Besuch, nicht nur für Gartenfreunde, lohnt sich allemal. Es ist zweifelsfrei Hessens schönstes Gartenfest.
Friedewalder Gartenfest mit 120 Ausstellern ist noch am Samstag 14. Juli und Sonntag 15. Juli jeweils von 10.00 bis 18.00 geöffnet -
Hier ein paar erste Impressionen vom Gartenfest am heutigen Freitag, 13. Juli 2018



Gemeinsam sportlich aktiv - Landrat motiviert zum Ablegen des Sportabzeichens

Zum ersten Mal in seinem Leben hat Landrat Dr. Michael Koch jetzt das Deutsche Sportabzeichen erhalten. „Das hat wirklich Spaß gemacht. Jeder kann das schaffen, auch ohne monatelange Vorbereitung“, motiviert er, ebenfalls das Zeichen des Deutschen Olympischen Sportbunds abzulegen.

Die Idee dazu entstand beim diesjährigen Sportehrentag, als Koch Teilnehmer für das langjährige Ablegen des Sportabzeichens geehrt hatte. „Das motivierte mich, es auch einmal zu versuchen“, sagt der Landrat. Das Sportabzeichen ist hierzulande die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports und wird als Leistungsabzeichen für überdurchschnittliche und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit verliehen. Je nach Altersstufe, Geschlecht und Leistungsklasse (Bronze, Silber, Gold) müssen bestimmte Leistungen nachgewiesen werden.

Vor der Prüfung, an der neben Landrat Dr. Michael Koch in der vergangenen Woche neun weitere Personen aus dem Kreisgebiet teilnahmen (alle haben bestanden) erklärte die Sportabzeichenbeauftragte im Landkreis Hersfeld-Rotenburg Justina Mrugalla: „Die erforderlichen Leistungen orientieren sich an den motorischen Grundfähigkeiten Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination.“ Zum Bestehen müssen Sportler aus jeder Disziplingruppe eine Übung erfolgreich abschließen. Prüfungen sind möglich in den Sportarten Leichtathletik, Schwimmen, Geräteturnen und Radfahren. Natürlich können auch Menschen mit Behinderung das Sportabzeichen ablegen. Alle Disziplinen werden den Einschränkungen der Teilnehmer angepasst.

Koch, der sich in den Kategorien Hochsprung, 3000-Meter-Lauf, 50-Meter-Sprint und einer Übung mit dem Medizinball testen ließ, ist beeindruckt von der Organisation des Sportkreises Hersfeld-Rotenburg: „Es ist bei weitem nicht selbstverständlich, dass dieses sportliche Angebot mit einer solchen Begeisterung aufrecht erhalten wird. Den zahllosen ehrenamtlichen Prüfern, die sich für das Aktivsein der Bürger bei uns im Kreis einsetzen, danke ich herzlich.“

Das Sportabzeichen kann von Mai bis September, jeden ersten und dritten Dienstag im Monat, von 17.30 bis 19.30 Uhr im Obersbergstadion Bad Hersfeld abgelegt werden. Termine hierfür sind der 3. und 17. Juli, 7. und 21. August und im September am 4., 11., 18. oder 25. September. Radfahrtermine müssen in Absprache mit Heinrich Eigenbrod telefonisch unter 06621 8013431 oder mit Werner Schnitzer unter 06621 15790 vereinbart werden. Wer schwimmen möchte: In jedem Frei- und Hallenbad in Absprache mit den Schwimmbädern ist das möglich. Alle Infos zu den einzelnen Disziplinen und Anforderungen gibt es im Internet auf www.deutsches-sportabzeichen.de oder bei den Obleuten Wilfried Backhaus (Tel. 06621 15868) und Sabine Müller (per Email: sabine.mueller@web.de). 



Friedewalder Gartenfest mit 120 Ausstellern vom 13. – 15. Juli 2018

„Es ist zweifelsfrei Hessens schönstes Gartenfest“, sagte anlässlich eines Gespräches André König als Geschäftsführer der ARCOS Gesellschaft für Messen und Marketing mbH.

In Zusammenarbeit mit dem Schlosshotel Göbel wird von Freitag bis einschließlich Sonntag dem Besucher vieles aus dem Gartenbereich über Dekorationen und Einrichtungen gezeigt, es gibt auch Führungen durch den Kräutergarten mit Tipps und Tricks vom Küchenchef des Schlosshotels.

7 Gärtnereien zeigen und verkaufen ihre Pflanzen und botanischen Besonderheiten, darunter ist auch eine große Orchideengärtnerei M & M Wolf aus Steinsfeld, die jedem hilft, der seine Orchideen mitbringt, wenn diese dringend einen neuen Topf brauchen.

Auch für die kleinen Gäste des Gartenfestes werden viele Angebote bereitgehalten: Linda Trillhase hat Folk, Chanson, Balkan oder Klassik im musikalischen Repertoire, was auf Anhieb nicht unbedingt wie ein Kindermagnet klingt, jedoch singt sie in interessanten Kostümen und von Stelzen herab. Zudem sind beim Friedewalder Gartenfest der beliebte Kinderliedermacher „Biber“ und die Klettercrew von “German Quest“ aus Rotenburg vor Ort.

Unter den zahlreichen Aussteller gibt es auch einen Korbflechter, es gibt Hüte aus Australien zu bewundern und ein Steinmetz, sowie eine Firma die Steinteppiche herstellt ist vor Ort, auf dem Friedewalder Gartenfest.

Das Areal der Ausstellung beträgt rund 12.000 qm und hat für jeden etwas zu bieten.

Am Samstagabend gibt es wie schon in der Vergangenheit die gemütliche Göbels Gartenfestparty an und in der Festscheune, der Eintritt ist frei.

Die Macher des Festivals haben sich auch in diesem Jahr einiges einfallen lassen. Zum Transport der Einkäufe wird ein kostenloser Bollerwagen und ein kostenloser Depotservice zur Aufbewahrung der gekauften Waren angeboten.

Von dem Besucherparkplatz im Gewerbegebiet von Friedewald gibt es einen kostenlosen Bus-Shuttle zum Gartenfest. Die Wasserburg und das Heimatmuseum sind für die Besucher an den 3 Tagen ebenfalls kostenlos, und für die Bürger aus Friedewald ist ein Besuch am kommenden Freitag, als sogenannter Willkommensgruß zum Gartenfest, frei.

Gerechnet wird mit rund 6000 Besuchern an den Ausstellungstagen, sagte André König, und auch Bürgermeister Noll freut sich auf dieses für Friedewald exklusive Highlight. Bürgermeister Noll bittet gleichzeitig, dass die Besucher mit dem Auto über die A 4 anreisen, da viele Straßen in der Region wegen Bauarbeiten unpassierbar sind. „Das schöne ist, dass der Parkplatz in direkter Anbindung nach der Ausfahrt Friedewald ist“, so Dirk Noll.      

Wenig Eintrittsgeld für das, was geboten wird.

Pro Veranstaltungstag kostet der Eintritt 10 Euro, ermäßigt 7 Euro. Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt. Die Dauerkarte für alle Tage ist für 15 Euro an der Tageskasse und ab sofort auch im Schlosshotel erhältlich.


Bild 2017, Es erwartet Sie ein Meer voll Blumen und viel Dekoideen

Friedewalder Gartenfest vom 13.-15.Juli 2018 - Ein fester Termin für alle Liebhaber, Kenner und Neugierige von Gartenevents!

Ganz in der Nähe von Bad Hersfeld steht eine märchenhafte Wasserburgruine. Die Burganlage wurde 1762 im Siebenjährigen Krieg fast völlig zerstört und bietet heute im hessischen Friedewald ein einzigartiges Ambiente für eine der beliebtesten Gartenfeste in Hessen. Das mittlerweile 8.Friedewalder Gartenfest wird vom 13. bis 15. Juli bei hoffentlich schönem Wetter auf dem wie immer exzellent hergerichteten Gelände des Göbels Schlosshotels „Prinz von Hessen“ stattfinden.

Die rund 120 ausgewählten Aussteller und Künstler, welche das Gartenfest jährlich bereichern, haben einen großen Anteil an der Beliebtheit dieser Veranstaltung. Für tausende Besucher aus nah und fern ist dieses Event seit Jahren ein Anziehungspunkt wenn es um Haus, Hof, Garten und moderne Lebensart geht.

Bild 2017, auch diese zwei, freuen sich auf eine neue Pflegefamilie

Die wichtigsten Inspirationen und Angebote gibt es auch in diesem Jahr wieder im Pflanzenbereich. Eine Vielfalt an Stauden, Balkon- und Beetpflanzen, Kräuter, Gräser und viele jahreszeitliche Gehölze werden angeboten. Highlights sind in diesem Jahr das riesige Angebot an verschiedensten Rosensorten und erstmals auch englische Stauden.

Exklusive Gartenmöbel aus Holz, Metall, Bambus, Teak und Rattan sowie edle Gartenbrunnen, Grillkamine, Terrassendächer, Zäune, Gartengeräte, Mähroboter, Gewächshäuser, Natursteinprodukte, Whirlpools und vieles mehr lassen das Herz der Kenner höherschlagen.

Natürlich gibt es wieder viele Expertentipps und spezielle Vorträge von Garten-Experten. So wird Lydia Ehrentraut am Samstag und Sonntag 13 Uhr in ihrem Vortrag „Viel hilft nicht immer viel” darüber berichten, welche Gartenarbeiten Sie vernachlässigen können und warum das sogar gut für das grüne Idyll sein kann. 15 Uhr referiert sie am Samstag über „Die besten (Un)Kräuter des Gartens, die man in der Küche haben muss”. Im Vortrag am Sonntag 15 Uhr geht es um den unkrautfreien Garten und ob so etwas überhaupt möglich ist.

Die beliebten Führungen vom Küchenchef des Schlosshotels durch Göbels Kräutergarten werden ebenfalls nicht fehlen.

Auch für die kleinen Gäste des Gartenfestes werden viele Angebote bereit gehalten: Linda Trillhase hat Folk, Chanson, Balkan oder Klassik im musikalischen Repertoire, was auf Anhieb nicht unbedingt wie ein Kindermagnet klingt, jedoch singt sie in interessanten Kostümen und von Stelzen herab. Zudem sind beim Friedewalder Gartenfest der beliebte Kinderliedermacher „Biber“ und die Klettercrew von“German Quest“ aus Rotenburg vor Ort.

Wir laden alle herzlich ein zum Gartenfest in Bad Hersfeld

Ausschließlich um Garten-relevante Themen wird es im Ambiente der Wasserburgruine natürlich nicht gehen. Der Pfeifenmacher "Rhino Unikatpfeifen" wird Einblicke in seine Arbeit geben . Bei Kaffee und Kuchen mit guter handgemachter Musik können Sie die Seele baumeln lassen. Natürlich wird das Schlosshotel auch eine Auswahl an kulinarischen Köstlichkeiten bereit halten. 

Pro Veranstaltungstag kostet der Eintritt 10 Euro, ermäßigt 7 Euro. Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt. Die Dauerkarte für alle Tage ist für 15 Euro an der Tageskasse und ab sofort auch im Schlosshotel erhältlich.

Im Eintrittspreis enthalten sind die ausgewiesenen Parkplätze im Gewerbegebiet und ein Pendelverkehr zwischen Parkplatz und der Wasserburgruine. Damit kann man ganz entspannt seine Einkäufe transportieren und spart sich die lästige Parkplatzsuche im kleinen Ort Friedewald.

Vierbeiner dürfen angeleint das Gelände besuchen.

Freunde der Fussball WM werden ebenfalls nichts verpassen. Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind täglich von 10-18 Uhr.

Weitere Informationen zum Programm erhalten sie unter http://www.gartenkoenig.com


Noch freie Plätze bei Kinder – und Jugendfreizeiten - Ohne Eltern verreisen? Na klar!

Langeweile in den Sommerferien? Nicht bei den Kindern im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, die in den kommenden Sommerferien ein paar erlebnisreiche Tage am Jugendhof des Landkreises Hersfeld-Rotenburg verbringen. Schon seit vielen Jahren bietet der Kreis Kinder- und Jugendfreizeiten an, die sich größter Beliebtheit erfreuen.

Während den hessischen Sommerferien veranstaltet der Landkreis insgesamt fünf Freizeiten für Schüler und Schülerinnen aller Altersstufen. „Leben wie im Märchen“ ist die Einsteigerfreizeit für die Sieben- bis Neunjährigen. Die Kinder werden während der Freizeit von geschulten Betreuern begleitet, die viele spannende und kreative Aktionen geplant haben. Der Jugendhof in Rotenburg an der Fulda liegt abseits von befahrenen Straßen, direkt am Wald, mit vielen Bewegungs- und Spielmöglichkeiten.

Auch für die Mädchenfreizeit am Jugendhof sind noch Plätze frei. Vom 16. Juli bis 20. Juli 2018 können Mädchen im Alter von neun bis zwölf Jahren ihre freien Tage am Jugendhof in Rotenburg genießen.
Egal ob beim Musizieren am Lagerfeuer oder Spielen im Freien: es werden Kindheitserinnerungen geschrieben. In dieser Zeit vermisst keines der Kinder einen Fernseher, denn hierzu sind die Aktivitäten viel zu spannend. Die Freizeiten bieten auch Kindern, deren Eltern nicht die Möglichkeit haben, in den Urlaub zu fahren, eine schöne Reise. Sprechen Sie uns in diesem Fall gerne an.

Für folgende Kinder- und Jugendfreizeiten gibt es noch freie Plätze:

-      „Starke Mädchen“ vom 16. Juli bis zum 20. Juli 2018 für neun- bis zwölfjährige Mädchen     -      „Leben wie im Märchen“ vom 30. Juli bis zum 3. August 2018 für Sieben- bis Neunjährige

 

Flyerinfo:

Den Flyer mit allen Infos sowie das Anmeldeformular gibt es unter www.jugendarbeit-hef-rof.de oder kann per E-Mail Marielena.Herbst@hef-rof.de angefordert werden. Weitere Infos gibt die Kinder-, Jugend- und Familienförderung des Landkreises Hersfeld-Rotenburg am Telefon unter 06621 - 87 5216. Schriftliche Anmeldungen bitte umgehend an den Fachdienst Kinder- und Jugendhilfe des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, Kinder-, Jugend- und Familienförderung, Friedloser Straße 12, 36251 Bad Hersfeld.

2. Platz bei Integration von Schwerbehinderten - Kommunales Jobcenter auf Erfolgskurs 

Bei der Vermittlung von Schwerbehinderten in Arbeitsverhältnisse belegt das Kommunale Jobcenter des Landkreises Hersfeld-Rotenburg den zweiten Rang in Hessen. Das geht aus einem Vergleich aller hessischen Jobcenter der Goethe-Universität Frankfurt am Main hervor. In den vergangenen zwei Jahren lag die Vermittlung von Schwerbehinderten rund elf Prozent über dem Hessenschnitt.

„Arbeitssuchende Menschen mit Beeinträchtigungen beruflich zu integrieren, ist uns besonders wichtig“, sagt Sozialdezernentin Elke Künholz, im Landkreis Hersfeld-Rotenburg zuständig für Arbeit und Soziales. „Unsere Mitarbeiter des Kommunalen Jobcenters unterstützen diese Menschen mit dem nötigen Herzblut. Das ist wohl unser Erfolgsgeheimnis“, lobt sie die Arbeit des Kommunalen Jobcenters, dessen Bestreben es ist, Weichen für Arbeitssuchende zu stellen. Weichen, die im Idealfall den Ausstieg aus der Abhängigkeit bedeuten. Um das zu erreichen, hat sich das Jobcenter in verschiedene Bereiche aufgeteilt und spezialisiert – beispielsweise die Vermittlung von Schwerbehinderten und Reha-Beratung. So sei das Jobcenter viel flexibler, wodurch die Mitarbeiter gezielter und vor allem effektiver vermitteln können, erklärt Künholz. 


„Die Stelle hat mich wieder zurück ins Leben gebracht“

So berichtet Udo Hollstein, Fallmanager und Reha-Fachberater im Jobcenter, jetzt von einer beispielhaften beruflichen Rehabilitation und Integration eines Schwerbehinderten. Der 29-jährige Benjamin Maurer aus Bad Hersfeld hat eine seltene Gehbehinderung und ist aufgrund Nervenstörungen in den Beinen auf den Rollstuhl angewiesen. Daher nahm der gelernte Industriemechaniker vor fünf Jahren an einer dreijährigen Umschulung zum Technischen Produktdesigner teil. Im Anschluss daran vermittelte das Jobcenter eine medizinische Reha-Maßnahme. Damit auch über Landkreisgrenzen hinaus nach passenden Stellen Ausschau gehalten werden konnte, nahmen die Fallmanager Kontakt mit dem Kommunalen Jobcenter in Fulda auf: Benjamin Maurer bewarb sich auf eine passende Stelle bei der Firma FFT Produktionssysteme in Fulda, worauf ein Praktikum folgte. Schließlich überzeugte er die Chefs im Vorstellungsgespräch und schnappte sich den Job als Technischer Produktdesigner bei FFT. „Ich fühle mich pudelwohl hier“, sagt er. Die Stelle habe ihn wieder zurück ins Leben gebracht.

Auch der Geschäftsführer des Kommunalen Jobcenters René Bieber ist sichtlich erfreut über die erfolgreiche Integration. „Nur durch die schnelle und unkomplizierte Zusammenarbeit war diese erfolgreiche berufliche Rehabilitation und Integration möglich“, dankt er allen Beteiligten. Für Manfred Hahl, Geschäftsführer der Firma FFT, hat die Behinderung keine Rolle gespielt. Er sagt: „Wir hier bei FFT geben allen Menschen eine Chance – auch denen, mit Handicap.“ 

Die FFT Produktionssysteme GmbH & Co. KG agiert vom Unternehmenssitz Fulda aus als weltweiter Systemanbieter von automatisierten und flexiblen Fertigungseinrichtungen. Als Turn-Key-Partner übernimmt FFT die Verantwortung für die Realisierung kompletter Produktionsanlagen und bietet kundenorientierte Systemtechnologien und Systemlösungen sowie Produkte und Dienstleistungen an. Seit über 40 Jahren ist die FFT mit mittlerweile mehr als 2.600 Mitarbeitern weltweit im Einsatz



Luftiger Einsatz für Retter auf vier Pfoten - Landrat würdigt Engagement der Rettungshundestaffel mit 1400 Euro

Was für ein Schreckmoment im Landkreis Hersfeld-Rotenburg, als vergangene Woche drei Kindergartenkinder bei Niederaula im Wald verschwanden. Dank über 200 haupt- und ehrenamtlichen Helfern wurden die Mädchen glücklicherweise nach rund sechs Stunden gefunden. Bei der Vermisstensuche eingesetzt wurde auch die Rettungshundestaffel des DRK-Kreisverbandes Rotenburg. Dass die Arbeit der Hundeführer eine ganz besondere Form des ehrenamtlichen Engagements sei, betonte jetzt Landrat Dr. Michael Koch. Die Staffel aus Rotenburg ist die einzige Rettungshundestaffel einer Hilfsorganisation in Osthessen, die neben einigen privaten Rettungs- und Diensthunden der Polizei zur Vermisstensuche über die Zentrale Leitstelle alarmiert und eingesetzt wird. „Sie ist ein wichtiger Bestandteil im Katastrophenschutz und aus dem Alltag der Einsatzkräfte nicht mehr wegzudenken“, wertschätzt Koch das Engagement der Hundeführer. 

In vielen Übungsstunden werden die Vierbeiner von ihren Besitzern auf den Abschluss der Rettungshundeprüfung vorbereitet, die jedes Jahr wiederholt werden muss. „Um das Zusammenspiel von Mensch und Hund in Extremsituationen zu testen, sind regelmäßige Trainings unabdingbar“, sagt Staffelleiter Dirk Krapf. „Dazu gehören auch außergewöhnliche Übungen.“ Eine dieser Übungen fand jetzt gemeinsam mit den Höhenrettern der Werkfeuerwehr von K+S in Heringen statt. Ziel des Trainings war, die Hunde an die Höhe zu gewöhnen und die Bindung zwischen Mensch und Hund zu festigen. So seilten die Höhenretter die Mensch-Hunde-Duos unter anderem aus 30 Metern Höhe ab.

„So viel Engagement muss belohnt werden“, sagt Landrat Koch und überreichte der Hundestaffel einen Scheck über 1400 Euro – mit im Gepäck einen Sack Pansen für die Vierbeiner. Pro Jahr und ausgebildetem Rettungshund – zurzeit sind es sieben – erhält die Staffel vom Landkreis einen Zuschuss in Höhe von 200 Euro. Für die Suche nach vermissten Personen mit Rettungshunden werden spezielle Geräte wie Transportboxen benötigt, die oftmals von den Hundeführern selbst finanziert werden. „Einen Anerkennungsbeitrag zu leisten, ist das mindeste, was wir tun können. Schließlich ist die gute Ausbildung der Rettungshunde und deren Herrchen ausschlaggebend für die erfolgreichen Einsätze der vergangenen Jahre, auch über die Landkreisgrenzen hinaus“, erklärt Koch. 

Ein besonderer Dank für die gemeinsame Trainingsmöglichkeit gebühre ebenso den Höhenrettern, so Koch. Darüber hinaus lobte er deren Engagement, jederzeit über ihr Einsatzgebiet bei K+S hinaus auch bei Einsätzen in den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg und Wartburgkreis zu helfen. So unterstützten sie beispielsweise die Rettung eines Paragliders in Rotenburg.



Verteilerschrank für Glasfaser im Schnee 2018

Ausbau des Datennetzes in Nordhessen - Halbzeit geschafft!

Die Hälfte des Weges ist geschafft: Von den gut 2000 Kilometern des passiven Rohrsystems, über das 570 Orte und Ortsteile in Nordhessen abseits der größeren Städte über Glasfaserkabel ans schnelle Breitbandnetz angeschlossen werden sollen, sind nun über 1000 Kilometer gebaut. „Wir sind derzeit weiter als wir es mit der Firma Weigand Bau als unserem Generalunternehmer vertraglich vereinbart hatten, und wir wollen unser Ziel des Ausbaus in den 570 Orten bis Ende 2019 erreichen. Bis Ende 2018 werden wir ca. 70 Prozent unseres Ausbauziels erreicht haben“, sagt Kathrin Laurier, Geschäftsführerin der Breitband Nordhessen GmbH: „Trotz zweier strenger Winter und eines in diesem Jahr besonders langen Winters sind wir mit dem Bau schnell vorangekommen.“ Die Projektmanager im Dienst der Weigand Bau, Reiner Hertel und Stefan Hütte, teilen die Zuversicht. „Ende 2019 lautet unser Ziel: Dann sind wir durch mit dem Verlegen der Leerrohre und Kabel, wenn nicht etwas ganz Außergewöhnliches passiert“, sagt Reiner Hertel. Und Stefan Hütte setzt hinzu: „Wenn das Leerrohr in einem Ort verlegt ist, geht das Breitbandnetz nicht sogleich in Betrieb. Die Netcom als Netzbetreiberin muss dann noch Strom in die Übergabepunkte in den Ortschaften legen, das Glasfaser- mit dem Kupferkabel der Telefonanschlüsse verbinden, den Vertrag mit den Kunden schließen und den einzelnen Haushalt physikalisch aufschalten. Zwischen der Planung des Breitbandausbaus bis zum RFO-Termin, wenn alles „Ready for Operation“ ist, kann in Einzelfällen auch bis zu ein Jahr vergehen.“

Hütte schildert die einzelnen Phasen des Breitbandausbaus, der mit der „Planungs- und Genehmigungsphase“ beginnt. Das bedeute aber nicht, dass jeder geplante Ausbauschritt tatsächlich sofort genehmigt wird, erläutert Kathrin Laurier weiter. Der Natur- und Vogelschutz erfordere die Rücksichtnahme auf Nistzeiten, und Wasserschutzgebiete, die zum Beispiel im Landkreis Werra-Meißner groß und zahlreich seien, dürften nicht gequert werden. Ein anderes Hindernis ist ebenfalls die Querung von Bahntrassen. „Wir müssen hier allein bis zur Erteilung der Genehmigung bis zu zwölf Monate einkalkulieren“, sagt Hertel. Zudem verliefen die Genehmigungsverfahren trotz im Prinzip identischer Vorschriften sehr unterschiedlich in den einzelnen Orten und Landkreisen. Doch die Zusammenarbeit mit den Behörden in Nordhessen, zieht Hertel den Vergleich mit anderen Projekten in Deutschland, funktioniert sehr gut. „Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke hat Wort gehalten, als er sagte, dass er uns unterstützen wird.“ Eine Zeitspanne von zehn bis zwölf Monaten zwischen der Genehmigung eines Tiefbauvorhabens und seiner Fertigstellung sei eine „sensationell kurze Zeit“. Die Planungsphase für Nordhessen soll nach den Worten von Kathrin Laurier bis Ende 2018 abgeschlossen sein. 

Die zweite Phase, setzt Hütte seine Erläuterung fort, sei die eigentliche Bauphase, in die auch die Baustelleneinrichtung und die Verkehrssicherung auf der Baustelle fallen. „Erst wenn ein ganzer Bauabschnitt von 30 bis 60 Kilometer Länge fertig und übergeben ist, kommt die Nachbestückung mit Technik durch die Netcom. Wenn das Leerrohr in einem Ort verlegt ist, kann das neue Breitbandnetz also nicht sofort in Betrieb gehen“, sagt Hütte.

Der Ausbau des passiven Netzes von Leerrohren kam bisher gut voran. „Bis Ende 2017 war der Bau von rund 650 Kilometer Rohrnetz vertraglich vereinbart, und das Ziel wurde mit 850 Kilometern um 40 Prozent überschritten“, sagt Hertel. 

Schon im Frühjahr und Sommer hält Nordhessen manch herausforderndes Terrain für ein Tiefbauunternehmen bereit. Von den sieben Bodenklassen wartet Waldeck-Frankenberg rund um den Edersee mit der widrigsten Kategorie der Stufe 7 auf: Schwerer, gewachsener Fels herrscht hier vor.  Auch die Querung des Stausees ist eine Aufgabe, wie sie sich nicht überall in Deutschland stellt. „Wir haben den Edersee schon zwei Mal mit dem Bohrspülverfahren unterquert. Einmal sogar über eine Länge von 400 Meter mit nur einer Bohrung“, berichtet Hertel: „Eine weitere Querung steht noch aus, aber wir müssen bis zum Herbst warten, bis der Wasserstand im See gefallen ist. Bei Vollstau im Frühjahr ist der See zu breit, und die Strecke, die wir queren müssten, zu lang.“

Grundsätzlich, erläutert Hertel, endet die Bautätigkeit am 21. Dezember. Bis zum 31. Januar wartet und repariert das Bauunternehmen seinen Maschinen- und Fuhrpark an sechs Tagen der Woche im Zwei-Schicht-Betrieb und lässt die Technik den notwendigen Sicherheitsprüfungen unterziehen. Von Februar an können die Bauarbeiten im Prinzip weitergehen, - wenn nicht – wie in diesem Jahr – im Februar ein heftiger Dauerregen einsetzt, um dann in eine lange und schwere Frostperiode überzugehen. „Bei Dauerfrost von bis zu minus 17 Grad Celsius war der Boden in diesem Jahr bis zu 40 Zentimeter tief gefroren“, erinnert Hertel an die widrigen Bedingungen des vergangenen Winters: „Kluge Bauamtsleiter untersagten Arbeiten bei Dauerfrost, weil sich der verfüllte Boden nicht setzt wie bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt, und durch eine falsche Setzung des Erdreichs Baumängel entstehen könnten.“ Zudem gehen die Asphaltwerke in eine Winterpause, und die Pflüge, die bei Temperaturen über 0 Grad „wie ein heißes Messer durch die Butter schneiden“ und 120 Zentimeter tief den Boden mit einer Schnittbreite von nur 10 bis 15 Zentimeter an der Oberfläche für die Leerrohre öffnen, „werfen bei Frost eine Furche von gefrorenen Erdschollen in einer Breite von einem Meter auf“, begründet Hertel die Einstellung von Bauarbeiten in einem strengen Winter: „Doch das alles hat uns nicht abgeschreckt. Einen richtigen Stillstand hatten wir überhaupt nicht. Und nachdem wir noch an Ostern Schnee hatten, sind wir seit Mitte April wieder voll in der Spur.“  

Die Breitband Nordhessen GmbH wurde im Februar 2014 von den fünf nordhessischen Landkreisen Hersfeld-Rotenburg, Kassel, Schwalm-Eder, Waldeck-Frankenberg und Werra-Meißner gegründet. Sie setzt sich für den flächendeckenden Ausbau eines Hochgeschwindigkeitsinternets ein. Die Breitband Nordhessen GmbH koordiniert die gesamte Abwicklung und den Ausbau der Glasfaservernetzung in den nordhessischen Landkreisen. Sowohl Gewerbetreibende als auch Privathaushalte sollen im Ausbaugebiet mit Breitbandanschlüssen mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde versorgt werden.


Erstes Repair-Cafe in Niederaula war ein voller Erfolg!

Es war ordentlich was los als am 5. Mai 2018 um 11 Uhr die Pforten zum ersten Repair-Cafe in Niederaula geöffnet wurden. Bereits zu Beginn der Veranstaltungen standen ca. 10 Personen mit defekten Geräten vor der Tür, um gemeinsam mit den Funkamateuren des DARC Ortsverbandes F69 eine Reparatur zu wagen. Da kam der Ortsverbandsvorsitzende und Koordinator der Aktion Michael Manns an der Anmeldung schon ein wenig ins Schwitzen. Aber durch die Unterstützung 8 weiterer Reparateure konnten nahezu alle Defekte souverän gemeistert werden.

Hauptsächlich defekte Elektrogeräte

Im Wesentlichen kamen die Besucher mit kaputten Elektrogeräten, die sich oft mit wenigen Handgriffen wieder flott machen ließen. Da war zum Beispiel ein Mixer, bei dem das Kabel vom Einschaltknopf aufgrund jahrelanger mechanischer Beanspruchung abgerissen war. Die Reparatur war kein Problem: Mixer aufschrauben, Kabel neu anlöten, fertig! Der Mixer läuft nun wieder und die Besitzer sind überglücklich.

Sogar eine Pfeffermühle hat den Weg ins Repair-Cafe gefunden. Die Besitzerin hatte sie zum Reinigen zerlegt und nicht wieder zusammenbauen können. Auch ihr konnte im Repair-Cafe Niederaula geholfen werden. Des Weiteren konnte ein Toaster, ein Elektro-Rasenmäher, ein Brotback-Automat, Kinderspielzeug, viele Kofferradios, Stereoanlagen und eine Nähmaschine vor der endgültigen Entsorgung gerettet werden. Zu 90% wurde alles repariert, was die Besucher mitbrachten.

Weitere Repair-Cafe Veranstaltung bereits in Planung

„Es war für uns und die Besucher ein toller Tag! Insgesamt haben wir in 4 Stunden 18 Reparaturen durchgeführt“, resümiert Michael Manns. Und der große Andrang bestätigt es: Es gibt einen großen Bedarf an weiteren Aktionen in der Bevölkerung. Es gab durchweg positive Reaktionen und die Besucher waren mehr als glücklich und dankbar, wenn ihr „Schätzchen“ wieder funktionierte. Für die Funkamateure steht daher fest: Es wird wieder ein Repair-Cafe in Niederaula geben. Vermutlich schon im Juli oder August, der genaue Termin wird rechtzeitig über die Presse und unter http://www.fox69.de/repaircafe bekannt gegeben.


Fit am Schreibtisch: Erster Gesundheitstag im Landratsamt

Bad Hersfeld, 03. Mai 2018 - Müdigkeit am Arbeitsplatz? Verspannung und Kopfschmerzen? Kaum Motivation, bis zum Feierabend durchzuhalten? Damit ist jetzt Schluss. Erstmals wurde für alle Mitarbeiter der Kreisverwaltung Hersfeld-Rotenburg am 02. Mai ein gemeinschaftlicher Gesundheitstag veranstaltet. Unter dem Motto „Fit am Schreibtisch“ waren alle Mitarbeiter eingeladen, verschiedenste Angebote auszuprobieren. Landrat Dr. Michael Koch, der den Aktionstag auf dem Gelände des Landratsamtes eröffnete, sagte: „Wir alle kennen das. Manchmal fühlt man sich einfach nicht zu 100 Prozent fit. Das wollen wir heute ändern - die Gesundheit unserer Mitarbeiter steht im Vordergrund. Für die Zukunft gibt es bereits weitere Ansätze, das Vorhaben zu vertiefen.“

Die mit der Planung und Organisation beauftragte Tanja Licht arbeitete monatelang am Konzept des Gesundheitstages: „Wir haben unseren Mitarbeitern ein abwechslungsreiches Angebot vorgestellt. Die AOK zeigte mit dem Back-Check und Cardio-Scan zwei ihrer Großgeräte. Auf dem Prüfstand waren dabei eine gesunde Körperhaltung am Arbeitsplatz und die Belastbarkeit des Herz-Kreislauf-Systems.“ Am Stand der Volkshochschule wurden direkt auf die Mitarbeiter zugeschnittene Gesundheitsangebote vorgestellt. Leiterin Anja Staab präsentierte zudem aus Sicht der Arbeitsorganisation ein gut eingerichtetes Arbeitsumfeld. Gleich zwei heimische Fitnessstudios vermittelten den Interessierten in Workshops und Vorträgen wichtige Infos zum Thema „Büro-Ergonomie“ und Bewegungsmöglichkeiten am Arbeitsplatz.

Das Konzept der „Aktiven Mini-Pause“ stellte Physiotherapeutin Manuela Struthoff vor. Sie zielt darauf ab, ohne Leistungsdruck praktische Übungen zu erlernen, die am Arbeitsplatz ohne zusätzliche Hilfsmittel umgesetzt werden können. Struthoff sagte: „Die Übungen können auch im Business-Outfit durchgeführt werden. Man kommt dabei nicht ins Schwitzen, auch nicht trainierte Kollegen können mit einsteigen.“ Gezielte Bewegungen steigern die Durchblutung der Organe und des Gehirns. Das merkten die Teilnehmer schnell anhand von Luftballons, die sie sich einander zuspielten.

Im Außenbereich bot die Fahrradhandlung Riebold kurze Testfahrten mit E-Bikes an. Unter den ersten, die in die elektrisch angetriebenen Pedale traten, waren Landrat Dr. Michael Koch, Personalchefin Martina Tietz und Organisatorin Tanja Licht. Das Gesundheitsamt hat
vor Ort Blutdruck, Blutzucker und Sehkraft der Besucher gemessen. Die Barmer ermittelte Handkraft und Körperfettanteil der Mitarbeiter. Verköstigt wurden alle Besucher durch frisch zubereitete Snacks und Smoothies aus dem Thermomix



Zum 100. Geburtstag: Schulpartnerschaft mit Finnen offiziell besiegelt

Runder Geburtstag für unsere finnische Partnerschule Hyvinkään yhteiskoulun lukio: Anlässlich des 100. Gründungstags hat eine Delegation aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg in der vergangenen Woche ganz besondere Neuigkeiten überbracht.

Wie im August 2017 verabredet, wurde jetzt die angestrebte Partnerschaft zwischen der gymnasialen Oberstufe in Finnland, der Gesamtschule Schenklengsfeld und der Modellschule Obersberg offiziell besiegelt. Der Schwerpunkt soll dabei auf einem sprachlichen und musikalischen Austausch in den kommenden Jahrzehnten liegen. Für Landrat Dr. Michael Koch genau der richtige Weg, um internationale Freundschaften zu knüpfen: „Partnerschaften leben vom Austausch der Menschen. Wo gelänge das besser als in unseren Schulen und mit unseren Schülern. So wird der Grundstein guter Verbundenheit schon im Jugendalter gelegt.“

Lehrer Klaus Bartholomäus von der Gesamtschule Schenklengsfeld meldet sich direkt aus Finnland: „Wir sind mit 31 Schülern und fünf Lehrkräften nach Hyvinkää und Helsinki gereist. Auf das Programm haben wir uns alle gefreut.“ Bartholomäus betreute den Austausch gemeinsam mit seinen Kollegen Marlen Schale (Gesamtschule Schenklengsfeld), Karsten Backhaus, Dagmar Wagner und Sebastian Kiehl (alle MSO). Festlich beschlossen wurde die Partnerschaft während eines Konzerts am 2. Mai, das anlässlich des 100. Geburtstags der Partnerschule stattfand und durch die Schülerband der GSS mitgestaltet wurde.

Der Austausch mit der finnischen Oberstufe sieht zukünftig gegenseitige Besuche von Schülergruppen vor. Vertreter beider Länder sollen die Möglichkeit für längere Aufenthalte mit Unterbringung in Gastfamilien und Schulbesuchen oder Praktikumsmöglichkeiten bekommen.

Das Festkonzert wurde von den Mitgliedern der GSS-Schülerband und Lehrer Klaus Bartholomäus mitgestaltet.


Nach dem Besuch in Finnland in der zurückliegenden Woche wird eine Delegation aus Hyvinkää zur Festspieleröffnung in Bad Hersfeld erwartet. „Unsere Partner aus Finnland haben einen Gegenbesuch für Anfang Juli bestätigt“, sagt Dr. Koch. Die Freundschaft zur 46.000-Einwohnerstadt Hyvinkää nördlich der Hauptstadt Helsinki gibt es seit über 30 Jahren. Im vergangenen Sommer wurde bereits der 100. Geburtstag der Partnerstadt gefeiert. Eine Delegation aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg hatte hieran teilgenommen.



Feuerwehr übt Rettung verletzter Personen: 19 bestehen Lehrgang

Beinahe täglich sind die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Landkreises Hersfeld-Rotenburg unterwegs, um das Wohl der Bürger zu garantieren – an vielen unterschiedlichen Stellen. Damit im Ernstfall nichts schief geht, müssen die Feuerwehrkameraden und –kameradinnen regelmäßig üben und sich weiterbilden. Vom 10. bis 21. April nahmen deshalb 19 ehrenamtliche Einsatzkräfte aus dem Landkreis an einem Lehrgang zum Thema „Technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen“ teil. Bis vor kurzem wurde dieser Lehrgang nur an der Hessischen Landesfeuerwehrschule in Kassel angeboten. Mittlerweile ermöglicht das neue Kreisausbilderteam für „technische Hilfeleistung-Verkehrsunfall“ die Fortbildung – ehrenamtlich, so wie alle Kreislehrgänge.

Ziel war es, den Feuerwehrleuten neues Wissen zu vermitteln. Vor allem ging es darum, Personen patientenorientiert aus verunfallten Fahrzeugen zu retten. Hersfeld-Rotenburgs Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar sagt: „Der Lehrgang birgt eine große Herausforderung für die Kreisausbildung, da er technisch und logistisch sehr aufwendig ist. Die erforderlichen hydraulischen Rettungsgeräte hat der Landkreis im vergangenen Jahr angeschafft, unterstützt durch eine Landesförderung.“ Mit dem Lehrgang wurden 19 hochmotivierte Teilnehmer theoretisch und praktisch dazu ausgebildet, bei schweren Verkehrsunfällen auf den Straßen des Landkreises schnell und kompetent Hilfe zu leisten.

Ausbilder Bernd Schaumburg ist zufrieden: „Es ist toll, dass alle Teilnehmer das Lehrgangsziel erreicht und die anspruchsvolle Prüfung mit guten Ergebnissen bestanden haben. Für die theoretische und praktische Abnahme des Lehrgangs möchten wir uns bei den Kreisausbilderkollegen aus dem Werra-Meißner-Kreis bedanken.“

Unterstützt wurde das Kreisausbilder-Team durch Sachspenden in Form von Schrott-Fahrzeugen der Firmen Hess aus Bad Hersfeld und Kirchheim, Auto-Reif Bebra-Weiterode und der Ladner Recycling GmbH Sontra. Dank für die Unterstützung durch Mannschaft, Gerät und Ausbildungsräume für Theorie und Praxis gebührt außerdem dem THW Ortsverband Bad Hersfeld, auf dessen Stützpunkt der Lehrgang wie schon beim Pilotlehrgang stattfand.