"Wo Liebe ist, da ist Leben." Mahatma Gandhi
Neues aus Bad Hersfeld * kulturell * interessant * wissenswert*

 Informatives aus der Kreisstadt Bad Hersfeld und den Stadtteilen

Rathaus der Kreisstadt Bad Hersfeld

Bürgermeister Thomas Fehling ist derzeit das Oberhaupt der Kreisstadt Bad Hersfeld

Rathaus (Rückseite) der Kreisstadt Bad Hersfeld

Das Rathaus Bad Hersfeld ist seit dem 14. Jahrhundert Sitz der Stadtverwaltung von Bad Hersfeld

Schilde Halle im Schildepark Bad Hersfeld

In der Schilde-Halle finden zahlreiche große und kleine Veranstaltungen statt.

Das Hospitalgässchen in der Altstadt direkt neben dem Stift

Wir finden die Hospitalgasse mit einem direkten Zugang zum Altenzentrum Hospital als eines der schönsten Gässchen.

 

Imagefilm Bad Hersfeld

1275 Jahre Bad Hersfeld - Filmbeitrag "du bist Bad Hersfeld"

"du bist Bad Hersfeld" 1275 Jahre

Anlässlich der Jubiläumsfeier wurde dieser Film vorgestellt

Aber sehen Sie selbst

Film ab - Klicken Sie auf das Bild -

 


ALLES LEBT – NICHTS GEHT VERLOREN – Lesung mit Musik am 29. April im Kapitelsaal

Texte über Leben und Tod ausgewählt und gelesen von Antje und Martin Schneider am Klavier begleitet und kommentiert von Angela Maria Stoll. Am Sonntag 29. April 2018 um 15.00 Uhr findet im Kapitelsaal des Museum Bad Hersfeld eine Lesung mit musikalischer Begleitung statt. Das Motto der Lesung ist: „Wo Leben ist, ist auch Tod – und wo Tod ist, ist auch Leben“

Seit es Menschen gibt, versuchen sie sich vorzustellen, was nach dem Tod geschieht. Und da das eben niemand weiß, ist der Spielraum, den die Phantasie hat, groß, im wahrsten Sinne des Wortes unendlich groß. Der Glaube – entweder an ein endgültiges „Aus“ oder an ein ewiges Leben – ersetzt das Wissen. Aber der Glaube soll womöglich Gewissheit bringen und den Menschen die Furcht vor dem absoluten Unbekannten nehmen.

Sokrates: „ Bedenke stets, dass alles vergänglich ist, dann wirst Du im Glück nicht so friedlich und im Leid nicht so traurig sein“

Es werden Texte und Gedichte von Bertolt Brecht, Hermann Hesse, Rainer Maria Rilke, Sokrates, Wislawa Szymborska u.a. vorgetragen. Musikalische Werke von Beethoven, Grieg, Chopin, Schumann, Pachebel und Szymanowski. Die aus Berlin stammenden Antje und Martin Schneider und Angela Maria Stoll sind seit mehreren Jahren Autoren und Interpreten literarisch-musikalischer Programme.

Weitere Infos unter: www.schneider-lesungen.de

Der Eintritt für diese Veranstaltung beträgt 5 Euro; Karten sind im Museum oder in der Kartenzentrale der Festspiele erhältlich.


Circus Paul Busch gastiert in Bad Hersfeld am AquaFit vom 27. April bis zum 1. Mai 2018

1768 begann der englische Hofreiter Philip Astley mit den ersten Pferdevorführungen in England und wird daher als Gründer des neuzeitlichen Circus gefeiert.
Circus  Paul  Busch  feiert  in  diesem  Jahr  mit  einem  fulminanten  Programm  den  Geburtstag  des  modernen  Circus.       
Circus Paul Busch ist jung, modern und steckt doch gleichzeitig voller Tradition. Die tiefen Wurzeln reichen 7 Generationen in die Vergangenheit zurück. Wir zeigen die ganze Bandbreite vom „Theater des Volkes“ zum modernen Manegen-Event des  dritten  Jahrtausends.  Das  steht  für Qualität. Circus Paul  Busch bietet Unterhaltung  live  und  hautnah.  Prickelnd, fesselnd, urkomisch. Ein Kulturgenuss Paul Busch, ist der Urenkel von Paul Busch (1850) und somit einzig legitimer Nachfahre der legendären “Circus Busch Dynastie". 

Was wird geboten:

Spektakuläre  Artistik  unter  der  Circuskuppel:  Das  US-Todesrad              
!!!!!!!!!!!  Hier ist keine Sicherung möglich !!!!!!!!!!!!

Die beiden mutigen  Artisten  müssen  sehr genau auf Ihre Schritte in den Kesseln hoch oben achten, denn ein falscher Schritt kann fatale Folgen haben.
Gitano Frank und das Busch-Ballett präsentieren anmutig und graziös die grosse Kamelkarawane des Circus Paul Busch.
Markus  Frank  präsentiert  edle Friesen in einer Freiheitsdressur. Diese  kommen,  ebenso  wie  die 
8  köpfige  Pony-Rasselbande,  aus dem Marstall des Circus Paul Busch.
An dünnen Seilen schwingt Spiderman durch die Lüfte. Auch wenn man es jeden Moment erwartet - er stürzt nicht ab. Der Aufschrei im Publikum bleibt nicht aus.
Marcello ist ein Meister auf dem Trampolin. Seine kombinierten Kaskaden und Salti auf der Sprungmatte und am Sprungturm lassen erstaunen, mitzittern und lösen Lachsaven aus. Rasante Minuten die begeistern.
Clown  Hansi unternimmt den Angriff auf die Lachmuskeln  der   Besucher.  "Ein  guter  Clown  muss  sich  in  seinen  Besucher hineinversetzen und ihn gut einschätzen", berichtet Hansi

Vergessen Sie alles, was Sie je über Wagemut gewusst haben: 

Aus Columbien kommt die CAMADI Familie. Egal ob die bildhübsche Tochter Joana auf dem dünnen Drahtseil balanciert oder Rad schlägt, oder ob Vater Carlos mit seinem Sohn Kevin und seiner Tochter hoch unter der Circuskuppel auf dem Hochseil, ohne Netz oder Longe, die gewagtesten
Sprünge und Balancen vollführt: Feuchte Hände sind garantiert. Eine gefragt Weltsensation endlich im Circus Paul Busch zu erleben.

Das und vieles mehr erwartet die Besucher im Circus Paul Busch

vom 27. April bis 01. MAI
Fr. u. Sa. 16 Uhr und 19:30 Uhr
Sonntags 11 und 15 Uhr
Montag nur 16 Uhr
Dienstag nur 11 Uhr

 


Ein gelungender Start in den kreativen Frühling

Strahlend blauer Himmel, Wohlfühltemperatur und schon platzt Bad Hersfeld aus allen Nähten.

Es war wieder einmal brechend voll am verkaufsoffenen Sonntag und Straßenmaler, Kreidekünstler und Kinder verwandeln zu dem noch die Fußgängerzone in eine farbenfrohe Freiluftgalerie.

Zur Unterhaltung spielten Straßenmusikanten und die Tänzerinnen mit Sizilia Maria Feik erfreuten das Publikum mit ihren Tänzen. Die zahlreichen Geschäfte in der Innenstadt waren gut besucht und auch die Cafés und Eisdielen waren bis auf den letzten Platz besetzt.

Die Fußgängerzone wandelte sich zu einer kreativen Straßenkunst, um die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich zu lenken und natürlich auch ein bisschen zu provozieren. Dazu wurden Kinder und Hobbykünstler eingeladen, ihre Kunst auf den Asphalt zu bringen.

Die kleinen und großen Künstler durften an bestimmten, auserwählten Orten, ihrer Fantasie freien Lauf lassen und so manches kleine Gemälde war zum Schluss fast rekordverdächtig.











Etwas ganz Besonderes gab es bei den extra eingeladenen Straßenmaler zu sehen. Seit über 15 Jahren beschäftigt sich Vanessa Hitzfeld mit der Straßenmalerei. „Bereits als Kind habe ich gerne auf dem Asphalt gemalt.“ Sie zeigte ihre Malkunst in 3 D auf dem Rathausplatz. Trotz Kunststudium blieb sie der Straßenmalerei treu.

Lydia Hitzfeld hält sogar den Weltrekord in 3 D Malerei. „Das größte Bild war über 2000 qm und wurde in den USA angefertigt.“ „Im Guinnessbuch der Weltrekorde waren es damals 1500 qm.“

Der Dritte im Bunde Filip Mrvijl beschäftigte sich ebenfalls seit längerer Zeit mit 3 D Malkunst und zeigte seine außergewöhnliche Begabung in der Breitenstraße. Eine kreative Idee und eine geschickte Hand ist alles, was der Straßenkünstler braucht. Die 3D Straßenkunst schafft vielfarbige optische Täuschungen, die Malereien sehen wirklich dreidimensional aus und vermitteln unterschiedliche Gefühle von Glück, Trauer und auch Hoffnung.

Solche Kunstwerke können entweder inspirieren, faszinieren aber auch irritieren, aber sie sind alle einzigartig und originell. Von der Seite her bleibt die 3D Wirkung verborgen, jedoch im richtigen Winkel auf der Straße stehend bekommt man die märchenhafte Kunst in ihrer Vollendung zu sehen.

Die Besucher in Bad Hersfeld kamen voll auf ihre Kosten, und an so einem herrlichen Tag kann man das auch genießen.


Schilde-Schreibtisch

Haben Sie ihn schon gesehen: Den Benno-Schilde-Raum?

Wissen Sie, wo das Benno-Schilde-Forum in Bad Hersfeld liegt? Nun, das ist der ehemalige Verwaltungstrakt der Schilde AG, rechts neben der heutigen Schilde-Halle. Hier sind nach der Sanierung mittlerweile Mieter wie die Technische Hochschule Mittelhessen oder die DAK-Gesundheit eingezogen.

Und genau in diesem Gebäude, im dritten Stock, liegt der Benno-Schilde-Raum, der im November 2017 eröffnet wurde.

Mit dieser Ausstellungsfläche wird an die Historie der innenstadtnahen Industriefläche erinnert, die insbesondere mit dem Namen Benno Schilde (1849-1911) verbunden ist. Der Unternehmer hinterließ ein Lebenswerk, das sich später als Schilde AG, nach 1970 als Babcock-BSH und nach 2002 mit Grenzebach zu einem weltweit operierenden Unternehmen auf dem Gebiet der Trocknungstechnik entwickelte.

Die Gestaltung, Planung und Aufbau des Benno-Schilde-Raums hat im Auftrag der Stadt Heike Volkert (www.volkert-design.de ) aus Bad Hersfeld übernommen.

Nennen Sie es Großvitrine oder Mini-Museum: So oder so ist die Ausstellung im Benno-Schilde-Raum ein wichtiges Guckfenster in die Traditionen des Standortes am heutigen Schilde-Park.

Volkert hat dort zwei Szenen aus dem Betriebsalltag des vergangenen Jahrhunderts aufgebaut: eine Bürokulisse mit einem Schreibtisch - an dem Firmenchef Schilde noch selbst gearbeitet haben soll. Daneben finden sich Exponate aus dem Industriebereich, insbesondere zur betriebseigenen Lehrwerkstatt.

Bei ihren Planungen musste Volkert zum Glück nicht bei null anfangen. 2011 wurde damit begonnen, das ehemalige Industriegelände der Benno-Schilde AG neu zu gestalten und die Freiflächen großzügig als Schilde-Park anzulegen.

Schon damals gab es einen Arbeitskreis mit ehemaligen Mitarbeitern vom Benno Schilde-Nachfolger Babcock, die viele Exponate aus ihrem Betrieb gerettet haben. Durch deren großartiges ehrenamtliches Engagement konnten rund 8.000 Dokumente, Fotos, Schaubilder und ähnliches geordnet in das Eigentum der Kreisstadt übernommen werden.

Neben dieser sogenannten „Flachware“ werden auch dreidimensionale Exponate wie Anlagenbestandteile in verschiedenen Bad Hersfelder Standorten gelagert.

Aus diesen Beständen konnte sich Volkert für den Benno-Schilde-Raum bedienen. Mit viel Liebe zum Detail sieht Heike Volkert den Benno-Schilde-Raum als „work in progress“, als Arbeit, die immer mal wieder Veränderungen erfährt. So sollen in naher Zukunft noch kleine Beschilderungen die ausgestellten Exponate weiter erläutern.

Sie wollen sich den Benno-Schilde-Raum einmal selber ansehen, wenn Sie wieder mal in der Innenstadt sind? Sie wissen ja jetzt, wo Sie ihn finden: Im Benno-Schilde-Forum, rechts neben der Veranstaltungshalle, dort in den DAK-Eingang, hoch in den dritten Stock…

Spezielle Öffnungszeiten gibt es nicht, der Raum ist werktags zu den Bürozeiten der Technischen Hochschule Mittelhessen erreichbar.

 

2. Platz beim „Integrationspreis Brandschutz“ des Landes

Kürzlich wurde die Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld durch das Land Hessen mit dem 2. Platz beim „Integrationspreis Brandschutz“ ausgezeichnet. Das Freiwillige Feuerwehr noch viel mehr wie die eigentlichen Kernaufgaben der Brandschützer ist, erkannte der Feuerwehrkamerad Baris Cokgenc. Seit 2016 bemüht sich Baris Cokgenc um den interkulturellen Austausch und Dialog mit in Bad Hersfeld ansässigen Kulturen. Er stellte fest, dass Menschen unterschiedlicher Kulturen auch unterschiedliche Auffassungen, Erfahrungen und Handlungsweisen in Notfallsituationen haben. Ein weiteres wichtiges Thema waren die herrschenden Vorurteile, welche mit dem angestrebten Projekt ausgeräumt werden soll.

Bereits mehrfach arbeiteten die Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld und der „Islamische Kulturverein der DITIB-Moschee“ zusammen und unterstützten sich gegenseitig bei Veranstaltungen.

„Zukünftig soll sich mit der Information der Bevölkerung, indem man ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger oder Immigranten mit der deutschen Feuerwehrkultur vertraut macht und diese über die deutschen Gegebenheiten im Falle eines Notfall informiert, befasst werden. Auch im punkto Mitgliederwerbung sollen vermehrte kennenlernen der verschiedenen Kulturen mit der Feuerwehr stattfinden, um diese für die wichtige Arbeit der freiwilligen Feuerwehren begeistern zu können“, so Baris Cokgen

Stadtbrandinspektor Frank Jakob und Stadtrat Hans-Georg Vierheller reisten sichtlich erfreut, über das aufgebrachte Engagement und die Auszeichnung nach Frankfurt, um den Preis entgegen zu nehmen.

Autor: Marco Wenderoth (Pressesprecher Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld)


Bildunterschrift: Das älteste Fensterkreuz der Stadt Bad Hersfeld, aus dem 11., spätestens 12. Jahrhundert

Kuriositäten für den Ostersonntag-Nachmittag - Kurverwaltung lädt ein zu einer „besonderen“ Stadt-Führung

Für Ostersonntag, 01. April 2018, bietet die Kurverwaltung Bad Hersfeld etwas ganz Besonderes an: Eine „Kuriositäten-Führung“ in der Altstadt von Bad Hersfeld. Stadtführer Michael Adam hatte 2017 erstmals eine solche „besondere“ Führung inszeniert.

Aufgrund des sehr hohen Zuspruchs im vergangen Jahr veranstaltete die Kurverwaltung die Führung in diesem Jahr erneut. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung im wortreich ist unbedingt erforderlich, Telefon: 06621 201274. Die Teilnahmegebühr beträgt 6,50 € und muss vorab im wortreich gezahlt werden. Kinder bis 6 Jahre sind frei.

Die Stadtführung startet um 14.30 Uhr vor dem wortreich. Herr Adam hat einen Mix aus neuen „Kuriositäten“ und solchen des vergangenen Jahres erstellt und einen Rundgang entwickelt. „Ich möchte den Teilnehmern gerne einige Besonderheiten zeigen, an denen man oftmals nur „wie blind“ vorbeigeht, sie nicht kennt oder nicht ahnt, welche spannende Geschichte sich dahinter verbirgt“, so der Stadtführer.

Die Stadtführung wird den Park des Dichters und Denkers, das älteste Fenster(kreuz) in der Stadt, das Wasser der Minderbrüder, die älteste Uhr der Stadt, den sprechenden Stein sowie zahlreiche weitere Kuriositäten anlaufen - einschließlich eines April-Scherzes.

Der Rundgang, für den die Teilnehmer „gut zu Fuß“ sein sollten, wird nach den Angaben des Stadtführers ca. zwei Stunden dauern und gut zwei Kilometer lang sein, bevor die Gruppe wieder den Campus vor dem wortreich erreicht. Dort gibt es für alle Teilnehmenden zum Abschluss eine kleine schmackhafte Osterüberraschung.


Die Smart-Box noch in der Hand, die Autobahndirekt im Hintergrund (v.l.n.r): Stefan Marc und Geschäftsführer Johannes Schick (höltl), Hausherr Lutz Balzereit, Projektleiter Martin Steimar (Stadt) und Bürgermeister Thomas Fehling

Stadt, Unternehmen und Bürger arbeiten zusammen: Umweltsensoren entlang der A 4 installiert

Einer der Standortvorteile Bad Hersfeld ist die gute Verkehrsinfrastruktur. Auf der anderen Seite birgt das erhebliche Umweltbelastungen für Bürgerinnen und Bürger, die insbesondere dann das erträgliche Maß überschreiten, wenn die Verkehrswege auch noch weiter ausgebaut werden sollen.

Dies ist derzeit bei der Bundesautobahn A 4 der Fall. Für die Planungen wird die zukünftige Entwicklung für bestimmte Umweltfaktoren, u.a. die Lärmbelastung, per Simulation ermittelt – also errechnet.

Das war Bürgermeister Thomas Fehling nicht genug, er will tatsächliche Messwerte zugrunde legen. Darum werden entlang der A 4, zwischen Helfersgrund bis zur Eichhofsiedlung, neun Umweltsensoren aufgebaut.

Das Besondere daran: Bürgerinnen und Bürger haben dafür ihre privaten Grundstücke als Standorte zur Verfügung gestellt! Einer von Ihnen ist Lutz Balzereit. Bei ihm wurde jetzt die vierte „SMARTBOX“ aufgestellt, die restlichen sechs folgen in den nächsten Wochen.

Die Messeinheit, etwa so groß wie ein Schuhkarton, erfasst Daten zu Lautstärke, UV-Belastung, Helligkeit, Feinstaub, Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

Umweltsensoren oben in der Mitte der beiden Leiterplatten als SMD Bauteil

Die Herstellung, Lieferung und Installation der sogenannten SMARTBOXEN hat das Bad Hersfelder Unternehmen, die höltl Retail Solutions GmbH, übernommen. Die Experten vom Hof Meisebach haben ihr Kerngeschäft bei innovativen Lösungen für Kassen- und Warenwirtschaftsystemen. Mit den Komponenten und Technologien, die in den SMARTBOXEN verbaut sind, kennen sie sich jedoch bestens aus. Geschäftsführer Johannes Schick dazu:„Umweltsensoren sind bei uns zwar bislang noch kein eigenes Geschäftsfeld – aber was nicht ist, kann ja noch werden!“.

Das höltl weiß, was zu tun ist, zeigte sich nachdem Schick und sein Kollege Stefan Marc die Messeinheit installiert hatten: Kurze Zeit später begann das neue „Baby“ die Werte an die städtische Datenplattform zu senden. Dort laufen sie ab sofort in Echtzeit ein, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche – und sind im städtischen „Cockpit“ öffentlich für jedermann verfügbar.

Bürgermeister Thomas Fehling bringt seinen Dank über das gemeinsame Projekt zum Ausdruck, dass nicht nur umweltrelvant sei, sondern zugleich auch aktive Wirtschaftsförderung im Rahmen von Smart City: „Das ist schon stark, wie hier Privatpersonen, Unternehmen und Verwaltung kooperieren.

Anlieger stellen nicht nur berechtigte Forderungen für ihre Lebensqualität, sondern helfen uns ganz konkret weiter. Eine hiesige Firma stellt ihr Wissen erfolgreich für eine ganz neue Aufgabe zur Verfügung. Und wir im Rathaus haben die Voraussetzungen geschaffen, die anfallenden Daten auch gut zu managen.

Mit den echten Messwerten haben wir einfach viel bessere Argumente, die Interessen unserer Bürgerinnen und Bürger schon in der Planungsphase des Autobahnbaus zu vertreten.“

 

3 D Bild mit Weltrekord

Hersfeld Kreativ !

Verkaufsoffenen Sonntag am 8. April 2018 in der Bad Hersfelder Innenstadt.

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Am Sonntag den 8. April findet in der Bad Hersfelder Innenstadt unter dem Motto „Bad Hersfeld kreativ“ ein besonderer Event statt.

International bekannte 3D Straßenmaler präsentieren in der Fußgängerzone ihr Können. Straßenmusiker sind zu hören und Straßentheater gibt es auch. Das Beste ist – Jeder der Malen und Musizieren kann, darf daran teilnehmen.

Den Initiatoren dieses spektakulären Events – der Stadtmarketing Verein Bad Hersfeld, ist es gelungen sogar die Guinnessbuch Weltrekordlerin Lydia Hitzfeld zu diesem Termin zu verpflichten.

Am Freitag den 6. April sind alle Interessierten Amateure zum Workshop in der Citygalerie in Bad Hersfeld eingeladen. Die Leitung hat Lydia Hitzfeld die den Guinness Weltrekord in 3D Malerei innehat. Hier kann man sich auch über die Modalitäten der öffentlichen Straßenmalerei am Sonntag den 8. April informieren.

Am Samstag den 7. April beginnen die Profimaler mit Ihren Arbeiten. Es sind die Weltmeisterin Lydia Hitzfeld, der Berliner Künstler Filip Mrvijl und Vanessa Hitzfeld aus Kevelaer.

Die Standorte sind der Rathaus Vorplatz, die Breitenstraße und die Aktionsfläche in der City Galerie.

Am Sonntag geht’s weiter mit der Fertigstellung der Profi 3D Malerei und Vorstellung der fertigen Kunstwerke. Ab 12. Uhr beginnt dann das große Kunstspektakel in der Innenstadt.

Die teilnehmenden Kindermaler werden in 4 Katagorien eingeteilt ( bis 5 Jahre , 6 bis 9 Jahre, 10 bis 15 Jahre und ab 16 Jahre. Für alle Teilnehmer gibt es Urkunden für besondere Leistungen gibt es Freikarten für das Aquafit, Kurparktherme, Wortreich und den Wildpark Knüll in Homberg.
Ein weiterer künstlerischer Höhepunkt am Sonntag wird die Körperkunst von Anja Triebe sein. Sie hat sich spezialisiert auf temporäre Henna-Hautbemalung.
Die Straßenmusiker wie das Duo Rüdiger Brinkmann werden unterschiedliche Darbietungen an verschiedenen Standorten in der Innenstadt zu Gehör bringen.

Der Schauspieler Lutz Jahr wird in Gestalt des „tapferen Schneiderleins“ (Premium Märchen von Bad Hersfeld) mit den Besuchern der Innenstadt das Kegelspiel „7 auf einen Streich“ spielen und auch musikalische Darbietungen mit der Drehleier demonstieren. 

Wie bei den Straßenmalern – so werden auch hier Straßenkünstler und Musiker gesucht die Lust haben am 8. April im Rahmen der Veranstaltung „Bad Hersfeld KREATIV“  zwischen 12 und 18 Uhr in der Innenstadt aufzutreten. Bewerbungen bis zum 4 April per E-Mail an info@kreativteam-jung.de


Anna Nesyba – Sopran

Chor- und Orchesterkonzert „verfemte Musik“ am Samstag, den 17.03.2018 um 20.00 Uhr in der evangelischen Stadtkirche Bad Hersfeld.
Verfemte Musik - erstickte Stimmen erklingen wieder und werden zu Mahnern in der Gegenwart 

Im Chor- und Orchesterkonzert „verfemte Musik“ am Samstag, den 17.03.2018 um 20.00 Uhr in der evangelischen Stadtkirche Bad Hersfeld soll es darum gehen, einige Facetten der verheerenden Auswirkungen der NS-Kulturpolitik zu zeigen. Dazu wird beispielhaft Musik vier unterschiedlicher Komponisten erklingen, die stilistisch sehr unterschiedlich sind, aber alle im dritten Reich nicht aufgeführt werden durften. Den Rahmen bilden passend zum Kirchenjahr zwei Passionskantaten. Die erste ist „O Haupt voll Blut und Wunden“ von Felix Mendelssohn Bartholdy. Dieser war zu Zeiten des dritten Reiches schon lange verstorben, allerdings wurde er der NS-Rasseideologie folgend nicht aufgeführt und musste nach 1945 quasi neu entdeckt werden. Am Schluss des Konzertes ist die Passionskantate von Walter Braunfels zu hören. Dieses eindringliche Werk entstand während des Krieges, ohne Perspektive aufgeführt zu werden. Braunfels war bis 1933 einer der erfolgreichsten Komponisten Deutschlands, erhielt dann aber Aufführungsverbot aufgrund seiner halbjüdischen Herkunft. Seine künstlerischen Wurzeln sind die deutsche Romantik und der Katholizismus. Unter schwierigsten Bedingungen und unter Bedrohung lebend entwickelt er im Zentrum seiner Kantate mitten im Krieg eine ergreifende Vision einer besseren Welt, ausgehend von der Fußwaschungsszene der Passionsgeschichte. Walter Braunfels überlebte das dritte Reich, seine Musik ist aber immer noch weitgehend vergessen. Anton Webern ist der einzige Komponist des Abends, der nicht aus Gründen seiner rassischen Herkunft, sondern aufgrund der Art des Komponierens zur entarteten Musik zählte. Von ihm erklingen die geistlichen Lieder op 15. Das bedrückendste Beispiel wird die Studie für Streichorchester von Pavel Haas sein, dessen steil aufsteigende Karriere als Komponist mit der Besetzung der Resttschechei durch das Deutsche Reich endete. Dieses Werk entstand im Theresienstädter Ghetto. Es sprüht vor tänzerischer Folklore und Energie. Die NS-Führung benutze es für ihren Propagandafilm „der Führer schenkt den Juden eine Stadt“, in dem es in Ausschnitten unter den Augen des Komponisten aufgeführt wird. Nachdem es bei einem Besuch des Roten Kreuzes noch einmal gespielt wurde, wurde Haas nach Auschwitz deportiert und vergast.

Sebastian Kitzinger – Bass

Dieser Abend kann und soll kein Versuch einer Wiedergutmachung sein, sondern die Musik und die Schicksale sollen der Gegenwart Mahnung und Lehre sein. Deshalb bedankt sich die Hersfelder Kantorei herzlich bei Bischof Dr. Hein und Staatsminister Michael Roth, die die Hintergründe zum Spannungsfeld Kunst, Politik und Religion erläutern werden und bei Schülerinnen/Schülern und Lehrerinnen/Lehrern der Konrad-Duden-Schule, die einen Bezug zur Hersfelder Region herstellen werden.

Es musizieren: Anna Nesyba – Sopran, Sebastian Kitzinger – Bass, die Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt und der Konzertchor der Hersfelder Kantorei unter der Leitung von Sebastian Bethge.

Karten können im  Vorverkauf in der Hoehlschen Buchhandlung, Weinstraße 21, 36251 Bad Hersfeld und bei Mitgliedern der Hersfelder Kantorei für 15 € (ermäßigt 12 €) erworben werden oder an der Abendkasse für 18 € (ermäßigt 12 €).

 

Abschied und Neuanfang bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Hersfeld

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bad Hersfeld-Kernstadt war von Abschied und Neuanfang gekennzeichnet. Bei den anstehenden Wahlen sind sowohl Wehrführung als auch Vereinsvorstand neu zusammengesetzt worden.

Der langjährige Wehrführer Jürgen Richter trat nach fast neun Jahren in diesem Amt nicht mehr zur Wahl an und verabschiedete sich unter stehendem Applaus von der Führungsposition. Neuer Wehrführer ist Pierre Walter, der bisher stellvertretender Wehrführer gewesen war. Seine beiden Stellvertreter sind weiterhin Ingo Albrecht und neu Sebastian Sommer. Pierre Walter bedankte sich bei seinem Vorgänger Jürger Richter, der die Kernstadt und zeitweilig die gesamte Feuerwehr Bad Hersfeld geführt hatte, für sein Engagement und seine Zeit. Dabei unterstrich er, dass Jürgen Richter maßgeblich an der Modernisierung des Feuerwehrwesens beteiligt war. Richter wurde für seine Leistungen mit der St. Floriansmedaille am Bande in Bronze ausgezeichnet, die er völlig überrascht aus den Händen von Marco Kauffunger als Vertreter des Kreis- und Bezirksfeuerwehrverbandes entgegen nahm. Der neue Wehrführer bedankte sich auch bei Jürgen Richters Lebensgefährtin Alexandra Weirich für die Geduld und die Unterstützung mit einem kleinen Präsent.

Auch Ernst Walter, zweiter Vorsitzender des Feuerwehrvereins, nahm nach zehn Jahren Vorstandsarbeit Abschied. Jürgen Richter würdigte Ernst Walters wichtige Arbeit, die er zusammen mit ihm und Klaus Klee als den beiden ehemaligen Vorsitzenden übernommen hatte.

In seinem Jahresbericht konnte der Wehrführer Jürgen Richter noch einmal auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken. Neben 214 Einsätzen leistete die Kernstadtfeuerwehr noch 98 Brandsicherheitsdienste bei Veranstaltungen in der Stadt. Besonderes Augenmerk legte Richter auf die Tauchergruppe, die im November mehrere Tage bei einer Personensuche in der Fulda eingesetzt wurde. Die Zahl der aktiven Einsatzkräfte ging von 114 auf 104 Ende 2017 zurück. In der Jugendfeuerwehr sind 30 Jugendliche aktiv, während die Alters- und Ehrenabteilung 34 Mitglieder umfasst. Richter musste leider auch feststellen, dass von 55 ausgebildeten Atemschutzgeräteträgern Ende 2017 nur noch 12 alle Anforderungen für den Atemschutzeinsatz erfüllten. Im Namen der Feuerwehrführung gab Richter auch eine Neuregelung für die Ausbildung bekannt. Einsatzkräfte, die im Jahr zu wenig Ausbildungs- und Übungsdienste besuchen, werden bis zum Ausgleich dieser Zeit vom aktiven Feuerwehrdienst ausgeschlossen.

Zum Abschluss seines Jahresberichts dankte Jürgen Richter ein letztes Mal allen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, die in der Einsatzabteilung, der Jugendfeuerwehr, bei den Feuerfüchsen und der Alters- und Ehrenabteilung zum Gelingen beigetragen haben. Besonders dankte er Stadtbrandinspektor Frank Jakob, der als Produktverantwortlicher die Interessen der Feuerwehr gegenüber der Stadtverwaltung vertritt.

Jürgen Richter unterstrich abschließend den fairen Umgang der vergangenen neun Jahre und schloss mit den Worten: „Ich melde mich als Wehrführer der Kernstadt ab.“ Die Versammlung erhob sich von ihren Plätzen applaudierte stehend dem sichtlich gerührten Wehrführer.

Stadtrat Hans-Georg Vierheller, der an diesem Abend auch Wahlleiter war, dankte im Namen der städtischen Gremien der Kernstadtfeuerwehr und betonte die wichtige Bedeutung der Kernstadtfeuerwehr für das Wohl der Stadt.

Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar überbrachte die Wünsche des Kreisausschusses und erläuterte die Bedeutung der Bad Hersfelder Kernstadtfeuerwehr, indem sie nicht nur die überörtlichen Aufgaben beschrieb, sondern auch deutlich machte, dass die Abteilung Kernstadt rund dreißig Prozent aller Feuerwehreinsätze des Landkreises bewältigen müsse. Sie rief dazu auf, sich als Kreisausbilderin oder Kreisausbilder zu engagieren. Als besondere Überraschung verlieh sie Kreisausbilder Roland Rüger die Anerkennungsprämie für 20 Jahre aktiven Feuerwehrdienst.

Christian Seelig, der Frank Jakob als Stadtbrandinspektor vertrat, dankte sowohl der Einsatzabteilung als auch den scheidenden Führungskräften für ihre engagierte langjährige Arbeit. Er schloss mit einem Ausblick auf die aktuellen Entwicklungen im städtischen Feuerwehrwesen.

Marco Kauffunger vom Kreisfeuerwehrverband ehrte Ernst Walter für 25 Jahre Feuerwehrmitgliedschaft mit der Ehrenplakette in Bronze. Für 60 Jahre Mitgliedschaft im Feuerwehrverein wurden Dieter Buhl, Gerhard Fey, Harald Fey, Horst-Dieter Flinnert und Wilfried Schaffert mit der Ehrenplakette in Gold geehrt.

Autor: Christian Bärmann (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Team Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld)

Beförderungen
Jugendhauptlöschmeister:

Julian Richter

 

Feuerwehrfrau/-mann:

Marc Baumgart
Marian Kramer
Vanessa Mähler
Marius Nuhn
Thomas Pierek-Alles
Sascha Vensky

Oberfeuerwehrmann:

Christian Pohl
Fabian Nitsch
Kevin Rzeczewsky

 

Löschmeister:

Matthias Lotz

 

Oberlöschmeister:

Nick Schultz

 

Hauptlöschmeister:

Sebastian Sommer

 

Wahlergebnisse

Wehrführer Pierre Walter (52 Ja-, 10 Nein-Stimmen, 1 Enthaltung)
Stv. Wehrführer Ingo Albrecht (57 Ja-, 5 Nein-Stimmen, 1 Enthaltung)
Stv. Wehrführer Sebastian Sommer (43 Stimmen; 18 Stimmen für Gegenkandidat Nick Schultz, 2 Nein-Stimmen)

 

Vorstand

Vorsitzender Sebastian Sommer (70 Ja-, 6 Nein-, 2 ungültige Stimmen
Zweiter Vorsitzender Nick Schultz (40 Stimmen; 20 Stimmen für Gegenkandidat Christian Pohl, 6 Nein, 2 Enthaltungen)
Kassierer Frank Schneider
Zweiter Kassierer Stefan Wenzel
Schriftführer Martin Herbst


Michael Müller ist seit Januar neuer Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe Bad Hersfeld GmbH

Michael Müller ist seit Januar neuer Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe Bad Hersfeld GmbH.

Bürgermeister Thomas Fehling gibt seine Funktion als Geschäftsführer Ende Februar ab. Zweiter Geschäftsführer der städtischen Tochtergesellschaft bleibt der Leiter des städtischen Fachbereichs Technische Verwaltung, Johannes van Horrick.

Müller wuchs im westfälischen Oer-Erkenschwick auf, studierte an der Ruhr-Universität-Bochum Rechtswissenschaften und lebt seit 25 Jahren in Niedersachsen. Er arbeitet seit den neunziger Jahren in leitenden Positionen in der Wirtschafts- und Strukturförderung sowie in der Wohnungs-, Immobilien- und Bauwirtschaft; ab 1995 durchweg als Geschäftsführer.

Seit den Anfängen seiner beruflichen Laufbahn handelte Müller immer kommunalen Auftrag oder aber für kommunale Gesellschaften. Etappen seiner beruflichen Tätigkeit waren u.a. die Deutsche Bau- und Grundstücks AG (BauGrund), die Gesellschaft für Wirtschafts- und Strukturförderung im Kreis Düren mbH (GWS), die Entwicklungsgesellschaft Ruhr-Bochum mbH (EGR) sowie die Regionalentwicklungsgesellschaft Nordwestbrandenburg mbH (REG).

Neben den allgemeinen Aufgaben der Wirtschaftsförderung wie Ansiedlung, Bestandspflege und Gründungsberatung war er auch für den Bau kommunaler Großprojekte verantwortlich. So schuf er u.a. den Indemann im Kreis Düren, das Neue Gymnasium Bochum und eine Vielzahl von Gewerbe- und Wohngebieten. „Mit diesem großen Erfahrungsschatz hat uns Michael Müller überzeugt. Er wird für die zukünftigen Projekte in unserer Stadt von großem Nutzen sein.“ macht Bürgermeister Thomas Fehling die Entscheidung der Kreisstadt für den 58jährigen Juristen deutlich.

Fehling weiter: „Wir sind sehr zuversichtlich, dass er darüber hinaus auch das Thema Kommunale Wirtschaftsförderung für Bad Hersfeld wieder spürbar beleben wird.“Ende Januar bereits hat sich Müller mit Wirtschaftsakteuren aus Bad Hersfeld zu einem ersten Workshop getroffen, um die Wünsche und Anforderungen der Unternehmen aufzunehmen.

An der Position in Bad Hersfeld fasziniert ihn selbst die Komplexität und Vielzahl der Aufgaben. Müller dazu: „An entscheidenden Zukunftsvisionen der Stadt Bad Hersfeld mitwirken zu können, war bei meiner Entscheidungsfindung ein wichtiger Pluspunkt“. Und letztlich habe ihn auch „das außerordentlich schöne Stadtbild von Bad Hersfeld“ überzeugt.

Müller hat sein Büro am Firmensitz der Wirtschaftsbetriebe im Gebäude der Schilde-Halle.

 

von links: Ingo Albrecht, Thomas Eckhardt, Andreas Büttner, Wofgang Schneider, Dr. Diab, Hans-Jürgen Schülbe, Jürgen Richter, Sebastian Sommer, Pierre Walter

Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld – Kernstadt beteiligt den Förderverein MediKids am Erfolg

Der Maustüröffner Tag der Freiwilligen Feuerwehr Bad Hersfeld – Kernstadt am 03. Oktober des vergangenen Jahres wurde durch den Besuch und die aktive Teilnahme von einer Vielzahl an Kindern, Jugendlichen und Familien zu einem großen Erfolg. Wir sagen Danke

Wir konnten den Familien ein umfangreiches Programm mit vielen Attraktionen bieten. Das gesamte Spektrum der Feuerwehrtechnik wurde präsentiert und hier speziell das Augenmerk auf das Aktive mitwirken der Besucher gelegt. Anfassen, mitmachen, spüren und erleben war unser Ansatz und er hat sich als erfolgreich erwiesen. Eine Riesenhüpfburg, welche der Feuerwehr als Geschenk der Sparkasse Bad Hersfeld – Rotenburg übergeben wurde. Eine Anhänger-Spende für die Jugendfeuerwehr, damit zukünftige Ausflüge und Fahrten gemeistert werden können, die Indienststellung eines neuen Einsatzfahrzeuges und vieles mehr konnten man an diesem Tag erleben.

„Wir möchten nun etwas zurückgeben und dem Förderverein der MediKids der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikum Bad Hersfeld e.V. eine Spende in Höhe von 500 Euro aus den Einnahmen des Tages überreichen“ so Wehrführer Jürgen Richter.

Nach Aussage des Vorsitzenden der MediKids Hans - Jürgen Schülbe, der von seinen Vorstandsmitgliedern Herrn Dr. Diab und Herrn Wolfgang Schneider begleitet wurde, wird die Spende zur Einrichtung eines Spielzimmers benötigt, damit den Kindern der Klinikaufenthalt so angenehm wie nur möglich gestaltet werden kann.

Autor: Jürgen Richter (Wehrführer Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld-Kernstadt)

 

Bildunterschrift von link

Feedback Behinderten WC

Wie gut sind die städtischen Dienstleistungen? Neue Feedback-Geräte im Testbetrieb

Seit einigen Tagen sind sie in Einrichtungen der Stadtverwaltung im Einsatz, manch eine oder einer wird sie auch schon selbst benutzt haben: die sogenanten „Feedback-Geräte“. An Ihnen können jetzt Bürgerinnen und Bürger Rückmeldung geben über die Qualität der städtischen Dienstleistung, die sie gerade genutzt haben.

Die insgesamt neun Geräte sind in unterschiedlichen Varianten an folgenden Orten zu finden:

- Zwei Stelen im Bürgerbüro und im wortreich,

- drei Displays für die Tresen im Kurbetrieb, in der Stadtbücherei und in der Kartenzentrale,

- sogenannte Smiley-Boxen an der Wand der Ordnungsbehörde und im Standesamt (beides Am Markt 16), in der Stadtkasse sowie im Behinderten-WC am Marktplatz.

Das System „FeedbackNow“ bietet Nutzern die Möglichkeit, die Leistungen der Stadt Bad Hersfeld zu bewerten. Die Bedienung an den kleinen schwarzen Geräten selbst ist denkbar einfach - mit nur einem Klick ist man dabei.

Die Nutzer beantworten die ihnen gestellte Frage einfach und unkompliziert durch Drücken eines Smiley Buttons in den Farben grün, gelb oder rot. Das Feedback der Kunden wird dann im Rathaus zentral erfasst und ausgewertet.

Feedback Buergerbuero

Felix Wimhöfer leitet bei der Stadt den Fachbereich Stadtmarketing und hat die Aktion gestartet. Er macht die Ziele für die Stadt deutlich: „Mit FeedbackNow haben wir ein weiteres Steuerungselement im Rahmen unseres Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. Mit den direkten Bewertungen von Kundinnen und Kunden können wir die Qualität unserer Dienstleistungen messbar machen sowie Verbesserungsmöglichkeiten konkreter erkennen.“

Die Geräte werden im Rahmen eines mehrmonatigen Testversuches auf jeden Fall bis in den April hinein verfügbar sein. Ob es danach dauerhaft in Bad Hersfeld weitergeht, hängt nicht nur von der Funktionsfähigkeit des Systems ab. Hier sind ist die Stadt sehr zuversichtlich.

Wesentlich ist vor allem, ob die Geräte akzeptiert und benutzt werden. Bürgerinnen und Bürger, Gäste und Besucher haben es also auch hier buchstäblich „in der Hand“, durch eine rege Beteiligung der Stadtverwaltung auch zukünftig Hinweise zu geben, um dauerhaft besser zu werden!

Ganz wichtig: Es weren keinerlei personenbezogene Daten erhoben. Die Eingaben werden weder mit dem jeweiligen Nutzer verknüpft, noch werden sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung zugeordnet.

Wimhöfer abschließend dazu: „Wir werden mit den Geräten keine Personen kontrollieren oder überwachen! Es geht uns allein um Ansatzpunkte für Verbesserungen bei Dienstleistungen, Serviceprozessen und Einrichtungen.“


Zwei Platanen in der Klausstraße müssen entfernt werden

Grün in der Innenstadt ist sinnvoll und schön. Das gilt auch für die Klausstraße, einen historischen Straßenzug, der durch den alten Gebäudebestand geprägt ist und räumlich relativ beengte Verhältnisse aufweist.

Platanen müssen weg

Läuft man die Klausstraße entlang, liegt auf Höhe des Reformhauses ein kleiner dreieckiger Stadtplatz, der mit drei Bäumen bestanden ist. Dabei handelt es sich um Platanen, die aber dort nicht standortgerecht sind. Sie wurden vor Jahrzehnten in einem Abstand von etwa sieben Metern gepflanzt – dies ist jedoch zu eng. Notwendig sind mindestens rund 10 Meter.

Darum müssen zur zukünftigen Sicherung und Entwicklung der Stadtgehölze die äußeren beiden Platanen in der Klaussstraße im Laufe des Februars entnommen werden.

Heute wachsen die Kronen schon dicht an den Gebäudebestand heran und behindern sich gegenseitig in ihrem Wachstum. Zudem weist ein Baum bereits eine bedrohliche Schieflage auf, so dass auch aus Gründen der Verkehrssicherung Handlungsbedarf besteht.

Durch die Entnahme entsteht mehr Raum für den mittleren, sehr vitalen Baum und er kann entsprechend in seiner Entwicklung gefördert werden. Dieser wird so zurückgeschnitten, dass die Krone weniger auskragend ist und sich dem vorhandenen Raum anpasst.

Die Platane (Platanus acerifolia) ist ein Baum, dessen Krone weit auskragt und insgesamt eine Höhe von bis ca. 50m erreicht. Sie wird auf Grund ihrer Platzanforderungen meist in großen Parkanlagen oder als Alleenbaum eingesetzt.

Dieser Platz steht in der Klausstraße nicht zur Verfügung. Man kann Platanen sehr gut zurückschneiden und kleinhalten – allerdings müssen diese Erziehungsschnitte bereits im jungen Alter vorgenommen werden. Haben sie einmal, wie in der Klausstraße, eine stattliche Größe erreicht, kann zwar die Krone ohne Probleme radikal zurückgeschnitten, der Baum kann aber nicht mehr zu einem Kleinbaum „zurückerzogen“ werden.