Neues aus Bad Hersfeld * kulturell * interessant * wissenswert*

 Informatives aus der Kreisstadt Bad Hersfeld und den Stadtteilen

Rathaus der Kreisstadt Bad Hersfeld

Bürgermeister Thomas Fehling ist derzeit das Oberhaupt der Kreisstadt Bad Hersfeld

Rathaus (Rückseite) der Kreisstadt Bad Hersfeld

Das Rathaus Bad Hersfeld ist seit dem 14. Jahrhundert Sitz der Stadtverwaltung von Bad Hersfeld

Schilde Halle im Schildepark Bad Hersfeld

In der Schilde-Halle finden zahlreiche große und kleine Veranstaltungen statt.

Das Hospitalgässchen in der Altstadt direkt neben dem Stift

Wir finden die Hospitalgasse mit einem direkten Zugang zum Altenzentrum Hospital als eines der schönsten Gässchen.

 

Imagefilm Bad Hersfeld

1275 Jahre Bad Hersfeld - Filmbeitrag "du bist Bad Hersfeld"

"du bist Bad Hersfeld" 1275 Jahre

Anlässlich der Jubiläumsfeier wurde dieser Film vorgestellt

Aber sehen Sie selbst

Film ab - Klicken Sie auf das Bild -

 



Bad Hersfeld, 22. Juni 2017

Interkommunale Zusammenarbeit im Einsatzdienst der Freiwilligen Feuerwehr Bad Hersfeld

Der strukturellen Entwicklung der letzten Jahre das immer mehr Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bad Hersfeld ihren Arbeitsplatz außerhalb von Bad Hersfeld haben und somit im Tageseinsatzdienst an Werktagen nicht zur Verfügung stehen, hat nun die Feuerwehr Bad Hersfeld – Kernstadt aktiv entgegen gewirkt.

 „Das Einsatzaufkommen und der ständig steigende Anspruch an die Tätigkeit im Einsatzdienst der Freiwilligen Feuerwehren und hier besonders der Atemschutzeinsatz, hat uns zu dieser Maßnahme veranlasst. Wir möchten unseren Einsatzkräften die größte Sicherheit bieten und dem Hilfesuchenden die beste Dienstleistung ermöglichen“, so Wehrführer Jürgen Richter. In einem kreisweiten Aufruf konnten wir zehn zusätzliche Einsatzkräfte für den Einsatzdienst in der Feuerwehr Bad Hersfeld begeistern. Diese Kameraden haben eine umfangreiche Feuerwehrausbildung, ihren Arbeitsplatz in Bad Hersfeld und somit die Voraussetzung zum aktiven Mitwirken.

Sie werden das Team der Feuerwehr Bad Hersfeld im Tagesdienst deutlich verstärken. Den Arbeitgebern entsteht durch die Freistellung zum Einsatz kein finanzieller Nachteil, da dieser durch Verdienstausfall entschädigt wird. „Wir freuen uns über die Bereitschaft der Kameraden, heißen sie herzlich willkommen und danken ihren Arbeitgebern für die Freistellung. Weitere Interessenten sind aufgerufen sich mit uns in Verbindung zu setzen“, so Wehrführer Jürgen Richter abschließend.

Autor: Jürgen Richter (Wehrführer Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld-Kernstadt)

 Bad Hersfeld, 22. Juni 2017

Sie werden mit den Geräten arbeiten: Timo Völker, Christian Wiedner, René Matthè, Martin Steimar und Jürgen Harth (v.l.n.r.) von der Stadtverwaltung

Hat mehr Platz, ist sauberer, erstattet Meldung - Testversuch mit intelligenten Mülleimern

Zwei neue Abfalleimer sind in dieser Woche probeweise an zwei markanten Punkten der Bad Hersfelder Fußgängerzone aufgestellt worden. Sie befinden sich an der Fahrradabstellanlage am Linggplatz gegenüber dem News-Café sowie auf der Breitenstraße neben der Backwerk-Filiale.

Der Vorteil für die Benutzer ist offensichtlich: Die Behälter, die eher wie Müllschlucker aussehen, sind geschlossen und bleiben dadurch viel sauberer. Der Müll wird durch eine Ladeklappe eingeworfen, die auch durch ein Fußpedal geöffnet werden kann.Was ist intelligent an den Geräten? Zum einen misst ein Sensor den Füllstand, so dass bei Bedarf ein Pressvorgang weiteren Platz für neuen Müll schafft. Das macht übrigens das Geräusch, ist aber völlig ungefährlich. Der Ladestand wird durch ein kleines Display angezeigt. Das Ergebnis: Gegenüber den alten Mülleimern mit rund 40 Litern Fassungsvermögen können die neuen Behälter bis zu maximal 800 Liter gepressten Müll verarbeiten.

Intelligenter Mülleimer für Bad Hersfeld?

Zum zweiten sendet der Mülleimer den Füllstand auch per SIM-Karte an die Stadtverwaltung. Martin Steimar von der Stadtverwaltung erläutert: „Das ist, wenn die Geräte flächendeckend zum Einsatz kommen sollten, natürlich interessant für unsere Tourenplanung. Wir brauchen dann nur die Standorte anfahren, die auch geleert werden müssen.“

Ein Solarpanel auf dem Gerät sorgt für die nötige Energie, Stromanschlüsse sind also nicht notwendig.Die Geräte sind vom deutschen Lieferanten German Ecotec gemietet. Mit Ihnen verbindet sich die Hoffnung, die Müllentsorgung in der Fußgängerzone noch besser in den Griff zu bekommen. In einem dreimonatigen Probebetrieb sollen die beiden Geräte auf Herz und Nieren getestet werden. Danach wird über einen möglichen zukünftigen Einsatz entschieden.

Bad Hersfeld, 20. Juni 2017

Frank Effenberger ist neuer "wortreich" Geschäftsführer

Frank Effenberger wird neuer Geschäftsführer im wortreich

Frank Effenberger wird ab sofort neuer Geschäftsführer der wortreich in Bad Hersfeld gGmbH.

Das gaben jetzt Bürgermeister Thomas Fehling, als Vertreter der Gesellschafterversammlung, und der Erste Stadtrat Gunter Grimm als Vorsitzender des wortreich-Aufsichtsrates bekannt.

Der 52-jährige Diplom-Bibliothekar ist seit 1991 bei der Kreisstadt beschäftigt und langjähriger Leiter der Stadtbibliothek. Sein Arbeitsschwerpunkt in den letzten Jahren ist der Aufbau der städtischen Informationstechnik und die dazu gehörige Umorganisation in der Stadtverwaltung.

Aktuell leitet Effenberger den Fachbereich Informations- und Organisationsmanagement im Rathaus. Ergänzend dazu wird er jetzt die Geschäftsführung des wortreichs gemeinsam mit Thomas Fehling wahrnehmen.

Der Bürgermeister erläutert die Entscheidung: „Frank Effenberger ist ein innovativer Kopf und verfügt über viele Erfahrungen in Personalmanagement und Unternehmensorganisation. Er hat das Profil, um die Gesellschaft jetzt wieder in ruhigeres Fahrwasser zu bringen.“

Effenberger hat bereits seine Arbeit im wortreich aufgenommen und sich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hauses vorgestellt. „Nach den Auseinandersetzungen der letzten Monate gilt es, sich erst einmal wieder auf die Kernaufgaben des wortreiches zu konzentrieren.“, so auch sein erstes Signal an das Team des wortreiches.

Bad Hersfeld, 17. Juni 2017

Axel Braun und Landrat Dr. Michael Koch

THW Bad Hersfeld – Tag der offenen Tür und die Faszination des Helfens

Im vorigen Jahr standen noch die alten Gebäude der ehemaligen Straßenmeisterei. Seit dem Jahr 1976 wurde die vorhandenen Gebäude von dem ortsansässigen Technischen Hilfswerk genutzt. Dann kam der symbolische Spatenstich im Jahr 2016.

Anfang 2017 hat der THW-Ortsverband Bad Hersfeld das Büro und das technische Gebäude für die Unterbringung von Fahrzeugen und Werkstatt bezogen. Gestern wurden die neuen Räumlichkeiten formell eingeweiht, und heute war Tag der offenen Tür, zu dem das THW die Bevölkerung herzlich einlud.













Das Bürogebäude mit seiner Größe von rund 310 qm und die Fahrzeughalle mit rund 200 qm können sich sehen lassen. 68 ehrenamtliche und 20 jugendliche THW-Angehörige aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg haben nun ein neues und sehr schönes Zuhause. Das Gebäude besitzt 2 Stockwerke und ist außer dem Bürotrakt auch mit Sozial- und Schulungsräumen ausgestattet.    

Der THW-Ortsverband Bad Hersfeld gehört organisatorisch zur THW-Bundesanstalt und damit zum Geschäftsbereich des Bundesministers des Innern. Nur 1,5 % der Mitarbeiter sind hauptamtlich für die Behörde tätig.

98,5 % der THW-Angehörigen arbeiten ehrenamtlich, sagte uns Axel Braun Ortsbeauftragter für Bad Hersfeld anlässlich des Tages der offenen Tür am heutigen Samstag in der Friedewalder Straße 34a.

Deutschlandweit gibt es 668 Ortsverbände, hier engagieren sich über 80.000 Helferinnen und Helfer in ihrer Freizeit, um den Menschen in der Not kompetent und engagiert Hilfe zu leisten.









Seit 6 Jahrzehnten passt das THW seine Strukturen flexibel den sich laufend ändernden Gefahrenlagen an. Zum Einsatz kommen moderne Einsatzgeräte und gut ausgebildete Spezialisten. Damit ist die Grundlage gegeben für eine hohe Effizienz - in Deutschland und natürlich auch in der ganzen Welt.

Der Reiz des Ehrenamts beim THW:

Man muss sich schon fragen, warum über 80.000 Helferinnen und Helfer, ihre Freizeit dem THW opfern, um Menschen in der Not zu helfen. Es ist wohl die Kameradschaft an erster Stelle und dann die Vielseitigkeit in der Technik und die vorhandene Ausbildung beim Technischen Hilfswerk. Dieses freiwillige Engagement ist damit nicht nur für das THW, sondern für die Gesellschaft von unschätzbarem Wert.





Faszination Helfen:

Die freiwilligen Einsatzkräfte stehen Tag und Nacht bereit, wenn Menschen in Notsituationen ihre Hilfe benötigen, und das nicht nur deutschlandweit, sondern auch auf der gesamten Welt. Dazu gehören eine sehr gute Ausbildung in mehreren Fachbereichen und ein immer wieder stattfindendes Training des erlernten. Die Vorbereitung auf den Bevölkerungsschutz ist unter anderem ein Aufgabengebiet des THW. Die Ausbildung beispielsweise zum Bootsführer oder Maschinisten, zum Trinkwasserlaboranten, oder Ortungsspezialisten ist wohl die besondere Faszination beim Technischen Hilfswerk  

Hintergrund/Gründung THW:

Am 22. August 1950 vereinbarten der damalige Bundesinnenminister Gustav Heinemann und Otto Lummitzsch, mit der Aufstellung eines zivilen Ordnungsdienstes zu beginnen. Heute ist die Bundesanstalt eine moderne Hilfsorganisation und weltweit tätig.

Seit rund 60 Jahren ist das THW täglich in Deutschland im Einsatz, um technische Hilfe zu leisten - angefangen bei Unglücken wie der Sturmflut in Hamburg und dem Grubenunglück von Lengede, die in den sechziger Jahren die Nation bewegten, über Hochwasser an Elbe und Oder zur Jahrtausendwende bis hin zum Einsturz des Kölner Stadtarchivs und vieles mehr.

Bad Hersfeld, 14. Juni 2017

Lila Bank auf dem Friedhof am Frauenberg

Lila Spende für die städtischen Friedhöfe Bad Hersfeld am 23. Juni 2017

Die Treuhandstelle für Dauergrabpflege Hessen-Thüringen GmbH ist seit 1967 die berufsständische Organisation der Friedhofsgärtner in Hessen und Thüringen. Sie arbeitet zusammen mit über 500 Bestattungsunternehmen, Friedhofsgärtnereien, Friedhofsverwaltungen und Steinmetzbetrieben, die wiederum auf mehr als 1.700 Friedhöfen in Hessen und Thüringen tätig sind.

Die Treuhandstelle wird dieses Jahr also 50 Jahre alt – und hatte die Idee für eine Jubiläumsaktion: Die 50 erfolgreichsten Friedhöfe in Hessen und Thüringen erhalten jeweils eine „Lila Bank“ als Geschenk. Bad Hersfeld gehört dazu – und wird dazu noch mit 50 gleichfarbigen Gießkannen für die städtischen Friedhöfe beschenkt.

Die Geschäftsführung der Treuhandstelle wird zusammen mit den Bad Hersfelder Blumenhäusern Serfling aus dem Kurviertel und Blumenhaus Kaschik aus der Eichhofsiedlung die neue Bank und die Gerätschaften offiziell übergeben. Dieser Termin findet statt

am Freitag, 23. Juni 2017
um 11:00 Uhr
auf dem Friedhof am Frauenberg
(Gräberfeld Sternenkinder in oberen Bereich),
Alter Kirchweg,
36251 Bad Hersfeld.

Dazu sind die Bürgerinnen und Bürger im Namen von Bürgermeister Thomas Fehling und des Magistrates der Kreisstadt herzlich eingeladen.

„Wir möchten den Besuchern die Gelegenheit zum Verweilen, zum Wahrnehmen der Natur und zur Erholung bieten. Gleichzeitig wollen wir mit der Bank der Friedhofsverwaltung für die lange und gute Zusammenarbeit danken.“ so Stefan Friedel, seit 1994 Geschäftsführer der Treuhandstelle. „Denn nur gemeinsam können wir die Friedhöfe als Erinnerungsort bewahren und sie gleichzeitig den aktuellen gesellschaftlichen Bedürfnissen anpassen“.

Einen Überblick über alle Aktionen der Treuhandstelle für Dauergrabpflege Hessen-Thüringen GmbH bietet Ihnen die Internetseite: www.50-jahre-treuhandstelle.de .

Bad Hersfeld, 11. Juni 2017

Verkaufsoffen, Luthertag und viele Besucher in Bad Hersfeld

Das Stadtmarketing lud zum verkaufsoffenen Sonntag ein und bereits in den Vormittagsstunden füllte sich die Innenstadt. Zu dem zeigte das Thermometer die richtige Wohlfühltemperatur und damit frühsommerliche Werte an. Das Wetter spielte also mit beim Shoppen, Chillen und bei der Erlebnistour durch die Kreisstadt mit.

Der erste verkaufsoffene Sonntag in Bad Hersfeld stand ganz im Zeichen vom Martin Luther und war ein voller Erfolg nicht nur für die Gastronomie, sondern auch für die vielen Einzelhändler.

Martin Luther machte sich damals vor rund 500 Jahren beim Anschlag der 95 Thesen sicherlich noch keine Gedanken zu verkaufsoffenen Sonntagen, und dass er auch noch mit seinem Namen herhalten musste damit die Geschäfte überhaupt öffnen können, darüber machte er sich schon gar keine Gedanken.

Martin Luther schritt auch nicht über einen roten Teppich, um seine Thesen an die Kirchentür anzuschlagen. 













Dennoch drehte sich in der Innenstadt von Bad Hersfeld vieles um den Reformator. Es gab an diesem Tag allerlei Gespräche, Führungen bis hin zu Tänzen um den vielen Besucher der Stadt das Leben von Martin Luther, der 1521 in Bad Hersfeld kurz weilte, näher zu bringen. Den Gästen nach gefiel das kurzweilige Programm, verbunden mit einer Kurzandacht im Stiftsbezirk und einer Luther Malzeit auf dem Rathausplatz besonders gut.

Selbst die Vertreter der Stadt ließen es sich nicht nehmen und stellten sich den zahlreichen Gesprächen und Fragen der Bürger. Wer Lust hatte, konnte seine Wünsche auch an die Rathaustür an eine extra aufgestellte Thesenwand anschlagen. So hat wenigstens Bürgermeister Thomas Fehling beim Betreten des Rathauses ständig die Thesen seiner Bürger vor Augen, meinten einige Anwesende.-

Bereits am frühen Nachmittag stand zu lesen, dass einige sich mehr Sauberkeit in der Stadt wünschen. Auf einem weiteren Thesenzettel stand der Satz „Bettler und Hausierer aus der Stadt“. Die Sauberkeit am Bootshaus und Umgebung wurde angesprochen und auch das Thema Lärmschutz sowie auch der Eichhofkreisel.

Der überwiegende Teil der Besucher strömte um die Mittagszeit zu den zahlreichen kulinarischen Ständen und in die Gastronomie, getreu nach dem Motto von Luther: „Gut und deftig“ muss es sein. Dazu gehörten auch die zahlreichen mittelalterlichen Tänze vorgeführt von der Tanzschule Michèle Meckbach.

In der Citygalerie luden Elisabeth Lanz und Claude Oliver Rudolph, Hauptdarsteller in dem Luther-Theaterstück „der Anschlag“, zu einer Autogrammstunde ein.

Insgesamt gesehen gab es ein buntes und abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein in der Kreisstadt Bad Hersfeld.

Bad Hersfeld, 08. Mai 2017

Bildunterschrift: Hier kommt die Ampelanlage hin: Die Kreuzung an der Friedloser Straße ist eben nur selten so leer wie um die Mittagszeit

Kreuzung Friedloser Straße – Bahnhofstraße – Weverstraße wird ab Ende Juni umgebaut

Der Kreuzungsbereich zwischen Friedloser Straße, der Bahnhofstraße und der Wilhelm-Wever-Straße wird zu einer ampelgesteuerten Kreuzung umgebaut. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich ab dem 19. Juni und dauern bis in den September 2017.

Das Projekt bedeutet eine Investition von rund 520.000 Euro.

Durch die Kreisstadt werden bewährte Leitelemente für Sehbehinderte und Blinde eingesetzt, außerdem werden die Bordsteine so abgesenkt, dass auch die mobilitätseingeschränkten Mitbürger/-innen die vielbefahrene Friedloser Straße endlich problemlos queren können. Der Behindertenbeirat freut sich über die Umsetzung der Maßnahme, die durch das Land Hessen (vertreten durch Hessen Mobil), die Kreisstadt und den Abwasserbetrieb gemeinsam als Projekt umgesetzt wird.

Die Kreisstadt erneuert die Fahrbahndecke zwischen der Kreuzung und dem Fußgängerüberweg am Bahnhofsvorplatz sowie Teile der südlichen Gehweganlage - Anliegerbeiträge fallen hierbei nicht an. In der Bahnhofstraße werden Alleebäume neu gepflanzt.

Das Land wird sich mit der Fahrbahndeckensanierung im Abschnitt zwischen der Einmündung des Vogelgesangs und dem Landratsamt beschäftigen. Zwischen Landratsamt und Kreuzung erneuert die Kreisstadt weitere Nebenanlagen.

Der Abwasserbetrieb setzt sich schließlich mit der Straßenentwässerung und mehreren Grundstücksanschlüssen auseinander.

Die Baumaßnahmen werden durch die ortsansässige Baufirma Räuber durchgeführt, die bereits viele Projekte in neuralgischen Kreuzungsbereichen erfolgreich durchgeführt hat.

Allerdings: Leider keine Baumaßnahmen ohne Beeinträchtigungen:

Der Abschnitt der Friedloser Straße zwischen der Kreuzung und dem Landratsamt wird während der Gesamtdauer der Baumaßnahme voll gesperrt werden müssen.

Aus der Wilhelm-Wever-Straße wird man nur nach rechts in Richtung Schillerplatz abbiegen dürfen, das Gleiche gilt für die Bahnhofstraße aus Richtung Bahnhof; hier geht es nur nach links in Richtung Schillerplatz.

Der Bahnhof wird über die Dudenstraße und den Vogelgesang angefahren. Für den Umleitungsverkehr müssen - zumindest über große Teile des Tages - Halteverbote in der Friedrich-Ebert-Straße und im Vogelgesang aufgestellt werden.

Der Busverkehr in der Friedloser Straße wird über die Fr.-Ebert-Straße und die Sondershäuser Straße umgeleitet. Aus diesem Grund können die beiden Haltestellen beim Landratsamt bedauerlicherweise nicht mehr angedient werden. ÖPNV-Nutzer/-innen werden daher gebeten, die Einstiegsmöglichkeiten im Bereich des ZOB am Bahnhof zu nutzen. Zudem dürften Verspätungen bei der Linie 320 eintreten, weil die Umleitungsstrecken länger sind.

Während der Bauzeit wird für Fußgänger und Radfahrer zwischen Landratsamt und Bahnhof  jederzeit  eine Wegeverbindung sichergestellt.

Die Anlieger der Kreuzung und der Friedloser Straße werden noch in einem separaten Schreiben informiert. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich am 19. oder 20. Juni und dauern bis in den September 2017. Ein größerer Teil des Bauzeitraumes liegt damit innerhalb der hessischen Sommerferien, um die Beeinträchtigungen zumindest etwas reduzieren zu können.

Die Maßnahme an der Kreuzung Friedloser Straße – Bahnhofstraße – Weverstraße ist aber unumgänglich. Der Kreuzungsbereich zeigte in den letzten Jahren eine deutliche Unfallhäufung, so dass durch die Polizeidirektion nach Kollisionen mit Schwerverletzten hier Handlungsbedarf aufgezeigt wurde. Hauptunfallursache war die Missachtung von vorfahrtsregelnden Verkehrszeichen.

Die Maßnahme war bereits für 2015/2016 eingeplant worden, musste dann aber wegen der dringend erforderlichen Sanierungsmaßnahmen am Brückenbauwerk Peterstor mehrfach zurückgestellt werden.

Bad Hersfeld, 08. Juni 2017

Kostenloses Parken am Geistalbad nicht mehr möglich

Gebührenpflichtiges Parken am Geistalbad in Bad Hersfeld

Die Stadtverordnetenversammlung hat am 4. Mai entschieden, ab dem 1.Juni 2017 die kostenpflichtigen Parkflächen in Bad Hersfeld auszuweiten und die Parkgebühren anzuheben.

Darauf hat jetzt noch einmal der Erste Stadtrat Gunter Grimm hingewiesen: „Wie immer kommt es bei solchen Neuerungen in der Übergangsphase zu Unsicherheiten bei Bürgern und Gästen. Insbesondere am Geistalbad scheint jedoch die Gerüchteküche besonders hoch zu kochen. Darum möchte ich dazu einige Hinweise geben.“

In den jetzt kostenpflichtigen Parkflächen ist in der Tat auch der Parkbereich vor dem Geistalbad enthalten.

Das Aufstellen von Parkautomaten am Geistalbad wird in der laufenden Badesaison 2017 aber wegen der Lieferzeiten nicht möglich sein. Nach Aufstellung der Automaten (voraussichtlich 2018) wird die anfallende Parkgebühr mit dem Eintrittspreis des Geistalbades verrechnet.

Bis zur Aufstellung von Parkautomaten wird das Parken vor dem Geistalbad/der Geistalhalle bei Benutzung einer Parkscheibe bis zu vier Stunden kostenfrei sein.

Die erforderliche Beschilderung vor Ort wird in Kürze erfolgen.

Gute Nachricht auch für Dauerkarteninhaber: Für sie bleibt das Parken auch weiterhin kostenfrei. Die Dauerkarten für das Freibad werden zukünftig einen entsprechenden Parkhinweis in Verbindung mit dem polizeilichen Kennzeichen erhalten.

Bad Hersfeld, 08. Juni 2017

Rundgang durch den Kinder Erlebnisweg Solztal

Rundgang durch den Solzi-Weg war ein voller Erfolg

Am Pfingstmontag, den 05. Juni fand die Begehung des Kinder Erlebnisweges Solztal, der durch den neu gegründeten Förderverein organisiert wurde, statt. Bei tollem Wetter fanden sich an diesem Abend etwa 40 TeilnehmerInnen und viele kleine und große Kinder zusammen, um einen schönen Spaziergang zu machen.

Dieser Rundgang sprach zum einen Interessierte an, die den Weg noch nicht kannten als auch regelmäßige Nutzer des Weges. Auch für sie gab es an dem Tag neues zu erfahren. Fachbereichsleiter der Technischen Verwaltung, Herr Johannes van Horrick, hat den Rundgang begleitet und an der ein oder anderen Stelle Hintergrundinformationen gegeben, die sich zum Beispiel auf denkmalpflegerische Themen bezog.

Während des Rundgangs nutzten die kleinen Teilnehmer alle Möglichkeiten, die der Weg bietet, um die Natur und Umwelt spielerisch zu erkunden. Sei es mittels ausgelegter Steine über die Solz zu balancieren, am Bienenschaukasten den fleißigen Bienchen beim „Arbeiten“ zuzuschauen oder einfach nur auf feinsäuberlich ausgesägten Holzebern zu sitzen. Für alle Altersklassen hat der Weg etwas Besonderes zu bieten. Auch die Erwachsenen kamen auf ihre Kosten, als die Gruppe für ein kühles Getränk bei der „alten Dame“ auf dem Hofgut Oberrode einkehrte.

Zum Schluss gab es noch eine besondere Überraschung: Johanna Georg, leidenschaftliche Imkerin und Betreuerin des Bienenschaukastens auf dem Solzi-Weg, hat extra für diesen Tag Honig in Gläschen vorbereitet, die durch einen kleinen Unkostenbeitrag erworben werden konnten. Der Erlös ging natürlich an den Förderverein für den Solzi-Weg.

Bad Hersfeld, 02. Juni 2017

Dr. Tanja Roth in Bad Hersfeld

Die neue Archivarin der Kreisstadt heißt Dr. Tanja Roth

Dr. Tanja Roth wird zum 1. Juni die neue Stadtarchivarin in Bad Hersfeld. Lang ersehnt, wird damit erstmals seit 1979 in der Kreisstadt wieder eine hauptamtliche Leitung des kommunalen Archivwesens zur Verfügung stehen.

Roth stammt aus dem Rhein-Main-Gebiet und hat auch in Frankfurt am Main Geschichte und Germanistik studiert. Danach war sie in verschieden Archiven und wissenschaftlichen Projekten tätig. 2015 promovierte sie an der Universität Kassel zum Dr. phil.

Vor ihrer persönlichen Vorstellung im Magistrat hatte sich Roth schon selbst ein Bild vom Stadtarchiv gemacht. Die umfangreiche Sichtung des Archivmaterials und vor allem die fachgerechte Sicherung der Unterlagen kommen als wichtige Aufgaben auf sie zu. Dazu ist schließlich ihr fachlicher Beitrag bei der Suche nach einem neuen Standort für das Stadtarchiv gefordert.

Ihren Wechsel in die Stadtverwaltung verbindet Roth auch mit einer besonderen Wertschätzung: „In Bad Hersfeld haben Ehrenamtliche über einen langen Zeitraum das Archivwesen hingebungsvoll am Leben gehalten. Diesen Erfahrungsschatz und diese Motivation möchte unbedingt erhalten und mit meinen eigenen Möglichkeiten verbinden.“

Der Erste Stadtrat Gunter Grimm, der das Auswahlverfahren geleitet hatte, ist von den Fähigkeiten Roths überzeugt: „Frau Dr. Roth hat uns insbesondere mit ihren Ideen beindruckt, wie das Archiv zukünftig noch interessanter und besser zugänglich gemacht werden kann – für Wissenschaftlicher, für Ahnenforscher oder für kommunale Projekte. Auch glauben wir, dass sie mit ihrem fachlichen Hintergrund die Digitalisierung des Achivwesens sehr gut voranbringen wird.““


Bad Hersfeld, 26. Mai 2017

Foto: Ausstellungen Wandelhalle Bildunterschrift: Reinhold Schott (l.) vom Bereich Kultur und Fotograf Friedhelm Fett begutachten Probeabzüge in der Wandelhalle des Kurhauses

Wandelhalle im Kurhaus wird zum Anziehungspunkt für Fotobegeisterte - Ausstellungsmarathon wird am 1. Juni eröffnet

Wie viel Fremdlicht und Reflexionen vertragen Ausstellungsbilder, ohne dass das Motiv beeinträchtigt wird? Reinhold Schott vom Bereich Kultur der Stadtverwaltung Bad Hersfeld und Fotograf Friedhelm Fett begutachten derzeit Probeabzüge in der Wandelhalle des Kurhauses.

Denn dort soll ab1. Juni ein Reigen von Fotoausstellungen beginnen, der die Wandelhalle zu einem der interessantesten Orte während der kommenden Festspielsaison machen wird.

"Jeanne Claude & Christo Floating Piers - Art Photography by Friedhelm Fett" wird am 1. Juni den Anfang machen. Nicht eine Dokumentation der spektakulären Kunstaktion Christos im vergangenen Sommer erwartet den Betrachter, sondern ungesehen lebendigen Bilder von Situationen, die die Besucher der Floating Piers zeigen: Wie gingen sie mit dem nur 14 Tage dauernden Kunstprojekt um, wie haben sie es sich zu eigen gemacht, es trotz der über eine Million Mit-Besucher noch genossen?

Gleich in der Folgeausstellung wird es ab dem 8. Juli um ein ganz ähnliches Thema gehen. Dann, wenn vier europäische Fotografen sich auf der gerade erst eröffneten documenta14 in Kassel ein Bild davon machen werden, wie moderne Kunst gesehen, benutzt, kommentiert, abgelehnt oder eben auch einfach nur genossen wird. Noch während die documenta läuft, wird sie durch die Fotografien auch in Bad Hersfeld präsent sein.

Schon einen Monat ab 11. August später zeigt dann der Wetzlarer Fotograf Holger Daberkow seine maritimen Motive bis über das Ende der Festspielsaison hinaus. Aber auch danach soll die Wandelhalle des Kurhauses ein Ort für anspruchsvolle Fotoausstellungen bleiben.

Geplant ist eine Ausstellung vom 6. bis 27. Oktober zum südenglischen Malmesbury, der Heimatstadt Lullus, die während des Lullusfestes ein passender Anziehungspunkt sein wird.

Für diesen Ausstellungsreigen müssen schon jetzt die richtigen technischen Weichenstellungen vorgenommen werden. Inhaltlich ist für die Christo-Ausstellung bereits alles unter Dach und Fach: Die Auswahl der Bildpaare steht, die Plakate sind druckfertig und an die Ausstellungsarchitektur wird letzte Hand angelegt, so dass einem erfolgreichen Start nichts mehr im Wege steht.

Der Erste Stadtrat Gunter Grimm freut sich, am 1. Juni um 19:00 Uhr viele Gäste im Kurhaus zu begrüßen. Für die Eröffnung hat mit Professor Dr. Wolfgang Kemp einer der renommiertesten Foto- und Kunsthistoriker Deutschlands zugesagt, so dass sie ein für Bad Hersfeld besonderes Erlebnis zu werden verspricht.

Den Abschluss der Ausstellungen in diesem Jahr macht die Ausstellung „Die Reformation“ am 31. Oktober vom Briefmarken- und Münzverein Hersfeld-Rotenburg e.V.

Bad Hersfeld, 24. Mai 2017

Literatur-Aktion sucht Lese-Paten - Informationstreffen am 30. Mai

Bad Hersfeld liest ein Buch 2017: Veranstaltungs-Ideen ausdrücklich erwünscht. Für die alljährlich stattfindende Literatur-Aktion „Bad Hersfeld liest ein Buch“ sucht die Kreisstadt auch in diesem Jahr „Lese-Paten“.

Am Dienstag, 30. Mai 2017, findet um 17.30 Uhr im 2. Obergeschoss der Konrad-Duden-Stadtbibliothek ein Informationstreffen für alle Interessierten statt.

Ausgewählt für die Aktion wurde in diesem Jahr - die "Bibel". Das Erscheinen der revidierten Lutherbibel 2017 ist einer der großen Höhepunkte des Jubiläums 500 Jahre Reformation. Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung ist ein Klassiker und Kulturgut unserer Zeit!

Da die Bibel eigentlich eine ganze Bibliothek enthält, sollte man sich zunächst auch einmal vor sie stellen wie vor eine wirkliche Bibliothek. Da gibt es Regale voller Bücher, dicke und dünne, geordnet nach bestimmten Gattungen: Romane, Gedichtbände, Geschichtsbücher, philosophische Abhandlungen und einiges mehr. Überlegen Sie einmal, nach welchen Kriterien Sie sich ein bestimmtes Buch ausleihen und lesen. Und dann übertragen Sie diese Kriterien auf die Bibliothek "Bibel" und wählen Sie nach Ihrem augenblicklichen Interesse.

Sie möchten zum ersten Mal "hineinschnuppern" und wichtige Teile aus der Bibel kennen lernen? Und wenn bei der Bibellese Fragen aufkommen - wie kommt man dann weiter? Fragen werden aufgeworfen und verlangen nach einer Antwort.

Gemeinsam mit anderen in der Bibel lesen. Manche lesen die Bibel am liebsten für sich allein – andere schätzen es, sich mit anderen über die Texte austauschen zu können. Im Gespräch können unterschiedliche Sichtweisen diskutiert und Verstehensprobleme gelöst werden. Hilfestellungen für alle Interessierten, werden von einigen Theologen angeboten.

Die Bibel lesen heißt: Entdecken. Es ist das Faszinierende an der Bibel, dass sie Texte aus fast jeder Lebenslage und -stimmung enthält.

Die Bibel ist das große Buch vom Glauben. In ihr berichten Menschen aus über zwei Jahrtausenden. Nicht in allem, was dabei zur Sprache kommt, können wir uns heute noch wiederfinden. Religiöse Praktiken wie das Opferwesen oder Dämonenaustreibungen sind uns fremd geworden, manche Vorstellung, z.B. das antike Weltbild, das hinter den Schöpfungsberichten am Anfang der Bibel steht, sind überholt. Es gilt also zu entdecken, wo die Botschaft der Bibel das Leben heute trifft.

Die Bibel lesen heißt: Nachdenken und neu denken. Die Bibel ist einerseits voller Geschichten und Worte aus Zeiten, die längst Geschichte sind. Manche Orte und Plätze, viele Lebensweisen und Bräuche, wie sie die Menschen damals hatten, sind längst Vergangenheit. Andererseits stehen in den alten Geschichten aber ganz aktuelle Wahrheiten.

Die Auswahl-Jury sieht in der "Bibel" zahlreiche Anknüpfungspunkte für viele interessante Veranstaltungen.

Beteiligen kann sich jeder, der bei den diesjährigen Veranstaltungen der Aktion mitwirken möchte. Privat- und Geschäftsleute sowie Vereine, Organisationen und Firmen. Die Stadtbibliothek und die Jury der Aktion unterstützen Sie bei der Ideenfindung und der Planung.

Ziel ist es, möglichst viele freiwillige „Lesepaten“ für die Aktion zu gewinnen. Nähere Einzelheiten werden beim Informationstreffen am 30. Mai bekannt gegeben.

Bad Hersfeld, 17. Mai 2017

Foto: Solztalweg Vorstand Förderverein Bildunterschrift: Der neu gewählte Vorstand des Fördervereins Solztalweg (v.l.n.r.): Ivon Bantle, Kersten Eidam, Chanda Winter und Johanna Georg

Förderverein für den „Solziweg“ gegründet

Im Oktober 2009 wurde der Kinder Erlebnisweg Solztal eröffnet. Seitdem erfährt er großer Beliebtheit und bietet auf einem ca. drei Kilometer langen Rundweg die unterschiedlichsten Attraktionen für Kinder – getreu dem Motto „Lernen durch Spaß“.

Zum Erhalt und der weiteren Entwicklung des einmaligen Erlebnispfades wurde am 09. Mai 2017 der Förderverein „Kinder Erlebnisweg Solztal e.V.“ ins Leben gerufen.

Engagierte Bürger, Ortsbeiräte, Mitglieder der Stadtverwaltung, Schulen und Kindergärten haben sich daran beteiligt und die Gründung ermöglicht. Jetzt heißt es fleißig Mitglieder sammeln.

Wer also Interesse an einer kostenlosen Mitgliedschaft hat, kann sich direkt an die neue Vorsitzende Chanda Winter (Email: cwint@bad-hersfeld.de, Tel. 06621 201-312) wenden. Nähere Informationen sind neben Auslagen am Rundweg in Kürze auch dem Internet- und Facebookauftritt der Stadt Bad Hersfeld zu entnehmen:

http://www.badhersfeld-tourismus.de/spiel-und-spass/kinderweg-solztal.html

Eine Beitrittserklärung zum Förderverein finden dort auf der Seite – oder direkt hier.

Für alle Liebhaber oder die, den Weg noch nicht kennen, lädt der Vorstand am Pfingstmontag, den 05.06.2017 zu einem gemeinsamen Rundgang ein. Treffpunkt ist um 17 Uhr am Eingang des Schützenhauses. Über eine rege Teilnahme freut sich der Förderverein.

Bad Hersfeld, 09. Mai 2017

Boys and Girls/Bad Hersfeld: „Girls und Boys Day“ in der Stadtverwaltung

37 Mädchen und Jungen im Alter von zehn bis fünfzehn Jahren schnupperten am 27. April anlässlich des bundesweiten Aktionstages „Girl´s und Boy´s Day“ in unterschiedliche Fachbereiche der Stadtverwaltung Bad Hersfeld.

Die Jungs waren in „typischen“ Mädchenberufen und die Mädchen in typischen Jungenberufen unterwegs. Die Jungs fanden sich z.B.  in den Kindertagesstätten wieder, während die Mädchen in den Bereichen Jahn Park, Standesamt, Personalrat und im wortreich aktiv waren. Es geht darum, seinen eigenen Horizont bei der Berufswahl zu erweitern. Nicht zuletzt ist der Girl´s und Boy´s Day darum auch eine Maßnahme zur Förderung der Gleichberechtigung.                Text und Bilder:          Maxima Schwitalik 13 Jahre (Klasse 7 GSO…)

Bildunterschrift: Marleen Kautzsch und Nina Reimer mit der Frauenbeauftragten Jutta Hendler (M.)


Keine Angst vor schwerem Gerät: Damit werden unter anderem Autodächer aufgeschnitten!


Fatma Draz und Kristina Eisenhart mit Wehrführer Sebastian Trapp (v.l.n.r.) in der der 30-Meter-Drehleiter


Girls Boys Day 2017 Gruppenfoto


Jonas Hüter bei den „Kleinen Strolchen“


Bildunterschrift: Sam Baumgardt bei der Exkursion der Kindergrippe im Jahnpark


So liessen sich Marleen Kautzsch und Nina Reimer von Jutta Hendler auch gleich zeigen, welche Aufgaben eine Frauenbeauftragte hat.

Zuständig für über 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sorgt die Frauenbeauftragte (oft auch Gleichstellungsbeauftragte genannt) dafür, dass Frauen und Männer bei Arbeit und Karriere gleiche Chancen und Möglichkeiten erhalten.

Ganz persönliche Beziehungen hatten Jonas Hüter und Sam Baumgardt zur städtischen Kinderkrippe „Kleine Strolche“. Jonas wollte mal seinen früheren Kindergarten wiedersehen, bei Sam wird die kleine Schwester in dieser Einrichtung betreut. Beide liessen sich von den Erziherinnen in die Aufgaben und Pflichten der btereuung einweisen. Und mussten am Ende des Vormittags feststellen, dass Kinder ganz schön anstrengend sein können…

Retten, löschen, bergen, schützen – dass sind wesentliche Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr. Wehrführer Sebastian Trapp machte Fatma Draz und Kristina Eisenhart deutlich, welche Qualifikationen Feuerwehrleute heutzutage haben müssen.

Dazu gehört natürlich auch der Umgang mit viel Technik. Der Einsatz in luftigen 30 Meter Höhe will ebenso gelernt sein wie der Gebrauch von schwerem Gerät. Man muss eben wissen, was man tut, wenn man Schneidgeräte benutzt, die Stahl wie Butter schneiden können.

Bad Hersfeld, 04. Mai 2017

Feuerwehr/Bad Hersfeld: Chlorgasaustritt im Bad Hersfelder Freibad

Ein lautes Alarmsignal war kürzlich vom Geländes des Freibades in Bad Hersfeld zu hören. Kurz darauf konnte man Martinhörner vernehmen und mehrere Lösch- und Rettungsfahrzeuge fuhren vor dem Schwimmbad vor. Anlass hierzu war eine groß geplante und angelegte Übung von Meik Jakob, in der geprobt werden sollte, was zu tun ist, wenn es zu einem Chlorgasaustritt im Freibad kommt. Chlorgas ist ein giftiges ätzendes Gas, dass bei Körperkontakt zu Hautreizungen und Verätzungen führt und in erhöhten Dosen zum Tode führt.







Beteiligt waren die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr der Hersfelder-Kernstadt, sowie das Deutsche Rote Kreuz aus Bad Hersfeld. Schwimmmeister Kai Thimet öffnete die Notausgänge und nahm die Einsatzkräfte in Empfang. Unter Atemschutz erkundeten die Feuerwehrangehörigen das Bad und evakuierten das komplette Gelände. Die angenommene Chlorgaswolke wurde mit Wassersprühstrahl eingrenzt und eine Notdekontamination wurde errichtet. Schwierig wurde die Rettung von Leicht- bis Schwerverletzten vom Gelände des Freibades. Als Verletztendarsteller hatten sich Jugendliche der Jugendfeuerwehr der Kernstadt und der Erwachsene des THW Ortsverbandes Bad Hersfeld zur Verfügung gestellt.
Das DRK war mit einem Rettungs- und einem Gerätewagen vor Ort und versorgte die Verletzten z.B. durch die Gabe von Sauerstoff. Die gute Zusammenarbeit der beiden Organisationen konnte so wieder einmal unter Beweis gestellt werden.

Autor: André Oldenburg (Presseteam Feuerwehr Bad Hersfeld)

Bad Hersfeld, 02. Mai 2017

Neue Attraktion im Jahnpark: Calisthenics-Anlage einsatzbereit

Bad Hersfeld. Viel brauchen sie eigentlich nicht, die Anhänger von Calisthenics. Denn bei dieser Kraftsportart arbeitet man vor allem mit dem eigenen Körpergewicht. Dennoch sind Klimmzugstangen, Barren, Hangelleitern oder Sprossenwände unverzichtbar, um sich weiterzuentwickeln. Eine solche Calisthenics-Anlage gibt es nun im Jahnpark in Bad Hersfeld.

Die Anregung zur Ergänzung der vorhandenen Angebote im Jahnpark kam aus der Bevölkerung. Frederick Reuber von der Übungsgruppe Calisthenics Bad Hersfeld dazu: „Von der ersten Idee über die Finanzierung und Beschaffung bis hin zum Bau – alles verlief sehr zügig und kooperativ. Dafür sind wir der Sparkasse und der Stadt sehr dankbar.“

Die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg, vertreten durch Wolfgang Kurth, hat das Projekt finanziell unterstützt: “Ob Bildung, Gesundheit, Sport oder Kultur - wir fördern regelmäßiggemeinnützige Projekte in der Region. Wenn wir helfen können, dass der Standort Bad Hersfeld nun einen neuen Pluspunkt im Freizeitbereich zu bieten hat, dann machen wir das. Es gehört zu unseren Zielen, bürgerschaftliches Engagement zu fördern.“

Auch Bürgermeister Thomas Fehling machte deutlich, dass „ohne die Unterstützung der Sparkasse die Anlage so nicht möglich gewesen“ wäre. Zudem erläutert Fehling eine weitere Motivation der Kreisstadt: „Jung und Alt können nun noch effektiver trainieren, ohne dabei auf Kinderspielplätze oder öffentliche Flächen ausweichen zu müssen.“

Jutta Stutz vom Fachbereich Technische Dienste und ihre Kollegen aus Jahnpark und Stadtverwaltung haben die Restarbeiten abgeschlossen, so dass ab sofort die Calisthenics-Anlage im Jahnpark zur Benutzung für jedermann freigegeben ist.

Wer Interesse hat, mit anderen gemeinsam zu trainieren, kann einfach Kontakt zur Übungsgruppe Calisthenics Bad Hersfeld aufnehmen. Trainiert wird in der Regel sonntags um 14 Uhr im Jahnpark. Man kann auch vorher Kontakt aufnehmen über

die Email calisthenics-bad-hersfeld@gmx.de beziehungsweise

über die Facebook-Seite der Gruppe https://www.facebook.com/calisthenicshersfeld/

Weitere Informationen: Was ist Calisthenics?

Calisthenics, auch Street Workout genannt, ist eine Sportart aus dem Bereich des Kraftsports. Der Name wird abgeleitet von den griechischen Wörtern kalos („schön“, „gut“) und sthenos („Kraft“). Er spiegelt somit die Kernziele der Sportart wieder: Kraft aufbauen, aber die Bewegungen trotz hoher Widerstände möglichst einfach und elegant wirken lassen.

Trainiert wird mit dem eigenen Körpergewicht. Zu den Grundübungen zählen der Klimmzug, der Liegestütz, die Kniebeuge sowie der Barrenstütz. Im Laufe des Trainings und der Entwicklung der Sportler werden diese Übungen durch schwerere Varianten erweitert, so dass der Körper immer wieder neuen Reizen ausgesetzt wird (z. B. Handstandliegestütz, einarmige Klimmzüge und Liegestütze).

Weitere Infos zu Calisthenics unter

https://de.wikipedia.org/wiki/Calisthenics
https://www.calisthenic-movement.com/
http://wswcf.org/
https://calisthenics-parks.com/de

 

Die Übungsgruppe Calisthenics Bad Hersfeld

Die Gruppe wurde Anfang 2015 von drei Begeisterten gegründet. Die Sportart fand sehr schnell Anklang in der Umgebung, so dass die Zahl der Trainierenden schnell auf über 15 Leute stieg.

Zum Gruppen-Training, jeweils sonntags um 14 Uhr im Jahnpark Bad Hersfeld, treffen sich regelmäßig zwischen 10 und 20 Sportler (Spitzenzahl: 25 Personen). Bei den Mitgliedern dieser Gruppe handelt es sich um männliche und weibliche Sportler im Alter zwischen 16 und 30 Jahren. Neben Deutschen sind die verschiedensten Nationalitäten bzw. Abstammungen anzutreffen.

Das Ziel des wöchentlichen Trainings ist es, in der Gruppe Spaß zu haben, gemeinsam an seine Grenzen zu gehen und stärker, fitter und schneller, aber vor allem auch gesünder zu werden.

Wer Interesse hat, dort mitzumachen, kann einfach sonntags dazukommen oder vorher Kontakt aufnehmen über

Email calisthenics-bad-hersfeld@gmx.de beziehungsweise

über die Facebook-Seite der Gruppe https://www.facebook.com/calisthenicshersfeld/

Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg

https://www.spk-hef.de/de/home/ihre-sparkasse/ihre-sparkasse-vor-ort/engagement-der-sparkasse.html?n=true

Bad Hersfeld, 25. April 2017

Bürgerinformationsveranstaltung am 2. Mai 2017 zu Straßenbeiträgen

Bei grundhaften Erneuerungen z.B. von Straßen und Stützmauern sind die Städte und Gemeinden nach dem hessischen Kommunal-Abgabengesetz (KAG) verpflichtet, einen Teil der Kosten für diese Maßnahmen auf die Anlieger „umzulegen“. Dies kann in Einzelfällen zu erheblichen finanziellen Belastungen bei Bürgerinnen und Bürgern im jeweiligen Abrechnungsgebiet führen.

Um die große einmalige Kostenbeteiligung zu entschärfen, beschäftigen sich derzeit viele Kommunen mit einer Umstellung ihrer Straßenbeitragssatzung auf sogenannte „wiederkehrende Straßenbeiträge“.

Dabei werden die von den Bürgern zu leistenden Zahlungen über einen längeren Zeitraum verteilt. Zum zweiten werden nicht nur die direkten Anwohner beteiligt, sondern auch andere Bürger, die von der Sanierungsmaßnahme profitieren.

Die Kreisstadt Bad Hersfeld wird, auch auf Anregung von Fraktionen aus der Stadtverordnetenversammlung, zu dem Themenkreis „Anliegerbeiträge“ eine Bürgerinformationsveranstaltung durchführen. Sie findet statt am Dienstag, 02. Mai 2017 um 19:00 Uhr

in der Stadthalle Bad Hersfeld, Wittastraße 5, 36 251 Bad Hersfeld.

Zu der Veranstaltung laden Fraktionen von SPD, CDU, FDP, FWG-Die Linke und U.B.H. zusammen mit Bürgermeister Thomas Fehling alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, die Mitglieder von Stadtverordnetenversammlung und Magistrat sowie alle Ortsbeiräte herzlich ein.

Neben dem städtischen Fachbereich Technische Verwaltung konnte mit dem Referenten und Bürgermeister a.D. Norbert Leistner (Kommunal-Consult Becker AG) ein anerkannter Fachmann auf diesem Themengebiet gewonnen werden.


Bad Hersfeld, 22. April 2017

BILD: Die Dienstversammlung der Wehren Asbach, Beiershausen, Kohlhausen

Feuerwehr/Bad Hersfeld:  Asbach und Beiershausen fusionieren, Kohlhausen nicht

Nun steht es offiziell fest, die Feuerwehren Asbach und Beiershausen werden zukünftig fusionieren, Kohlhausen stimmte dagegen. In einer Dienstversammlung am 21.04. trafen sich die Einsatzabteilungen der Feuerwehren Asbach, Beiershausen und Kohlhausen, unter der Anwesenheit der Stadtbrandinspektoren und der Feuerwehrkomission, um über die freiwillige Zusammenlegung der Feuerwehren abzustimmen.

In der vergangenen Woche sorgte das Bekanntwerden einer Einsparung in Höhe von 1 Millionen Euro am geplanten Neubau in Asbach für einige Diskussionen und Spekulationen. So erläuterte Bauamtsleiter van Horrick, dass die Einsparungen keine Konsequenz für die Größe des Projekts haben. Man habe im Vorfeld mit höheren Ausgaben geplant und könne durch den Wegfall eines Architektenwettbewerbs und der Zuwendungen des Landes Hessen mit einer geringeren Bausumme planen. Laut van Horrick muss die Stadt mit einer Bausumme von insgesamt 3,5 Millionen Euro rechnen, wovon 3 Millionen durch die Stadt Bad Hersfeld aufgewendet werden müssen. Das Land Hessen beabsichtigt das Bauvorhaben mit 495.000€ zu fördern.

Die Feuerwehrkomission, welche aus jeweils einem politischen Vertreter jeder Fraktion besteht, traf sich im Vorfeld zur Dienstversammlung und sprach sich einheitlich dafür aus, dass die Zuwendungen vom Land Hessen für die Zusammenlegung der Wehren in die Einsatzabteilungen der Feuerwehren fließen sollen. So erhalten die Wehren eine Zuwendung des Landes Hessen, wenn Sie sich freiwillig zusammenschließen.
Die geheime Wahl wurde von Stadtrat Hans-Georg Vierheller geleitet. Jede Wehr musste einzeln über den freiwilligen Zusammenschluss der drei Stadteilwehren abstimmen.
Im ersten Wahlgang sprach sich die Asbacher Wehr mit 27 Stimmen für und einer Stimme gegen die Zusammenlegung aus. Die Wehr Beiershausen war einstimmig für die Zusammenlegung und die Brandschützer aus Kohlhausen stimmten mit 11 Stimmen gegen und 3 Stimmen für die Zusammenlegung der Feuerwehren.

In einem zweiten Wahlgang stimmten die Kameradinnen und Kameraden aus Asbach und Beiershausen einstimmig für ihre gemeinsame Zukunft.

Somit stand fest, dass die Feuerwehr Kohlhausen nicht mit in das geplante Gerätehaus einziehen wird. Stadtbrandinspektor Frank Jakob bedauerte diese zukunftsweisende Entscheidung und stellte in Aussicht, dass die Feuerwehr Kohlhausen mit einer Schließung im kommenden Jahr, nach der Fertigstellung des Neubaus rechnen muss.

Hintergrund: Die Feuerwehrhäuser in den Stadtteilen Asbach, Beiershausen und Kohlhausen weisen

erhebliche bauliche Mängel auf. Hier ist ein umfangreicher Sanierungsbedarf erforderlich. Um den Vorschriften gerecht zu werden, bedarf es in allen Stadtweilen einem Neubau. Aus wirtschaftlichen Gründen, einsatztaktischer Neuausrichtung und der Umstationierung von Fahrzeugen, ist ein Neubau im Stadtteil Asbach zukunftsorientiert. Für die Bürgerinnen und Bürger entstehen keine Nachteile, da die gesetzlichen 10 minütigen Hilfsfrist für alle drei Stadteile und den angrenzenden Ortsbezirk Eichhof von Asbach aus eingehalten werden kann. Zudem wird der in Bad Hersfeld stationierte GABC-Zug (Gefahrenabwehr für atomare, biologische und chemische Stoffe) hier sein neues Zuhause finden.

Autor: Marco Wenderoth (Pressesprecher Feuerwehr Bad Hersfeld)


Bad Hersfeld, 19. April 2017

Vom Kalthaus zum Wohlfühlhaus - Energie-Treff am 27. April im E-Punkt

Am Donnerstag, den 27. April 2017 findet um 19:00 Uhr im E-Punkt, Klaustor 3 (Stadthaus) ein weiterer Energie-Treff statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind dazu herzlich eingeladen.

Ein Themenschwerpunkt wird die sinn- und maßvolle energetische Sanierung von Gebäuden sein. In sechs Schritten kann ein Kalthaus zu einem Energiesparhaus umgewandelt werden. Es schützt die Bewohner auch im Winter vor Kälte und im Sommer vor Hitze. Kurzum, die Behaglichkeit steigt. Sinnvoll ist eine Sanierung, wenn Maßnahmen ohnehin anstehen, dann sind die Maßnahmen am wirtschaftlichsten.

Außerdem reiben sich die Hauseigentümer verwundert die Augen, wenn der Schornsteinfeger nun neben der Messung der Abgaswerte fleißig die Heizung begutachtet und "Klebchen" darauf platziert- das sogenannte Heizungslabel, auf welchem der energetische Standard der Heizung erkennbar sein soll.

Diese Aufgabe wurde den Schonsteinfegern nun durch den Gesetzgeber zuteil. Auch beim Kauf einer Neuanlage ist dieses Label deutlich erkennbar. Was es damit auf sich hat, und was es konkret aussagt (und was nicht), dies wird ein zweiter Schwerpunkt des Vortragsabend sein. 

Die Referenten sind Uwe Nenzel, Regionalbeauftragter der Hessischen Energiespar-Aktion (einem Projekt des Hessischen Wirtschaftsministeriums) und Dipl.-Ing. Frauke Hasheider von der Verbraucherzentrale Hessen.

Eine Anlauf- oder Anfahrtsbeschreibung zum E-Punkt finden Interessierte unter: http://www.e-punkt-hersfeld.de/kontakt/anfahrt-parken.html

Der E-Punkt ist ein Gemeinschaftsbüro der Stadtwerke Bad Hersfeld, der Kreisstadt Bad Hersfeld, der Verbraucherzentrale Hessen Energieberatung und der Bürger Energie eG. Mehr unter www.e-punkt-hersfeld.de .

Bad Hersfeld, 18. April 2017

Bild copyright: Tennisverein Blau Weiß Bad Hersfeld

Saisonstart und Tag der Offenen Tür beim TC Blau-Weiß Bad Hersfeld e.V.

Wenn die Temperaturen wärmer werden beginnt auch wieder die Freiluft-Saison für alle Tennisfreunde. Auf der Anlage des Tennisclubs Blau-Weiß Bad Hersfeld e.V. (Auf der Unteraue 1) wurden vergangene Woche die frisch hergerichteten Sandplätze wieder mit Netzen bestückt und für den Spielbetrieb freigegeben. Am Sonntag den 23.04. findet auf der Clubanlage ein Tag der offenen Tür statt, der allen Interessierten die Möglichkeit bietet, unverbindlich in den Sport hinein zu schnuppern, sich zu informieren und kostengünstig in ein Schnupperjahr zu starten. Auch fortgeschrittene Interessenten sind herzlich eingeladen sich an diesem Tag mit Trainern und Vorstandsmitgliedern zu treffen, sich auszutauschen  und Informationen zu den vielfältigen Angeboten des Vereins zu erhalten. Zudem wird von 14:00h bis 16:00h eine Betty-Barclay-Modenschau stattfinden.

Den offiziellen Saisonstart für alle Mitglieder begeht der TC Blau-Weiß traditionell am 1. Mai mit einem gemeinsamen Frühstück und offenem Spiel auf den Plätzen. Auch Neumitglieder und solche, die es werden wollen, sind hierzu herzlich willkommen.

Alle Informationen zum Tennisclub Blau-Weiß Bad Hersfeld e.V. und den Angeboten und Veranstaltungen der Saison 2017 finden Sie im Internet unter www.blauweissbadhersfeld.de.

 Bad Hersfeld, 11. April 2017

Auflagen der Kommunalaufsicht zum städtischen Haushalt 2017

Der Haushalt 2017 und das Haushaltssicherungskonzept für die Folgejahre waren von der Stadtverordnetenversammlung der Kreisstadt am 2. Februar beschlossen worden. Genau zu diesem Thema ging nun im Rathaus ein Schreiben von Landrat Dr. Michael Koch ein. Die Kommunalaufsicht beim Landkreis genehmigt die Haushalte der Städte und Gemeinden.

Koch würdigt in dem 45-seitigen Schreiben u.a. den vorgelegten ausgeglichenen Ergebnishaushalt - also das laufende Verwaltungsgeschäft - positiv als „Trendwende“ in den Konsolidierungsbemühungen der Stadt.

Für „nicht akzeptabel“ und nicht genehmigungsfähig sieht jedoch die Kommunalaufsicht das geplante Investitionsvolumen im Haushalt 2017 und dessen Finanzierungsgrundlagen an.

Insgesamt rund 18,1 Mio. Euro waren für 2017 als Investitionen eingeplant, zu deren Realisierung u.a. eine Netto-Kreditaufnahme von 12,468 Mio. Euro vorgesehen war.

Diese Netto-Neuverschuldung hat der Landkreis nun auf 7,9 Mio. Euro begrenzt. Die Konsequenz für die Stadtpolitik: Rund 4,6 Mio. Euro müssen eingespart werden, entweder durch Verschiebung oder Streichung von städtischen Investitionen oder durch Einnahmeerhöhungen.

Damit die Genehmigung der Kommunalaufsicht wirksam wird, sind darum zwei Auflagen zu erfüllen.

1.     Die Stadtverordnetenversammlung muss eigenverantwortlich das bisher veranschlagte Investitionsvolumen an die o.g. reduzierten Finanzierungsmittel angleichen. Die Haushaltssatzung ist also entsprechend zu ändern und ein ausdrücklicher „Beitrittsbeschluss zur aufsichtsbehördlichen Genehmigungsverfügung“ zu fassen.

2.     Darüber hinaus sind die geplanten Kreditaufnahmen jeweils zur Einzelgenehmigung beim Landkreis vorzulegen.

Die nächste Gelegenheit für die Stadtpolitiker, die Voraussetzungen für eine Genehmigung des Haushaltes 2017 zu schaffen, wäre ein Beschluss in der Sitzung am 4. Mai.

Bürgermeister Thomas Fehling hat dem Magistrat in seiner gestrigen Sitzung Vorschläge unterbreitet, wie die Einsparungen von 4,6 Mio. Euro für den Haushalt 2017 umgesetzt werden können. Er sieht sich bestätigt, dass es kein „weiter so beim Schuldenmachen“ geben kann.

Das Gremium schickte die Vorlage dann auch auf die „Reise“ in die Gremien. Die städtischen Ausschüsse werden sich im April mit den Vorgaben der Kommunalaufsicht befassen.

Bis zur Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung ist die Haushaltsgenehmigung formal nicht erteilt und es bleibt bei der sogenannten „vorläufigen Haushaltsführung“: Bürgermeister und Stadtverwaltung dürfen nur für bestimmte Pflichtaufgaben Geld ausgeben.


Bad Hersfeld, 10. April 2017

Schüler Osterferienaktion ein voller Erfolg

Schüler Osterferien Aktion 2017 – ein voller Erfolg!

In der Zeit vom 03. April – 05. April 2017 bot die Stadtjugendpflege des Fachbereichs Generationen 40 Hersfelder Kindern im Alter von 9 bis 12 Jahren ein actiongeladenes Programm.

Am ersten Tag trafen sich die Teilnehmer im Kinder- und Jugendhaus der Stadtjugendpflege und lernten sich bei verschiedenen Kennenlernspielen näher kennen. Auf einen kleinen Spaziergang zum Marktplatz folgte dann die Fahrt nach Fulda, wo sich alle im Takka Tukka Land austoben konnten. Für die Wagemutigen durfte eine Runde im Hochseilgarten natürlich nicht fehlen.

Am darauf folgenden Tag durften dann alle Kinder bei einem Besuch in der „Vertical World Kletterhalle“ in Kassel gut gesichert in luftige Höhen klettern. Sie wurden von Profis beraten und gesichert in schwindelerregende Höhen geführt und seilten sich aus ebendiesen wieder ab. Nach diesen körperlich anstrengenden Aktionen klang der Tag im Naturkundemuseum „Ottoneum“ bei einer Eiszeit Safari oder beim „Mikroskopier – Lehrgang“ aus.

Am letzten Tag konnten die Hersfelder Kinder dann auf 85 Meter langen Rutschen ins kühle Nass gelangen, in Erlebnis- und Schwimmbecken toben oder auch von einem 5 Meter Turm springen. Dies alles war möglich im Aqua Park in Baunatal, zu dem die Teilnehmer in einem gemütlichen Reisebus fuhren. Die besondere Attraktion war aber die Kletterwand am Beckenrand, an der das erlernte vom Vortag ausgetestet werden konnte. Im Gegensatz zum Vortag seilten sich Kletterer aber nicht ab, sondern sprangen in das angenehm temperierte Wasser.

Bad Hersfeld, 10. April 2017

Bildunterschrift : Bürgermeister Thomas Fehling (2.v.r.) machte mit Thomas Prestele (ATB) und den Mittarbeitern Martin Steimar, Jens Schäfer und Frank Hartung von der Stadtverwaltung (v.l.n.r.) die ersten Kundeneinweisungen

Bildunterschrift : Bürgermeister Thomas Fehling (2.v.r.) machte mit Thomas Prestele (ATB) und den Mittarbeitern Martin Steimar, Jens Schäfer und Frank Hartung von der Stadtverwaltung (v.l.n.r.) die ersten Kundeneinweisungen

Neue Parkscheinautomaten am Marktplatz installiert

Wie vorgesehen, wurden heute drei neue Parkscheinautomaten am Bad Hersfelder Marktplatz in Betrieb genommen. Sie ersetzen damit die rund 20 Jahre alten Geräte unter dem zentralen Pavillon.

Wichtigste Neuerung ist sicher die einfachere Bedienbarkeit der neuen Parkscheinautomaten. Sie verfügen nun über einen eigenen Bildschirm, in dem der Benutzer per Menü durch den Kaufvorgang geführt wird. Das funktioniert jetzt auch auf englisch und französisch.

Bezahlt werden kann zunächst natürlich mit Bargeld. Dabei muss man nicht die passenden Münzen dabei haben, der Automat gibt Wechselgeld aus.Ebenfalls möglich ist der Kauf der Parkscheine mit Kredit- oder EC-Karte. Kunden, deren Karten schon mit der sogenannten Near Field Communication (NFC) ausgestattet sind, brauchen die Karte nicht mehr in den Schacht schieben, sondern nur noch kurz berührungslos vor einen Sensor halten. Dem Trend vieler Banken folgend, wird die wohl auslaufende Geldkartenfunktion nicht mehr unterstützt.

Die drei Automaten der neuesten Generation wurden von der Firma Automatentechnik Baumann (ATB) aus Luhe-Wildenau hergestellt und aufgebaut. Sie sind schmaler als die Vorgänger und verfügen neben einem Stromanschluss auch jeweils über eine unterstützende Solarzelle.

Insgesamt waren Investitionen von rund 40.000 Euro notwendig - für die Automaten selbst und die vorbereitenden Arbeiten des städtischen Bauhofes für Fundamente, Stromanschlüsse und Blitzschutz.

Bad Hersfeld, 07. April 2017

Bild Tag gegen LÄRM 2017in Bad Hersfeld

Tag gegen Lärm: Der Lärmschutzbeirat Bad Hersfeld informiert am 26. April im Buchcafé

Beim bundesweiten„Tag gegen Lärm“ am 26. April 2017 geht es darum, die Aufmerksamkeit auf die Ursachen von Lärm und seinen Wirkungen zu lenken, mit dem Ziel, die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern. Die Informationen und Aktionen am "Tag gegen Lärm" richten sich an Erwachsene und Kinder sowie fachlich interessierte Kreise und politisch Verantwortliche.

In Bad Hersfeld wird der Lärmschutzbeirat der Kreisstadt Bad Hersfeld mit seinen Aktionen am „Tag gegen Lärm“ dazu beitragen, dass Bürgerinnen und Bürger von Kindesbeinen an sachkundig Lärmprobleme erkennen und lösen können. Dabei soll aber auch vermittelt werden, wie wichtig der Schutz des Gehörs ist.

Für die Öffentlichkeit werden in Bad Hersfeld am Mittwoch 26. April 2017 Vorträge und Informationen zum Thema Lärmbelastung und Lärmschutz im Buchcafé (Brink 11) präsentiert. Beginn ist um 14:30 Uhr.

Die Sensibilisierung der Bevölkerung in Bezug auf die Lärmproblematik sowie die Verbreitung des Wissens um Ursachen und Folgen des Lärms (sozial und gesundheitlich) sind elementare Bausteine der Aktionen.

Unter dem Motto „Lärmdetektive - dem Lärm auf der Spur“ beteiligen sich Schulklassen der Konrad-Duden-Schule und der Gesamtschule Obersberg im Rahmen einer Projektwoche an dem Thema.

Dabei wurden Aufbau und Funktion des empfindlichen Organes Ohr besprochen. Mittels Lärmmessungen konnten alltägliche Situationen auf ihre Hörschädlichkeit überprüft werden und der richtige Umgang mit Lärm und Schutzmaßnahmen geübt werden.

Bildunterschrift: Aktionstag "Lärm" an der Konrad-Duden-Schule (v.l.n.r.): Laura Johnson, Dr. Joachim Dähn (Vors. Lärmschutzbeirat), Mohamed Corum, Linda Holstein (Gesamtschule Obersberg), Heiko Glende (Konrad-Duden-Schule) messen den Schalldruckpegel eines MP3-Spielers

Auskunft erteilt:       Dr. Joachim Dähn,
Vorsitzender des Lärmschutzbeirates
Bad Hersfeld
Tel. 06621 7 48 58
Email: laermschutz@bad-hersfeld.de
Internet: http://laermschutz.bad-hersfeld.de/

Hintergrundinformationen:

Der „Tag gegen Lärm (TgL) – International Noise Awareness Day“  findet seit 1998 in Deutschland statt - am 26. April 2017 unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Akustik e.V. (DEGA) also bereits zum 20. Male!

An diesem Aktionstag geht es darum, die Aufmerksamkeit auf die Ursachen von Lärm und seinen Wirkungen zu lenken, mit dem Ziel, die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern. Die Informationen und Aktionen am "Tag gegen Lärm" richten sich an Erwachsene und Kinder sowie fachlich interessierte Kreise und politisch Verantwortliche.

Aus Anlass des 20. „Tag gegen Lärm“ findet bereits am 25. April 2017 die zentrale Veranstaltung der DEGA in Berlin statt. „Akustische Vielfalt in Deutschland: Errungenschaften, Herausforderungen, Probleme“ – dazu diskutieren Akteure aus Planung, Wissenschaft und Politik in Vorträgen und einer anschließenden Podiumsdiskussion über Lärmkartierung, Lärmwirkung und Lärmschutz. Detaillierte Programminformationen finden Sie unter http://www.tag-gegen-laerm.de/aktuelle-aktionen/akustische-vielfalt-in-deutschland .

Im Rahmen des "Tag gegen Lärm 2017" bietet die DEGA kostenlos Aktionstage zur Arbeit mit dem Lärmkoffer an Schulen an. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.tag-gegen-laerm.de/laermkoffer .

Weitere allgemeine Informationen unter http://www.tag-gegen-laerm.de/

Bad Hersfeld, 06. April 2017

Bild: Die geehrten Kameradinnen und Kameraden zusammen mit den geehrten Jugendlichen

Jahreshauptversammlung der Stadtjugendfeuerwehr Bad Hersfeld.

Der Nachwuchs der Bad Hersfelder Wehren traf sich kürzlich zur gemeinsamen Jahreshauptversammlung in Sorga. In den Jugendfeuerwehren der Hersfelder Stadtteile Asbach, Heenes,  Kernstadt,  Kohlhausen,  Petersberg und Sorga sind zurzeit 102 Jugendliche aktiv. Hinzu kommen 54 Kinder in den Kindergruppen der Stadtteile Asbach, Heenes, Kernstadt und Solztal ( Kathus, Sorga, Petersberg).
Auch im vergangenen Jahr standen wieder zahlreiche Aktivitäten auf dem Programm, so beispielsweise das Ankegeln der Kindergruppen in Asbach, das Völkerballturnier der Stadtjugendfeuerwehr im Frühjahr, die Stadtrallye – Wettkampf zwischen Teams der Stadtteile mit Spielen und Wissensaufgaben und die Teilnahme am Kindertag im September 2016 in der Hersfelder Innenstadt.
Michael Herlitze, der ehemalige Stadtjugendfeuerwehrwart moderierte den Abend, da seinen Nachfolger Alexander Dahl erkrankt war. Stadtrat Hans Georg Vierheller überbrachte als Vertreter des Bürgermeisters Grußworte an die Jugendlichen und ihre Betreuer und lobte die vorbildliche Jugendarbeit .
Kreisjugendfeuerwehrwart Bernd Spoelstra  ehrte  Feuerwehrangehörige, welche langjährig aktiv in der Jugendarbeit der Feuerwehr sind, mit der Floriansmedallie der Hessischen Jugendfeuerwehr. Überreicht wurden an diesem Abend auch die Abzeichen Jugendflamme der Stufe II für die Jugendlichen. Die Stufe I sowie Stufe III wurden bereits bei anderen Veranstaltungen verliehen. Um die Jugendflamme zu bekommen, müssen die Jugendlichen unter Anderem zeigen, dass sie je nach Leistungsstufe mit verschiedenen Feuerwehrgerätschaften umgehen können und diese auch in der Praxis anwenden können.

Ehrungen:

Florian – Medaille der Hessischen Jugendfeuerwehr - Bronze
Thomas Eberhardt  - Jugendfeuerfeuerwehrwart Bad Hersfeld – Sorga
Petra Häger – seit 1997 Gründungsmitglied und Betreuerin der Feuerwehr - Kindergruppe  „Feuerfüchse“  Bad Hersfeld - Kernstadt

Jugendflamme Stufe I

Kira Döring, Til Freisinger, Lena Glebe, Lucas Jentsch, Hannes Eberhardt, Sinah Hildebrand, Maximilian Lapp, Tobias Luczak, Colin Schwarz, Luca Weibel, Mareile Weibel

Jugendflamme Stufe II

Silvan-Lion Krantz, Luis Malkomes, Helena Streck, Sebastian Müller, Oliver Neumann, Tim Erbe, Jan Hellwig, Florian Schmidt

Jugendflamme Stufe III

Sophia Götz, Michaela Berwanger, Angelika Burgart, Fillip Fuchs, Cornelia Maier

Autor: André Oldenburg (Pressegruppe Feuerwehr Bad Hersfeld)

Bad Hersfeld, 03. April 2017

Bild 1: Die geehrten Kameradinnen und Kameraden zusammen mit der Führung (v.l.n.r.: stellv. Wehrführer Bernhard Bachmann, stellv. SBI Christian Seelig, Wehrführer Andreas Kling, Bettina Häde, Kai Kehres, Nathalie Klee, Nils Nuffer, Stadtrat Hans Vierheller)

Feuerwehr-Petersberg/Bad Hersfeld:  Viele Einsätze und hohe Investitionen in Ausbildung

36 Einsätze, 2190 geleistete Stunden und hohe Investitionen in die Ausbildung, das ist die Jahresbilanz des vergangenen Jahres der Freiwilligen Feuerwehr Bad Hersfeld-Petersberg. Wehrführer Andreas Kling berichtete in seiner Ansprache über die verschiedensten Einsätze, worunter leider auch zahlreiche nächtliche Brandstiftungen im Einsatzgebiet der Petersberger Brandschützer  fielen. Vermehrt musste die Wehr nachts zu brennenden Abfalltonnen im Bereich des Ortsbezirkes Hohe Luft ausrücken, wobei einige Situation durch das schnelle Eingreifen glimpflich ausgingen. Kling bedankte sich bei dem Förderverein der Feuerwehr Petersberg, welcher mehrere tausend Euro für die Ausbildung zur Verfügung stellte. So konnte ein Atemschutznotfalltraining und ein Taktiktraining für Führungskräfte veranstaltet werden. Neben den vielen Einsätzen, Übungen und Ausbildungsveranstaltungen, konnte Dienstsport mit in den Dienstplan aufgenommen werden. So treffen sich die Kameradinnen und Kameraden regelmäßig um sich für den Feuerwehrdienst fit zu halten. Durch die Wehrführung wurde den Kameraden eine kleine Anerkennung in Form eines Handtuchs übergeben. „Für die weiteren Dienstsportaktivitäten“, sagte Kling schmunzelnd.
Vereinsvorsitzender Michael Herlitze war positiv gestimmt, da die finanziellen Mittel des Feuerwehrvereins in eine gute und qualitativ hochwertige Ausbildung investiert wurden. Zudem konnten vom

Bild 2: Die Dienstsportler der Feuerwehr Petersberg mit dem präsent der Wehrführung

Feuerwehrverein Faltschilder zum absichern von Einsatzstellen angeschafft werden. Sichtlich erfreut zeigten sich auch Stadtrat Hans Vierheller und der Zugführer des Gefahrgutzuges Marco Wenderoth in Ihrer Ansprache, über die hohe Belastbarkeit der Wehr. Die Freiwillige Feuerwehr Petersberg übernimmt neben dem Alltagsgeschäft eine Teileinheit des Gefahrgutzuges und somit weitere wichtige Aufgaben im Landkreis Hersfeld-Rotenburg, was neben den zahlreichen Feuerwehrtätigkeiten nicht selbstverständlich sei. Man müsse zukünftig allerdings darauf achten, dass das Ehrenamt nicht überstrapaziert wird.

Christian Seelig, welcher als stellv. Stadtbrandinspektor an diesem Abend die Grußworte der Leitung überbrachte, nahm zudem die Beförderungen der Kameradinnen und Kameraden vor.   

Beförderungen Feuerwehrfrau/Feuerwehrmann

Nathalie Klee

Kai Kehres
Nils Nuffer

Oberlöschmeisterin

Bettina Häde

Autor: Marco Wenderoth (Presssprecher Feuerwehr Bad Hersfeld)

Bad Hersfeld, 28. März 2017

Entwicklungskonzept für die „Östliche Kernstadt“ von Bad Hersfeld

Nachdem in den vergangenen Jahren nahezu die gesamte historische Altstadt und daran angrenzende Bereiche erfolgreich saniert wurden, soll nun auch das letzte verbliebene Areal in der Altstadt modernisiert und erneuert werden.

Die Stadt Bad Hersfeld wurde mit dem Plangebiet „Östliche Kernstadt“ in das Städtebauförderungsprogramm „Stadtumbau in Hessen“ aufgenommen. In diesem Zuge wurde bereits das Sanierungsgebiet E „Antoniengasse“- welches Teil der Förderkulisse ist - ausgewiesen. Das Plangebiet erstreckt sich vom Peterstor bis einschließlich zum Wever-Gelände. Mit dem neu ausgerichteten Programm soll der Klimaschutz in der Stadtentwicklung gestärkt werden.

Die Förderperiode erstreckt sich von 2016 bis 2026. In einem ersten Schritt wird für das Untersuchungsgebiet mit einer Größe von ca. 13,8 ha, durch die Wohnstadt, ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) erarbeitet. Das ISEK ist Fördervoraussetzung für den Stadtumbauprozess. In den nächsten Jahren besteht im Rahmen der Sanierung und des Förderprogramms „Stadtumbau in Hessen“ die Möglichkeit, die Wohn- und Lebensverhältnisse in dem Gebiet durch den Einsatz von Fördermitteln nachhaltig zu verbessern.

Am Anfang steht die Bestandsanalyse

Für Johannes van Horrick, Leiter der Bad Hersfelder Bauverwaltung, gilt es zunächst eine umfassende Bestandsanalyse vorzunehmen. Die Mitarbeiter der Wohnstadt werden daher in den nächsten Wochen häufig im Viertel unterwegs sein und vor allem auch mit lokalen Akteuren, Bürgern, Gewerbetreibenden und Experten sprechen.

Die Bewohner sollen eng in die Konzepterstellung eingebunden werden

„Besonders wichtig ist uns, die Bevölkerung vor allem die Eigentümer intensiv in die Ausarbeitung des Konzepts miteinzubeziehen“, hebt Projektleiter Clemens Exner von der Wohnstadt hervor. Auf Grundlage der Bestandsanalyse und erster Planungsvorschläge findet voraussichtlich Mitte Mai eine „Zukunftswerkstatt“ statt. Bis dahin sind viele Gespräche mit den Akteuren vor Ort vorgesehen.

Ein gemeinsamer Stadtspaziergang durch das Plangebiet „Östliche Kernstadt“

Der Startschuss für das öffentliche Beteiligungsverfahren fällt am 31. März 2017. Die Stadt lädt die Akteure vor Ort zu einem gemeinsamen Spaziergang durch das Plangebiet ein. Bürger und Planer sollen sich gegenseitig besser kennenlernen und gemeinsam einen Blick auf die Stärken und Schwächen des Quartiers werfen. Schließlich sollen mit dem ISEK die Weichen für die städtebauliche Entwicklung bis zum Jahr 2030 gestellt werden.

Treffpunkt für den Stadtspaziergang ist der Eingang zum ehemaligen Herkules-Markt am 31. März 2017 um 14:30 Uhr.

Bad Hersfeld/Darmstadt, 22. März 2017

Vertragsunterzeichnung Datenplattform Bild: Besiegelten ihre Zusaamenarbeit jetzt per Unterschrift: Bürgermeister Thomas Fehling (l.) und Prof Dr. Lutz Heuser auf der CeBIT

Kreisstadt Bad Hersfeld und [ui!] - the urban institute ® unterzeichnen Vertrag auf der CeBIT

Zentraler Punkt einer Smart City-Strategie ist eine umfassende und offene Datenplattform, in der Daten und Ergebnisse ganz unterschiedlichster Formate verarbeitet werden können.

Bad Hersfeld Bürgermeister Thomas Fehling und Prof. Dr. Lutz Heuser, CEO und Gründer des Dienstleisters [ui!] - the urban institute ®, haben auf der Messe „CeBIT“ in Hannover einen entsprechenden Vertrag zur Datenplattform „[ui!] UrbanPulse“ unterzeichnet.

Anwendung Stadtbus-System

Konkreter Anlass der Kooperation für die Kreisstadt ist zunächst die Optimierung des lokalen Stadtbus-Systems, dass sie durch ihre Tochter Wirtschaftsbetriebe Bad Hersfeld GmbH betreibt.

Der Bereich Nahverkehr der Wirtschaftsbetriebe Bad Hersfeld erwirtschaftet jedes Jahr ein Fehlbetrag von 300.000€ bis 400.000€. Das Ziel: Den Stadtbus ab 2022 ohne Defizit zu betreiben. Bei dieser deutlichen Kostenoptimierung soll aber das bisher bestehende Beförderungsniveau in Bad Hersfeld mindestens erhalten bleiben.

Dazu sollen Daten aller heutigen und zukünftigen technischen Innovationen im Bereich der Fahrzeug- und Verkehrsentwicklung aufbereitet werden. Es müssen somit für wesentliche Kostenfaktoren des Busbetriebes Einsparpotentiale und Lösungen bis zur geplanten Ausschreibung in 2021 gefunden werden.

Dabei wird die Plattform von [ui!] das Echtzeit-Datenzentrum darstellen. Informationsquellen, die für ein innovatives autonomes Stadtbussystem benötigt werden, sind z.B.

·       Ampeldaten zur Kommunikation der autonomen Fahrzeuge,

·       Daten über lang- und kurzfristige Straßensperrungen (etwa Baustellen und aktuelle Feuerwehreinsätze),

·       Wetterdaten (verkehrsbezogene Wetterdaten wie Glätte etc.),

·       Daten der Routenplanung inklusive Fahrtwünschen,

·       Daten über die Fahrtreichweite mit der vorhandenen Energie oder

·       Fahrzeugstörungsmeldungen.

Anwendungsfall Hessentag 2019

Mit dem Hessentag 2019 findet in Bad Hersfeld ein Großereignis mit mehreren Hunderttausend Besuchern statt. In Bad Hersfeld sind diese Herausforderungen aufgrund der topografischen Lage besonders stark ausgeprägt. Die Shuttlebuskosten von den Parkplätzen zu den Veranstaltungsorten werden derzeit auf 500.000€ bis 600.000€ geschätzt.

Die für einen Hessentag üblichen Kosten in diesem Bereich belaufen sich auf 250.000€ bis 300.000€. Ziel ist es, die Shuttlebuskosten auch in Bad Hersfeld auf diese Größenordnung zu beschränken. Dies erfordert ein neues Modell zum Betrieb der Shuttlebusse.

Es ist vorgesehen, mit Kooperationspartnern den Shuttlebusverkehr durch autonome Bussysteme zu betreiben und den Hessentag als Showcase für diese Technologie zu nutzen. Auch hier soll das Datenmanagement über die Plattform „[ui!] UrbanPulse“ abgewickelt werden.

Weitere Anwendungsbereiche in der Zukunft

Schließlich ist die „[ui!] UrbanPulse“ durch ihre offene Architektur geeignet, auch weitere Datenmengen aus dem Verkehrs-, Umwelt- oder Energiebereich zu verarbeiten.

Bürgermeister Thomas Fehling anlässlich der Vertragsunterzeichnung: „Bei diesen großen Zahlen lohnen sich Anstrengungen zur Optimierung. Und nebenbei machen wir Bad Hersfeld technologisch zukunftsfähig.“

Auch zu der Kooperation mit [ui!] findet Fehling klare Worte: „Im Bereich der Datenplattformen rechne ich in den nächsten eineinhalb Jahren mit der Durchsetzung eines technischen Standards. Es gilt also, aufs richtige Pferd zu setzen. Ich bin mir sicher, wir haben das heute mit [ui!] - the urban institute ® getan!“

Prof. Lutz Heuser, CEO von [ui!] - the urban institute ® betont: „Schon heute erzeugt die Stadt Bad Hersfeld eine Vielzahl von urbanen Daten. Wir freuen uns im Rahmen der Zusammenarbeit von [ui!] und Bad Hersfeld diese Daten jetzt wiederzuverwenden, um die Vernetzung der Stadt und autonomen Fahrzeugen zu ermöglichen und weitere Mehrwertdienste für Bürger zu schaffen.“

https://ui.city/de/


Bad Hersfeld, 21. März 2017

Schilde-Halle in Bad Hersfeld

Schilde-Halle/Bad Hersfeld: Streetfood- und Genuss-Festival vom 24. bis 26. März in der Schilde-Halle

Der März wird bunt und lecker in der Schilde-Halle

Das erste neue Eventformat des Monats, der Weiberkram-Mädelsflohmarkt, zog am 12. März bei strahlendem Sonnenschein unzählige shoppingbegeisterte Damen an. Bei guter Musik, leckerem Essen und hausgemachten Limonaden wurden Schnäppchen gejagt.

Ein perfektes Konzept für gute Laune bei Besuchern und Verkäufern und wie gemacht für die Schilde-Halle. Daher kann sich Bad Hersfeld schon auf den nächsten Weiberkram-Mädelsflohmarkt am 07. Mai 2017 freuen.

Das zweite neue Eventformat des Monats, The Art of Food – Streetfood- und Genuss-Festival, welches vom 24. März bis 26. März in der Schilde-Halle und im Außenbereich stattfindet, liegt ebenfalls voll im Trend und ist erstmalig in Bad Hersfeld.

Ein umfangreiches Programm mit Live-Musik und Feuerwerk, sowie viele kulinarische Köstlichkeiten wie frittiertes Eis, Langos, Burger, Kaffee- und Bierspezialitäten, können bei freiem Eintritt genossen werden. Als Highlight, wird ein 12m-Segelschiff als Bierbar im Außenbereich zu sehen sein. Kalorien zählen sollte man an diesen Tagen also nicht.

Kurz um, das Team des Streetfood-Festivals und der Schilde-Halle freuen sich auf viele Besucher.

An weiteren neuen und bekannten Event-Ideen wird hinter den Kulissen schon gearbeitet. Alle Infos zu den Veranstaltungen gibt es immer auf www.schilde-halle.de

Auskunft erteilt: Anne Groß, Tel. 06621 18 699-00

Bad Hersfeld, 15. März 2017

Brücke Schulstraße Asbach Blick von Norden

Bauarbeiten an der Brücke in der Schulstraße im Stadtteil Asbach

Die Straßenbrücke über dem Asbach im Bereich der Schulstraße  im Stadtteil Asbach ist baulich abgängig und muss durch einen Neubau ersetzt werden. Diese Bauarbeiten können leider nur unter Vollsperrung der Schulstraße ausgeführt werden.

Im Zuge der Bauarbeiten ist es erforderlich, die vorhandenen Versorgungsleitungen der Stadtwerke Bad Hersfeld zu verlegen. Des Weiteren muss eine neue Trafostation errichtet werden.

Mit diesen Bauarbeiten wird am 20.03.2017 begonnen. Der Abschluss dieser vorbereitenden Maßnahmen ist bis zum 07.04.2017 geplant. Anschließend beginnt die Baufirma Giebel, Eiterfeld, mit dem Abbruch des alten Brückenbauwerkes.

Die neue Brücke wird aus Fertigelementen hergestellt. Diese Bauweise ermöglicht eine kürzere Bauzeit und mindert dadurch die Beeinträchtigungen  der Anlieger.  Die gesamte Baumaßnahme soll bis Juni 2017 abgeschlossen werden.

Brücke Schulstraße Asbach Auslaufbereich

Für den Zeitraum vom 20.03.2017 bis zum Juni 2017 wird die Schulstraße im Stadtteil Asbach voll gesperrt. Hiermit sind leider unvermeidbare Komforteinschränkungen für die Bewohnerinnen und Bewohner der Schulstraße verbunden, für die die Stadtverwaltung und die Stadtwerke Bad Hersfeld GmbH um Verständnis.

Bad Hersfeld, 14. März 2017

Stadtarchiv kann wohl nicht im Stiftsbezirk realisiert werden

Die örtliche Presse hatte am Montag unter dem Titel „Archiv: Lösung in Sicht“ gemeldet, dass das geplante Stadtarchiv der Kreisstadt im zukünftigen Multifunktionsgebäude der Festspiele untergebracht werden solle. Dies trift so jedoch nicht zu.

Denn zwischenzeitlich haben sich neue Aspekte ergeben. Johannes van Horrick, Fachbereichsleiter in der Bauverwaltung, fasst die Konsequenzen zusammen: „Danach ist es sehr unwahrscheinlich, dass wir das Stadtarchiv im Funktionsgebäude der Festspiele mit unterbringen können.“

Van Horrick und die kaufmännische Leiterin der Festspiele, Andrea Jung, hatten nämlich Ende der Woche ein entscheidendes Abstimmungsgespräch mit der Schlösserverwaltung Hessen, dem Landesamt für Denkmalpflege sowie deren Archäologe aus Marburg geführt. Nach dem Ortstermin war deutlich: Die baulichen Dimensionen des neuen Gebäudes sind sowohl ober- als auch unterirdisch beschränkt, wenn man keine mehrjährigen Baupausen aufgrund von historischen Funden riskieren will.

So wiesen die Fachleute darauf hin, dass das neue Festspielgebäude sich nicht beliebig Richtung Stadtmauer oder zu den bestehenden Gebäuden ausweitet werden kann. Damit steigt die Gewissheit, dass man historisch bedeutsame Funde stoßen wird, etwa auf Reste von mittelalterlichen Werkstätten. Die Folge: Untersuchungen und weitere Grabungen, die in der Regel auch mehrere Jahre dauern können und das Projekt aus dem Zeitplan werfen würden.. Auch nach oben wird der Gebäudekomplex auf maximal drei Geschosse beschränkt sein.

Die Idee, das Stadtarchiv möglicherweise in Tiefgeschossen des neuen Funktionsgebäudes unterzubringen, wird von den Experten kritisch gesehen. Nach Einschätzung der Fachleute von Denkmalpflege und Archäologie wird man sich weitgehend auf die jetzigen Dimensionen des Zollhaus-Kellers beschränken müssen. Auch die aus Reihen der Politik vorgeschlagene Idee einer Tiefgarage ist somit vom Tisch.

Van Horrick am gestrigen Abend vor dem Magistrat: „Die Zusammenführung der Festspielbereiche in dem neuen Gebäude werden wir wie angestrebt umsetzen können. Für das Stadtarchiv wird aber kein Platz mehr sein. Da war der Presseartikel leider etwas vorschnell.“

Bürgermeister Thomas Fehling und van Horrick werden nach dem Magistrat nun auch die Stadtverordneten in den Ausschüssen über den konkreten Stand informieren.

An dem Zeitplan für die Realisierung des Multifunktionsgebäudes bis zum Hessentag 2019 wird festgehalten. Nur der Auftrag der Stadtverordnetenversammlung an die Verwaltung, einen geeigneten Platz für das Stadtarchiv zu finden, wird sich nun wohl stärker auf andere Standorte im Stadtgebiet konzentrieren müssen.

Bad Hersfeld, 09. März 2017

Bildunterschrift: Die stellvertretende Leiterin Sandra Rudolph (2.v.l.) hat zusammen mit (v.l.n.r.) Angela Krüger, Annika Daube, Teresa Albrecht und Jochen Hild Materialien zum Thema Gesundheit aufbereitet

Fit in den Frühling mit der Konrad-Duden-Stadtbibliothek

Der Frühling steht vor der Tür und die Laune wird merklich besser. Zeit, um sich fit zu machen!

Ob nach dem Konzept von Clean Eating, mit grünen Säften oder gesunden Kochrezepten um den Energiebedarf zu steigern und das eigene Fitness-Programm zu ergänzen. Homöopathie, Low Carb und Fasten, um den Körper zu entgiften oder Yoga für die körperliche Entspannung, helfen beim Abnehmen und fit werden und steigern die Vorfreude auf den Frühling.

In der Stadtbibliothek finden Sie eine gute Mischung von ausgewählten Medien, denn ganz oben auf der Frühlings-Hitliste stehen gesunde Ernährung und Bewegung.

Wer es nach dem Winter entspannter angehen lassen möchte, kann sich auch einfach gemütlich in den Garten, das Café oder in den Park setzen. Hierzu nimmt man bequem und leicht eine Buch-Auswahl auf seinem E-Book-Reader im Taschenformat mit und nutzt so die Zeit im Frühling zum Schmökern.

Melden Sie sich für die Nutzung der „onleihe“ in der Stadtbibliothek an, dort erhalten Sie alle weiteren Informationen.

Die Mitarbeiter der Stadtbibliothek möchten allen Interessierten einen Ansporn geben, um die Frühlingsoffensive zu nutzen. Sie vermitteln Ihnen eine Orientierungshilfe zum vielfältigen Medienangebot in Sachen Gesundheit – und möchten Sie zum Lesen, Hören und Sehen anregen.

Bad Hersfeld, 07. März 2017

Kanalerneuerung Wehneberger Straße

Kanalerneuerung Wehneberger Straße (Symbolbild)

Kanalerneuerung Wehneberger Straße ab 13. März

Der Mischwasserkanal in der Wehneberger Straße wird im Bereich von der Einmündung August-Gottlieb-Straße bis zur Homberger Straße erneuert. Der über 60 Jahre alte, sehr tief verlegte Steinzeugkanal weist viele Schäden auf und ist einsturzgefährdet. Der neue ca. 125 m lange Kanalabschnitt wird hydraulisch erweitert, die Anschlussleitungen zu den Grundstücken werden ebenfalls erneuert.

Die Bauarbeiten wurden im Oktober des vergangenen Jahres begonnen und mussten vor Beginn der Frostperiode unterbrochen werden. Ab der kommenden Woche werden die Bauarbeiten wieder aufgenommen und die verbliebenen ca. 50 m Mischwasserkanal sowie mehrere Anschlussleitungen unter halbseitiger Sperrung der Wehneberger Straße mit Ampelregelung erneuert.

Die Einfahrt in den Vlämenweg von der Kreuzung Homberger Straße wird gesperrt.

Die Zufahrt zur Linggschule ist für den Individualverkehr gesperrt.

Der Fußgängerüberweg wird verschoben, um eine gefahrlose Überquerung im Baustellenbereich sicherzustellen.

Die Bushaltestelle Linggschule wird in die Homberger Straße verlegt. Die Schüler erreichen die Schule über den dortigen Verbindungsweg. Hierzu wird ein Fahrstreifen der Homberger Straße gesperrt.

Für den Stadtbusverkehr ergeben sich Einschränkungen, die durch Aushang bekannt gegeben werden.

Die Kanalbauarbeiten werden von der Bauunternehmung Willi Herrmann ausgeführt, es ist geplant, die Arbeiten vor Ostern abzuschließen. Um einer ungeplanten kurzfristigen Sperrung dieses verkehrsreichen Straßenbereiches durch einen Kanaleinsturz zuvorzukommen sind diese Arbeiten dringend erforderlich.

Der Abwasserbetrieb bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis.

Bad Hersfeld, 23. Februar 2017

Amateufunk mit Mikrophon oder mit einer modernen Morsetaste

Moderne Technik einfach begreifen - Was ist Amateurfunk?

Die Marinekameradschaft Bad Hersfeld e.V. und die Bad Hersfelder Funkamateure von F69 im Deutschen Amateur Radio Club e.V. bieten gemeinsamen Workshop zur Erlangung der Amateurfunklizenz an.

Das Telefon klingelt, man nimmt das Gespräch entgegen und oft folgt die Frage: „Wo bist Du denn?“. Heutzutage völlig normal und alltäglich. Vor nicht einmal 20 Jahren hätte bereits die Frage, wo sich der Gesprächspartner denn aktuell befinde, ungläubiges Staunen hervorgebracht. Noch unglaublicher müsste es geklungen haben, wenn man beteuert hätte den Anruf nicht von zu Hause zu beantworten. Alles ist plötzlich „smart“ geworden. Smarte Telefone sind unsere täglichen Begleiter, und auch das Eigenheim wird zunehmend intelligenter und gibt dank digitaler Assistenten auch mal Widerworte. Seit neuestem ist sogar von der Smart-City die Rede und man ertappt sich vielleicht bei der Frage, ob man das noch alles begreifen kann? 

Die Antwort ist simpel: Man kann! Sicher, vieles wirkt auf den ersten Blick sehr kompliziert und undurchschaubar, aber auch bei moderner smarter Technik wird nur mit Wasser gekocht. Bei genauer Betrachtung lässt sich vieles auf einfache Prinzipien zurückführen, die jeder mit etwas Knowhow verstehen und anwenden kann. Nehmen wir als Beispiel die Seefahrt: Alles voll digitalisiert. Positionsbestimmung bis auf wenige Meter genau mittels GPS, weltweite Erreichbarkeit in Bild und Ton, hoch aufgelöst und in Echtzeit, dank moderner Kommunikationssatelliten. Selbst eine halbwegs schnelle Internetverbindung ist in den entlegensten Ecken der Welt kein Problem mehr. Möglich machen es elektromagnetische Wellen, die von einem Sender zu einem Empfänger und wieder zurück transportiert werden. Ganz simpel.

Amateufunk mit Mikrophon oder mit einer modernen Morsetaste

Vielleicht denkt der ein oder andere gerade an seine Kindheit, als er mit dem Weltempfänger der Küstenfunkstelle Nordeich-Radio gelauscht hat, oder wie er mit Walkie-Talkies gespielt hat. Bis heute hat sich an den Grundlagen nichts geändert. Ein Handy bedient sich dem gleichen Prinzip wie ein normales Amateurfunkgerät: Der Übertragung von Informationen über elektromagnetische Wellen. Und mit diesen Wellen kann man eine Menge Spaß haben und gleichzeitig viel lernen. Unter der richtigen Anleitung sind die Grundlagen schnell erarbeitet und man kommt nach und nach der modernen Technik auf die Spur.

Die Seefahrer waren einer der Ersten kommerziellen Nutzer von Funktechnik, und so verwundert es nicht, dass es auch heute noch viele Marinefunker gibt, die mittels Kurzwellenamateurfunk in den Marinefunkrunden in weltweitem Kontakt stehen. Die Marinekameradschaft Bad Hersfeld e.V. und die Bad Hersfelder Funkamateure von F69 im Deutschen Amateur Radio Club (DARC) e.V. veranstalten gemeinsam einen Workshop zum Erlangen einer Amateurfunklizenz. An etwa 15 Abenden werden wir gemeinsam die erwähnten Grundlagen studieren und mit elektromagnetischen Wellen experimentieren. Wir tauchen ein in die faszinierende Welt der drahtlosen Kommunikation und legen am Ende die fachliche Prüfung zum Funkamateur bei der Bundesnetzagentur ab.

Wir laden herzlich alle Interessierten zu einem ersten unverbindlichen Infoabend am Donnerstag, den 16.03.2017 um 19.30 Uhr in das Marinekameradschaftsheim Bad Hersfeld, Europaalle/Vorm Laufholz 6 in Bad Hersfeld ein. Weitere Informationen erhalten sie gerne auch telefonisch bei Michael Manns unter 0175-1601052, oder per E-Mail unter mail@dl2mi.de 

Hintergrund: Was ist Amateurfunk?

·        Gesetzlich anerkannter Funkdienst

·        International, völkerverständigend

·        Humanitäre Hilfeleistung über Funk

·        Selbstbau von Funkgeräten

·        Ausbildung mit Spaßfaktor

·       Wissenschaftliche Experimente

·       u.v.m

Bad Hersfeld, 23. Februar 2017

Stadt Bad Hersfeld - Girls and Boys Day 2016

Die Vielfalt der Berufe entdecken – Girls´s und Boy´s Day am 27. April bei der Stadt Bad Hersfeld

Auch in diesem Jahr öffnet die Stadtverwaltung der Kreisstadt Bad Hersfeld am bundesweiten Girl´s- und Boy´s Day die Türen, damit Schülerinnen und Schülern ab der 5.Klasse in Berufe außerhalb geschlechtsspezifischer Rollenbilder reinschnuppern und ihr zukünftiges Berufsspektrum erweitern können. Er findet am Donnerstag, 27. April statt.

Mädchen können unter anderem die Arbeit des Referenten des Bürgermeisters, Hausmeistertätigkeiten im Jahnpark, bei den Festspielen, im Ordnungsamt oder in der Kläranlage kennen lernen.

Jungen können einen Einblick in Kindertageseinrichtungen oder ebenfalls bei den Festspielen bekommen.

Auch das Wortreich beteiligt sich und stellt für beide Geschlechter je einen Platz zur Verfügung, sodass bislang 30 Plätze angeboten werden können.

Im Anschluss an die Berufserkundungen treffen sich alle Teilnehmenden im Sitzungssaal des Rathauses, um einen groben Überblick über die Aufgaben der gesamten Stadtverwaltung zu erhalten und ihre Erlebnisse auszutauschen.

Auf den Internetseiten www.girls-day.de sowie www.boys-day.de sind die freien Plätze auf der jeweiligen Aktionslandkarte zu finden.

Anmeldungen für die Kreisstadt Bad Hersfeld nimmt die Frauenbeauftragte der Stadtverwaltung Jutta Hendler unter der Telefonnummer 06621 201-214 oder per Email unter frauenbeauftragte@bad-hersfeld.de entgegen.

Bad Hersfeld, 21. Februar 2017

Foto: Verabschiedung  Vera Gorges Karl Heinz Huff

Bildunterschrift: Viele Wegbegleiter waren gekommen, um den beiden Dank zu sagen und viel Glück im neuen Lebensabschnitt zu wünschen: Vera Gorges und Karl-Heinz "Karlo" Huff (mit Präsentkörben) inmitten von Freunden und Kollegen

EDV-Pionierin und Herr des Hartgeldes: Zwei Verabschiedungen in der Stadtverwaltung

Vera Gorges und Karl-Heinz Huff wurden von Dirk Boländer (Leiter Personalmanagement), der Frauenbeauftragten Jutta Hendler und Personalratsmitglied Ute von der Grün-Stück offiziell in den (Vor-)Ruhestand verabschiedet. Doch die fünf waren beileibe nicht allein: Viele ehemalige Kolleginnen und Kollegen und jetzige Freunde waren gekommen und sorgten dafür, dass der
Sitzungssaal im Rathaus so voll war wie sonst nur bei den Lolls-Empfängen.

Frau Vera Gorges hat ihr gesamtes Ausbildungs- und Berufsleben in der Stadtverwaltung Bad Hersfeld geleistet - knapp 47 Jahre lang. Nach Ihrer Ausbildung bei der Kreisstadt arbeitete die gelernte Bürogehilfin seit 1972 als Maschinenbuchhalterin in der Stadtkasse und danach in der Datenerfassungsstelle. Sie war also eine echte EDV-Pionierin in den 70er und 80er Jahren, zu einer Zeit also, als die Datenträger noch magnetisch oder von zahlreichen Löchern geprägt waren. Smart City also auch schon damals...

Doch Vera Gorges konnte noch mehr. So war der Wechsel in ein neues Aufgabengebiet wahrlich radikal, als sie 1987 Leiterin der Kartenzentrale wurde - vom Bürorechner mitten in die Öffentlichkeit. Damals noch weniger ansehnlich als heute ("Eine kleine Hütte, im Winter eiskalt und im Sommer 40 Grad"), war die Kartenzentrale oft das Ziel von hundert Meter langen Schlangen - online-Buchungen für die Festspielbesucher gab es ja noch nicht.

Der täglichen Arbeit mit Menschen blieb Frau Gorges auch treu, als sie schließlich 1998 in das Bürgerbüro wechselte. An der dortigen "Kundenfront" war sie bis zu ihrem jetzigen Ausscheiden tätig.

Herr Karl-Heinz Huff blickt auf annähernd 50 Jahre Arbeitsleben zurück, knapp 30 davon bei der Stadtverwaltung Bad Hersfeld. Rund zwei Jahrzehnte war der gelernte Fleischer schon in seinem Beruf aktiv, als er 1987 beim städtischen Schlachthof begann. Als der fünf Jahre später verkauft wurde, ging er zunächst in den Bauhof.

Bekannt in Verwaltung und in der Stadt wurde "Karlo" aber durch seine Tätigkeit bei der Stadtkasse, die er seit 1996 innehatte. Dort wurde er als der "Herr des Hartgeldes" bekannt, da eine seiner dortigen Aufgaben in der Abrechnung und im sicheren Transport der Münzgelder aus den Parkautomaten bestand. "Pro Jahr habe ich rund fünf Tonnen Münzgeld bewegt!", so Huff; nach eigenen Berechnungen sind in den über zwei Jahrzehnten bei der Stadtkasse "rund 20 Millionen durch meine Hände gegangen".

Der Ruhestand von Herrn Huff wird - grün werden. Nicht nur, weil der 64-Jährige auch noch Hobby-Landwirtschaft betreibt oder zukünftig ausgiebige Radtouren plant, sondern vor allem, weil er sich nun stärker seinem Lieblingsverein Werder Bremen widmen will - und dessen Vereinsfarben sind bekanntermaßen Grün-Weiß.

Große Verbundenheit mit Vera Gorges und "Karlo" Huff waren spürbar bei der Verabschiedung im Rathaus. Wehmut und Bedauern mischten sich mit großem Dank und der Freude, dass die beiden jetzt eine neue Lebensphase ohne tägliches Berufsleben beginnen können. Treffend fasste es Frau Gorges in ihren Dankesworten zusammen: "Es war eine gute Zeit - und jetzt fängt eine gute Zeit an!".

Vielen Dank für die erfolgreiche Arbeit und alles Gute für die Zukunft wünschen wir Vera Gorges und Karl-Heinz Huff!

Bad Hersfeld, 30. Januar 2017

Bild: Inge Bauer

Inge Bauer wird neue Fachbereichsleiterin Stadtmarketing bei der Kreisstadt

Inge Bauer wird ab 1. Februar 2017 die neue Fachbereichsleiterin für Stadtmarketing in der Stadtverwaltung. Sie wird zugleich Kurdirektorin der Kreisstadt Bad Hersfeld.

Bauer ist damit erste Ansprechpartnerin der Stadt für den Stadtmarketing-Verein sowie für die Einzelhändler und Dienstleister in Bad Hersfeld. Auch die Aufgaben und das Personal von Kurbetrieb und Tourist-Information finden sich in der neuen Organisationeinheit wieder.

Zudem sind die Veranstaltungsaktivitäten der Stadt im Fachbereich konzentriert worden. Das betrifft zum einen die Durchführung der Events (Lullusfest, Weinfest, Weihnachtsmarkt) wie auch das Management der Veranstaltungsorte Stadthalle und Schilde-Halle.

Frau Bauer hat  lange Jahre verantwortlich im Bereich Tourismus und Stadtmarketing gearbeitet. Ihre Motivation für den Wechsel nach Bad Hersfeld macht sie deutlich: „Ich freue mich auf diese neue, komplexe Aufgabe zur Bündelung der unterschiedlichen Stadtmarketing- und Tourismusfelder. Es gilt, die "Marke“ Bad Hersfeld als Kur- und Festspielstadt und als attraktives Einkaufszentrum zu schärfen und weiter zu entwickeln.“

Die Zielsetzung des Marketings für Festspiele und Tourismus sieht sie in der Entwicklung vielfältiger, bundesweit buchbarer Angebotspauschalen. Dies müsse in enger Zusammenarbeit mit den verschiedenen Leistungsträgern in Stadt und Region, wie z.B. Hotellerie, erfolgen. „Meine vielfältigen Erfahrungen aus den Bereichen touristische Unternehmensberatung, Geschäftsführung von Tourismusorganisationen als auch der Leitung von Freizeitbetrieben kann ich dabei auf sehr unterschiedliche Weise einbringen.“

Ihre fachlichen Qualifikationen und ihre umfassende Berufserfahrung auf kommunaler Ebene waren der Grund, dass sich die 53-Jährige Diplom-Betriebswirtin im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens durchsetzen konnte.

Aus Sicht des Magistrates begründet Bürgermeister Thomas Fehling die Wahl Bauers zur Fachbereichsleiterin Stadtmarketing: „Frau Bauer hat uns mit ihren konzeptionellen Fähigkeiten überzeugt. Sie hat fachlich erfolgreich als Bindeglied zwischen städtischen Akteuren und den Entscheidungsgremien gearbeitet. Darüber hinaus verfügt sie über die nötige Führungserfahrung, um die bestehenden funktionierenden Teams strategisch neu auszurichten.“

Mit dem Engagement von Inge Bauer ist die erste Phase einer organisatorischen und personellen Neuorganisation abgeschlossen. Dieser Weg war im Herbst letzten Jahres nach den beruflichen Veränderungen von Kurdirektor Christian Mayer und Stefan Pruschwitz (kaufmännischer Leiter Festspiele) eingeleitet worden.



Bad Hersfeld, 05. Januar 2017

Der Baufortschritt am künftigen Parkhaus am Klinikum Bad Hersfeld ist in der Zwischenzeit deutlich zu sehen.

"Insgesamt werden 216 Parkplätze zur Verfügung stehen. Statt wie üblich mit einer Breite von 2.50 Meter sind es hier 2.75 Meter. Angeboten werden direkt am Eingang 12 Eltern-Kind-Plätze mit einer Breite von ca. 3.50 Meter, 9 Behindertenplätze mit einer Breite von 3.65 Meter, sowie weitere 11 Frauplätze".
Das Gebäude wird auch der technischen Entwicklung in der Automobiltechnik gerecht und mit Elektrotankstellen, verteilt auf verschiedenen Parkebenen, ausgestattet", teilte uns Frank Dobritz mit.

Fotos vom 5. Dezember 2016






Die Konstruktion besteht im Wesentlichen aus 46 Stahlbetonstützen, die auf ca. 1000 Tonnen Stahlbetonfundamenten gründen und insgesamt ca. 5.500 qm Spannbetondecken, die auf speziell entwickelten Stahldeckenrandträger aufliegen.
Die Fassade wird nach Fertigstellung des Rohbaus mit ca. 1000 qm Steckmetall verkleidet. Dies soll Autos und den Parkverkehr verbergen, andererseits für eine helle offene Atmosphäre, Belüftung und Entrauchung des Parkhauses sorgen.

Die Stellplätze im neuen Parkhaus können von Patienten, Besuchern und Mitarbeitern genutzt werden. Die Erschließung des Parkhauses erfolgt über je eine Ein- und Ausfahrt mit Schrankenanlage. Die Parkdecks erhalten ein Fußgängerleitsystem mit Richtungspfeilen und Übergängen zu den Treppenhäusern und dem Aufzug.

Ein Projekt das mit Sicherheit zu einer erheblichen Entzerrung der jetzigen Parkplatzsituation am Klinikum Bad Hersfeld beiträgt.


Bad Hersfeld, 15. Dezember 2016

Bildunterschrift (v.l.n.r): Rene Matthé und Jürgen Harth von der Stadtverwaltung, Stadtverordneter Jürgen Richter und Bürgermeister Thomas Fehling hoffen auf eine gute Akzeptanz der neuen Pfandringe

Pfandringe – knapp daneben ist hier goldrichtig

Rene Matthé und Timo Völker von der Stadtverwaltung haben sie diese Woche an acht Papierkörben entlang der Fußgängerzone montiert – die sogenannten Pfandringe.

Bei den Pfandringen handelt es sich um Halterungen für jeweils fünf Pfandflaschen, die seitlich an öffentlichen Mülleimer befestigt werden. Gerade so hoch, dass die Flaschen bequem abgestellt werden können, ohne aber die eigentliche Öffnung für den Restmüll zu versperren.

Neben dem Ziel eines sauberen Stadtbildes haben die Pfandringe vor allem einen sozialen Aspekt, wie die Pfarrer Frank Nico-Jaeger (Stadtkirche) und Pfarrer Karl-Heinz Barthelmes (Martinskirche) betonten.

Auch in einer Wohlstandgesellschaft wie der unsrigen gibt es immer noch genug Mitbürger, die auf ein Zubrot durch das Einsammeln von Pfandflaschen angewiesen sind. Dies ist nun möglich, ohne sich durch einen Mülleimer mit unappetitlichen Pommes-Schalen oder Hundetüten wühlen zu müssen.

Bildunterschrift: Betonten den sozialen Aspekt der Pfandringe (v.l.n.r): Pfarrer Frank Nico-Jaeger und Helga Völker von der Evangelischen Stadt- und Johanneskirchengemeinde, Pfarrer Karl-Heinz Barthelmes von der Evangelischen Martinskirchengemeinde sowie Timo Völker

Erfinder der tollen Idee ist der Kölner Designer Paul Ketz, mit dem auch Bad Hersfeld zusammenarbeitet. Die Erfahrungen in anderen Städten sind überwiegend positiv, weshalb man sich auch hier für den Pilotversuch entschieden hat.

Vereinzelt wurden zwar andernorts die Ringe mit Müll vollgestopft oder Pfandsammler traten auf den Plan, die es finanziell gar nicht nötig hätten. Die Projektbeteiligten vor Ort sind aber zuversichtlich, dass die Versuchsphase in Bad Hersfeld auf positive Resonanz trifft. Eine Ausweitung der Aktion ist dann nicht ausgeschlossen.

Bad Hersfeld, 14. Dezember 2016

Landrat Dr. Michael Koch übergibt eine Sonderwarneinrichtung

Übergabe von Sondersignalanlagen.

Diese Frage ist in vielen Fällen lebensnotwendig. Nicht immer ist ein Einsatzwagen sofort und gleich zur Stelle und wertvolle Zeit vergeht. Dazu hat die Landesregierung eine besondere Regelung erlassen, dass die Kreisbrandmeisterinnen und Kreisbrandmeister in einem Notfall auch mit dem Privatwagen, unter Einsatz eines Blaulichtes und Signalhorns, zum Einsatzort fahren dürfen.

Die 11 Anlagen wurden vom Kreis für die Funktionen des Kreises angeschafft das heißt Kreisbrandmeister, Organisatorische Leiter Rettungsdienst und Leitende Notärzte erhalten die Anlagen für den Einsatz im Kreis Hersfeld Rotenburg. Diese Sonderwarneinrichtung ist jederzeit abnehmbar, da diese im Einsatz mit Gummifüßen am Dach befestigt wird. Dazu gehören auch zwei erklärende Magnetschilder die am Fahrzeug angebracht werden müssen.

Für die anderen Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr ist damit sichtbar, dass es sich um ein Privatfahrzeug im Einsatz handelt. Die Hinweisschilder sind auf der Rückseite des Fahrzeuges als auch auf der Vorderseite mit der Aufschrift „Feuerwehr“ anzubringen. Die Schilder müssen ein Maß von 800 x 400 mm haben, und deutlich mit roter Schrift gekennzeichnet sein. Damit ist erkennbar, dass es sich bei einem Einsatz mit dem privaten Fahrzeug um Führungskräfte für Rettungseinsätze handelt.

Die kompletten Ausrüstungskosten pro Fahrzeug liegen bei rund 21.000 Euro

 






In diesen Kosten enthalten ist eine installierte BOS Funkanlagehalterung (Ladehalterung) incl. der dafür notwendigen Außenantenne, sowie ein 6 kg ABC-Feuerlöscher für einen eventuellen Ersteinsatz am Unfallort.

Die Ausnahmegenehmigung ist Halter- und Fahrzeugbezogen, und ist auf 4 Jahre begrenzt. Danach erfolgt eine erneute Erteilung durch die zuständigen Behörden. Außerdem sind diese Sondersignalanlagen in diesem Fall nur auf das Land Hessen begrenzt.

Der Landrat des Kreises Hersfeld-Rotenburg Dr. Michael Koch übergab die Anlagen im Beisein zahlreicher Feuerwehrkameraden und der Rettungsdienste, sowie der Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar auf dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr in Bad Hersfeld.

Bad Hersfeld, 08. Dezember 2016

Bürgermeister der Stadt Bad Hersfeld, Thomas Fehling

(PM) Haushaltsrede/Bürgermeister Thomas Fehling: Wie in allen Reden gilt auch hier das gesprochene Wort.

Einbringung des Haushaltsentwurfs für das Jahr 2017 in der heutigen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 08.12.2016.
Herr Stadtverordnetenvorsteher, meine sehr verehrten Damen und Herren,
ich lege Ihnen heute den Entwurf für den Haushalt 2017 vor. Der Entwurf wurde am 5. Dezember 2016 im Magistrat beraten und als Empfehlung
freigeben. Zudem wurde der Stellenplan am 7. November mit dem Personalrat besprochen. Der Entwurf umfasst einen Ergebnishaushalt von 70.098.700 Euro und ein Investitionsvolumen von 10,721 Mio. Euro.


Nachdem wir die letzten drei Jahre keinen ausgeglichenen Haushalt vorlegen konnten und somit zusätzlich Haushaltssicherungskonzepte brauchten, ist dieser Entwurf für das Jahr 2017 ausgeglichen.
Allerdings, meine sehr verehrten Damen und Herren, es finden sich einige harte Einschnitte darin, die uns und den Bürgerinnen und Bürgern nicht sonderlich gefallen werden. Als größten Brocken will ich ohne Umschweife die nennenswerte Erhöhung der Grundsteuer von 395 Hebepunkten auf sage und schreibe 480 Hebepunkte nennen sowie die Anhebung der Gewerbesteuer von 395 auf 425 Hebepunkte.
Diese Steuererhöhungen sind mir persönlich hochgradig zuwider. Denn seit Beginn meiner politischen Arbeit in 1996 trete ich für Steuersenkungen ein. Sie können mir glauben, dass ich somit diesen Schritt nur mit allergrößten Bauchschmerzen und gegen meine innerste Überzeugung gehe, zumal die Erhöhung der Gewerbesteuer explizit gegen mein Votum aufgenommen wurde. Ich halte diese Anhebung für absolut falsch, denn damit sägen wir den Ast ab, auf dem wir sitzen.
Wir stehen im Wettbewerb zu Fulda. Dort liegt der Hebesatz bei 380 Punkten. Fulda ist zudem ICE-Umsteigepunkt und liegt näher an Frankfurt. Warum also sollte sich ein Unternehmen statt in Fulda in Bad Hersfeld ansiedeln? Mit dieser zusätzlichen Erhöhung sind wir m. E. als Wirtschaftsstandort sehr unattraktiv und nicht mehr wettbewerbsfähig. Ich appelliere an Sie als Stadtverordnete, darüber nochmal intensiv nachzudenken.
Mit den Steuererhöhungen müssen wir uns eingestehen, dass wir es in den vergangenen Jahren nicht geschafft haben, die Kostenstrukturen der Stadt und der GmbHs so in den Griff zu bekommen, wie es aus meiner Sicht notwendig wäre. Wir leben in zahlreichen Bereichen immer noch auf zu großem Fuß. Obwohl es in 4-Augen-Gesprächen quer durch alle Fraktionen Zustimmung gibt, bleiben viele dringend notwendigen Korrekturen auf Fraktionsebene ein Tabu.
Ich rufe Sie auf: Lassen Sie uns als politisch Verantwortliche die Zeit ohne Wahlkämpfe nutzen, um die wirklich notwendigen Anpassungen schnellstens
vorzunehmen und dadurch die Steuererhöhungen vielleicht doch noch zu verhindern oder zumindest so zügig wie möglich wieder zurückzudrehen.
Ich hatte in den letzten Jahren einige Vorschläge unterbreitet. Leider sind diese immer wieder im Gang durch die Gremien hängen geblieben. Lassen Sie uns jetzt die Parteitaktiken hinten anstellen und wirklich zum Wohle der Stadt die Maßnahmen in Angriff nehmen. Wenn wir verhindern wollen, dass auch in Bad Hersfeld irgendwann radikale Kräfte Aufwind bekommen, sollten wir rechtzeitig unsere Hausaufgaben machen.
Als weitere Veränderung ist vorgesehen, dass die Kita-Gebühren nach dem Einkommen der Eltern gestaffelt werden. Damit wollen wir mehr Fairness schaffen. Daneben ist eine allgemeine Kürzung der Vereinszuschüsse um 10% vorgesehen.
Im Investitionshaushalt haben wir sehr große Vorhaben vor der Brust: -den Neubau des Festspielgebäudes Zollhaus im Stift. Dafür erhalten wir
vom Bund einen Zuschuss von 2,4 Mio. Euro. Allerdings müssen auch wir dieselbe Summe beisteuern.
In 2015 hatten wir den Bedarfs-und Entwicklungsplan der Feuerwehr beschlossen. Nun gilt es, diesen auch umzusetzen. Als erste große Maßnahme
steht nun der Neubau eines Feuerwehrhauses in Asbach an. Hier kommen rund 3,5 Mio. Euro auf die Stadt zu.
Zudem stellen wir 346.000 Euro für den Bau des neuen P&R-Platzes sowie 385.000 Euro für die Breitbandanbindung von Sorga bereit. Ich gebe zu bedenken, dass wir aus den Vorjahren noch ein Investitionsvolumen von 11.073.470 Euro (die so genannten Haushaltsreste) vor uns herschieben.

Meine Damen und Herren, es dürfte jedem klar sein, dass wir dies nicht ohne zusätzliches Personal schaffen können. Und gleichzeitig müssen wir bei den
Personalkosten, die mit Abstand den größten Aufwandskosten darstellen, massiv auf der Bremse stehen. Alleine die neuen Tarifvereinbarungen erhöhen den Personaletat um 434.000 Euro.
Und dabei habe ich ein großes Thema noch gar nicht genannt. Wir alle haben uns gefreut, als wir vor einigen Wochen die Zusage der Landesregierung für den Hessentag bekommen haben. Bei aller Freude, uns allen muss aber auch klar sein, dass dies eine Megaaufgabe ist, die man nicht so nebenbei erledigen kann.
Wir werden nicht umhin kommen, alle Aktivitäten der Stadt in den nächsten 2,5
Jahren daran zu messen, ob bzw. wie relevant sie für den Hessentag sind. Dabeiwird es garantiert Ärger geben, wenn wir andere Aufgaben und Projekte auf die Zeit nach dem Hessentag zurückstellen werden.
Auch müssen wir bei vielen Themen deutlich schneller zu Entscheidungen kommen. Das teilweise monatelange Hin und Her mit zahllosen Rückfragen und nochmaligen Prüfungsaufträgen an die Verwaltung können wir uns nicht mehr erlauben. Wir alle müssen einerseits schneller zu Entscheidungen kommen, wobei andererseits eine gewisse „Unschärfe“ bei vielen Entscheidungen aufgrund fehlender Informationen zunehmen wird. Das ist die Erfahrung und klare Empfehlung des Hessentagsbeauftragten des Landes und der bisherigen Veranstalter von Hessentagen. Wir wollen und werden keinen Blindflug machen, aber ein ewiges Abwägen und nochmaliges Vertagen dürfen wir nicht zulassen.
Klar ist: Alle maßgeblichen Entscheidungen über das wichtigste Projekt in der unserer Stadt liegen natürlich bei Ihnen, den Stadtverordneten. Das ist unumstritten. Aber über das „Wie“ der Entscheidungsfindung müssen wir uns unterhalten. Ansonsten ist die ordentliche und erfolgreiche Durchführung des Hessentages nicht zu schaffen. Ich werde Ihnen in den nächsten Wochen dazu Vorschläge unterbreiten.
Ich bin mir sicher, dass wir mit Anke Hofmann die richtige Person für die Organisation des Hessentages ausgesucht haben. Sie hat bereits ausgesprochen
erfolgreich das Großprojekt Doppikeinführung durchgeführt. Sie wird den Vorbereitungen den notwendigen Drive verpassen. Selbstverständlich werden ihr noch weitere Personen zur Seite gestellt, denn eine Person alleine kann dies gar nicht wuppen. Das sollte uns aber nicht zur irrigen Annahme bringen, die anderen Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der GmbHs hätten damit nichts zu tun. Weit gefehlt, der Hessentag wird uns alle in den kommenden 2,5 Jahren massiv beanspruchen.
Wenn ich sage "uns alle", dann meine ich mich persönlich in besonderer Weise. Denn ich habe in den vergangenen sechs Jahren neben dem Bürgermeisteramt unter anderem auch die Geschäftsführung der Wirtschaftsbetriebe GmbH wahrgenommen. Dabei gilt es festzuhalten, dass die Wirtschaftsbetriebe inzwischen zu einem äußerst komplexen Konzern mit einer Vielzahl sehr unterschiedlicher Geschäftsfelder gewachsen sind.
Das lässt sich so nebenbei nicht mehr ordentlich führen, wenn auch noch der Hessentag hinzukommt. Ich habe den Aufsichtsrat inzwischen darüber informiert, dass ich im Frühjahr die Geschäftsführung niederlegen werde, um mich angemessen um den Hessentag kümmern zu können. Somit sollte der Aufsichtsrat genügend Zeit haben, um einen neuen Geschäftsführer zu suchen.

Meine Damen und Herren,
in meiner Haushaltsrede am 05. November 2015 hatte ich den Versuch unternommen, unter dem Titel „Bad Hersfeld 4.0“ mal einen etwas visionären Blick nach vorne zu richten. Während der Rede schaute ich hier im Haus in einige ungläubige und überraschte Gesichter. Manchem war anzumerken, dass sie bzw. er meine Ausführungen als Utopie abtat. So eine Spinnerei -Smart City und selbststeuernde Fahrzeuge!
Jetzt dreht der Fehling völlig durch, mag mancher gedacht haben. Ich sprach davon, dass sich alle gesellschaftlichen Gruppen auf die Digitalisierung
und die damit verbundenen Veränderungen einstellen sollten. Alle Unternehmen und Handwerker müssen Industrie 4.0 ernst nehmen, sonst könnte ihre Existenz gefährdet sein.
Heute, ein Jahr nach meiner Rede, muss ich feststellen, dass meine Rede gar keine visionäre Tat war, sondern alles schon viel konkreter ist als bislang angenommen. In manchem Thema wurde meine Prognose bereits innerhalb eines Jahres überholt. In den vergangenen Monaten hatten wir in der Stadt zahlreiche Gelegenheiten, an konkreten Aufgaben über Sinn oder Unsinn von Smart City zu diskutieren. Da gab es erwartungsgemäß Kritik und immer mal wieder den Versuch, Smart City ins Lächerliche zu ziehen.
Sehr schade fand ich beispielsweise, dass wir im Sommer einen ganz hervorragenden Vortrag zum Thema "Smart mobility" von Frau Dr. Silja Hoffmann,
Mitarbeiterin an der TU München im Bereich Verkehrswesen, hatten und nur wenige Stadtpolitiker und Medien diese gute Gelegenheit nutzten, sich in das Thema einführen zu lassen. Frau Dr. Hoffmann gehört zu den renommiertesten Forschern in dem Bereich und hat die schwierige Materie selbst für Nichtfachleute sehr anschaulich dargelegt.
Aber meine Damen und Herren, seien Sie versichert, die teilweise lautstarke Ablehnung beeindruckt mich nicht. Ganz im Gegenteil, ich nehme das als
Kompliment und Auszeichnung. Denn immerhin ist es mir gelungen, mit meiner Rede und den Projekten das Thema Smart City so tief in die politische Diskussion einzugraben, dass inzwischen niemand mehr daran vorbei kommt.
Die Projekte führten dazu, dass sich viele Menschen, die mit dem Thema bislang nichts anfangen konnten, inzwischen intensiver damit auseinandersetzen. Es ist mir also gelungen, dieses wichtige Zukunftsthema binnen eines Jahres in der Stadt auf die Agenda zu setzen.
Meine Wiederwahl als Bürgermeister sehe ich auch als Aufforderung an, in den Themen Smart City und Digitalisierung fortzufahren. Auch in Zukunft werden wir hier in Bad Hersfeld weitere Informations-und Beteiligungsangebote machen. Und ich lade Sie herzlich ein, sich dort einzubringen.
Das Thema ist wichtig, nicht weil ich es sage – sondern weil die Welt es sagt und schon danach handelt! So sieht das der Hessische Wirtschafts-und Verkehrsminister Al-Wazir von den Grünen, ebenso wie unser Bundeswirtschaftsminister Gabriel von der SPD und inzwischen auch unsere Bundeskanzlerin Merkel, die in einer weiteren Amtszeit gerne zur Digital-Kanzlerin werden würde.
Schön, dass es die Verantwortlichen in Berlin und Wiesbaden erkannt haben. Nun gilt es, dies auf allen Ebenen entsprechend umzusetzen.
Die Diskussionen und unser Engagement haben dazu geführt, dass Bad Hersfeld inzwischen in Deutschland zu einer der führenden Städte bei Smart City-Projekten gehört. Das merken wir daran, dass aus anderen Städten Anfragen kommen, wie wir mit dem Thema vorangehen.
Bei aller Bescheidenheit darf ich erwähnen, dass ich vom Deutschen Institut für Normung (DIN) eingeladen wurde, an einer Arbeitsgruppe zur Normung von Datenplattformen für Smart City-Daten mitzuwirken. Zudem habe ich eine Anfrage erhalten, im nächsten Jahr an der Vorbereitung des G20-Gipfels in Hamburg mitzuwirken, um dort im Themenbereich Digitalisierung und Smart City die Sicht der deutschen Städte vorzustellen. Eine solche einmalige Chance für Bad Hersfeld werde ich sicherlich nicht vorbeiziehen lassen.
Aber was bringt das alles für Bad Hersfeld? Drei große Vorteile will ich nennen: Einige der Technologien helfen uns, die Betriebskosten der städtischen
Infrastrukturen zu reduzieren. So können wir z.B. mit dem Energiemonitoring zeitnah unnötige Verbräuche feststellen und Verschwendung vermeiden.
Andere Technologien helfen, unsere Heimatstadt mit neuen Dienstleistungen auszustatten und damit als moderne Stadt in Erscheinung zu treten. Hier wäre z.B. das Handy-Parken zu nennen.
Allerdings müssen wir gerade bei diesem Thema nochmal nachdenken und hoffentlich einen neuen Beschluss fassen, denn im Moment ist die Nutzungsrate beim Handy-Parken im Vergleich zu anderen Städten noch niedrig. Leider folgten der HFA und die Stadtverordnetenversammlung
nicht unserer Empfehlung, die Preise beim Handy-Parken deutlicher zu senken. Daher auch die schwache Nutzung.
Richtig klasse finde ich Projekte, die beide Vorteile miteinander verbinden. Dazu zählt etwa das kostenlose WLAN-Netz, welches die Stadtwerke GmbH aktuell aufbaut, um unseren Gästen und den Bad Hersfelder Bürgern im Stadtzentrum eine WLAN-Verbindung bereitzustellen. Nun wird mancher gleich
entgegenhalten: "Na und, das bieten andere Städte schon seit Jahren". Stimmt! Aber diese Netze sind in der Regel nicht darauf ausgerichtet, dass zu
Spitzenzeiten viele tausend Menschen bedient werden müssen. Während einer normalen Woche reichen vielleicht 50 -100 Zugänge aus. Aber in der Lolls-
Woche muss die Technik täglich mehrere zehntausend Nutzer handhaben können. Schauen wir weiter nach vorne, dann rechnen wir beim Hessentag
innerhalb von 10 Tagen mit bis zu 1 Million Besucher. Wenn wir da keine Hochleistungsinfrastruktur haben, machen wir uns lächerlich. Zudem können die Stadtwerke mit dieser Funkverbindung zukünftig
Komponenten der Smart City (z.B. elektronische Verbrauchszähler, Pumpensteuerungen) ohne Verkabelung ansprechen und somit die Geräte und
Maschinen deutlich besser und schneller steuern oder im Störungsfall eingreifen. Es macht also sehr viel Sinn, bei solchen Projekten tiefer
einzusteigen und wirklich nachhaltige Lösungen anzustreben.

Vorteil: Wir sehen Smart City auch als einen Teil der Wirtschaftsförderung und der Unternehmensansiedlung. So können wir bereits die ersten
zarten Pflänzchen als Erfolge verbuchen: Die Ansiedlung der Niederlassung der Weilburger Firma FEIG ELECTRONIC. Deren Produkte passen ideal nach Bad Hersfeld. -Die digitalen Aktivitäten des VR Bankvereins mit der Gründerinitiative und -die laufenden Gespräche mit der Thüga, um in Bad Hersfeld ein Smart City-Reallabor aufzubauen. Bei Smart City und Digitalisierung dreht es sich im Grundsatz weniger um die tatsächlichen technischen Lösungen. Im Vordergrund steht bei den Projekten immer der konkrete Nutzen für Bürgerinnen und Bürger.
Dahinter steht aber auch eine Grundeinstellung zur Zukunft und zur Frage, wie sich die Art und Weise menschlicher Kommunikation und Zusammenarbeit grundlegend verändern wird und wie wir damit umgehen wollen.
Für uns als Politiker heißt das: Sind wir nach vorne ausgerichtet und suchen nach Chancen für eine positive Entwicklung oder will man lieber an der Vergangenheit festhalten und hat den Blick klar nach hinten gerichtet? Wollen wir im Hinblick auf zukünftige Einnahmepotentiale für unsere Stadt an den Veränderungen aktiv mitwirken – nämlich dort, wo wir Einfluss haben, hier in Bad Hersfeld -oder überlassen wir die Gestaltung und Gewinne allein den Googles und Facebooks dieser Welt?

Hoffnung auf eine attraktive Zukunft oder den Blick in den Rückspiegel?

Ich stehe für den Blick nach vorne. Oder wie der Kommandant unseres Patenschiffs Zobel kürzlich bei der Außerdienststellung seines Bootes sagte: Beim Schnellboot kann von Achtern kein Feind kommen.
In der Zukunftsgestaltung muss sich jeder fragen, ob er sich etwas zutraut oder ob er zögerlich hinterm Ofen sitzt. Ob er die Zukunft der Menschen (unserer Bürgerinnen und Bürger) den Technikkonzernen überlässt, oder ob er mithilft, die Bürgerinnen und Bürger fit zu machen, damit sie in einer Welt der zunehmenden Vernetzung und Beschleunigung ihren wertvollen Platz finden. Vielleicht ist auch das ein Grund, warum so manche Schule in Bad Hersfeld von den Schülern und Eltern lieber gemieden wird. Und genau hier schließt sich auch der Kreis zum Haushalt 2017. Der Landkreis wird die Schulumlage erhöhen. Das kostet uns in 2017 rund 432.000 Euro mehr (2018 werden es über 580.000 Euro zusätzlich sein!), bei ohnehin schon rund 6,228 Mio. Euro in 2016. Der Landrat stellte kürzlich fest, dass wir im Kreis eine ordentliche Überkapazität an den Schulen haben. Zudem beklagte er, dass kein Bürgermeister bereit sei, gerade in seiner Gemeinde eine Schule zu schließen oder wenigsten ungenutzte Teilbereiche einer Schule stillzulegen. Hier will ich ein anderes Signal senden. Wie wir kürzlich vernehmen mussten, sind die Schülerzahlen an der Geistalschule massiv eingebrochen. Das kann singuläre Gründe haben, ist jedoch sicherlich eingebettet in eine klare demographische Entwicklung – hin zu sinkenden Schülerzahlen.

Es ist deutlich, dass Strukturbereinigungen bei Bildungsinfrastrukturen unvermeidlich kommen werden. Die Frage ist, wie wir damit umgehen. Wollen wir auf vorhandenem Besitzstand beharren bis zuletzt, um dann doch von notwendigen Sparzwängen überrollt zu werden?
Oder ergreifen wir jetzt die Chance, durch Optimierung, durch Schwerpunktbildungen zwischen verschiedenen Einrichtungen und durch verstärkte Kooperation bei den Ressourcen unseren Schulen in Bad Hersfeld auch zukünftig eine Perspektive zu geben. Möglicherweise kleiner als heute, doch mit einem jeweils klar erkennbarem, eigenem Profil.
Ich habe dem Landrat angeboten, dass wir freie Räumlichkeiten gerne für zusätzliche Kitas oder Krippen nutzen wollen, denn hier tut sich – erfreulicherweise für die nächsten Jahre zusätzlicher Bedarf auf. Werden wir abgedrängt oder drängen wir auf gute Lösungen -durch rechtzeitiges
Gestalten? Ich plädiere für Letzteres. Wir verfügen doch über viele Bildungsexperten in unseren Reihen, so dass dieser Punkt nach meiner Einschätzung auf unsere gemeinsame politische Agenda für die Zukunft gehört.
Hier sollten wir eine Haltung wie bei Smart City Themen einnehmen und die sich bietenden Chancen aktiv nutzen. Die Stichworte Schule und Lernen möchte ich zum Abschluss noch einmal aufgreifen. Wir haben ein politisch ereignisreiches Jahr hinter uns. Die zwei Wahlen in 2016 haben uns alle auch noch einmal in die Schule geschickt. Wir haben – hoffentlich – gelernt, was der Bürgerwille ist, an dem wir unser Tun ausrichten sollten.

Nun aber sind die Aufgeregtheiten der Wahlkampfmonate vorbei, der Pulverdampf hat sich gelegt und wir sind gemeinsam wieder zur Erörterung von Sachthemen übergegangen. Das ist auch gut so.
Zur Prioritätensetzung in der zukünftigen Diskussion soll dieser ausgeglichene Haushaltsentwurf für das Jahr 2017 seinen Beitrag leisten.
Meine Damen und Herren, bei Ihnen möchte ich mich für die Zusammenarbeit im ablaufenden Jahr bedanken.
Ich wünsche Ihnen allen und Ihren Familien eine besinnliche Adventszeit, ein schönes Weihnachtsfest und für 2017 alles erdenklich Gute. Möge das süße
Weihnachtsgeschenk helfen, das Jahr mit guten Eindrücken abzuschließen.

Bad Hersfeld, 07. Dezember 2016

Bad Hersfeld copyright: Förderbescheid Schilde Forum

Förderbescheid/Stadt Bad Hersfeld: Stadt erhält Förderung über 549.000 Euro für das Sanierungsgebiet Schilde-Park

Im November ging bei der Stadtverwaltung ein Förderbescheid für das Sanierungsgebiet D „Schilde-Park“ über 549.000 Euro ein. Die Mittel stammen vom Bund und vom Land Hessen. Das teilten jetzt Bürgermeister Thomas Fehling und Fachbereichsleiter Johannes van Horrick mit.

Zusätzlich wird die Stadt Bad Hersfeld eigene Mittel von 251.000 Euro aufwenden. Damit stehen insgesamt Investitionsmittel von rund 800.000 Euro für den Umbau der alten Benno-Schilde-Verwaltung zur Verfügung.

Der alte Verwaltungstrakt neben der Schilde-Halle wird dann unter dem Namen „Schilde-Forum“ vorrangig als Ausbaustandort der benachbarten Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) dienen. Zusätzlich werden noch zu vermietende Flächen im Erdgeschoss fertiggestellt.

Bei all dem darf sich die Stadt über eine weitere Nachbewilligung von rund 67.000 Euro freuen. Das sind Förderbeträge, die andere Kommunen zurückgegeben haben, weil sie mit den geplanten Baumaßnahmen nicht nachkamen.

„Das sieht in Bad Hersfeld glücklicherweise anders aus.“ So Bürgermeister Fehling. „Dank der guten Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung, unserem Sanierungstreuhänder NH Wohnstadt in Kassel und den Baufirmen vor Ort sind wir hier gut im Plan.“

Bad Hersfeld hat Erfahrung mit der Umsetzung von Sanierungsgebieten. Das Sanierungsgebiet A mit Bautätigkeiten in großen Teilen der Innenstadt wurde 2014 beendet. „Erfolgreich“, wie Fachbereichsleiter van Horrick mit einem gewissen Aufatmen bemerkt: „Bei solch komplexen und langjährigen Bauprojekten kann es bei der aufwendigen Abschlussprüfung schon mal zu Beanstandungen und Rückforderungen des Fördergebers kommen. Das ist hier nicht der Fall: Alles ist komplett abgerechnet und genehmigt.“

Die Sanierungsgebiete B (Marktplatz) und C (Neumarkt/Luisenschule) sind seit Ende 2015 abgeschlossen.

Bereits vor einigen Wochen hatte die Stadt für das neue Sanierungsgebiet E „Antoniengasse“ (das ist das Areal rund um den ehemaligen Herkules-Markt) in Wiesbaden eine Förderung von 336.000 Euro erhalten.

Bad Hersfeld, 02. Dezember 2016

Neue Taucher bei der Feuerwehr Bad Hersfeld

Neue Taucher bei der Feuerwehr Bad Hersfeld

Kürzlich  absolvierten neun Taucheranwärter der Stufe 2 und ein Lehrtaucheranwärter ihre Abschlussprüfung nach fast zwei jähriger Ausbildung bei der Feuerwehr Bad Hersfeld. Bereits im Januar 2015 begannen die zehn Anwärter den Tauchlehrgang mit Absolvieren des deutschen Rettungsschwimmerabzeichens in Silber, welches unter anderem zu den Voraussetzungen zum Bestehen des Lehrgangs zählt. Nachdem die erste Hürde gemeistert wurde, begann im Juli 2015 der Theoretischen Unterricht. Dabei mussten die Absolventen insgesamt 40 Stunden Theorie in verschieden Fachbereichen zum Thema Tauchen hinter sich bringen. Nachdem alle Anwärter die Theoretische Prüfung bestanden hatten, wurde mit dem praktischen Teil des Lehrganges begonnen. Insgesamt wurden bis zur Praktischen Prüfung im November 2016, 450 Tauchgänge von den Taucheranwärtern in Schwimmbädern und Freigewässern geleistet. Am Tag der Abschlussprüfung mussten alle nochmals ihr erlerntes Können in der Praxis vor einer Fünfköpfigen Prüfungskommission beweisen. Gebildet wurde die Prüfungskommission von verschiedenen Lehrtauchern. Unter anderem Andreas Matz, Vorsitzender der IG Tauchen, sowie der Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar, dem stellv. Stadtbrandinspektor Christian Seelig und dem verantwortlichen Lehrtaucher der Tauchgruppe der Feuerwehr Bad Hersfeld.

Neue Taucher bei der Feuerwehr Bad Hersfeld

An einem abgelegenen Anglersee zwischen Friedlos und Mecklar, musste eine Einsatzübung abgearbeitet werden. Bei dieser Übung wurden die einzelnen Taucheranwärter während des Tauchganges anhand  verschiedener erlernter Vorgänge und Abläufe geprüft. Es wurde ein in Not geratener Schwimmer im See gesucht. Unter der Leitung des Lehrtaucheranwärters Pierre Walter wurden insgesamt neun Tauchgänge absolviert, bei denen jeweils die Leinenführer (Signalmann) Fragen der Lehrtaucher über sich ergehen lassen mussten. Zudem wurde das Verhalten des Tauchers unter Wasser genau beobachtet. Auch Pierre Walter wurde auf sein Können getestet, denn die Prüfungskommission hatte einen fiktiven Tauch-Notfall vorbereitet: ein Taucher war plötzlich verunglückt. Blitzschnell musste Walter handeln, Rettungskräfte alarmieren, alle Taucher aus dem Wasser beordern und zusammen mit seiner Mannschaft die Rettung des Tauchers einleiten. Geschafft, Walter absolvierte den Notfall ohne jegliche Einwende der Prüfer.
Zum Abschluss der Prüfung mussten die Anwärter im Feuerwehrhaus Bad Hersfeld noch einmal in einem Einzelgespräch mit der Prüfungskommission gezielt ihr Wissen unter Beweis stellen.
Am Ende der über eineinhalb jährigen Ausbildung haben alle Anwärter bestanden und konnten von  ihre Urkunden sichtlich erleichtert in Empfang nehmen.

Hintergrund:

Die Feuerwehr Bad Hersfeld ist die einzige Feuerwehr in Osthessen, welche eine eigene Wasserrettungseinheit mit Feuerwehrtauchern unterhält. Ihr Einsatzgebiet erstreckt sich dabei bis über die Grenzen des Landkreises hinaus, wo ab jetzt auch die neuen Taucher zum Einsatz kommen werden. Die nächstgelegene Feuerwehrtauchereinheit befindet sich bei der Berufsfeuerwehr in Kassel.

Autor: Sebastian Sommer

Bad Hersfeld, 23. November 2016

Bildunterschrift: Man lächelt - so schlimm kann es wohl nicht gewesen: Bürgermeister Thomas Fehling, Corina Göbel, Dirk Boländer, Carmen Lange, Markus Gebauer, Petra McCool, Thomas Hugo, Karsten Ziem, Karin Schaffert und Bady Buhle

Sechs Jubilare und ein Ruhestand - 165 Jahre Lebensleistungen in der Stadtverwaltung geehrt

Im Rahmen einer Feierstunde wurden sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Bad Hersfeld geehrt. Sechs 25jährige Dienstjubiläen und eine Verabschiedung in den Ruhestand wurden offiziell gewürdigt.

Die Kolleginnen und Kollegen wurden zwar zusammen geehrt – aber hinter den Zahlen und Fakten stehen ganz individuelle  Lebensleistungen im Dienste der Kreisstadt. Das machten (stellvertretend für den gesamten Magistrat) Bürgermeister Thomas Fehling, Personalchef Dirk Boländer, die stellvertretende Frauenbeauftragte Corina Göbel und Bady Buhle vom Personalrat in ihrem Dank sehr deutlich.

Karin Schaffert hat eine Ausbildung zur Zahnarzthelferin absolviert bis 1989 in ihrem erlernten Beruf.
Am 01.08.1991 trat Frau Schaffert als Hilfspolizeibeamtin in den Dienst der Stadt Bad Hersfeld. Im Februar 2005 erfolgte eine Umbenennung der Berufsgruppe zur Ordnungspolizeibeamtin. Mittlerweile ist Frau Schaffert im Innendienst tätig und feiert nun ihre 25jährige Dienstzeit bei der Kreisstadt.
Der direkte Kontakt mit Menschen hat also einen sehr großen Teil ihres Berufslebens bestimmt. Dass ihr die menschliche Kommunikation auch in ganz anderer Weise am Herzen liegt, zeigt sich daran, dass in ihrer Freizeit eine Ausbildung zur Hospizbegleiterin absolviert hat.
Frau Schaffert ist verheiratet, hat eine Tochter und einen Sohn und erfreut sich an ihren drei Enkelkindern.

Kollege Thomas Hugo wurde 1968 in Bad Hersfeld geboren. Nach dem Berufsgrundbildungsjahr für Agrar absolvierte Herr Hugo von 1986 – 1988 eine Ausbildung zum Landschaftsgärtner in Bebra. Hier arbeitete Herr Hugo bis 1990 als Geselle.
Ab 1991 wurde Herr Hugo in der Anlagenkolonne der Stadt Bad Hersfeld als befristeter Saisonarbeiter beschäftigt. Es folgte eine weitere Befristung bis 31.03.1992, welche in eine unbefristete Weiterbeschäftigung in der Anlagenkolonne überging.
Herr Hugo wurde am 01.04.2000 zum Fachvorarbeiter ernannt.
Für Thomas Hugo ist sein Beruf auch sein Hobby. Er dekoriert gerne im Haus und pflegt den Garten. Dabei lässt er sich offensichtlich auch mal anderswo inspirieren: In seiner Freizeit unternimmt er gerne Städtereisen.

Kinder bestimmen ihr Berufsleben - insgesamt 25 Jahre ist auch Petra McCool bei der Kreisstadt beschäftigt.
Am 01.08.1980 trat kam sie als stellvertretende Leiterin im Kindergarten Friedrich-Ebert-Straße zur Stadtverwaltung. Nach der Heirat und Geburt ihrer Tochter Stefanie im Dezember 1981 lebte sie bis 1987 mit ihrer Familie in den USA.
Zurück in Deutschland war sie zunächst Leiterin der amerikanischen Kindertagesstätte in Bad Hersfeld, bevor sie am 24.08.1994 wieder in den Dienst der Stadt Bad Hersfeld eintrat - im Anne-Frank-Kindergarten. Seit 1996 hat sie die Leitung des Kindergartens übernommen
In ihrer Freizeit faulenzt Frau McCool gerne zum Ausgleich, liest, strickt und verreist. Ihr liebstes Reiseziel sind (oh Wunder) - die Nordstaaten der USA.

Wer immer mit der Ordnungs- und Verkehrsbehörde der Stadt zu tun hatte, kennt Carmen Lange als „Allzweckwaffe“ im Fachbereich Ordnungsdienste. Die gelernte „Kauffrau im Eisenbahn- und Straßenverkehr“ arbeitete in den 80er Jahren erst bei der Deutschen Bahn und später bei einer Bad Hersfelder Spedition.
Im April 1994 ist Frau Lange in verschiedenen Positionen der Stadt Bad Hersfeld tätig. Im Rechnungsprüfungsamt, im Schreibdienst, beim Sitzungsdienst oder durch Springertätigkeiten hat sie sich die Verwaltungskenntnisse und Allroundqualitäten erarbeitet.
Am 05.10.2006 wechselte sie als Vollzeitkraft in den Fachbereich Bürgerdienste. Sie hat stets viele Fortbildungsveranstaltungen besucht.
In ihrer Freizeit macht Frau Lange gerne Garten- und Handarbeit. Sie tanzt im Verein, z. B. Standard und Line Dance, und praktiziert Yoga.
Ihr 25-jähriges Dienstjubiläum begeht Carmen Lange unter Anrechnung von Vordienstzeiten.

Er war nicht nur der Moderator der Feierstunde, sondern auch selbst einer der Geehrten: Dirk Boländer, seit 2015 der kommissarische Leiter des Fachbereichs „Personalmanagement“, ist ebenfalls 25 Jahre dabei.
Nach der Schule begann Herr Boländer am 01.08.1991 eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt Bad Hersfeld. Nach der Ausbildung wurde er in die Stadtkasse übernommen
Seit Januar 1996 wurde Boländer Vollzeit im damaligen Personalamt eingesetzt. 1997 bis 1999 leistete Herr Boländer den Verwaltungslehrgang I für den mittleren Dienst in Kassel; von 2000 bis 2003 schloss sich ein Studium für die Laufbahn des gehobenen Dienstes mit dem Abschluss als Diplom-Verwaltungswirt an.
Herr Boländer wurde am 01.02.2002 in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit berufen.
Ab 2013 hat Herr Boländer die stellvertretende Fachbereichsleitung „Zentrale Dienste“ übernommen und nach dessen Umstrukturierung ab September 2013 die stellvertretende Leitung „Informations- und Personalmanagement“.
Dirk Boländer ist Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr in seinem Heimatort Goßmannsrode. Außerdem fährt er in seiner Freizeit gerne Fahrrad und geht wandern.

Markus Gebauer, Jahrgang 1972, kam ebenfalls 1991 zur Kreisstadt Bad Hersfeld – wir gratulieren auch ihm für 25 Jahre Zugehörigkeit zur „städtischen Familie“.
Herr Gebauer hat in verschiedenen Bereichen wie z. B. der Straßenunterhaltung, der Anlagenkolonne, der Schreinerei sowie am Hauptfriedhof Frauenberg gearbeitet. Zurzeit ist Herr Gebauer in der Anlagenkolonne beschäftigt.
Um es klar zu sagen: In Sachen Bad Hersfelder Ortskenntnis macht Markus Gebauer keiner etwas vor. Beruflich hat er alle Ecken unserer Stadt gesehen. Zudem wurde ihm die Verbundenheit schon in die Wiege gelegt - er ist hier geboren.
In seiner Freizeit beschäftigt sich Herr Gebauer gerne mit dem Computer. Außerdem verreist er gerne.

In den Ruhestand wurde Karsten Ziem verabschiedet. Rund 15 Jahre hat der gelernte Elektriker bei der Stadt Bad Hersfeld gearbeitet. Ziem ist auch noch gelernter Altenpfleger – was ihn nicht daran hinderte, im Jahnpark mit einer ganz anderen Zielgruppe zu arbeiten.
Er ein „Mann der ersten Stunde“ im Jahnpark – einer Einrichtung, die heute hinsichtlich der Betreuung von Jugendlichen von anderen Städten als vorbildlich besucht wird. Seit 2001 hat er dort die Strukturen und Angebote mit aufgebaut, und 2009 wurde er dort auch zum Vorarbeiter befördert.
Die Arbeit mit jungen Menschen hat ihn selbst jung gehalten, so dass die Rente fast unmerklich kam. Aber seinen verdienten Ruhestand hat er am 30. September erreicht – vielen Dank für die erfolgreiche Arbeit und alles Gute für die Zukunft wünschen wir ihm!

Jeweils 25 Jahre: eine lange Zeit im Arbeitsleben – und doch geht die Reise noch weiter. Bis auf Karsten Ziem, der in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde, sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin mit vollem Engagement im Rathaus tätig. „Und dafür“, so Bürgermeister Thomas Fehling abschließend, „sind wir Ihnen sehr dankbar!“