Neues aus Bad Hersfeld * kulturell * interessant * wissenswert*

Landratsamt Hersfeld Rotenburg - Informationen, Veranstaltungen, Fotos und Filmbeiträge


Bad Hersfeld, 20. Juni 2017

Landrat Dr. Michael Koch (li.) im Landratsamt mit Mitarbeitern des "Weißen Rings": Das sind von links nach rechts Anne Burhenn, Kay Gerden, Fritz Eckhardt, Irke Ursprung und Annett Merrath

„Weißer Ring“ hilft Gewaltopfern – auch im Kreis Hersfeld-Rotenburg - Opferhilfeorganisation bei Landrat Dr. Michael Koch 
 
Die Hilfsorganisation „Weißer Ring“, die Opfern von Straftaten zur Seite steht, will verstärkt vorbeugend tätig werden und sucht daher auch den Kontakt zu Schulen und dem Jugend- und Sozialamt. Das hat der Leiter der Außenstelle für den Kreis Hersfeld-Rotenburg, Kay Gerden, in einem Gespräch mit Landrat Dr. Michael Koch betont. Dazu sei man auch an einer engeren Zusammenarbeit mit Sozialdezernentin Elke Künholz interessiert. Während des Meinungsaustauschs im Landratsamt bezeichnete Landrat Michael Koch die Mitarbeiter des Weißen Rings als „sehr hilfreich und sehr engagiert“. Koch lobte die ehrenamtlichen Helfer und danke ihnen für ihre wertvolle Arbeit. Nach Angaben des Weißen Rings haben die ehrenamtlichen Mitarbeiter im Jahr 2016 kreisweit 1350 Stunden aufgewendet und den Opfern von Gewalt psychologische Erstberatungen, persönliche Betreuungen, Begleitung bei Gerichtsterminen und finanzielle Hilfen angeboten. Derzeit erfahren 18 Menschen eine persönliche Beratung.

Die Bevölkerung wisse oftmals zu wenig über den Weißen Ring, appellierte Landrat Michael Koch an die Öffentlichkeit, die Angebote der Hilfsorganisation im Bedarfsfall zu nutzen. Zudem benötigt die Organisation selbst weitere aktive Helfer und die Unterstützung durch neue Mitglieder. Weiße-Ringer-Helfer Kay Gerden: „Wir brauchen vor allem Personen, die sich bei uns ausbilden lassen und Freude am Umgang mit anderen Menschen haben. Das ist die eigene Motivation unserer Organisation: Menschen helfen zu wollen und nicht zuerst an sich selber denken zu wollen.“

Der Weiße Ring bezeichnet sich als „unabhängige und private Bürgerinitiative“ und arbeitet bundesweit in 18 Landesbüros und 420 Außenstellen mit 3200 ehrenamtlichen Helfern. Er finanziert sich von Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Die Außenstelle Hersfeld-Rotenburg hat acht Mitarbeiter und 128 Mitglieder. Unter der Rufnummer 116 006 bekommen Menschen, die Opfer einer Straftat geworden sind, kostenlos, täglich und bundesweit von 7 bis 22 Uhr Rat und Hilfe - auch anonym!

Kontakt zur Außenstelle Hersfeld-Rotenburg:
Telefon: 0151 / 55164793
Internet: www.weisser-ring.de
E-Mail: WRHersfeld@aol.com


Bad Hersfeld, 07. Juni 2017

Neuer Kletterspaß an der Sommerseite - Einweihung des neuen Spielgerüstes an Grundschule ‚An der Sommerseite‘

Die Sommerkinder können sich in den Pausen künftig beim Klettern austoben, denn die Grundschule ‚An der Sommerseite‘ hat ein neues Klettergerüst. Zur Einweihung des Spielgeräts erschienen neben den Schülern, Lehrern und der Direktorin auch Landrat Dr. Michael Koch und Michael Stein, der erste Vorsitzende des Fördervereins Sommerkinder e.V. Bad Hersfeld.

Schulleiterin Gudrun Faber-Döring begrüßte die Gäste und dankte insbesondere Landrat Koch, denn der Landkreis beteiligte sich mit 4300 Euro an der Planung des Spielgerätes. Im Anschluss durfte der Landrat als Glücksfee fungieren, welche Klasse zuerst das neue Spielgerät testen darf. Feierlich wurde das Band des Klettergerüstes von Landrat Koch durchgeschnitten. Die Schulkinder jubelten und stürmten den Spielturm.

Das neue Klettergerüst ist da – zur Einweihung schneiden Landrat Dr. Michael Koch (rechts) und Michael Stein, erster Vorsitzender des Fördervereins Sommerkinder e.V. Bad Hersfeld, das Band durch. Zwischen den beiden Herren: Schulleiterin Gudrun Faber-Döring

„Meine Mitarbeiter haben das Klettergerüst zwar aufgebaut, aber der Förderverein hatte den Plan“, berichtete Landrat Koch und dankte nochmals dem Förderverein Sommerkinder, der die Kosten von 16.000 Euro für das Klettergerüst und die Fallschutzmatten trug. Den Aufbau des Spielgerätes übernahm der Bauhof des Landkreises.
Lange hatten die Schüler auf das neue Spielgerät gewarte. Von der Planung an habe es rund zwölf Monate bis zur Einweihung gedauert, so Michael Stein. Die Vorfreude der Schulkinder war umso größer, als sie endlich das Gerät testen durften. Dies ließen sich auch Landrat Koch und Michael Stein nicht entgehen, die sich sofort an der Kletterwand empor angelten, um im Anschluss die Tunnelrutsche hinunterzugleiten.

Die Schüler hatten sich das neue Klettergerüst schon lange gewünscht, denn bisher gab es für sie auf dem Schulhof keine Klettermöglichkeit. Ausgestattet mit Kletterwand, Balancierbaumstamm, Kletterkette und zwei Rutschen können jetzt viele Kinder gleichzeitig auf dem Spielgerät herumtollen.

Am besten gleich selber ausprobieren: Landrat Dr. Michael Koch weiht das neue Spielgerät der Grundschule ‚An der Sommerseite‘ ein

„Das ist wirklich ein ganz tolles Klettergerüst“, lobte die Direktorin. Sie betonte, wie wichtig Bewegung für die Schulkinder sei: „Das Spielgerät bietet für die Schüler die perfekte Möglichkeit, sich daran auszutoben und die zukünftigen Pausen ausgiebig zu genießen.“     

 


Bad Hersfeld, 04. Mai 2017

Breitband Nordhessen eröffnet Datenautobahn im Landkreis Kassel - Niederkaufungen ein wichtiger Tag für die Region Nordhessen!

In Niederkaufungen ist am Donnerstag der erste Kabelverzweiger im Landkreis Kassel aktiviert und damit das nordhessische Breitbandnetz vor Ort eröffnet worden. In dem Kaufunger Ortsteil ist damit jetzt das dritte Teilstück der regionalen Datenautobahn für schnelles Internet in Nordhessen ans Netz gegangen.

„Ab heute können die ersten Endkunden im Landkreis bei der Netcom online gehen“, erklärt Landrat Uwe Schmidt: „Schnelles Internet ist für jedes Unternehmen und private Nutzer sehr wichtig geworden, es beeinflusst eine Weiterentwicklung in allen Lebensbereichen. Durch unser leistungsfähiges Breitband-Netz stärken wir insbesondere die Attraktivität des ländlichen Raums als eine wesentliche Voraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit. Im Zusammenspiel zwischen der Versorgung durch etablierte Provider und das Engagement der Breitband Nordhessen GmbH wird jetzt eine flächendeckende Breitbandversorgung auf hohem Niveau möglich. Das sind gute Nachrichten für alle Bürger und Gewerbetreibenden.“ Ziel der Breitband Nordhessen GmbH ist es, in den nächsten Jahren nahezu überall in Nordhessen einen Anschluss von bis zu 50 Megabit in der Sekunde zur Verfügung stellen zu können. Schon mehr als 320 Kilometer Trasse wurden seit Beginn der Bauarbeiten im Spätsommer 2016 gebaut, davon rund 100 Kilometer allein im Landkreis Kassel. 75 Multifunktionsgehäuse wurden hier inzwischen gesetzt, erklärt Breitband-Geschäftsführerin Kathrin Laurier, im gesamten Ausbaugebiet sind es bereits rund 170.

„Die gute Zusammenarbeit über alle politischen Ebenen und Gremien hinweg und die Bereitschaft unserer Städte und Gemeinden, bei diesem wichtigen Thema an einem Strang zu ziehen, hat uns in die Lage versetzt, dass wir nun bei einem der wichtigsten Standortfaktoren handeln können“, betont Landrat Dr. Michael Koch.

Über den jeweils aktuellen Stand des Ausbaus in den Ortsteilen informiert die Breitbandgesellschaft auf ihrer Website unter www.breitband-nordhessen.de. Derzeit sind auf der Homepage die für das 1. Halbjahr 2017 verbindlich geplanten Bauabschnitte einzusehen. Die neuen Bauabschnitte für das 2. Halbjahr 2017 werden am 30. Juni auf der Website der Breitband Nordhessen veröffentlicht. Zur Errichtung des Breitband-Netzes werden zunächst Leerrohre verlegt, in die später Glasfaserkabel eingeblasen werden, die so den schnellen Datentransport überhaupt erst ermöglichen. Sogenannte Multifunktionsgehäuse in den einzelnen Orts- und Stadtteilen dienen als Koppelstationen, in denen die aktive Technik des Netzbetreibers installiert wird. Von dort aus werden die Datensignale des neuen Glasfasernetzes mit hoher Bandbreite über bereits vorhandene Kupferkabel zu den Haushalten transportiert.

Während der Ausbauarbeiten werden die Glasfaserleitungen in einer Ringstruktur gebaut, um zu gewährleisten, dass es später keine Ausfälle bei einem möglichen Leitungsschaden gibt, denn das Signal kann dank des Rings von zwei Seiten herangeführt werden. Nach Fertigstellung der passiven Infrastruktur wird die Netcom Kassel die aktive Technik installieren und betreiben. Die Netcom Kassel wird den Wechsel des Anbieters servicefreundlich anbieten, damit die Kunden leicht in das neue Netz wechseln können.

Es geht hierbei nicht um den Anschluss in Städten und größeren Orten - dort ist der Ausbau der Infrastruktur für die konventionellen Anbieter von Telekommunikation wegen der großen Dichte an Kunden attraktiv genug. Die Breitbandgesellschaft bereitet vielmehr den Anschluss in den rund 570 Ortsteilen vor, deren Versorgung sich für einen gewöhnlichen Netzanbieter kaum lohnen würde. Dafür entsteht ein mehr als 2000 Kilometer langes Glasfasernetz bis zu den Kabelverzweigern (FTTC). „Das sind die hellgrauen Kästen am Straßenrand der Telefonanbieter. Die letzte Meile bis ins Haus läuft das Signal über das vorhandene Kupferkabel“, sagt Laurier. Für das Projekt sind 128 Millionen Euro veranschlagt. Die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen gewährt ein zinsgünstiges Darlehen, für das das Land Hessen bürgt.

Hintergrund:

Die Breitband Nordhessen GmbH wurde im Februar 2014 von den fünf nordhessischen Landkreisen Hersfeld-Rotenburg, Kassel, Schwalm-Eder, Waldeck-Frankenberg und Werra-Meißner gegründet. Sie setzt sich für den flächendeckenden Ausbau eines Hochgeschwindigkeitsinternets ein. Die Breitband Nordhessen GmbH koordiniert die gesamte Abwicklung und den Ausbau der Glasfaservernetzung in den nordhessischen Landkreisen. Sowohl Gewerbetreibende als auch Privathaushalte sollen im Ausbaugebiet mit Breitbandanschlüssen mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde versorgt werden.

Breitbandausbau in Nordhessen, Netzeröffnung in Kaufungen-Niederkaufungen, (v.l.n.r): Kathrin Laurier (Geschäftsführerin Breitband Nordhessen GmbH), Landrat Dr. Michael H. Koch (Landrat Hersfeld-Rotenburg, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Breitband Nordhessen), Landrat Uwe Schmidt (Landrat des Landkreises Kassel), Eckart Liebelt (Geschäftsführer Netcom Kassel), Bürgermeister Arnim Roß

Bad Hersfeld, 26. Mai 2017

Über die großzügige Spende freuten sich mit dem Landrat der Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzende Thomas Specht, die Kreis Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar und die Kinder der Jugendfeuerwehr Schenklengsfeld.

1500 Euro! Sparkasse spendet für Jugendfeuerwehren im Kreis

Jugendfeuerwehren können Spenden immer gut gebrauchen - ob nun für ein neues Zelt oder gemeinsame Freizeitfahrten. Mit einer Spende über 1500 Euro unterstützt die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg den Förderverein der Jugendfeuerwehren im Landkreis in diesem Jahr. Der Scheck wurde jetzt am Rande der Hessischen Feuerwehrleistungsübung in Schenklengsfeld übergeben.

„Mit Geld kann man keinen Brand löschen - dazu braucht man Menschen mit Herz und Verstand, die sich im Ehrenamt für die Gemeinschaft einsetzen“, erklärt Sparkassen-Vorstand Reinhard Faulstich das Engagement: „Damit das auch in Zukunft so bleibt, ist gute Jugendarbeit wichtig. Deshalb unterstützt die Sparkasse die Arbeit des Fördervereins der Jugendwehren regelmäßig.“

„Junge Menschen werden in den Jugendfeuerwehren für den Feuerwehrdienst begeistert. Sie lernen, sich für andere einzusetzen und erfahren dabei, was Kameradschaft bedeutet“, lobte Landrat Dr. Michael Koch das Engagement vor Ort und freut sich über die Spende der Sparkasse. Er appellierte an die Spendenbereitschaft der Bürger und Unternehmen im Landkreis: „Der Verein lebt einzig von Spenden und Beiträgen, das Geld kommt zu 100 Prozent den Jugendwehren im Landkreis zugute.“  

Über die großzügige Spende freuten sich mit dem Landrat der Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzende Thomas Specht, die Kreis Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar und die Kinder der Jugendfeuerwehr Schenklengsfeld.

Bad Hersfeld, 22. Mai 2017

Stabsrahmenübung im Landratsamt - Verseuchtes Wassser ruft Katastrophenschützer auf den Plan

Großalarm im Landkreis Hersfeld-Rotenburg: Bei einem Unfall eines Lasters aus Osteuropa ist das giftige Holzschutzmittel Lindan ausgelaufen, ins Erdreich gesickert und in die Geis geflossen. Das Gesundheitsamt des Landkreises schlug daraufhin Alarm: Gift im Trinkwasser!

Zum Glück nur eine Übung, die mehr als 60 Mitglieder des Katastrophenschutzstabs des Landkreises einen Tag lang in Atem hielt. Denn das gedachte Szenario war eindeutig zu viel für die Gemeinde Neuenstein, in der der Unfall passiert sein soll. Das Trinkwasser in der Kreisstadt Bad Hersfeld war in Gefahr. Letztlich rief Landrat Dr. Michael Koch den Katastrophenfall aus, wie es im Ernstfall seine Aufgabe wäre. Die Koordinierung aller Einsätze geht dann automatisch von den Städten und Gemeinden auf den Landkreis über.

„Es ist gut und wichtig, Katastrophen und Unglücke zu üben, um für den Fall der Fälle bestmöglich aufgestellt und vorbereitet zu sein – auch wenn der Ernstfall hoffentlich nicht eintritt“, erklärte Landrat Dr. Michael Koch. Das Unfallszenario war vom Fachdienst Katastrophenschutz unter der Regie von Jörg Göbel minutiös geplant. Das Sagen hatte der stv. Brandinspektor des Kreises Martin Orf. Das Expertenwissen und Übungsdetails kam mit Dr. Michael Saehrendt und Björn Spangenberg aus dem Gesundheitsamt des Kreises. Im Stab selbst hatte jeder seine klar definierte Aufgabe.

„In dem angenommenen Szenario war sofortiges Handeln erforderlich, um eine Gefährdung der Bevölkerung zu vermeiden", erklärt Jörg Göbel, Sachbearbeiter des Katastrophenschutzes: „Ziel war es, alle Kräfte zu koordinieren, gezielt und vorausschauend einzusetzen, alle Begleiterscheinungen zu bedenken und einzuplanen, wie etwa die Versorgung mit ausreichend Trinkwasser, Abtransport von Senioren und Kranken, Sicherstellung der Versorgung des Viehs und der landwirtschaftlichen Anlagen und Vieles mehr. Wir mussten uns darauf einstellen, Teile des Kreises zehn Tage mit Wasser zu versorgen, die Bevölkerung zu informieren und die Hilfseinsätze zu koordinieren.“

Am Tag der Übung wurden im Planspiel alle Schwimmbäder und die Trinkhalle des Kurparks geschlossen, die Vorbereitung zur Filterung von rund 60.000 Litern Wasser pro Stunde und der Transport von Trinkwasser in Molkerei-Lastern und Tanklöschfahrzeugen der Feuerwehren aus dem Landkreis organisiert und 420 Helfer vor Ort eingesetzt. Beachtenswert ist auch im Stab der Einsatz aller Übungsbeteiligten. Die reine Zahl von mehr als 60 Personen in der Stabsübung, darunter Landrat, die Fachdienstleiter bis hin zur Sachgebietsebene, externe Mitglieder und Berater stellen nur die Spitze dar. Unterstützung gab's zusätzlich von Fachberatern von Polizei, Stadtwerken und von der Bundeswehr, vom Roten Kreuz (DRK) und dem Technischen Hilfswerk (THW).

Die Auswertung der Übung und die Umsetzung der Erkenntnisse haben bereits begonnen. Für das nächste Jahr ist bereits eine weitere geplant.

Bad Hersfeld, 18. Mai 2017

Denkmalbeirat im Landkreis neu berufen

Kompetente Unterstützung für den Denkmalschutz: Der Denkmalschutzbeirat des Landkreises hat sich im Mai neu konstituiert: Nach der Kommunalwahl setzt sich das ehrenamtliche Gremium nun neu zusammen, die Zielsetzung aber bleibt dieselbe: Der Denkmalbeirat soll als sachverständiger, weisungsunabhängiger Beirat die Denkmalschutzbehörde bei der Durchführung ihrer Aufgaben beraten und unterstützen und ist fachlich und organisatorisch der Denkmalschutzbehörde unterstellt.

Die Denkmalbeiratsmitglieder werden für die Dauer einer Wahlperiode vom Kreisausschuss berufen. Zu seiner konstituierenden Sitzung traf sich der neue Denkmalbeirat gemeinsam mit Landrat Dr. Michael Koch im Dorfgemeinschaftshaus in Rotenburg-Schwarzenhasel.

Landrat Dr. Koch überreicht Hilmar von Bodelschwingh die Denkmaltopographie des Landkreises Hersfeld-Rotenburg. In der Bildmitte die neue Vorsitzende des Denkmalbeirats, Ingrid Waldeck.

Landrat Michael Koch überließ den Vorsitz einer Expertin: Zur neuen Vorsitzenden wurde Ingrid Waldeck gewählt. Sie ist seit 1989 Mitglied im Denkmalbeirat und bereits über viele Jahre als Vorsitzende tätig. Sie wurde von Kreisarchäologe Dr. Klaus Sippel (Landesamt für Denkmalpflege Hessen) als Spezialistin für Fragen zur Bodendenkmalpflege benannt.

Der erste Vor-Ort-Besuch führte den neuen Denkmalbeirat gemeinsam auf die 1371 erstmals erwähnte Wasserburg in Schwarzenhasel. Eigentümer Hilmar von Bodelschwingh führte seine Besucher durch die frisch renovierten Räumlichkeiten und zeigte Landrat und Beirat u.a. eine original aus dem 19 Jahrhundert erhaltene und restaurierte Deckenbemalung.


Der Ort war nicht zufällig ausgewählt: Die Wasserburg am nördlichen Ortsausgang von Schwarzenhasel ist in der engeren Wahl für den Hessischen Denkmalschutzpreis 2017. „Die Familie von Bodelschwingh ist seit mehr als 100 Jahren im Besitz der Wasserburg. Der Hausherr hat sein Familienerbe in vorbildlicher Weise saniert“, lobte Landrat Dr. Michael Koch die Restaurierungen an der historischen Immobilie. Die Maßnahmen wurden von Fach- und Restaurationsbetrieben in enger Zusammenarbeit mit der Denkmalschutzbehörde ausgeführt. Die restauratorischen Maßnahmen wurden zusätzlich vom Landesamt für Denkmalpflege-Hessen begleitet und von dort auch finanziell unterstützt.

Bad Hersfeld, 17. Mai 2017

Fotos: Bad Hersfelds Bürgermeister Thomas Fehling und Landrat Dr. Michael Koch unterzeichnen den Vertrag. Mit dabei: der amtierende Stadtbrandinspektor Frank Jakob und der stv. Kreisbrandinspektor Martin Orf

Landkreis übernimmt Vorbeugenden Brandschutz für Bad Hersfeld

Landrat Dr. Michael Koch und Bürgermeister Thomas Fehling haben eine Vereinbarung unterzeichnet, die die Übernahme der Brandschutzdienststelle der Stadt Bad Hersfeld durch den Landkreis regelt. „Ich freue mich, dass wir mit dieser Regelung unserer Kreisstadt helfen und das Ehrenamt entlasten können“, erklärt Landrat Michael Koch den Vertrag: „Durch diese Regelung hoffen wir die Voraussetzungen zu schaffen, dass sich nun wieder ein Stadtbrandinspektor für dieses Amt zu Wahl stellt.“

Die Brandschutzdienststelle ist für den vorbeugenden Brandschutz zuständig. Sie bewertet, wo Rettungswege an Gebäuden gebaut werden müssen, muss Sicherheitskonzepte für Märkte und Veranstaltungen erstellen und Stellungnahmen im baulichen Brandschutz schreiben. Bisher übernahm das Bauaufsichtsamt der Stadt Bad Hersfeld mit einem Sachbearbeiter die Brandschauen und Begehungen von Objekten.

Bürgermeister Thomas Fehling macht das Problem deutlich: „Der ehrenamtliche Stadtbrandinspektor musste dafür unterschreiben, dass alles in den Konzepten und Gutachten stimmt – für etwas, für das er im Zweifel nicht qualifiziert ist.“ Fehling erhofft sich positive Auswirkungen: „So ermöglichen wir, dass es wieder mehr Bewerber für das Amt des Stadtbrandinspektors geben könnte.“

In den kommenden Wochen wird die Brandschutzdienststelle des Landkreises die Unterlagen der Stadt sichten. „Wir werden eine Objektliste erstellen: Welche Gebäude gibt es in Bad Hersfeld, die unter unserer Aufsicht stehen und wann müssen wir welche überprüfen? Wo müssen wir bei Bauaufsichtsverfahren zügig zuarbeiten?“, erklärt der stellvertretende Kreisbrandinspektor Martin Orf. Wichtig ist allen besonders die Zusammenarbeit der Bauaufsicht der Stadt Bad Hersfeld und des Kreises. „Wir werden Termine für Gefahrenverhütungs­schauen in Gebäuden von Firmen abstimmen, damit der Aufwand für die Bürger möglichst klein bleibt“, nennt Martin Orf nur ein Beispiel.

 Hersfeld-Rotenburg/Bad Hersfeld, 15. Mai 2017

Breitbandverkabelung: Ein wichtiger Tag für die Region Nordhessen!

In Obergeis ist am Montag der erste Kabelverzweiger im Landkreis Hersfeld-Rotenburg aktiviert und damit das nordhessische Breitbandnetz vor Ort eröffnet worden. In dem Neuensteiner Ortsteil ist damit jetzt das zweite Teilstück der regionalen Datenautobahn für schnelles Internet in Nordhessen ans Netz gegangen.

„Ab heute können die ersten Endkunden im Landkreis bei der Netcom mit 50 Megabit surfen – und das an Orten, die von anderen Providern am Markt nie ausgebaut worden wären“, freut sich Landrat Dr. Michael Koch als Vorsitzender der Breitband-Gesellschafterversammlung: „.Für Wirtschaftbetriebe und private Nutzer ist es wichtig, schnell online unterwegs zu sein. Schnelles Internet ist für jedes Wirtschaftsunternehmen ein Standortfaktor und gehört heute auch privat zur Grundversorgung. Es ist ein elementarer Faktor für Familien bei der Wohnortwahl und für Unternehmen bei Standortentscheidungen. Ein leistungsfähiges Breitband-Netz ist insbesondere im ländlichen Raum eine wesentliche Voraussetzung für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit."

Ziel der Breitband Nordhessen GmbH ist es, in den nächsten Jahren nahezu überall in Nordhessen einen Anschluss von bis zu 50 Megabit in der Sekunde zur Verfügung stellen zu können. Schon mehr als 250 Kilometer Trasse wurden seit Beginn der Bauarbeiten im Spätsommer 2016 gebaut, davon rund 60 Kilometer allein im Landkreis Hersfeld-Rotenburg. 40 Multifunktionsgehäuse wurden hier inzwischen gesetzt, erklärt Breitband-Geschäftsführerin Kathrin Laurier, im gesamten Ausbaugebiet sind es bereits rund 170. Die Netcom Kassel, die das aktive Netz betreiben wird, informiert unterdessen die Bürgerinnen und Bürger in den einzelnen Orten Nordhessens Schritt für Schritt mit eigenen Veranstaltungen über Produkte und Tarife.

„Ich freue mich über den Baufortschritt in allen fünf nordhessischen Landkreisen“, so Koch: „Jetzt geht es darum, dass die weißen Flecken auf unserer Landkarte möglichst schnell verschwinden", drückt Landrat Dr. Koch aufs Tempo: „Derzeit sind zwölf Baukolonnen mit bis zu 150 Bauarbeitern für uns in Nordhessen im Einsatz, wir haben hier ein wirklich großes Projekt laufen." Derzeit wird in Bad Hersfeld-Heenes, Neuenstein-Mühlbach und im Zentrum Kirchheims bereits für das Breitband Nordhessen gebaut. Demnächst, so Koch, starten die Bauarbeiten in Schenklengsfeld-Malkomes, im Zentrum Breitenbachs und in Machtlos, in Dinkelrode und im Kirchheimer Ortsteil Frielingen.

Über den jeweils aktuellen Stand des Ausbaus in den Ortsteilen informiert die Breitbandgesellschaft auf ihrer Website unter www.breitband-nordhessen.de. Derzeit sind auf der Homepage die für das 1. Halbjahr 2017 verbindlich geplanten Bauabschnitte einzusehen. Die neuen Bauabschnitte für das 2. Halbjahr 2017 werden am 30. Juni auf der Website der Breitband Nordhessen veröffentlicht.

Zur Errichtung des Breitbandnetzes werden zunächst Leerrohre verlegt, in die später Glasfaserkabel eingeblasen werden, die so den schnellen Datentransport überhaupt erst ermöglichen. Sogenannte Multifunktionsgehäuse in den einzelnen Orts- und Stadtteilen dienen als Koppelstationen, in denen die aktive Technik des Netzbetreibers installiert wird. Von dort aus werden die Datensignale des neuen Glasfasernetzes mit hoher Bandbreite über bereits vorhandene Kupferkabel zu den Haushalten transportiert.

Während der Ausbauarbeiten werden die Glasfaserleitungen in einer Ringstruktur gebaut, um zu gewährleisten, dass es später keine Ausfälle bei einem möglichen Leitungsschaden gibt, denn das Signal kann dank des Rings von zwei Seiten herangeführt werden. Nach Fertigstellung der passiven Infrastruktur wird die Netcom Kassel die aktive Technik installieren und betreiben. Die Netcom Kassel wird den Wechsel des Anbieters servicefreundlich anbieten, damit die Kunden leicht in das neue Netz wechseln können.

Es geht hierbei nicht um den Anschluss in Städten und größeren Orten - dort ist der Ausbau der Infrastruktur für die konventionellen Anbieter von Telekommunikation wegen der großen Dichte an Kunden attraktiv genug. Die Breitbandgesellschaft bereitet vielmehr den Anschluss in den rund 570 Ortsteilen vor, deren Versorgung sich für einen gewöhnlichen Netzanbieter kaum lohnen würde. Dafür entsteht ein mehr als 2000 Kilometer langes Glasfasernetz bis zu den Kabelverzweigern (FTTC). „Das sind die hellgrauen Kästen am Straßenrand der Telefonanbieter. Die letzte Meile bis ins Haus läuft das Signal über das vorhandene Kupferkabel“, sagt Laurier. Für das Projekt sind 128 Millionen Euro veranschlagt. Die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen gewährt ein zinsgünstiges Darlehen, für das das Land Hessen bürgt.

Hintergrund:

Die Breitband Nordhessen GmbH wurde im Februar 2014 von den fünf nordhessischen Landkreisen Hersfeld-Rotenburg, Kassel, Schwalm-Eder, Waldeck-Frankenberg und Werra-Meißner gegründet. Sie setzt sich für den flächendeckenden Ausbau eines Hochgeschwindigkeitsinternets ein. Die Breitband Nordhessen GmbH koordiniert die gesamte Abwicklung und den Ausbau der Glasfaservernetzung in den nordhessischen Landkreisen. Sowohl Gewerbetreibende als auch Privathaushalte sollen im Ausbaugebiet mit Breitbandanschlüssen mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde versorgt werden.

Bad Hersfeld, 15. Mai 2017

Bild copyright: Landratsamt Bild: Gesprächstermin bei Kali und Salz am vergangenen Local-HeRo-Tag im Jahr 2016

Karrierechancen in unserer Region entdecken - Jetzt Gesprächstermine für den Local-HeRo-Tag sichern 

Ausbildung für den Job von morgen oder Studium? Sicherer Arbeitsplatz oder beste Karrierechancen? Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg bietet mehr Möglichkeiten als viele Schülerinnen und Schüler wissen. Mit der Initiative „I’m a Local-HeRo“ präsentiert der Landkreis gemeinsam mit ortsansässigen Unternehmen die breit gefächerte Auswahl an Karrierechancen.
Kommenden Donnerstag, 18. Mai 2017, stellen sich 21 Ausbildungsbetriebe in den Beruflichen Schulen in Bebra jenen jungen Menschen vor, die nach der Schule ein Studium oder eine Ausbildung im Landkreis Hersfeld-Rotenburg absolvieren möchten. In der Zeit von 13 bis 19 Uhr können Schülerinnen und Schüler die Unternehmen in persönlichen Gesprächen besser kennenlernen und offene Fragen zu den angebotenen Ausbildungs- und Studiengängen stellen.

„Der Local HeRo-Tag ist eine sehr gute Entscheidungshilfe auf dem Weg der Berufswahl und bietet die Chance, einen positiven ersten Eindruck bei den Unternehmensvertretern zu hinterlassen“, sagt Christine Trinks, Beauftragte für Zukunftsfragen des Landkreises.„Da in diesem Jahr besonders viele Unternehmen teilnehmen, stehen noch Gesprächstermine zur Verfügung. Also traut euch, nutzt die Chance und meldet euch schnell an“, appelliert sie an die Jugendlichen. Auf der Homepage www.i-m-a-local-hero.de sind die teilnehmenden Unternehmen aufgeführt. Interessierte Schülerinnen und Schüler melden sich bis zum 17. Mai online unter www.i-m-a-local-hero.de oder telefonisch unter 06621 87‑1116 für den „Local-HeRo-Tag“ an. Fragen beantworten die Mitarbeiterinnen gerne per WhatsApp. Hierzu wurde die Service-Nummer 0151 52062524 eingerichtet. 


Bad Hersfeld, 08. Mai 2017

Seminar: „Fundraising und Sponsoring“

im Ehrenamt Fundraising und Sponsoring sind zwei moderne Wege, um finanzielle und öffentliche Unterstützungen für das Ehrenamt zu gewinnen. Im Seminar erfahren die Teilnehmenden die Grundlagen, Möglichkeiten und Unterschiede des Fundraising und Sponsoring und erarbeiten eine eigene Strategie für ihren Verein.
„Fundraising und Sponsoring“ findet am Donnerstag, 18. Mai 2017 von 18:30 bis 21 Uhr im Raum Hyvinkää des Landratsamtes in Bad Hersfeld, Friedloser Straße 12, statt. Referent ist Michael Möller, der Vereine und Verbände in ihrer Entwicklung berät und begleitet, damit sie erfolgreich arbeiten können. Er ist 1984 geboren und lebt in Petersberg bei Fulda.

Die Teilnahme kostet 5 Euro. Anmeldungen nimmt Bianca Trost unter der Telefonnummer 06621 87-1105 entgegen. Oder per E-Mail an ehrenamtsagentur@hef-rof.de.

Bad Hersfeld, 04. Mai 2017

Der neue Vorstand des Fördervereins Jugendarbeit in den Feuerwehren (vlnr): Kreisjugendfeuerwehrwart Bernd Spoelstra, Kassierer Oliver Oehling, Vorsitzender Landrat Dr. Michael Koch, 2. Vorsitzender Hartmut Schneider, Vorsitzender Kreisfeuerwehrverband Hersfeld-Rotenburg Thomas Specht, 2. Vorsitzender Matthias März. Es fehlt Schriftführer Andre Strube (ebenfalls wiedergewählt)

Förderverein unterstützt Jugendfeuerwehren im Kreis mit 14.000 Euro

Ob für ein neues Zelt, eine gemeinsame Freizeitfahrt oder für Bastelbedarf - Jugendfeuerwehren können Spenden immer gut gebrauchen. Mit fast 14.000 Euro unterstützt der Förderverein der Jugendfeuerwehren die Lösch-Kids im Landkreis Hersfeld-Rotenburg in diesem Jahr. Das ist jetzt auf der jährlichen Vorstandssitzung beschlossen worden.

„Junge Menschen werden in den Jugendfeuerwehren für den Feuerwehrdienst begeistert. Sie lernen, sich für andere einzusetzen und erfahren dabei, was Kameradschaft bedeutet", lobt Landrat Dr. Michael Koch als Vorsitzender des Fördervereins das Engagement vor Ort. „Mitglieder von Jugendfeuerwehren sind wertvolle Mitglieder unserer Gesellschaft – hier in unserem Landkreis, in Hessen und in ganz Deutschland. Deshalb freue ich mich, dass wir auch in diesem Jahr wieder finanziell helfen können.“

„Jugendfeuerwehren sind der Garant für den Fortschritt in der Feuerwehr“, bekräftigt Thomas Specht, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverband Hersfeld-Rotenburg. Derzeit zahle sich das bisherige Engagement in der Jugendarbeit aus. „Wir stehen mit dem Nachwuchs derzeit noch gut da, andere Landkreise haben da bereits Probleme“, so Specht. Er begrüßt, dass im Landkreis Hersfeld-Rotenburg alle Städte und Gemeinden Mitglied des Fördervereins seien. „Dazu kommen engagierte Privatpersonen und Firmen. Es könnten natürlich gern noch mehr sein!“

Der Förderverein trägt sich allein aus freiwilligen Spenden und Mitgliedsbeiträgen. „Jeder gespendete Euro kommt unmittelbar der Jugendarbeit zugute“, appelliert Landrat Dr. Koch an die Spendenbereitschaft im Landkreis: „Wer den Verein unterstützen möchte, kann sich an das Landratsamt wenden oder sich online bei der Kreisjugendfeuerwehr unter www.kjf-hef-rof.de informieren.“

Auf der Vorstandssitzung am Dienstag sind zahlreiche Mitglieder des Vorstands in ihren Ämtern bestätigt worden. Wiedergewählt worden sind Landrat Dr. Michael Koch als Vorsitzender, Hartmut Schneider (Philippsthal) als 2. Vorsitzender, Oliver Oehling (Friedewald) als Kassierer und Andre Strube (Wildeck) als Schriftführer. Neu dabei ist Matthias März (Hersfeld-Asbach) als 2. Vorsitzender. Komplettiert wird der Vorstand durch Kreisjugendfeuerwehrwart Bernd Spoelstra (Rotenburg-Lispenhausen) und den Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbands Hersfeld-Rotenburg, Thomas Specht (Wildeck).

Bad Hersfeld, 28. April 2017

Ferienfreizeiten des Landkreises Hersfeld-Rotenburg

Landratsamt/Bad Hersfeld: Ferienfreizeiten des Landkreises Hersfeld-Rotenburg – es gibt noch freie Plätze!

Jugendliche, die in den Sommerferien noch nichts vor haben, können sich bis zum 8. Mai 2017 zu den spannenden Ferienfreizeiten anmelden. Diese bietet der Landkreis Hersfeld-Rotenburg in Kooperation mit dem Landkreis Kassel und der Stadt Fulda an.

In der Zeit vom 15. bis 29. Juli können 14- bis 18-jährige „Schweden intensiv“ erleben: Natur pur, Kanufahren und Selbstversorgung im Grenzgebiet zu Norwegen. Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren, die lieber das „Leben am Badefluss“ unter der Sonne Südfrankreichs kennen lernen möchten, finden in der Ferienfreizeit nach St. Bauzille vom 26. Juli bis 9. August noch freie Plätze.

Wer 13 bis 15 Jahre alt ist und lieber in der Zeit vom 1. bis 11. August an die Ostsee fahren und Fehmarn erobern möchte, kann sich für die Ferienfreizeit in Meeschendorf auf Fehmarn anmelden. Alle drei Ferienfreizeiten werden von erfahrenen Betreuerinnen und Betreuern begleitet. Anmeldeschluss ist am Montag, 8. Mai 2017. Das Faltblatt mit detaillierten Angaben zu den Freizeiten und dem Anmeldeformular kann unter www.jugendarbeit-hef-rof.de heruntergeladen oder unter der E-Mailadresse  freizeiten@hef-rof.de angefordert werden. Weitere Informationen gibt es bei der Kinder-, Jugend- und Familienförderung des Landkreises Hersfeld-Rotenburg,

Telefon: 06621 - 87 5216. Schriftliche Anmeldungen bitte an:

Fachdienst Kinder- und Jugendhilfe des Landkreises Hersfeld-Rotenburg

Kinder, Jugend- und Familienförderung - Friedloser Straße 12 - 36251 Bad Hersfeld

Bad Hersfeld, 22. April 2017

Breitbandausbau in Nordhessen, Netzeröffnung in Knüllwald-Remsfeld, (v.l.n.r): Staatssekretär Mark Weinmeister, Kathrin Laurier (Geschäftsführerin Breitband Nordhessen GmbH), Winfried Becker (Landrat Schwalm-Eder-Kreis, stellvertretender Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Breitband Nordhessen GmbH), Bürgermeister Jörg Müller, Dr. Michael H. Koch (Landrat Hersfeld-Rotenburg, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Breitband Nordhessen),Eckart Liebelt und Frank Richter (Geschäftsführer Netcom Kassel)

Breitband Nordhessen eröffnet Datenautobahn

Ein wichtiger Tag für die Region Nordhessen! In Knüllwald im Schwalm-Eder-Kreis ist das 1. Teilstück der „Regionalen Datenautobahn“ für Nordhessen ans Netz gegangen.

Im Ortsteil Remsfeld ist am Freitag der erste Kabelverzweiger aktiviert und damit das nordhessische Breitbandnetz eröffnet worden. Die Netcom Kassel, die das aktive Netz betreiben wird, informiert unterdessen die Bürgerinnen und Bürger in den einzelnen Orten Nordhessens Schritt für Schritt mit eigenen Veranstaltungen über Produkte und Tarife.

Der Landrat des Schwalm-Eder-Kreises und stellvertretende Vorsitzende der Gesellschafterversammlung der Breitband Nordhessen GmbH, Landrat Winfried Becker, würdigte die Eröffnung der Datenbautobahn als „echten Durchbruch in der Erschließung Nordhessens mit moderner Kommunikationsinfrastruktur“. Becker: „Ich freue mich, dass mit dem Schwalm-Eder-Kreis eine Region von unserem Bemühen profitiert, in der bisher die kleinen Orte und Ortsteile im nordhessischen Vergleich weniger gut versorgt waren. Während wir vor wenigen Jahren noch vor allem den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur forcierten, ist uns allen längst bewusst, dass ein schnelles Glasfasernetz/Internet ebenso wichtig ist.“„Durch Highspeed-Internet bleibt unsere Region ein attraktiver Lebens- und Wirtschaftsraum“, betont Dr. Michael Koch, Landrat im benachbarten Landkreis Hersfeld-Rotenburg und Vorsitzender der Breitband-Gesellschafterversammlung: „Das schnelle Netz sichert unseren Städten und Gemeinden die Zukunft und verhindert eine drohende digitale Spaltung zwischen Ballungszentren und unserer ländlichen Region.“ Knüllwalds Bürgermeister Jörg Müller sprach von einem Glücksfall für seine Gemeinde und die Nachbarkommunen, dass die Datenautobahn durch seine Gemeinde verläuft und diese anbindet. Er dankte der Breitband Nordhessen GmbH für ihr Engagement und den nordhessischen Landkreisen für ihre Initiative, „unserer Heimat den Anschluss an das weltweite Informationsnetz zu ermöglichen, den sie verdient und benötigt.“ 

Der Breitbandausbau in Nordhessen ist das derzeit größte Breitband-Infrastrukturprojekt in Europa. Ziel der Breitband Nordhessen GmbH ist es, bis zum Ende des Jahrzehnts nahezu überall in Nordhessen einen Anschluss mit bis zu 50 Megabit in der Sekunde zur Verfügung stellen zu können. Seit Beginn der Bauarbeiten im Spätsommer 2016 wurden schon über 200 Kilometer Trasse gebaut und rund 120 Multifunktionsgehäuse gesetzt, erklärt die Breitband-Geschäftsführerin Kathrin Laurier.
Über den jeweils aktuellen Stand des Ausbaus in den Ortsteilen informiere die Breitbandgesellschaft auf ihrer Website
www.breitband-nordhessen.de
. Derzeit sind dort die für das

1. Halbjahr 2017 verbindlich geplanten Bauabschnitte einzusehen. Für alle Ortsteile, die nicht Teil der verbindlichen Planungen des bevorstehenden halben Jahres sind, bestehen unverbindliche Planungsausblicke für die Folgezeiträume bis 2019. Die neuen Bauabschnitte für das 2. Halbjahr 2017 werden am 30. Juni auf der Website der Breitband Nordhessen veröffentlicht.

 

Zur Errichtung des Breitbandnetzes werden zunächst Leerrohre verlegt, in die später Glasfaserkabel eingeblasen werden, die so den schnellen Datentransport überhaupt erst ermöglichen. Sogenannte Multifunktionsgehäuse in den einzelnen Orts- und Stadtteilen dienen als Koppelstationen, in denen die aktive Technik des Netzbetreibers installiert wird. Von dort aus werden die Datensignale des neuen Glasfasernetzes dann mit hoher Bandbreite über die bereits vorhandenen Kupferkabel zu den Haushalten transportiert. Während der Ausbauarbeiten werden die Glasfaserleitungen in einer Ringstruktur gebaut, um zu gewährleisten, dass es später keinen Dienstausfall bei einem möglichen Leitungsschaden gibt: Das Signal kann dank des Rings von zwei Seiten herangeführt werden. Die Bauarbeiten werden mit dem umweltschonenden Horizontalbohrverfahren sowie mit Kabelpflug- und Grabenfrästechnik oder in offener Bauweise durchgeführt.

Nach Fertigstellung der passiven Infrastruktur wird die Netcom Kassel die aktive Technik installieren und betreiben. Die Netcom Kassel wird den Wechsel des Anbieters servicefreundlich anbieten, damit die Kunden leicht in das neue Netz wechseln können. „Grundsätzlich empfehlen wir keine Kündigung des bestehenden Vertrages, lediglich eine Verlängerung des Vertrages um 24 Monate sollte vermieden werden“, so Kathrin Laurier, Geschäftsführerin der Breitband Nordhessen GmbH. 

Es geht nicht um den Anschluss in Städten und größeren Orten, denn dort ist der Ausbau der Infrastruktur für die konventionellen Anbieter von Telekommunikation wegen der großen Dichte an Kunden attraktiv genug. Die Breitbandgesellschaft bereitet hingegen den Anschluss in den rund 570 Ortsteilen vor, deren Versorgung sich für einen gewöhnlichen Netzanbieter niemals lohnen würde. Dafür entsteht ein mehr als 2000 Kilometer langes Glasfasernetz bis zu den Kabelverzweigern (FTTC), das sind die hellgrauen Kästen am Straßenrand der Telefonanbieter. „Die letzte Meile bis ins Haus läuft das Signal über das vorhandene Kupferkabel“, sagt Laurier. Die Verlegung von Glasfaser bis in jedes Haus (FTTH) hätte mehr als eine Milliarde Euro gekostet. Für das laufende Projekt sind 128 Millionen Euro veranschlagt. Die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen gewährt ein zinsgünstiges Darlehen, für welches das Land Hessen bürgt.

 Die Breitband Nordhessen GmbH wurde im Februar 2014 von den fünf nordhessischen Landkreisen Hersfeld-Rotenburg, Kassel, Schwalm-Eder, Waldeck-Frankenberg und Werra-Meißner gegründet. Sie setzt sich für den flächendeckenden Ausbau eines Hochgeschwindigkeitsinternets ein. Die Breitband Nordhessen GmbH koordiniert die gesamte Abwicklung und den Ausbau der Glasfaservernetzung in den nordhessischen Landkreisen. Sowohl Gewerbetreibende als auch Privathaushalte sollen im Ausbaugebiet mit Breitbandanschlüssen mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde versorgt werden.

Bad Hersfeld, 13. April 2017

Neue Kunstausstellung im Landratsamt

Mehr Farbe in der Kreisverwaltung. Möglich macht das eine Gemäldeausstellung des Kunstwerkstatt Mecklar in Kooperation mit weiteren Künstlern des Kreises.

Als "Buntes Allerlei aus Mecklar" fasste Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz die Werke zusammen, die für die nächsten Wochen leihweise die Flure des Landratsamts in Bad Hersfeld zieren werden. Dies war von ihr keineswegs despektierlich gemeint - im Gegenteil. "Verschiedene Künstler haben unterschiedliche Motive mit vielfältigen Malmethoden zu einer harmonischen Ausstellung zusammengestellt", eröffnete Künholz die Vernissage.

Die Kunstausstellung der Kunstwerkstatt Mecklar löst ab dieser Woche eine Bildersammlung mit Fotografien aus dem Landkreis ab, die künftig im Bergbaumuseum Hering zu sehen sein wird. Schon seit Jahren bietet der Landkreis regionalen Künstlern regelmäßig die Möglichkeit, ihre Werke hier der Öffentlichkeit vorzustellen.

Die Bilder können zudem von Interessierten käuflich erworben werden. "Wenn die Bilder ein paar Tage weg sind und die neuen noch nicht da, merkt man, wie kahl dieser Flur ansonsten ist", bemerkte Künholz.

"Unser gesamtes Leben wäre kahl ohne Schönes", griff stellvertretend Otto Brett, Vorsitzender des Kunstvereins Rotenburg, dieses Sprachbild auf. " Wir als Maler wollen etwas dazu beitragen zu zeigen, dass ein Landratsamt nicht nur ein Ort der Verwaltung ist, sondern hier auch Zeit und Herz ist für die Kunst."

Bad Hersfeld, 12. April 2017

Umzug in die Berliner Straße

Nach Ostern neue Adresse „Arbeit und Soziales" der Kreisverwaltung zieht in die Berliner Straße

Wer Wohngeld, Hartz IV oder andere Sozialleistungen bezieht, muss sich demnächst eine neue Adresse merken: Die Bereiche Arbeit und Soziales der Kreisverwaltung in Bad Hersfeld werden künftig in der Berliner Str. 1 zu finden sein. Die Mitarbeiter der Fachdienste Hersfeld-Stadt und Hersfeld-Land sind ab 26. April 2017 am „Hoechster Kreisel“ in Büros im Gebäude der Firma Perfect Electro zu finden.

Die Umzüge der Mitarbeiter finden in der Woche nach Ostern statt. „In dieser Zeit gibt es wechselseitige Vertretungsregelungen der Kollegen“, erklärt die zuständige Sozialdezernentin Elke Künholz, „damit wir weiter für alle Bürger da sein können.“ Konkret heißt das: Dienstag bis Donnerstag kommender Woche ziehen der Bereich Arbeit und Soziales sowie die Wohngeldstelle des Fachdienstes Hersfeld-Stadt um. Unterlagen und Kopien können in dieser Zeit vom FD HEF-Land (Nähe Gesundheitsamt) und dem Bürgerservice Büro im Hauptgebäude in der Friedloser Straße 12 entgegengenommen werden.

Termine bei Sachbearbeitern/innen erfolgen in der Umzugswoche nur nach vorheriger Vereinbarung. Von Freitag bis Dienstag darauf ziehen dann die Mitarbeiter aus dem Bereich Hersfeld-Land um. Unterlagen werden in dieser Zeit vom FD Hersfeld-Stadt (dann bereits in der Berliner Straße) und dem Bürgerservice Büro (Hauptgebäude Friedloser Str. 12) entgegengenommen.

Spätestens ab dem 26. April 2017 sind alle Mitarbeiter wieder uneingeschränkt und wie gewohnt für die Bürger da.

Bad Hersfeld, 06. April 2017

An die historische Villa oberhalb des Schwaltenweihers könnte ein modernes Hotel- und Tagungszentrum angebaut werden

Ferienstätte Schwaltenweiher wird Kinderklinik - Landrat Koch: Geld aus Verkauf wird im Kreis investiert

Bad Hersfeld/Schwalten, 6. April 2017 - Die kreiseigene Erholungsstätte Schwaltenweiher in Seeg (Allgäu) ist für rund 2,5 Millionen Euro verkauft worden. Die neue Eigentümerin möchte hier eine Klinik für psychisch kranke Kinder und Jugendliche errichten. Die Immobilie (4000 Quadratmeter Nutzfläche und mit Blick auf die Alpen) ist am Donnerstag an die Käuferin übergeben worden.

„Ich freue mich sehr, dass wir den Kaufvertrag nun umsetzen konnten und die Zahlung inzwischen bei uns eingegangen ist“, freut sich Landrat Dr. Michael Koch. Im Herbst hatte er persönlich Gespräche mit seiner Amtskollegin im Ostallgäu, Landrätin Maria Rita Zinnecker, und der Kaufinteressentin geführt, um die Verhandlungen voranzubringen. „Ich halte es für sinnvoller, Geld des Kreises auch bei uns in der Region zu investieren“, argumentiert Koch und ergänzt: „Der Verkaufserlös ist bereits fest im aktuellen Haushalt eingeplant, es gibt also keine neuen, freien Spitzen bei den Finanzen.

Fotos: Landrat Dr. Michael Koch betrachtet mit seiner Amtskollegin aus dem Landkreis Ostallgäu, Maria Rita Zinnecker, die Baupläne für das Grundstück am Schwaltenweiher

Neben dem Erlös aus dem Verkauf der Immobilie spart der Kreis in Zukunft hohe Vorhaltekosten. Wegen dieser Kosten und Zuschüsse war die Erholungsstätte Schwaltenweiher von 2007 bis Ende 2011 verpachtet worden. Zuvor erfolgte der Betrieb durch den Eigenbetrieb Jugend- und Freizeiteinrichtungen des Kreises. Selbst während der Zeit des Leerstands summierten sich Instandhaltungskosten, Heizung und Winterdienst auf knapp 80.000 Euro pro Jahr. Deshalb hatte der Kreistag 2012 beschlossen, die Immobilie im Allgäu zu verkaufen.

Außer der nun veräußerten Immobilie in Schwaltenweiher besitzt der Kreis noch eine Erholungseinrichtung in Meeschendorf auf der Insel Fehmarn und den Jugendhof in Rotenburg. Die Ferien- und Freizeitanlage „Rießerkopfhütte“ bei Garmisch-Partenkirchen ist bereits 2008 verkauft worden.

 

Bad Hersfeld, 06. April 2017

Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz beim Besuch einer Mitmachstation, an der ein praktischer Handyhalter aus Metall gefertigt werden konnte. Insbesondere auch bei Mädchen soll das Interesse für MINT-Berufe geweckt werden.

Einen Stuhl zum Schweben bringen. Berufsorientierung mit spannenden Experimenten aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik an den Beruflichen Schulen am Obersberg.

Wer glaubt, dass leere Klorollen und Safttüten nur etwas für die Tonne sind, wurde an den sechs Praxisstationen des diesjährigen MINT-Parcours an den Beruflichen Schulen am Obersberg eines besseren belehrt.

MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Mit diesen Themen konnten sich rund 90 Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufen aus den Gesamtschulen Geistal in Bad Hersfeld, der Jakob-Grimm-Schule in Rotenburg, der Brüder-Grimm-Gesamtschule in Bebra sowie der Blumensteinschule in Obersuhl im Rahmen spannender „Mini-Workshops“ beschäftigen.

Dabei ging es nicht um graue Theorie, sondern die Schüler bauten beispielsweise aus einer alten Klopapierrolle, einer leeren Plastikflasche und einem einfachen Stromkreis eine funktionierende Taschenlampe. Aus einer leere Safttüte wurde mit vier Bierdeckeln und dem passenden Antriebssystem aus Gummiringen ein futuristisches Fahrzeug, das mit anderen um die Wette fuhr. Groß war das Erstaunen darüber, dass man mit alltäglichen Dingen wie Spritzen, Schläuchen, Luft und Wasser sogar einen Stuhl zum Schweben bringen kann.

Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz beim Besuch einer Mitmachstation, an der ein praktischer Handyhalter aus Metall gefertigt werden konnte. Insbesondere auch bei Mädchen soll das Interesse für MINT-Berufe geweckt werden.

Die Experimente an sechs Mitmachstationen boten den Schülerinnen und Schülern an zwei Tagen Gelegenheit, eventuelle Berührungsängste zu Mathematik, Naturwissenschaften, oder Technik abzubauen und den Horizont für die spätere Berufswahl zu erweitern. Hierzu trug außerdem eine Führung durch die Werkstätten für duale Ausbildungsberufe an den Beruflichen Schulen bei. „Solch ein Tag müsste öfter angeboten werden“, war dann auch immer wieder von den Mädchen und Jungen zu hören. Und: „Es ist eine tolle Abwechslung zum normalen Schulalltag.“ Auch Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz verschaffte sich in die Beruflichen Schulen am Obersberg einen Eindruck vom praxisbezogenen Berufsorientierungskonzept. „Die Reaktionen der Schülerinnen und Schüler zeigen uns, dass wir hier in Sachen Berufsorientierung auf dem richtigen Weg sind“, freute sie sich beim Besuch der Mitmachstationen, die von Studierenden des Faches Arbeitslehre der Universität Kassel und ihrem Dozenten, Prof. Dr. Ralf-Kiran Schulz, methodisch und didaktisch vorbereitet und begleitet worden sind.

„Von dieser Kooperation zwischen dem kommunalen Übergangsmanagement des Landkreises und der Universität Kassel profitieren alle Beteiligten“, sind sich Künholz und Schulz einig: „Zum einen wird die Berufswahlkompetenz der Schülerinnen und Schüler erweitert und es werden reale Praxisbezüge zu den sogenannten MINT-Berufen hergestellt. Zum anderen erhalten die Studierenden des Faches Arbeitslehre Gelegenheit, ihre Studienkenntnisse praktisch zu erproben.“ Dieses Kooperationsprojekt wird in seiner Vorbereitung und Durchführung unterstützt durch die Job Coaches, die im Rahmen des kommunalen Übergangsmanagements an Gesamtschulen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg tätig sind.

Bereits seit Jahren wird das Kommunale Übergangsmanagement mit fünf Jobcoaches durch kommunale Mittel sichergestellt. Zusätzlich fördert die Agentur für Arbeit Bad Hersfeld/Fulda Berufsorientierungsmaßnahmen in Kleingruppen wie auch diesen MINT-Parcours. Im abschließenden Auswertungsgespräch mit den Studierenden der Universität Kassel, ihrem Dozenten Prof. Dr. Ralf-Kiran Schulz, den Job Coaches Hartmut Schmidt, Marina Fedotova, Ümit Tetik und Barbara Schweitzer sowie Projektleiterin Dr. Andrea Fink-Jacob waren sich alle Beteiligten einig, dass der MINT-Parcours auch zukünftig wichtiger Bestandteil einer praxisnahen Berufsorientierung für die Schülerinnen und Schüler im Landkreis Hersfeld-Rotenburg bleiben soll.

 Bad Hersfeld, 06. April 2017

Ab ans Meer! - Jetzt anmelden für Ferienfreizeiten des Landkreises

Jugendliche können sich dieses Jahr auf ein Ferienpaket mit jeder Menge Wasser freuen. Wer im Inland bleiben möchte, für den steht der Klassiker Fehmarn vom 1. bis 11. August 2017 auf dem Programm. Dabei können Teens von 13 bis 15 Jahren in der direkt am Strand liegenden Jugendherberge in Meeschendorf Sonne und Strand genießen. Die sechs Ehrenamtlichen, die die Freizeit betreuen, werden ein attraktives Programm unter dem Motto „Die Insel der Schätze“ zusammenstellen, so dass keine Langeweile aufkommen wird. Ein Highlight wird natürlich der Besuch im Erlebnispark Hansapark sein, der im Preis schon inbegriffen ist.

Wen es weiter in die Ferne zieht und wer zwischen 14 und 18 Jahren alt ist, kann sich auf Frankreich freuen. In Gedanken an Südfrankreich, Sonne oder „Grotte des Demoisselles“, Kanufahren, Höhlenerkundungen, Klettern und vor allem Schwimmen in ausgewaschenen Naturpools mit Flussstrand lassen sich die letzten kalten Wintertage schnell vertreiben. Gekocht wird gemeinsam auf einer Terrasse oberhalb des Flusses, geschlafen in einem idyllischem Gruppenhaus. Die Freizeit findet vom 26. Juli bis 09. August in St. Bauzille in Südfrankreich statt.

Wer zwischen 14 und 18 ist und sich denkt, dass bis hierhin zu wenig Abenteuer angeboten war, kann schon einmal den Rucksack packen: Das nächste Angebot findet in der puren Natur Schwedens statt. Untergebracht sind die Teilnehmenden zuerst in Zelten und Holzhütten, später in einem gemütlichen Holzhaus. Gekocht wird gemeinsam am offenen Lagerfeuer. Auf dem Programm stehen hier Kanufahren, das Erkunden der von der Eiszeit geformten Wälder und Natur, sowie Angeln, Baden und einfach nur Relaxen. Das Schweden-Abenteuer findet vom 15. bis 29. Juli 2017 in Arvika statt.

Natürlich werden die Teilnehmenden bei allen Freizeiten von Bad Hersfeld aus mit dem Reisebus zu dem Freizeitort gebracht. Die Freizeiten finden dieses Jahr wieder in Kooperation statt, so dass bei der Fehmarn-Freizeit auch Teilnehmende über den Landkreis Kassel dabei sein werden. Die beiden anderen Freizeiten finden zusätzlich noch in Kooperation mit der Stadt Fulda statt.

Wer nun sich selbst oder sein Kind anmelden möchte, sollte nicht lange zögern, die ersten Anmeldungen sind schon eingetroffen. Anmeldungen und Fragen können an die Mitarbeiter der Kinder-, Jugend- und Familienförderung per E-Mail an jens.mikat@hef-rof.de gesendet werden. Oder Sie erreichen ihn telefonisch unter 06621/87-5217.

Die Flyer mit den Angeboten der Kinder-, Jugend- und Familienförderung Hersfeld-Rotenburg stehen ebenfalls im Internet unter www.jugendarbeit-hef-rof.de zum Download bereit.

Anmeldungen per Post bitte an: Fachdienst Kinder- und Jugendhilfe
des Landkreises Hersfeld-Rotenburg
- Kinder-, Jugend- und Familienförderung – Jens Mikat in der Friedloser Straße 12 in 36 251 Bad Hersfeld

Bad Hersfeld, 05. April 2017

Bild copyright: Landratsamt Hersfeld-Rotenburg

Verstärkung für Demenzprojekte - Senioren-Beratung Waldhessen schulte schon 180 Ehrenamtliche 

Auf die Zeichen der Altersentwicklung hat der Landkreis Hersfeld-Rotenburg bereits vor neun Jahren reagiert: Unter dem Dach des Projekts „Perspektiven haben“ sind eine der ersten Demenzgruppen durch die Senioren-Beratung Waldhessen ins Leben gerufen und ein spezielles Schulungskonzept entwickelt worden, um freiwillig Engagierte zu Demenzhelferinnen und -helfern zu qualifizieren.

Getreu dem Motto „Nicht reden, sondern handeln“ waren neun Bürgerinnen aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg zu Jahresbeginn einem Aufruf der Senioren-Beratung Waldhessen gefolgt. Die Beratungsstelle hatte zur Mitarbeit in Betreuungsprojekten für Menschen mit Demenz eingeladen. In einer 36-stündigen Schulung wurden die Teilnehmerinnen auf ihr anspruchsvolles Ehrenamt vorbereitet. Nach bestandener Abschlussprüfung erhielten die Schulungsabsolventinnen nun den verdienten Lohn für ihren Einsatz: In einer Feierstunde überreichte Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz ihnen das Zertifikat, das die erfolgreiche Teilnahme an der Basisqualifizierung bescheinigt. 

Künftig werden die Ehrenamtlichen im Demenzprojekt „Perspektiven haben“ der Senioren-Beratung Waldhessen oder in niedrigschwelligen Betreuungsangeboten anderer Träger zum Einsatz kommen. „Das freiwillige Engagement ist eine Bereicherung und sinnvolle Ergänzung von professionellen Angeboten“, so Künholz. Sie verwies in diesem Zusammenhang auf die stetige Zunahme von Demenzerkrankungen. „Eine gute Zusammenarbeit von hauptamtlichen und ehrenamtlichen Kräften kann dazu beitragen, die Betreuungsqualität zu stärken und pflegende Angehörige zu entlasten.“

Bis heute hat die Senioren-Beratung Waldhessen in insgesamt 13 Lehrgängen rund 180 Ehrenamtliche geschult. Die Teilnehmer erwerben hierbei Basiswissen zum Krankheitsbild und seinen Auswirkungen, erproben Wege der Verständigung und erlernen den Umgang mit demenzbedingten Verhaltensauffälligkeiten. Aktivierungsangebote für Körper und Geist, Sicherheitsaspekte und eine Erste-Hilfe-Unterweisung bilden weitere Bausteine der Schulung. 

Eine Aus- oder Fortbildung kann der Lehrgang nicht ersetzen. Er ist konzipiert als Basisqualifizierung für die ehrenamtliche Mitarbeit in niedrigschwelligen Betreuungsangeboten unter Leitung einer Fachkraft. Bei einem Ehrenamt bleibt es jedoch nicht immer. Einige Teilnehmer haben über ihren ehrenamtlichen Einstieg das Berufsfeld der Pflege und Demenzbetreuung für sich entdeckt und eine Aus- oder Fortbildung an der Pflegefachschule angeschlossen, um auch hauptberuflich für Menschen mit Demenz da zu sein.

Bad Hersfeld, 03. April 2017

Landratsamt Hersfeld-Rotenburg

Debatte um Umstrukturierung des Jugendamts - Landrat Koch: „Für die Bürger soll sich nichts ändern“

Kritik an Erster Beigeordneter Künholz nicht nachvollziehbar

Als „verfrühtes Sommerloch-Thema“ kommentiert Landrat Dr. Michael Koch die zurzeit in Rotenburg und Bebra geführte Debatte um eine angebliche „Zentralisierung“ der Kreisverwaltung in Bad Hersfeld.

„Das allerwichtigste zuerst: Für die Bürger soll sich nichts ändern. Der Landkreis bleibt mit allen Dienstes für alle Bürger im Kreis gut erreichbar“, so Koch. Hintergrund sind Überlegungen der Kreisverwaltung, im Sommer Planstellen im Jugendamt zwischen Bad Hersfeld, Rotenburg und Bebra zu tauschen, damit sich die Mitarbeiter besser ergänzen können.

Selbstverständlich bleibe der Allgemeine Soziale Dienst (ASD), die Kernaufgabe der Jugendhilfe, künftig gut erreichbar und selbstverständlich werde es auch künftig Besprechungstermine in und außerhalb der Standorte des Landratsamts geben. Tatsächlich sei zudem eine Personalaufstockung im ASD geplant und werde mit dem am Donnerstag genehmigten Haushalt auch umgesetzt. 

„Vor allem aber macht es für die Bürger, die diese Dienste in Anspruch nehmen und oftmals nehmen müssen, überhaupt keinen Unterschied, wo die Mitarbeiter ihr Büro haben. Kaum jemand geht gerne zum Jugendamt, die meisten Termine finden ohnehin bei Familien zuhause statt“, erklärt Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz, in deren Dezernat die Umstrukturierungen fallen.

„Die Kritik an der Ersten Beigeordneten Elke Künholz ist für mich nicht nachvollziehbar“, stellt sich Koch hinter die zuständige Dezernentin. Für die Debatte insgesamt hat der Landrat wenig Verständnis: „Wir wollen im Kreis präsent sein für die Bürger, nicht nur an den drei genannten Standorten. Zugleich stehen wir aber in der Pflicht, unsere gesetzlichen Aufgaben möglichst effizient zu verrichten.“ Der geplante Neubau am Standort Bad Hersfeld dient eben diesen Überlegungen. Hier geht es um die Frage, ob in Bad Hersfeld angemietete Räume entmietet werden können.

Die in den sozialen Medien spekulierte Schließung des Standorts Rotenburg, die sich im Eigentum des Landkreises befinde, bezeichnete der Landrat als absurd: „Solange ich Landrat dieses Kreises bin, schließe ich eine Standortschließung der Außenstelle in Rotenburg an der Fulda zu 100 % aus“, versichert Koch.

Bad Hersfeld, 03. April 2017

Foto: Landrat Dr. Michael Koch (re.) sitzt in der Tannenbergschule in Nentershausen an einem Tisch mit Schulkindern sowie Schulleiterin Melanie Mangold-Jung und Kultusstaatssektretär Dr. Manuel Lösel

Vier weitere Schulen im Kreis beim "Pakt für den Nachmittag" dabei

Noch besseres Ganztagsangebot für viele Schulkinder im Landkreis: Vier Schulen im Kreis erweitern ab nächstem Schuljahr den "Pakt für den Nachmittag".  Ab dem Schuljahr 2017/2018 sind die Wilhelm-Neuhaus Schule in Bad Hersfeld, die Grundschule Neuenstein, die Ulfetal-Schule in Bebra-Weiterrode und die Grundschule Hönebach in Wildeck-Hönebach im Pakt für den Nachmittag aufgenommen worden.

„Der Bedarf an guter Nachmittagsbetreuung wächst in der Gesellschaft. Über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie dürfen wir nicht nur reden, hier müssen wir handeln“, betont Landrat Dr. Michael Koch. „Wir wollen in unserer Region ein attraktives, regionales und vielfältiges Bildungsangebot schaffen. Der ‚Pakt für den Nachmittag‘ gewährleistet genau dies und bringt uns dem Wunsch vieler Eltern für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie eine bessere individuelle Förderung für die einzelnen Schüler wieder ein Stück näher.“

Landrat Koch, seit Amtsantritt für den Bereich Schulen verantwortlich, dankte den Schulkollegien, Städten, Gemeinden und Vereinen, die individuelle Lösungen für die beteiligten Schulen ermöglicht haben. Bereits seit dem Schuljahr 2016/2017 sind die Ernst-von-Harnack Schule in Bad Hersfeld, die Georg-August-Zinn Schule in Heringen, die Haunetal-Schule in Haunetal-Neukirchen, die Schule im Baumgarten in Bebra-Breitenbach sowie die Grundschule in Ronshausen beim Pakt für den Nachmittag dabei.