Neues aus Bad Hersfeld * kulturell * interessant * wissenswert*

Stadtgeflüster in Bad Hersfeld - eine Stadt zwischen sieben Hügeln - Was gibt es neues im Städtle, was sagen die Leute?

Blick vom Tageberg in Bad Hersfeld

Ein Blick auf Bad Hersfeld vom Tageberg aus

Schloss Eichhof

Schloss Eichhof bei Bad Hersfeld

Der Kurpark links das Kurhaus

Der Kurpark von einer anderen Seite gesehen - links das Kurhaus

Konrad Duden und Konrad Zuse, Erfinder des Computers

Denkmal im Stiftsbezirk - Konrad Duden und Konrad Zuse

 

Bad Hersfeld, 11. April 2017

Förderung von privaten Bauvorhaben im Rahmen des Dorfentwicklungsverfahrens der Stadtteile Asbach, Beiershausen, Kohlhausen

- Beratungstermine für 2017 -

Die Kreisstadt Bad Hersfeld bietet auch in 2017 wieder die Möglichkeit an, für städtebauliche, bautechnische und landschaftspflegerische Belange im Rahmen der Dorfentwicklung Asbach, Beiershausen und Kohlhausen eine kostenlose Beratung wahrzunehmen. Das Angebot wird gemeinsam mit dem Architekturbüro Gundula und Guido Pardemann aus Erfurt und dem Fachdienst „Ländlicher Raum“ beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg realisiert.

Voraussetzung für eine Beratung ist, dass sich das Grundstück im sogenannten Fördergebiet des jeweiligen Stadtteiles befindet  (einzusehen unter www.asbach-beiershausen-kohlhausen.de , Download Dorfentwicklungskonzept, Seite 96 ff.).

Förderfähig im Sinne der geltenden Richtlinien zur Dorfentwicklung sind Um-, Aus- oder Neubauvorhaben sowie Freiflächengestaltung und Abriss.

Interessierte Bauherren, deren geplantes Bauvorhaben sich in den  Stadtteilen Asbach, Beiershausen und Kohlhausen befindet, sollten sich umgehend zur Beratung anmelden, um einen Baubeginn evtl. noch in 2017 verwirklichen zu können. Denn vor dem Erhalt eines Förderbescheides dürfen keine Aufträge vergeben oder Investitionen getätigt sein..

Die Kontaktperson für Auskünfte und die Anmeldung zu einem  Beratungsgespräch ist Frau Alles im Technischen Rathaus (Tel. 06621 201-318, Landecker Strasse 11 oder per mail unter der stadtplanung@bad-hersfeld.de ).

Bad Hersfeld, 06. April 2017

Fußgängerzone Bad Hersfeld

Ab Mai testweise Öffnung der Bad Hersfelder Fußgängerzone für Fahrradfahrer

Ab Anfang Mai soll die Fußgängerzone in der Bad Hersfelder Innenstadt für Fahrradfahrer geöffnet werden – als Testphase bis Ende September 2017.

Darauf haben sich der Regionale Verkehrsdienst bei der Polizeidirektion Hersfeld-Rotenburg, die Verkehrsbehörde der Kreisstadt und der städtische Fachbereich Technische Dienste verständigt. Damit wird ein weiterer Baustein des Radverkehrskonzeptes für Bad Hersfeld umgesetzt, das Martin Bode, Fachbereichsleiter in der Stadtverwaltung, Anfang März der Öffentlichkeit vorgestellt hatte.Die dort vorgebrachten Anregungen von Bürgerschaft und Handel fließen genauso in die Testphase ein wie Erfahrungen aus anderen Städten, bei denen es zu keinen schweren Unfällen gekommen ist, die auf die Öffnung der Fußgängerzone zurückzuführen wären.

Die testweise Maßnahme in der Fußgängerzone ist bewusst für die barrierefreie Nutzung des Fahrrades im Alltag gedacht und soll die Wegeverbindungen im Innenstadtbereich abkürzen. Das wird nicht nur dem Radtourismus dienen, sondern in erster Linie den ortsansässigen Radfahrer/-innen nützen.

Zugleich profitieren davon auch Mobilitätseingeschränkte, die auf ein Spezialrad angewiesen sind, um ohne fremde Hilfe mobil zu bleiben. Das Gleiche gilt für Seniorinnen und Senioren, die z.B. mit Rikschas in die Innenstadt gelangen können, was deren Teilnahme am öffentlichen Leben außerhalb der Wohneinrichtungen (wieder) ermöglicht.

Als Starttermin für die Testphase ist der „Mobile Tag“ am 06.05.2017 geplant. Der Beginn wird in den lokalen Medien entsprechend angekündigt; zudem gibt es eine Broschüre und Plakate, die auf die Testphase hinweisen. Bis zum Start ist dann auch die „Radfahrer frei“-Beschilderung in der Fußgängerzone montiert.

Geplant ist schließlich, aus Mitteln des Radverkehrskonzeptes begleitende Befragungen vor und nach der Öffnung der Fußgängerzone durchzuführen. Zur Unterstützung bei der gegenseitigen Rücksichtnahme wird die Stadt Platten im Laufbelag der Fußgängerzone einlassen, auf denen Piktogramme aufgelegt sind, die nicht aus der Straßenverkehrsordnung stammen, sondern eher motivierenden Charakter haben sollen. Eine letzte Anmerkung hat Martin Bode für allzu sportliche Radfahrer: „Klare Zielvorgabe ist die gegenseitige Rücksichtnahme zwischen Fußgängern und Radfahrern. Fußgänger haben Vorrang - für Radfahrerinnen und Radfahrer ist also Schrittgeschwindigkeit angesagt! Und bei dem Thema werden wir auch ganz genau hinschauen.“

Bad Hersfeld, 04. April 2017

Zoll/Gießen/Bad Hersfeld: Dein Talent im Einsatz - Neue Nachwuchskampagne des Zolls startet

Ab heute werden die Motive überall zu sehen sein: „Du bist Bundesadlerauge, Trophäenjägerjäger, Überraschungspartyveranstalter, Fake-Check oder Robin Hood im Blätterwald“ – mit seiner neuen Nachwuchskampagne „Dein Talent im Einsatz“ wirbt der Zoll bundesweit um qualifizierte Jugendliche

Die Kampagne zielt darauf ab, den Zoll als attraktiven Arbeitgeber für Jugendliche zu positionieren. Der Zoll bietet sowohl verantwortungsvolle und vielseitige Jobs, als auch eine gut bezahlte Ausbildung auf hohem Niveau. Ab sofort können Bewerbungen für das Einstellungsjahr 2018 bei allen Ausbildungshauptzollämtern abgegeben werden.

Neben seiner bisherigen Nachwuchswerbung durch Engagement an Schulen, Messeauftritte oder Schnuppertage setzt der Zoll dabei erstmals auf multimediale Präsenz und die Vernetzung vieler Medien: Plakate im öffentlichen Raum, Anzeigen und Werbebanner in Online-Medien, wie dem Musik-Streaming-Dienst Spotify.

Die Website www.talent-im-einsatz.de  ist speziell auf das Leseverhalten von jungen Menschen ausgerichtet und passt sich durch ihr responsives Design automatisch an alle gängigen Endgeräte, wie Tablet und Smartphone an. Auch die neue Facebook Seite www.facebook.com/zoll.karriere  ist auf das Kommunikationsverhalten der Zielgruppe ausgerichtet.

Eine eigene Zoll-Redaktion betreut die neue Internetseite, den Facebook Auftritt, beantwortet Fragen und postet interessante Geschichten und Meldungen rund um die Nachwuchswerbung.

„Wir wollen vor allem zeigen, wie facettenreich und spannend unser Beruf ist und mit Klischees aufräumen“, sagt Uwe Schröder, Präsident der Generalzolldirektion, „zahlreiche interessante Jobs und Karrierechancen in ganz Deutschland stehen beim Zoll zur Auswahl. Der Austausch mit der jungen Generation bildet das Fundament der neuen Nachwuchskampagne. Nur wenn wir wissen, welche Fragen sie zum Zoll haben und was sie bewegt, können wir Interesse wecken und Antworten geben. Mit unserer neuen Kampagne sprechen wir die jungen Menschen jetzt noch früher und viel direkter an und geben ihnen eine eigene Plattform.“ Auch das Hauptzollamt Gießen stellt seit einem Jahr sein Personal selbst ein. Hier beginnen am 01. August 33 Nachwuchskräfte ihre Ausbildung zur Zöllnerin und zum Zöllner. Auch für das Einstellungsjahr 2018 sucht das Hauptzollamt Auszubildende.

„Wir möchten unsere Auszubildenden aus der Region gewinnen. Durch den großen Bezirk unseres Hauptzollamtes ist es möglich, nach der Ausbildung nicht nur in Gießen sondern auch bei Zolldienststellen in Nord- und Osthessen zu arbeiten“, so Johannes Weishaupt der Leiter des Hauptzollamtes Gießen.

„Wir werden die neue Kampagne nutzen, um unsere Werbung für Nachwuchs weiter zu verstärken, so der Gießener Zoll-Chef weiter.

Zusatzinformation:

Alleine in diesem Jahr stellt der Zoll zum 1. August 2017 1.400 neue Nachwuchskräfte des mittleren und gehobenen Dienstes ein.  Bewerbungen für das Einstellungsjahr 2018 werden bis zum 22. September 2017 entgegengenommen. Das Hauptzollamt Gießen hat Dienststellen in Kassel, Bad Hersfeld, und Fulda, sowie sechs Zollämter in Oberursel, Wetzlar, Marburg, Fulda, Bad Hersfeld (mit einer Abfertigungsstelle im IPZ in Niederaula) und Kassel. Der Zoll, mit rund 39.000 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber des Bundes, wurde erfolgreich zum audit berufundfamilie zertifiziert. Das erteilte Zertifikat zum audit berufundfamilie belegt das große Engagement des Zolls für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Im mittleren Zolldienst beträgt die Ausbildungszeit zwei, im gehobenen Zolldienst drei Jahre, die jeweils zur Hälfte aus Theorie und Praxis besteht.

Die theoretische Ausbildung findet am Bildungs- und Wissenschaftszentrum der Bundesfinanzverwaltung statt. Die praktische Ausbildung erfolgt bei den Ausbildungshauptzollämtern. Einen Überblick über alle Ausbildungshauptzollämter, Informationen über den Zoll und die Ansprechpartner/innen vor Ort finden Sie unter www.zoll.de  oder auf der neuen Karrierewebsite www.talent-im-einsatz.de. Der Zoll ist bestrebt, den Frauenanteil zu erhöhen und daher besonders an Bewerbungen von Frauen interessiert. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind willkommen. Sie werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bad Hersfeld, 16. März 2017

Delegation Unterschleißheim Bild: Bad Hersfelds Bürgermeister Thomas Fehling (2.v.r.) mit den Teilnehmern der Delegation aus Bayern

Delegation der „NordAllianz“ informiert sich in Bad Hersfeld über Smart City und Digitalisierung

Es passiert wohl nicht allzu häufig, dass sich Vertreter aus der Metropolregion München, einem der Hochtechnologie-Zentren der Republik, sich in einer nordost-hessichen Kleinstadt über Smart City Themen informieren.

So geschehen am Mittwoch dieser Woche, als eine 13-köpfige Delegation der „NordAllianz“ sich mit Bad Hersfelds Bürgermeister Thomas Fehling traf. Ganz unbekannt war man sich dabei nicht, da der Kontakt auf einem früheren Vortrag Fehlings beruhte.

Die NordAllianz Metropolregion München ist ein informeller Zusammenschluss von acht Kommunen der Landkreise Freising und München mit insgesamt ca. 125.000 Einwohner. Die Kommunen liegen alle im räumlichen Korridor zwischen der Münchner Innenstadt und dem Flughafen.

Die Besuchergruppe war bunt gemischt. Politische Mandatsträger, unter ihnen sechs Bürgermeister, Verwaltungsmitarbeiter und Wirtschaftsförderer, der Leiter eines Gründerzentrum für Wachstumsunternehmen und ein Firmenvertreter informierten sich über zwei Themenbereiche.

Im ersten Teil ging es um die aktuellen und geplanten Smart-City-Projekte in Bad Hersfeld. Der Nachmittag stand dann unter dem Titel „Digitalisierung der Stadtverwaltung“.

Wenn man der regen Diskussion und dem Foto glauben darf, bleiben zwei Erkenntnisse: Die Themen aus Bad Hersfeld haben durchaus das Potential für gute Laune. Zum anderen: Die viel gepriesene bayerische Wirtschaftskraft fällt wohl doch nicht vom Himmel - sie wird gemacht, indem man sich kümmert und voneinander lernt.

Bad Hersfeld, 14. März 2017

Foto: Kita Abenteuerland pix.jpg Bildunterschrift: Sie haben mehr Glück: In der Kita Abenteuerland läuft der Betrieb weitgehend normal

Krankheitsbedingte Engpässe beim Betreuungspersonal der städtischen Kindertagesstätten

In einigen der städtischen Kindertagesstäten (Kitas) gibt es derzeit krankheitsbedingte personelle Ausfälle beim Betreuungspersonal. Besonders die Einrichtung in der Rosengase ist davon betroffen. Darauf weist Horst Gerlich hin, stellvertretender Fachbereichsleiter und Vorgesetzter der über Hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kitas.

Daher ist in den betroffenen Einrichtungen teilweise nur Notdienst möglich. Gerlich: „Wir sind bestrebt, den Eltern zumindest eine teilweise Betreuung der Kinder zu bieten und konnten bislang eine mehrtägige Schließung von Einrichtungen abwenden.“

Der Fachbereich Generationen bittet die Eltern um Verständnis für die derzeit angespannte Lage, hat aber zugleich auch ein Anliegen: „Wir bitten die Eltern, kranke Kinder nicht in die Kita zu bringen.“, so Gerlichs Wunsch. „Ansteckung machen leider auch vor dem Personal der Kitas nicht Halt.“

Bad Hersfeld, 14. März 2017

Bild copyright: Joky c/o S. Bartels

KIFOKU – Foto & Medien Workshop für Kids ab 9 Jahren
 
Am 24. März 2017 startet der Foto & Medien Workshop "KIFOKU" im Haus der Jugend Rotenburg, Breitenstraße 49 in 36199 Rotenburg. Kinder ab 9 Jahren können hier die Grundlagen für den kreativen Umgang mit einer Digitalkamera erlernen und erfahren alles Wissenswerte, Tipps & Tricks rund um das Thema Foto, Radio & Video. Neben etlichen interessanten und faszinierenden Foto-Themen, stehen auch spannende Ausflüge und Erkundungen sowie lustige Aktionen, wie z.B. Trick-, oder Schattenbilder, auf dem Plan. Außerdem wird eine eigene Radiosendung und ein Video-Podcast produziert und gesendet, mit allem was dazu gehört: Interviews, Moderation, News, Musik und noch vieles mehr. Wie das geht und was man mit einer Digitalkamera alles so machen kann oder wie man Bilder mit einem Computer bearbeitet - das alles und noch viel mehr erwartet die Kids jeweils freitags 16:00 – 18:00 Uhr im Workshop der Stadtjugendpflege. Mehr Infos & die Themen kann man unter: www.kifoku.de erfahren. Die Anmeldung kostet 10 Euro einmalig, die Teilnehmerzahl ist begrenzt, deshalb bitte frühzeitig anmelden unter 06623 5411 (AB für Rückruf) oder per email: markus.paul@rotenburg.de

Bad Hersfeld, 07. März 2017

Festspielkantine Bad Hersfeld

Magistrat empfiehlt: Stadt soll Erbbaurecht für die Festspielkantine übernehmen

Die Festspielkantine wurde im Frühjahr 1984 in unmittelbarer Nähe zur Stiftsruine in Betrieb genommen. Der Standort – ursprünglich als Kantine für die Künstler konzipiert – hat nicht nur den Charme, mit Schauspielern ins Gespräch zu kommen, auch der ein oder andere Gast wurde durch sie zum Festspielfan der Bad Hersfelder Festspiele. Darum hat sich die Festspielkantine seit 30 Jahren als beliebte Außengastronomie für die Bürger und Gäste der Festspielstadt etabliert.

Trotz aller Attraktion wurden jedoch auch immer mal wieder Stimmen laut, Stadt und Intendanz mögen doch die Aktivitäten in der Festspielkantine stärker in die Gesamtkonzeption der Bad Hersfelder Festspiele einbeziehen.

Und da genau liegt das Problem: In der jetzigen Konstellation hat die Stadt gar keine Einflussmöglichkeit auf die Verpachtung der Festspielkantine: Eigentümer des Grundstücks ist und bleibt das Land Hessen. Das Recht zur Bewirtschaftung der Kantine wird direkt vom Land an einen Pächter übertragen.

In 2005 wurde das Grundstück von Herrn Günter Heck durch Erbbaurechtsvertrag für 70 Jahre vom Land Hessen übernommen. Nach Hecks Tod hat der Erbe Peter Heck die Kantine bis zum Ende der Festspielsaison 2015 selbst betrieben. Für die Festspielsaison 2016 wurde von ihm das Bewirtschaftungsrecht an Herrn Boris Bütefür übertragen. Dieser Vertrag ist zwischenzeitlich für ein weiteres Jahr (bis zum 31.12.2017) verlängert worden.

Nun hat der Magistrat einen Vorschlag von Bürgermeister Fehling beraten, wie die Einflussnahme der Kreisstadt möglicherweise zu ändern ist. Der Anlass für Fehling: Heck ist an die Stadt herangetreten und bietet das Erbbaurecht für die Kantine zum Kauf an.

Weitere Investitionen sind neben dem Kaufpreis derzeit nicht zu tätigen, da das historische Gebäude im Winter 2005 durch Heck saniert sowie durch einen Keller-Anbau und eine Terrasse erweitert wurde; das 1. Obergeschoss wurde ausgebaut. Nach Angaben des Pächters wurden für diese Maßnahmen damals insgesamt sechsstellige Euro-Beträge investiert.

Bürgermeister und Magistrat empfehlen, das Erbbaurecht vom jetzigen Erbbauberechtigten zu erwerben. Der mit dem aktuellen Pächter Boris Bütefür geschlossene Vertrag für die Saison 2017 ist hierbei zu übernehmen.

Auch nach Erwerb des Erbbaurechtes ist keineswegs geplant, die Festspielkantine durch die Stadt selbst zu betreiben; eine eigene Bewirtschaftung durch die Stadt ist nach § 121 der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) auch gar nicht zulässig. Es bestünde jedoch für die Stadt die Möglichkeit, die Bewirtschaftung zukünftig selbst an einen Pächter zu übertragen und so direkt Einfluss auf die Aktivitäten und den Ablauf in der Kantine zu nehmen, um die Qualität der Bewirtschaftung sicherzustellen.

Ab dem Jahr 2018 ist beabsichtigt, die Verpachtung der Kantine unter Berücksichtigung der zu erstellenden Gesamtkonzeption auszuschreiben. Dabei soll sich die von der Stadt erhobene Pacht nach den Erlösen bemessen. Entsprechende Umsatzzahlen der letzten Jahre liegen der Stadt vor.

Der Magistrat hat diesem Vorgehen jetzt zugestimmt. Ob es so umgesetzt wird, werden die Stadtverordneten am 30. März entscheiden.

Bad Hersfeld, 01. März 2017

Übergaben den symbolischen Schlüssel (v.l.n.r.): Thomas Müller und Hartmund Kind vom Planungsbüro SP plus, Bürgermeister Thomas und Petra Alles von der Kreisstadt Bad Hersfeld, Kreisbeigeordneter Thomas Giese, Karl-Heinz Rohloff (Behindertenbeirat) und Ortsvorsteher Beiershausen Burkhard Vaupel

Übergaben den symbolischen Schlüssel (v.l.n.r.): Thomas Müller und Hartmund Kind vom Planungsbüro SP plus, Bürgermeister Thomas und Petra Alles von der Kreisstadt Bad Hersfeld, Kreisbeigeordneter Thomas Giese, Karl-Heinz Rohloff (Behindertenbeirat) und Ortsvorsteher Beiershausen Burkhard Vaupel

Jugendraum/Stadt Bad Hersfeld: Jugendraum Beiershausen - Daten und Fakten

Historie:

Die Energieversorgung des Bürgerhauses Beiershausen wurde für viele Jahre mit einer Ölzentralheizung sichergestellt. Die hierzu benötigten Räume für die Öltanks und die Technik befanden sich im Kellergeschoß des Gebäudes. Nach Umstellung der Energieversorgung auf Gasbefeuerung wurden die Öltanks entfernt,  die Technik verlegt und die beiden Räume anschließend als Lagerraum für das Bürgerhaus genutzt. Die ortsansässigen Jugendlichen fragten schließlich beim Ortsbeirat an, ob die Räumlichkeiten als Jugendraum zur Verfügung gestellt werden könnten. Dieser Wunsch ging schließlich in Erfüllung. Die unattraktive und behelfsweise Ausstattung mit alten Möbeln und die Lage im Kellergeschoß ließen in dem Raum jedoch zu keiner Zeit Wohlfühlatmosphäre aufkommen. Die Situation war allenfalls als Provisorium zu bezeichnen. Eine Initiative der Jugendlichen, den Jugendraum in eigener Regie neu zu gestalten, scheiterte an den eigenen handwerklichen Möglichkeiten.

Jugendraum Beiershausen Ehem Technikraum

Jugendraum Beiershausen Ehem Technikraum

Das Projekt „Jugendraum“ im Rahmen des Dorfentwicklungsprogrammes des Landes Hessen

Im Rahmen der Bürgerbeteiligung im Zuge des Dorfentwicklungsverfahrens wurde seitens des Ortsbeirates Beiershausen der Wunsch geäußert, die unbefriedigende Raumsituation des Jugendraumes durch bauliche Veränderungen aufzulösen und einen Raum zu schaffen, der den Anforderungen an einen Treffpunkt für  Jugendliche und junge Menschen im Alter zwischen 14 und 25 Jahren entspricht. Erfreulicherweise wurde das Projekt in das Dorfentwicklungskonzept aufgenommen, was den Weg zur Finanzierung der Umbauarbeiten frei machte.


Jugendraum Beiershausen Istzustand

Jugendraum Beiershausen Istzustand

Chronologie

Mai 2013                     Vergabe Vorplanung an Architekturbüro

Dezember 2014         Beantragung der Fördermittel

Januar 2015               Übergabe Förderbescheid durch Landrat Dr. Schmidt

Februar 2015             Beauftragung Architekturbüro zur Ausschreibung der Arbeiten

Jugendraum Bauershausen Ehem Oellager

Jugendraum Bauershausen Ehem Oellager

November 2015         Ausschreibung der einzelnen Gewerke

Februar 2016             Auftragsvergabe

April 2016                   Beginn der Umbauarbeiten

Dezember 2016         Abschluss der Bauarbeiten

März 2017                  Offizielle Übergabe des Raumes durch Bürgermeister Fehling

Durch den Umbau ist auf mehr als 80 qm Fläche ein heller, freundlicher Raum entstanden, der zukünftig eine Vielzahl von Aktivitäten zulässt. Der Einbau eines Behinderten-WC löst außerdem die untragbare Situation der rollstuhlfahrenden Gäste in den unmittelbar anschließenden Räumen der Kegelbahn auf. Zukünftig müssen diese nicht mehr den beschwerlichen Weg zur Behindertentoilette im Eingangsbereich des Bürgerhauses auf sich nehmen. Die Benutzung der Behindertentoilette im Jugendraum schafft hier die lang ersehnte Abhilfe.

Jugendraum Beiershausen Istzustand

Jugendraum Beiershausen Istzustand

Kosten

Geschätzte Kosten zum Zeitpunkt
der Beantragung der Fördermittel                             rd.  45 000,00 €

Nicht vorhersehbare erforderliche Umplanungen
(z. B. Einbau eines Behinderten-WC, Erstellung einer Kanalanschlußleitung, etc.) und die unerwartet hohen Submissionsergebnisse der Ausschreibung
erforderten eine Aufstockung
der geschätzten Kosten auf                                       rd.  85 000,00 €

Gesamtkosten nach Abrechnung der Maßnahme   rd. 77 000,00 €

Von den förderfähigen Kosten trägt die Kreisstadt Bad Hersfeld einen Anteil von 25 %. Die restliche Finanzierung erfolgt aus Mitteln des kommunalen Finanzausgleiches Hessen und durch Zuschüsse der Europäischen Union.


Bad Hersfeld, 01. März 2017

Stefanie Schüler neue Leiterin des Fachbereiches Ordnungsdienste

Stadtverwaltung/Bad Hersfeld: Stefanie Schüler wird neue Leiterin der Ordnungsdienste

Zum 1. März wird Stefanie Schüler neue Leiterin des Fachbereiches Ordnungsdienste bei der Stadtverwaltung Bad Hersfeld.

Frau Schüler steht damit der Ordnungs- und Verkehrsbehörde der Kreisstadt vor. Dort sind viele hoheitliche Aufgaben wie die Überwachung des ruhenden Verkehrs, die Verfolgung allgemeiner Ordnungswidrigkeiten, die Gewerbeaufsicht, das Marktwesen, der Tierschutz oder das Waffenwesen angesiedelt.

Die 29-Jährige aus Bad Salzschlirf ist Volljuristin mit Schwerpunkten im öffentlichen Recht und hat Erfahrungen mit der Arbeitsweise in Behörden. „Ich nutze ab sofort all meine Kenntnisse und Potenziale, um mich für die Belange des Fachbereichs und der Stadt Bad Hersfeld einzusetzen.“

„Frau Schüler hat uns mit ihrer Kompetenz in dem Auswahlverfahren überzeugt“, erläutert Bürgermeister Thomas Fehling die Entscheidung des Magistrates. „Mit ihrer Einstellung endet bei den Ordnungsdiensten eine Phase der kommisarischen Leitung, die zudem aus verschiedenen Gründen von Personalengpässen geprägt war. Aus der Mischung zwischen junger Leitung und erfahrenem Mitarbeiterstamm erhoffen wir uns nun eine Stabilisierung und Belebung am Markt 16.“

Bad Hersfeld, 28. Februar 2017

Bürgerinformation am 9. März: Wo steht das Radverkehrskonzept und wie geht es weiter?

Bürgerinformation am 9. März: Wo steht das Radverkehrskonzept und wie geht es weiter?

Zusammen mit dem Planungsbüro LK Argus aus Kassel berichtet der städtische Fachbereich Technische Dienste über den aktuellen Stand des Radverkehrskonzeptes. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an der öffentlichen Veranstaltung am 9. März ab 18:00 Uhr im Konferenzraum K 2 der Stadthalle teilzunehmen.

Nach den detaillierten Erfassungen des vorhandenen Radverkehrsnetzes mit Berücksichtigung der Fernradwege und regionalen Radwege wurden Wunschrouten für ein verbessertes Radroutennetz ausgearbeitet. Denn allen Beteiligten war schnell klar geworden, dass Verbesserungen bei der Routenführung auf jeden Fall nötig sind.

Außerdem wurden zahlreiche Problempunkte bei Radwegen festgestellt – hierbei hat der Bad Hersfelder ADFC mit seinen großen Erfahrungen und guten Ortskenntnissen sehr wirkungsvoll unterstützt. Seien es nun unklare Beschilderungen und Markierungen, mangelhaft ausgestattete Abstellanlagen oder Bauschäden – alles wurde gewissenhaft erfasst.

Die Bürgerinformationsveranstaltung ist aber nicht nur dazu da, den Bearbeitungsstand vorzustellen, sondern gibt gleichzeitig den Startschuss für Interessierte, sich aktiv bei verschiedenen Themen mit einzubringen.

Aktionsfelder sind beispielsweise darin zu sehen, dass das Verkehrsmittel „Fahrrad“ im Alltag eine stärkere Rolle spielt und dass der Kernstadtbereich durch eine testweise Öffnung der Fußgängerzone für den Radverkehr durchgängiger gemacht wird. Auch die Verbesserung oder die Erweiterung von Fahrradabstellanlagen wäre ein wichtiges Arbeitsfeld. Natürlich sind auch die Verkehrssicherheit und die konkrete Planung von Einzelmaßnahmen zur Verbesserung der Radwegestruktur im Blickfeld.

Der Fachbereich Technische Dienste freut sich auf die Zusammenarbeit mit Arbeitsgruppen aus interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Am Ende der Veranstaltung soll daher überlegt werden, wie einzelne, zielführende Themen in Arbeitsgruppen weiterentwickelt und bearbeitet werden.

Bad Hersfeld, 22. Februar 2017

Wege auf den Friedhöfen in Heenes und am Frauenberg werden saniert

Bauaufträge von knapp 144.000 Euro hat der Magistrat in seiner letzten Sitzung freigegeben. Die Mittel werden für die Sanierung von Wegeverbindungen auf den Friedhöfen in Heenes und am Frauenberg verwendet.

Die Wegeverbindungen sind in Teilbereichen erheblich baulich vorgeschädigt. Treppenstufen haben sich verschoben, außerdem sind Asphaltbeläge auf beiden Friedhöfen stark geschädigt. Beide Wege und ihre Einfriedungen sind in einem baulichen Zustand, der aus technisch-wirtschaftlicher Sicht keine Unterhaltungsarbeiten sinnvoll erscheinen lässt.

Auf dem Friedhof Heenes ist beabsichtigt, den grundhaften Ausbau des unteren Friedhofsweges im Stadtteil Heenes auszuführen. Des weiteren werden der Bereich des Ehrenmales und die Fläche vor dem Eingangsbereich der Trauerhalle neu gestaltet.

Der neue Weg hat eine Ausbaulänge von rd. 30 m und wird in Pflasterbauweise hergestellt. Die vorhandene Stützmauer aus Waschbeton wird durch eine Stützwand aus Gabionen ersetzt.

Im Rahmen der Baumaßnahme wird die vorhandene, baulich abgängige Treppenanlage einschließlich der Treppenpodeste abgebrochen und grundhaft erneuert. Die neue Treppenanlage wird in einer Breite von 2,5 m hergestellt. Sie erhält zusätzlich ein durchgängiges Geländer aus Edelstahlt.

Seitens des Ortsbeirates Heenes wurde angeregt, die Zuwegung zum unteren Urnenquartier zusätzlich in Pflasterbauweise im Zuge der Gesamtmaßnahme mit herstellen zu lassen. Hierbei handelt es sich um eine neu herzustellende Pflasterfläche von rd. 30 m². Zusätzlich sollte die Montage eines einseitigen Geländers mit vorgesehen werden.

Die Maßnahmen auf dem Friedhof Heenes werden rund 97.000 Euro kosten.

Bei der Wegesanierung am Friedhof Frauenberg handelt es sich um eine Teilfläche von rd. 370 m² im Bereich der Hauptkapelle, die in Asphaltbauweise wieder hergestellt werden soll. Die Kosten werden sich auf rund 47.000 Euro belaufen

Mit den Bauarbeiten wird je nach Witterung Mitte/Ende März begonnen. Sie sollen rechtzeitig vor den Sommerferien abgeschlossen sein.

Bad Hersfeld, 21. Februar 2017

Bild 1: Die geehrten Kameradinnen und Kameraden zusammen mit der Führung

Jugendfeuerwehr der Bad Hersfelder-Kernstadt

Zu 159 Einsätzen musste die Bad Hersfelder-Kernstadt 2016 ausrücken, dies sind über 100 Einsätze weniger als im Vorjahr. Glücklicherweise konnte die Zahl der Aktiven konstant bei 114 gehalten werden, die Zahl der einsatzbereiten Taucher sogar verdoppelt werden.

Besonders erfreut zeigte sich Wehrführer Jürgen Richter über die Auszeichnung zur Feuerwehr des Monats im Januar 2016. Des Weiteren konnte eine Vielzahl neuer Einsatzkleidung für die Kameraden beschafft werden. Als Vorschau auf das Jahr 2017 nannte Richter eine Vielzahl an geplanten Aktivitäten und Neuerungen. So wird im Frühjahr ein neuer Rüstwagen zur schweren technischen Hilfeleistung an die Feuerwehr Bad Hersfeld ausgeliefert. Außerdem wird wieder einen Tag der offenen Tür für die Bürgerinnen und Bürger aus nah und fern veranstaltet. Auch ein nicht ganz so erfreulicher Punkt steht auf der Agenda für 2017, die Tagesalarmsicherheit. Noch ist die Feuerwehr Bad Hersfeld personell gut aufgestellt, aber auch vor der Kreisstadt macht der demographische Wandel nicht halt, sodass diesbezüglich einige Änderungen erfolgen müssen um für die Zukunft weiterhin gut aufgestellt zu sein.

Vereinsvorsitzender Ernst Walter berichtete über die Tätigkeiten im Jahr 2016. So standen umfangreiche Aufräumarbeiten an dem Vereinsheim auf dem Bad Hersfelder Wehneberg sowie der Empfang der Soldaten vom Schnellboot Zobel auf dem Programm. Zudem bedankte sich Walter bei den Kameraden des 3. Löschzuges für die Ausrichtung des Feuerwehrfestes in der Schilde-Halle mit der Hoffnung, dass das Fest im Jahr 2017 wieder besser von der Bevölkerung angenommen wird.

Bild 2: Die geehrten Mitglieder der Jugendfeuerwehr

Jugendwart André Oldenburg konnte im vergangenen Jahr 48 Mitglieder in der Kinder- und Jugendabteilung zählen. Darunter 12 Jungen und 2 Mädchen in der Kindergruppe (6-10 Jahre), 23 Jungen und 11 Mädchen in der Jugendfeuerwehr (10-17 Jahre).
Die Kindergruppe besuchte die verschiedensten Veranstaltungen, so beispielsweise das alljährliche Ankegeln der Kinderfeuerwehren, die Stadtrallye oder der Besuch des Fuldaer Feuerwehrmuseums.

Die Jugendfeuerwehr der Bad Hersfelder-Kernstadt hatte ein Highlight in ihrer Programmliste. Der Besuch des Partnerschiffs Zobel in Warnemünde, mit anschließendem Vergnügen im Hansapark, sowie zahlreiche weitere Aktivitäten.

Autor: Jonas Seitz (stellv. Presssprecher Feuerwehr Bad Hersfeld)

Beförderungen

Feuerwehrmann Maximilian Rickert und Fabio Nitsch

Oberfeuerwehrmann: Marcus Kornweih und Christoph Straetmans

Hauptfeuerwehrmann: Esthter Vaupel

Oberlöschmeister: Maik Bieberstedt und Martin Manns

Hauptlöschmeister: Patrick Herwig und Dan Rzeczewsky

Brandmeister: Ingo Albrecht

Bad Hersfeld, 09. Februar 2017

Datei: #38164942 | Urheber: Friedberg, Stadtarchiv/Symbolfoto

Stadtarchiv/Bad Hersfeld: Klarheit für die Zukunft des städtischen Archivs

Die Diskussion um das städtische Archiv dauert schon geraume Zeit an und hat auch zu einzelnen, leicht resignierten Äußerungen persönlich Betroffener geführt. „Doch nun sind wichtige Weichen gestellt, so Bad Hersfelds Erster Stadtrat Gunter Grimm. Er fasst den aktuellen Stand aus Sicht des Magistrats zusammen:

„1. Die Stadtverordnetenversammlung hat am 2. Februar grundsätzlich begrüßt; den Weg eines gemeinsamen Kommunalarchivs mit dem Landkreis und benachbarten Kommunen zu gehen. Der Grund, dass die Mandatsträger das Thema noch einmal in die Beratung zurückverwiesen haben, liegt allein darin, dass sie die Einflussmöglichkeiten der Kreisstadt in diesem Prozess noch einmal verhandelt wissen wollte.

Diese interkommunale Zusammenarbeit schließt auch die Standortsuche für ein gemeinsames Archiv ein. Dort soll ein Großteil der ein bis zwei Kilometer langen Regale mit Archivmaterial der Kreisstadt sicher verwahrt werden.

2. Die Stadt Bad Hersfeld hat aufgrund ihrer langen Geschichte auch einen besonderen Anteil an „historisch bedeutsamen“ Archivmaterial. Die Trennung zwischen „normalen“ Verwaltungsunterlagen und geschichtlich wertvollen Archivunterlagen ist jedoch nicht trivial und unterliegt auch im Zeitablauf wechselnden wissenschaftlichen Bewertungen. Da ist fachliches Know-how von Archivaren erforderlich.

3. Die Kreisstadt hat derzeit die Stelle einer Archivarin/eines Archivars ausgeschrieben. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 19. Februar – mit bislang guter Resonanz.

Damit steht in Kürze weitere Fachkompetenz vor Ort zur Verfügung, um zusammen mit den für das gemeinsame Kreisarchiv vorgesehenen Experten diese Trennung des historisch bedeutsamen Materials zu beurteilen.

4. Die neue Kollegin oder der neue Kollege soll zudem die Standortfrage begleiten, wo denn die Kreisstadt ihre wertvollen „Schätze“ in Eigenregie unterbringen will.

Hier nun schlägt der Magistrat die Brücke vom Stadtarchiv zu einem anderen wichtigen Investitionsprojekt in Bad Hersfeld: dem Multifunktionsgebäude für die Festspiele im Stiftsbezirk.

Der Magistrat schlägt vor, in den Planungen für das Gebäude die Integration eines neuen Stadtarchivs an diesem „Premiumstandort“ zu prüfen. Er nimmt damit eine Ergebnis der Stadtverordnetenversammlung auf, die am 2. Februar zu weiteren Ideen und Anregungen für das Funktionsgebäude aufgerufen hatte.

Der Magistrat ist auch der Meinung, dass der Weg einen gemeinsamen Kommunalarchivs - wo immer es letztlich angesiedelt wird - der richtige Schritt ist, um unsere normalen Archivmaterialien sauber und sicher nach gesetzlichen Anforderungen zu lagern.

Historisch wertvolle Exponate und Dokumente von Bad Hersfeld können und sollten wir aber auch an einem wertvollen Standort der Stadt aufbereiten und präsentieren.“

Bad Hersfeld, 06. Februar 2017

Bild copyright: Feuerwehr Bad Hersfeld BILD: von li. Nach rechts: Stadtbrandinspektor Frank Jakob, stellv. Wehrführer Pierre Walter, Wehrführer Jürgen Richter, Feuerwehrmann und Mitarbeiter der Fa. Kolben Seeger Markus Daube

Feuerwehr/Bad Hersfeld: Notstrom für die Feuerwehr Bad Hersfeld, eine Spende der anderen Art. Fa. Kolben Seeger repariert Notstrom Aggregat.
Die defekte Netz - Ersatz - Anlage im Feuerwehrhaus der Kernstadtwehr aus dem Jahr 1979 ist wieder einsatzbereit. Die Anlage mit einer Leistung von 44 KVA und ihrem Sechszylinder Antriebsmotor hatte einen Schaden an der Steuerungstechnik. Gutachten verschiedenster Firmen haben die Anlage als einen wirtschaftlichen Totalschaden eingestuft.

Der Feuerwehrmann und Mitarbeiter der Fa. Kolben Seeger aus Bad Hersfeld, Markus Daube, nahm sich aus Leidenschaft zur Feuerwehr und Technik dem Problem mit einer Fachkraft für Netz - Ersatz – Anlagen an.

In einer Vielzahl von Arbeitsstunden wurde eine neue Steuerungseinheit verbaut, der Motor gewartet und eine Dauerladeerhaltung installiert. Die nicht unerheblichen Kosten hierfür übernahm die Fa. Kolben Seeger, die in diesem Bereich Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten vornimmt.

„ Jetzt sind wir für Stromausfälle gerüstet und die Infrastruktur im

Feuerwehhaus funktioniert bei allen Notfällen wieder zuverlässig“ so Markus Daube. Die Wehrführung der Kernstadtwehr und der Leiter der Feuerwehr bedanken sich für die Spende der anderen Art.

„Das Feuerwehrhaus, welches auch Sitz der Kraftfahrzeug- Schlauch- und Atemschutzwerkstatt ist, sowie bei Großschadensfällen von Bränden und Katastrophen als Führungsstelle genutzt wird, steht so wieder vollumfänglich zur Verfügung“  so der Wehrführer der Kernstadt Feuerwehr, Jürgen Richter und der Leiter der Feuerwehr Bad Hersfeld Stadtbrandinspektor Frank Jakob.

 Autor: Jürgen Richter (Wehrführer Feuerwehr Bad Hersfeld)

Bad Hersfeld, 06. Februar 2017

Die Versammlung der Alters- und Ehrenabteilung

Traditionelles Treffen der Alters- und Ehrenabteilung der Feuerwehr Bad Hersfeld

Bad Hersfeld/Sorga. Rund 80 Kameraden waren gemeinsam mit ihren Wehrführern der Einladung des Vorsitzenden Hans Vierheller gefolgt, um ein paar Stunden gemütlich beieinander zu sitzen, mit alten Wegbegleitern Erinnerungen und Gedanken auszutauschen. Als Gäste konnte das Leitungsteam der Feuerwehr, sowie der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Thomas Specht begrüßt werden.

Hans Vierheller dankte den Mitgliedern der Alters- und Ehrenabteilungen für ihr langjähriges Engagement und ihre Treue zur Feuerwehr. Er betonte die Wichtigkeit neben neuen Ideen und Gedanken im Feuerwehrwesen auch traditionelle Werte für zukünftige Generationen zu erhalten und in den Feuerwehren weiterzuführen.

Bei Kaffee und Kuchen wurde an allen Tischen die Chance genutzt und ein Rückblick auf Einsätze, Veranstaltungen und Aktivitäten der Feuerwehren genommen. Musikalisch umrahmt wurde der lockere Nachmittag mit Tanzeinlagen der Tanzabteilung TenDance aus Asbach. Die Zustimmung über diese gut gewählte Einlage wurde durch die Anwesenden mit kräftigen Applaus belohnt.

Zahlreiche Kameraden pflegen diese Tradition seit Jahren

Am Abend spielten die Kathuser Wilddiebe ein großes Repertoire aus Klassikern, aber auch modernen Stücken, bei denen es viele Kameraden zum mitsingen motivierte.  

Ein großes Dankeschön gilt an dieser Stelle allen Helfern, Förderer, die zum guten Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Für dieses Jahr sind bereits etliche Veranstaltungen geplant, insbesondere die Besichtigung der umgebauten Hessischen Landesfeuerwehrschule oder ein Besichtigung des Flughafen Calden in Kassel steht auf der Wunschliste vieler Kameraden ganz oben.

Autor: Marco Wenderoth (Pressesprecher Feuerwehr Bad Hersfeld)

Bad Hersfeld, 01. Februar 2017

Straßenbaumaßnahmen am 2. Februar in der Bahnhofstraße

Am Donnerstag, den 2. Februar 2017, wird in der Bahnhofstraße im Bereich zwischen Friedloser Straße und Bahnhofsvorplatz ein Teil des Baumbestandes (fünf Robinien) gefällt. Die Arbeiten werden gegen 8.00 Uhr beginnen und bis etwa 16 Uhr andauern. Mit Verkehrsbehinderungen in diesem Teilstück ist zu rechnen.

Dies sind vorbereitende Arbeiten zu einer größeren Maßnahme: Der Landesbetrieb Hessen-Mobil beabsichtigt im Kreuzungsbereich der Friedloser Straße/Bahnhofsstraße/Wilhelm-Wever-Straße eine Ampelanlage zu errichten, um die Verkehrssituation zu verbessern.

Insbesondere die Einmündungssituation aus dem städtischen Teil der Bahnhofsstraße und der Wilhelm-Wever-Straße in die vorfahrtsberechtigte Friedloser Straße (L3159) gilt als kritisch. Auch die Stausituationen im Kreuzungsbereich sollen durch die Lichtsignalanlage entschärft werden.

Zugleich beabsichtigt die Kreisstadt Umgestaltungen des Straßenraumes, der Gehwege und der sonstigen Nebenanlagen im städtischen Teil der Bahnhofstraße. Die Stadt erneuert zudem die Gehwege, den Radweg und die Nebenflächen (einschließlich der Bordanlage) in der Friedloser Straße.

Dabei werden die vorhandenen Fußgängerquerungen behindertengerecht hergestellt und im Rahmen der energetischen Modernisierung die Straßenbeleuchtung im Baubereich punktuell durch energieeffiziente LED-Leuchten ersetzt.

Im Zuge des Ausbaues der genannten Gehwegabschnitte soll ein Teil des sogenannten Straßenbegleitgrün erneuert werden. Die komplette Neuanpflanzung erfolgt im Zuge der Gemeinschaftsbaumaßnahme zwischen Hessen Mobil, Kreisstadt Bad Hersfeld und Abwasserbetrieb Bad Hersfeld.

Die Umsetzung ist im 2. Quartal 2017 geplant. Zurzeit werden die Ausschreibungen vorbereitet.

Bad Hersfeld, 31. Januar 2017

Groß und bunt solls auch 2019 werden - so wie hier auf dem letzten Hessentag in Herborn (c/o Magistrat der Stadt Herborn)

Veranstaltung/Hessentag/Bad Hersfeld:

Termin steht fest: Hessentag in Bad Hersfeld findet vom 7. bis 16. Juni 2019 statt

Während in Rüsselsheim die Vorbereitungen für den diesjährigen Hessentag auf vollen Touren laufen, haben der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, und der Bürgermeister der Gastgeberstadt, Thomas Fehling, heute den Termin des 59. Hessentags bekannt gegeben: Das großes Landesfest findet vom 7. bis 16. Juni 2019 in Bad Hersfeld statt.  

„Bad Hersfeld erfüllt alle Voraussetzung, die eine gute Gastgeberin braucht. Denn die Stadt hat viel Erfahrung bei der Planung und Durchführung großer Veranstaltungen, wie beispielsweise den Festspielen und dem Lullusfest“, so Staatsminister Axel Wintermeyer. „Der Hessentag ist für zehn Tage das Schaufenster unseres Landes und eine tolle Werbung für die Region. Bad Hersfeld wird während der Festtage nicht nur zur ‚Metropole Hessens‘, sondern auch zur heimlichen Landeshauptstadt“, sagte der Chef der Hessischen Staatskanzlei.

„Der Hessentag ist eine positive Herausforderung für Bad Hersfeld, auf die wir uns freuen und die wir im Zusammenspiel mit vielen Partnern meistern möchten“, sagte der Bürgermeister von Bad Hersfeld Thomas Fehling. „ Der von uns favorisierte Zeitraum hat den großen Vorteil, dass mit Pfingstmontag ein Feiertag enthalten ist. So haben viele neben dem Wochenende eine weitere Gelegenheit, den Hessentag an einem arbeitsfreien Tag zu besuchen. Jetzt können sich alle, die das Landesfest besuchen oder sich hierfür engagieren möchten, den genauen Termin vormerken – selbst wenn die Veranstaltung erst in zwei Jahren stattfindet.“

Der diesjährige Hessentag findet vom 9. bis 18. Juni in Rüsselsheim statt, der Hessentag 2018 vom 25. Mai bis 3. Juni in der Hansestadt Korbach.

Bad Hersfeld, 30. Januar 2017

Aktive, lebendige Feuerwehr – Neubau rückt näher

Am vergangenen Samstag trafen sich die Asbacher Brandschützer zu Ihrer Jahreshauptversammlung. Vorsitzender Matthias März eröffnete die Veranstaltung und gab einen Überblick über die Zahlen und Fakten aus dem vergangenen Jahr. Über 200 Mitglieder hat die Freiwillige Feuerwehr Asbach derzeit, welche sich in passive Mitglieder, eine Kindergruppe, die Jugendfeuerwehr, die Einsatzabteilung und die Alters- und Ehrenabteilung gliedern. Jeder siebte Asbacher ist demnach Mitglied in der Feuerwehr, dort sieht März noch ein Potenzial nach oben.

Ein vergleichsweise ruhiges Jahr bilanzierte Wehrführer Carsten Ullrich, der von 9 Einsätzen im abgelaufenen Kalenderjahr berichtet und 38 aktive Kameradinnen und Kameraden in der Einsatzabteilung zählt. Dazu kamen 1300 Übungsstunden, zahlreiche Brandsicherheitsdienste in der Stiftruine und insgesamt 23 besuchte Lehrgänge auf Kreisebene und an der hessischen Landesfeuerwehrschule in Kassel.

Nicht nur eine personell starke Einsatzabteilung kann die Asbacher Wehr aufweisen, sondern auch eine gut funktionierende Nachwuchsarbeit in der Kindergruppe, sowie in der Jugendfeuerwehr.
Jugendwart Alexander Dahl berichtete von 20 Mitgliedern in der Jugendfeuerwehr, welche sich zu 223 Übungsstunden trafen. Neben zahlreichen Veranstaltungen die im vergangenen Jahr besucht wurden, trafen sich die Kinder- und Jugendlichen zur Aktion „sauberes Hessen“ und sammelten entlang der Radwege viele Säcke voller Müll auf. Für dieses Jahr plant die Jugendfeuerwehr eine Fahrt nach St. Peter Ording.

Bild 1: Die beförderten Feuerwehrkameraden


Bild 2: Ehrungen für 50 jährigen und 60 jährige Mitgliedschaft


Bild 3: Die meisten Übungsteilnehmer der Jugendfeuerwehr zusammen mit Jugendfeuerwehrwart Alexander Dahl


Bild 4: Wehrführer Ullrich und Vereinsvorsitzender März während ihrer Ansprachen


Stadtrat Exner überbrachte die Grüße der Stadt Bad Hersfeld und zeigte sich beeindruckt von den hohen Mitgliederzahlen der einzelnen Abteilungen. Zudem gab er bekannt, dass der Magistrat vergangenen Montag getagt habe und es für den geplanten Neubau im Stadtteil Asbach keinen Architektenwettbewerb geben wird. Man wolle die Maßnahmen schnellstmöglich vorantreiben.

Ortsvorsteher Seitz zeigte sich sichtlich erfreut über die Arbeit in der Feuerwehr. Man könne eine aktive und sehr lebendige Feuerwehr sehen, welche Jahr für Jahr ihr Können unter Beweis stelle. 

Der stellvertretende Stadtbrandinspektor Christian Seelig berichtete ebenfalls über die geplante Neubaumaßnahme des Feuerwehrhauses in Asbach. Nach dem Rückzug der Gemeinde Kirchheim auf der Prioritätenliste, musste innerhalb von 14 Tagen ein Förderantrag auf die Wege gebracht werden. Hierbei gab es einige Hürden in der kurzen Zeit zu nehmen, welche aber letztendlich gelöst werden konnten und der Förderantrag pünktlich eingereicht werden konnte. Derzeit plane man ein Gebäude mit einer Länge von 60 Metern, 10 Großgaragen mit einer Fläche von 605m² und einem angrenzenden Übungshof von 500m².  Dies hat den Hintergrund, dass zukünftig nicht nur die Fahrzeuge des Löschzug Fuldatals dort untergebracht werden sollen, sondern auch die des Gefahrgutzuges.

Jürgen Richter, Wehrführer der Bad Hersfelder Kernstadt und Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes, bedankte sich für die gute Zusammenarbeit im abgelaufenen Kalenderjahr. Er lobte hierbei auch das Mitwirken der Kameraden in den Spezialeinheiten, so beispielsweise Timothy Weil, welcher an einer gut zwei Jährigen Taucherausbildung teilnahm und somit die Tauchergruppe der Feuerwehr Bad Hersfeld verstärkt. Er überbrachte beste Grüße des Kreisfeuerwehrverbands und verlass die Urkunden für zwei langjährige Mitglieder.

Beförderungen:

Hauptfeuerwehrmann

Thorsten Beier

Jonas Seitz

Löschmeister

Andreas Herzog

Axel Völker

Hauptlöschmeister

Marco Wenderoth

Ehrungen

50 Jahre Mitgliedschaft

Henrich Döring

60 Jahre Mitgliedschaft

Günther Ries

Autor: Marco Wenderoth (Pressesprecher Feuerwehr Bad Hersfeld)


Bad Hersfeld, 27. Januar 2017

Bild copyright: Lutherjahr 2017 Stadtbibliothek  Bild: Luther in der Stadtbibliothek: Die stellvertretende Leiterin Sandra Rudolph (2.v.l.) hat Materialien zum Lutherjahr mit (v.l.n.r.) Angela Krüger, Annika Daube, Teresa Albrecht und Jochen Hild aufbereitet

Lutherjahr 2017/Bad Hersfeld: In der Konrad-Duden-Stadtbibliothek finden Sie eine Auswahl an Medien zum Thema „Lutherjahr 2017“.

Am 31. Oktober 2016 hat das Reformationsjubiläum begonnen, damit wird der Name Martin Luther ein Jahr lang in aller Munde sein. Denn keiner hat den Glauben und das kirchliche Leben so nachhaltig verändert wie dieser wortgewaltige Mönch, dessen Thesenanschlag in Wittenberg sich 2017 zum 500. Mal jährt.

Doch was waren eigentlich die Schlüsselmomente, die Luthers Glaubens- und Weltbild veränderten? Welche Bibelstellen haben ihn geprägt und beeinflusst? Warum war ihm so wichtig, dass allein der Glaube, die Bibel, die Gnade und Christus im Mittelpunkt stehen sollen?

Wer Interesse an diesem Thema hat und auf diese oder andere Fragen eine Antwort sucht, kann in der Stadtbibliothek am Marktplatz auf eine eigene literarische Reise über Martin Luther gehen. Entdecken Sie, welche geistlichen und kulturellen Impulse uns Luther hinterlassen hat.

Bad Hersfeld, 24. Januar 2017

Stadtbrandinspektor (SBI) Frank Jakob

Feuerwehr/Bad Hersfeld:  Weniger Einsätze – Besondere Leistungen - Ehrungen

Über einhundert Einsätze weniger, als im Jahr zuvor, so die Statistik, die Stadtbrandinspektor (SBI) Frank Jakob am Anfang seines Berichtes zur Jahreshauptversammlung der Hersfelder Feuerwehren präsentierte.

In Summe waren es in 2016 aber immer noch 233, davon 116 so genannte technische Hilfeleistungen, wie zum Beispiel die Rettung von Menschen bei Verkehrsunfällen, 73 Brandeinsätze, aber auch 44 Fehlalarme. Einen nicht ganz gewöhnlichen Einsatz hatten die Feuerwehrleute am 14.12. 2016 in Sorga zu bewältigen. In dem Haus wurde an mehreren Stellen Feuer gelegt. Ein Familiendrama war der Auslöser.

Die meisten Brandsicherheitsdienste, insgesamt 182 wurden in der Stadthalle, bei den Festspielen in der Stiftsruine und in der Schildehalle geleistet. Die Zahl der aktiven Mitglieder in den Einsatzabteilungen blieb nahezu unverändert bei 287, der Anteil der Frauen beträgt derzeit etwas über 8 Prozent.

Bei der Jungendfeuerwehr, die 102 Mitglieder hat, sind 36 Mädchen aktiv, was einen Anteil von ca. 35 Prozent ergibt.

In den Bambinigruppen sind derzeit insgesamt 54 Kinder im Altern zwischen 6 und 10 Jahren registriert. Solche Kinderfeuerwehren gibt es in Asbach, in der Kernstadt, sowie in Heenes und im Solztal.





Um die vielfältigen Einsätze noch sicherer und effektiver zu machen, wurden in 2016 unter Anderem zwei weitere Wärmebildkameras und 5 so genannte Co-Warner angeschafft. Diese Geräten signalisieren den Einsatzkräften hohe und vor allem tödliche Konzentrationen von Kohlenstoffmonoxidgasen, wie sie bei defekten Heizungsanlagen oder Öfen vorkommen können. Wärmebildkameras werden eingesetzt, um in verrauchten Gebäuden vermisste Personen schneller zu finden und um sich besser zu orientieren.

Frank Jakob führte weiter aus, dass sich auch in diesem Jahr kein Bewerber für das Amt des gewählten Stadtbrandinspektors finden konnte und dass die vorgesehene Wahl deswegen nicht stattfand. Der Hauptgrund dafür sind die Anforderungen im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes, die im Ehrenamt nicht zu leisten sind. Hier zeichnet sich aber für das kommende Jahr eine gute Lösung ab: Die Kreisstadt plant, den vorbeugenden Brandschutz in den Zuständigkeit des Landkreises zu übertragen. Die Zustimmung der städtischen Gremien für dieses Vorhaben ist wohl sicher.

Bis zur Wahl eines Stadtbrandinspektors ist Frank Jakob und seine beiden Stellvertreter Christian Seelig und Andreas Kling per Dienstanweisung von Bürgermeister Fehling in der Position eingesetzt.

In den kommenden Jahren werden Investitionen in den Fuhrpark, also in Einsatzfahrzeuge nötig sein, so SBI Jakob. Es ist jetzt schon absehbar, dass größere Summen für Wartung und Reparatur fällig werden. Das Durchschnittsalter der Fahrzeuge beträgt 18 Jahre.

Stadtjugendfeuerwehrwart Michael Herlitze

Im Anschluß an Frank Jakob berichte Stadtjugendfeuerwehrwart Michael Herlitze über Aktivitäten der Kinder- und Jugendfeuerwehren. Über 500 Stunden kamen hier zusammen. Neben den normalen Gruppenstunden waren das Ankegeln, das Völkerballtournier, die Stadtrallye und Jahreshauptübung die Highlights für die Kids.

Aus familiären Gründen wird Michael Herlitze sein Amt an seinen bisherigen Stellvertreter, Alexander Dahl übergeben.

Bürgermeister Fehling dankte in seiner Ansprache allen Einsatzkräften für ihr Engagement. Besonders lobte er die Leistungen der neuen Taucher, die die fast 2- jährige Ausbildung zum Feuerwehrtaucher der Stufe mit der Durchschnittsnote von 1,7 absolviert hatten. Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar ergänzte später, dass die Prüfungsanforderungen hierfür denen der Berufsfeuerwehren entspricht.

Um das Miteinander zwischen Feuerwehr und Politik zu verbessern, wurde von Thomas Fehling erstmals eine Feuerwehrkommission, bestehend aus Mitgliedern der politischen Fraktionen, städtischen Verwaltungsmitarbeitern und Führungskräften der Feuerwehr, ins Leben gerufen. Die Kommission trifft sich monatlich.

Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar

Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar lobte in ihrer Ansprache die gute Arbeit der Hersfelder Wehren und der Jugendarbeit, mahnte aber zugleich, sich nicht auszuruhen. „Stillstand ist Rückschritt“, sagte sie. Stetiges Lernen sei für die Feuerwehrarbeit unerlässlich.

Ebenso ist Feuerwehr immer Teamarbeit, so Dittmar und appellierte an alle Wehren der Stadt zum Zusammenhalt. Weiterhin warb die Kreisbrandinspektorin zur Mitarbeit in der Ausbildung auf Landkreisebene. Da einige Lehrgänge neuerdings im Landkreis stattfinden können, sucht man noch entsprechende Ausbilder.

Besonders die Einsatzbereitschaft der Atemschutzgeräteträger war ein weiterer Punkt der Rede von Tanja Dittmar. Sie forderte alle, besonders die ausgebildeten Geräteträger auf, sich dazu ausbilden zu lassen, bzw. die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen. Manchmal genüge es schon, sich den Bart zu rasieren. Lächelnd sagte Tanja Dittmar. „Richtige Männer brauchen keinen Bart!“.

Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender Thomas Specht

Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender Thomas Specht freute sich über viele junge Gesichter in der Versammlung und sprach von einem stattfindenden Generationswechsel. Sein Spruch: „Ich wollte mal schauen, ob ihr noch alle da seid“ trug zur Erheiterung des Abends bei.

Specht berichtete kurz von der Arbeit des Verbandes und erwähnte dabei die finanzielle Unterstützung seitens der Feuerwehrverbandes für die Kreisausbildung.

Wie in jedem Jahr hatte der Verbandsvorsitzende wieder seinen kleinen Alukoffer mit den Orden und Ehrenurkunden dabei.

Besonders hervorzuheben ist die Verleihung des Deutschen Feuerwehr Ehrenkreuz in Silber für den stellvertretenden Kreisbrandinspektor Martin Orf. Dafür gab es stehenden Applaus.

Eine weitere nennenswerte Ehrung ist die Ernennung von Horst-Werner Horn aus Heenes zum Ehrenwehrführer für sein großes Engagement für die Feuerwehr.

Befördert wurden Ingo Albrecht zum Brandmeister und Frank Jakob zum Oberbrandmeister.

Fünf Jugendfeuerwehrleuten wurde an diesem Abend die Jugendflamme der Stufe 3 verliehen. Die weiteren Ehrungen wie folgt:

 

Feuerwehrleistungsabzeichen:

-        Kevin Rzeczewsky (Bronze)

-        Philipp Grafe (Silber)

-        Björn Hohmann (Silber)

-        Beate Lotz (Gold)

-        Felix Eckhardt (Gold)

-        Nick Schultz (Gold Wdh.5)

-        Martin Manns (Gold Wdh.5)

 

Silbernes Brandschutzehrenzeichen:

-        Timo Kirsch

-        Alexander Dahl

-        Helmut Hofmann

 

Goldenes Brandschutzehrenzeichen:

-        Hans-Jürgen Baumgardt

 

Bronzene Katastrophenschutzmedaille:

-        Andre Oldenburg

-        Sebastian Sommer

 

Floriansmedaille am Bande in Bronze:

-        Frank Jakob

-        Wolfgang Lotz

-        Christian Seelig

-        Thomas Schwarz

 

Anerkennungsprämien:

für 10 Jahre:
Steffen Bade, Björn Dietz, Fabian Riemenschneider, Andreas Schaffert, Sebastian Stutz, Sven Buchs

für 20 Jahre:
Hans-Jürgen Baumgarten, Reinhard Möller, Beate Lotz, Jörg Kehres, Ulrich Franz, Michael Apel

für 30 Jahre:
Thomas Eckhardt, Michael Stein, Rainer Fink, Michael Völker, Harald Glebe, Dirk Schmidt, Helgo Kehres, Burghard Döring, Thomas Döring, Hans-Peter Gast

für 40 Jahre:

Wolfgang Boeckhoff

Autor: Ulrich Wolf (Pressegruppe Feuerwehr Bad Hersfeld)