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Forstwirtschaft und Landwirtschaft in der Region Hersfeld-Rotenburg

Bild: Guido Spohr, Rhönerlebnisse 2015

Bild copyright: Guido Spohr (Landwirtschaft in der Rhön)

Was ist Landwirtschaft?

Im Prinzip ist Landwirtschaft ganz einfach zu erklären: Es gibt Menschen die bauen Pflanzen an und halten Tiere, um sich und andere Menschen zu ernähren. Das Zuhause dieser Menschen, auch Landwirte genannt, sind kleine oder größere Bauernhöfe. In den meisten Fällen sind es Familien die davon leben. In vielen Fällen reicht das Einkommen aus der Landwirtschaft leider nicht aus, so dass der Landwirt noch wo anders sein Einkommen aufbessern muss, damit die bäuerliche Familie überleben kann.

Zukünftig erhalten unsere Leser über diese Seite das Neuste aus der Landwirtschaft in Zusammenarbeit mit dem Eichhof Bad Hersfeld und dem Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH).

Bad Hersfeld, 21. März 2017

Bildunterschrift Bild 1: Findet im hessischen Staatswald Wasserbiotope zur Nahrungssuche: der Schwarz-storch (Bild: Swatzba/Shutterstock.com)

Wasser Wunder Wald - Trinkwasser aus dem hessischen Wald

Am 21. März ist Internationaler Tag der Wälder, am 22. März Weltwassertag. Beides passt perfekt zusammen, denn: Der Großteil des hessischen Waldes trägt zur Trinkwasserversor-gung der Bürgerinnen und Bürger bei – und das auf ganz natürliche Weise. Stetig gepflegte Mischwälder spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Jeder Hesse benötigt täglich 124 Liter Wasser – zum Trinken, zum Waschen, zum Spülen. Der Großteil des Trinkwassers, das in Hessen aus den Wasserhähnen fließt, ist vorher durch Waldbo-den gesickert. Dabei wird es von Schweb- und Schadstoffen auf natürliche Weise gereinigt. „Diese natürliche Reinigung funktioniert nur, weil unsere Böden geschützt und der Wald sorgsam gepflegt werden“, erläutert Michael Gerst, Leiter des Landesbetriebs HessenForst, „das gezielte Mischen verschiedener Baumarten ist genauso wichtig, wie die Vermeidung von Freiflächen - wo immer möglich ernten wir das Holz einzelstammweise“.

Aufgrund seiner Lage und der langjährigen naturnahen Bewirtschaftung des Waldes liegen die meisten Trinkwasserschutzgebiete im Wald: Vom hessischen Staatswald sind 96 % betroffen. „Diese hohe Quote ist für uns Förster ein Prädikat – aber gleichzeitig auch eine Verpflichtung. Denn die Wälder sind unsere Versicherung, wenn es um Trinkwasserversorgung und -qualität geht“.

Beste Wasserqualitäten im Wald

Das sauberste Trinkwasser wird unter Wald gewonnen. Doch wie funktioniert diese natürliche Rei-nigung? Das Geheimnis liegt sowohl im Boden als auch in den Bäumen:

Wie ein Schwamm saugt der Waldboden das Wasser auf. Während es langsam durch mehrere Schichten nach unten sickert, filtert und reinigt der Boden das Wasser. Unabhängig vom Boden bietet gesunder, stabiler Mischwald ideale Bedingungen, um hochwertiges Trinkwasser zu gewin-nen: Verschiedene Baumarten erschließen unterschiedliche Bodenschichten und führen durch ihre verschiedene Blatt- und Nadelstreu zu günstigen Humusformen. Forstleute bewirtschaften den Wald in Wasserschutzgebieten gezielt, um eine entsprechend günstige Zusammensetzung der Baumarten zu fördern.

Mehr als ein Getränk

Das Wasser im Wald bietet auch Lebensraum für unzählige Tier- und Pflanzenarten. Um speziali-sierte Arten zu fördern, pflegt HessenForst gezielt Wasserbiotope und vernetzt sie. Zahlreiche Amphibienarten wie Gelbbauchunke oder Teichfrosch sind auf Flachwassertümpel angewiesen; echte Waldlibellen, wie die gestreifte Quelljungfer, brauchen unbelastetes Quellbachwasser. „Un-ser Ziel ist es, Quellbereiche frei zu halten und Tümpel zu pflegen, die als Lebensraum und Nah-rungshabitate dienen,“ erklärt Gerst, „es ist schön zu sehen, wenn die Tiere diese Biotope anneh-men und es nach einiger Zeit in den Tümpeln wuselt und wimmelt. Erfolgsgeschichten – wie die Rückkehr des Schwarzstorches in den hessischen Wald – sind dann besondere Highlights“.

Aber auch die Waldbäume benötigen eine gute Wasserversorgung: Eine ca. 140-jährige Buche verdunstet bis zu 400 l Wasser pro Tag, ein Buchenwald mit der Größe eines Fußballfeldes bis zu 80.000 Liter


Bad Hersfeld/Friedlos, 02. März 2017

Kreislandwirt Horst Taube (links) und Referent Dr. Günther Lißmann

Ortslandwirte fordern Schutz der Agrarflächen

Nicht nur Tiere und Klima brauchen Schutz, sondern auch unser Ackerland. Die Ackerfläche der Erde muss heute für eine Weltbevölkerung von 7,2 Milliarden Menschen ausreichen. Für das Jahr 2050 werden 9,5 Milliarden Menschen erwartet.

Die Frage nach verfügbarer Ackerfläche ist nicht nur ein globales Thema, sondern wird auch vor Ort engagiert diskutiert. Mehr als 80 Ortslandwirtinnen und Ortslandwirte folgten kürzlich der Einladung von Kreislandwirt Horst Taube zur gemeinsamen Tagung mit dem Gebietsagrarausschuss in die Bürgerstuben nach Friedlos. Neben Grußworten von Landrat Dr. Michael H. Koch und Uwe Koch, Leiter des Amtes für Bodenmanagement Homberg (Efze), stand der Vortrag von Dr. Günther Lißmann, Dezernatsleiter beim Regierungspräsidium Kassel, zum Thema „Wachsende Weltbevölkerung erfordert konsequenten Schutz der Agrarflächen“ im Mittelpunkt der Veranstaltung.
„Die Erhaltung der landwirtschaftlichen Nutzflächen als Basis der Ernährungssicherung sollte nicht nur im Interesse der Landwirtschaft liegen. Für die Landwirte ist der Boden in erster Linie die wirtschaftliche Existenz“, referierte Lißmann: „Für jeden einzelnen Menschen auf der Erde ist er die unverzichtbare Lebensgrundlage.“

Unter Darstellung der Gründe erläuterte Dr. Lißmann, wie die Schere zwischen wachsender Weltbevölkerung und der verfügbaren Ackerfläche pro Kopf der Bevölkerung sich dramatisch öffnet.

Die Fortführung des ungebremsten Verbrauchs landwirtschaftlicher Flächen einerseits und des unvermindertem Wachstum der Bevölkerung andererseits, führen zwangsweise zu Nahrungsmittelverknappung mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen. „Die Sicherung der Nahrungsmittelversorgung wird langfristig nur durch den Erhalt der Ackerflächen und der Agrarflächen insgesamt möglich sein“, so Lißmann.

Entwicklung der Weltbevölkerung

Einig waren sich alle Anwesenden, dass Dr. Lißmann mit seinem Vortrag vor den Ortslandwirten „in der Kirche gepredigt“ habe. Viele äußerten daher den Wunsch, dass der Vortrag bei den politisch Verantwortlichen in Wiesbaden und Berlin Gehör finden würde.

Im Anschluss informierten Martina Schäfer, Thomas Krenzer sowie Dr. Thomas Berge von der Kreisverwaltung über aktuelle Themen aus der Naturschutz-, Agrar- sowie Veterinärverwaltung.

Bad Hersfeld, 02. März 2017

Bildunterschrift: Führungswechsel im Forstamt Bad Hersfeld: Forstdirektor Jens Müller übergibt sein Amt an Oliver Scholz (v.r.n.l.)

Bildunterschrift: Führungswechsel im Forstamt Bad Hersfeld: Forstdirektor Jens Müller übergibt sein Amt an Oliver Scholz (v.r.n.l.)

Führungswechsel im Forstamt Bad Hersfeld

Am 1. März 2017 tritt Forstdirektor Jens Müller in den Ruhestand ein. Damit findet ein jahrzehntelanges und verantwortungsvolles Wirken für den hessischen Wald seinen dienstlichen Abschluss. Oliver Scholz übernimmt die Aufgabe als neuer Leiter des Forstamtes.

Forstamtsleiter Jens Müller trug mehr als drei Jahrzehnte zur Pflege, Gestaltung und Bewirtschaftung des hessischen Waldes bei. Nach seinem Studium der Forstwissenschaft in Göttingen lernte er als forstlicher Praktiker beinah den gesamten hessischen Wald kennen: Referendariat im ehemaligen Forstamt Neuhof, erste Berufserfahrung in den Forstämtern Bad Homburg und Wolfgang. 1991 trat er die Stelle des Forstamtsleiters in Hofbieber an, bevor es ihn 2005 ins Forstamt Bad Hersfeld verschlug. Müller leitete das Forstamt seit zehn Jahren und prägte die rund 23.000 Hektar Waldfläche mit zielgerichteter Pflege. Dabei lag ihm besonders die Pflege junger Bestände am Herzen – denn diese bilden die Grundlage eines gesunden, zukunftsfähigen Waldes. Das kommt sowohl den Bürger, als auch betreuten Waldbesitzern zugute.

Müller setzte sich mit Engagement auch für innerbetriebliche Optimierungen ein – immer zum Wohle des Waldes und der Menschen. Durch Müllers teamorientierte Führung und offene Art sind die Bad Hersfelder Forstleute gut aufgestellt. Von dieser guten Vorarbeit profitiert sein Nachfolger Oliver Scholz ab dem 1. März 2017.

Scholz ist seit 2007 beim Landesbetrieb HessenForst beschäftigt und hat bereits ein breites Spektrum an Positionen ausgefüllt. Der gebürtige Niedersachse absolvierte sein Referendariat in Hessen, anschließend war Scholz an der Uni Göttingen als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Im Rahmen seiner vierjährigen Tätigkeit bei der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW) hat Scholz die Interessen und Bedürfnisse privater Waldbesitzer intensiv kennen gelernt. Diese Erfahrungen werden künftig nicht nur ihm, sondern auch den Waldbesitzern zu Gute kommen. Seinen Blick über den „forstlichen Tellerrand“ erweiterte Scholz ab 2004 bei einem dreijährigen Einsatz in Luxemburg als Communications Manager im PEFC Council International. Die konstruktive Zusammenarbeit mit Interessenvertretern ist ihm seitdem sehr vertraut.

Seit zehn Jahren ist Scholz nun bei HessenForst tätig, zunächst in der Landesbetriebsleitung in Kassel. 2008 übernahm er den Bereich Waldbau und Holzvermarktung im Forstamt Burgwald. „Mit dem großen Spektrum seiner beruflichen Erfahrungen ist Oliver Scholz für die neue Herausforderung als Forstamtsleiter bestens gewappnet,“ freut sich Rigobert Oberländer-Simanavicius, Regionalleiter bei HessenForst. Scholz betonte anlässlich seiner Amtseinführung am 1. März 2017: „Ich freue mich auf die neue Aufgabe als Forstamtsleiter. Den hessischen Wald zu formen und ein Stück zu begleiten ist eine wunderbare Aufgabe – die ich gemeinsam mit einem großen Team in Bad Hersfeld angehen möchte“.

Region/Schenklengsfeld, 05. Februar 2017

Schenklengsfeld/Hersfeld-Rotenburg: Frevel an der Natur oder zu viel überschüssige Zeit.

Dies muss man sich derzeit Fragen beim Anblick einer Aktion in einer Seitenstraße eines Ortsteils der Gemeinde Schenklengsfeld.
Die kleine Straße, die auch als Zufahrtstraße zu Wohnhäusern dient, und weit ab vom Hauptverkehr ist, wurde dieser Tage zum Ort des Austobens von Gemeindearbeiter.
Kraftstrotzend und mit Motorsägen und schwerem Gerät ausgerüstet, ging es an die Arbeit gegen die Natur, die sich nicht wehren kann.
Zuerst verging man sich an einer Strauchreihe mit Bäumen, in der Vögel ihre Nester bauen und die Brut aufziehen, und hinterließ zum Schluss einzelne Stecken.
Anschließend war wohl noch genügend Manneskraft vorhanden um 50 Meter weiter eine kleine Baumreihe auf einen Meter zu kürzen.
Was für eine seltsame, sinnlose Aktion die in einem Ortsteil erfolgte. Jedem naturliebenden Landschaftsgärtner blutet das Herz, wenn er das sieht. Wo bleibt hier der Naturschutz?

Bilder copyright: Stadt TV Bad Hersfeld

So war es einmal li. die kleine Baum und Sträucherreihe an der Straße entlang und rechts die Baumreihe am Feldweg und an der Zufahrtstraße.

Viel Holz für eine sinnlose Aktion

Der Wassergraben zwischen Straße und Baumreihe. Früher Büsche und mehr Bäume

Auf einen Meter herab gesägt.


Die Anwohner schütteln nur mit dem Kopf über diesen Aktionismus. Was wohl dazu die NABU sagt?
Die zahlreichen Büsche zwischen der kleinen, in der Zwischenzeit ohnehin stark geschädigten Straße und dem Ackerland störte kein Fahrzeug, noch war eine Gefahr für Spaziergänger vorhanden.
Stattdessen kommt es im Winter nun zu massiven Schneeverwehungen in diesem Bereich.
Vielleicht sollten die überschüssigen Kräfte anderweitig eingesetzt werden, wo es wirklich notwendig ist. Oder handelt es sich hier um eine Übungsvariante der Arbeitseinteilung der Gemeinde Schenklengsfeld für die bevorstehende Saison?
Noch etwas ist uns aufgefallen, der parallel verlaufende Wassergraben ist voll mit Ästen und Zweigen. Eine Verstopfung und damit vorhandene Überschwemmung bei Starkregen ist unter diesen Umständen nicht auszuschließen.
Hoffentlich reichen zur Säuberung die Kräfte noch oder müssen das womöglich die Anwohner machen?

Bad Hersfeld, 13. August 2016

Das Landwirtschaftszentrum Eichhof in Bad Hersfeld ist eine Informations- und Bildungseinrichtung des Landesbetriebs Landwirtschaft Hessen (LLH) für den ländlichen Raum.

Das Aufgabengebiet umfasst die Versuchstätigkeit im Acker- und Pflanzenbau, der Grünlandwirtschaft, dem Futterbau und der Landschaftspflege sowie der Biomasseproduktion. Ein vielfältiges Seminar- und Lehrgangsangebot, zugeschnitten auf die unterschiedlichen Zielgruppen - vom Auszubildenden über Studierende und Berater bis zum landwirtschaftlichen Betriebsleiter - vermittelt berufspraktische Qualifikationen und aktuelle Informationen. Durch die enge Zusammenarbeit mit den am Standort vorhandenen Teilbereichen, den Landesbetrieben Hessen- Forst und Labore werden die vielfältigen Aufgaben fachlich unterstützt.

Leistungsangebot

  • Überbetriebliche Ausbildungsstätte in der Ausbildung zum Landwirt
  • Deckung des Informationsbedarfs für Landwirte über technische Weiterentwicklungen und sich ändernde umwelt- und agrapolitische Rahmenbedingungen
  • Ständige Baulehrschau der "Arbeitsgemeinschaft für Rationalisierung. Landtechnik und Bauwesen in der Landwirtschaft Hessen e.V. (ALB)"
  • Praktikantenlehrgänge für Studenten der Agrarwirtschaft und Veterinärmedizin
  • Erarbeitung von Versuchsergebnissen zur Beratung von Landwirten

Zielgruppen

  • Landwirtschafts-Meisteranwärter  
  • Landwirte
  • Forstwirte
  • Gärtner
  • Studenten der Agrarwirtschaft und Veterinärmedizin

Bad Hersfeld/Kassel, 03. Juni 2016

Schoß Eichhof bei Bad Hersfeld

„Wilde Kräuter – wilde Früchtchen“ - Neue Mission der Kampagne „Wildes Hessen?!
– Mehr Vielfalt in Garten, Dorf und Stadt“ lädt zum Mitmachen ein


Andreas Sandhäger, Direktor des Landesbetriebes Landwirtschaft Hessen (LLH) hat heute eine neue Mission im Rahmen der Mitmach-Aktion der Kampagne „Wildes Hessen?! – Mehr Vielfalt in Garten, Dorf und Stadt“ ausgerufen: Unter dem Titel „Wilde Kräuter – wilde Früchtchen“ lädt die Mission ab sofort Kinder, Familien, Kindergärten und Schulklassen dazu ein, in den wilden Ecken des eigenen Gartens, der jeweiligen Institution, im Siedlungsbereich oder in der freien Landschaft nach wilden Heil- und Gewürzkräutern oder Wildobst Ausschau zu halten. Die  Funde können dann fotografiert und in die interaktive Karte auf www.wildes-hessen.de einzutragen werden.
Wildkräuter und Wildobst haben einen hohen ökologischen Nutzen, insbesondere für die Tierwelt. Aber auch aus landwirtschaftlicher und gartenbaulicher Sicht sind diese Pflanzen von Interesse:
- Sie sind der Ursprung der Fülle der bei uns angebauten Gewürz- und Heilkräuter und Obstsorten.
- Sie beinhalten Potenziale, um künftig besser auf veränderte Umweltbedingungen wie den Klimawandel, oder die sich hierzulande ausbreitenden Schadorganismen reagieren zu können.
- Wildkräuter oder Wildobst werden oft direkt für regionaltypische Erzeugnisse genutzt.
Deshalb ist neben dem Erhalt der Arten- und Sortenvielfalt landwirtschaftlicher und gartenbaulicher Nutzpflanzen auch der Erhalt der Wildarten und ihres genetischen Reservoirs wichtig.

Mitmachen und Gewinnen
Unter allen Kräuterjäger*innen und Wildobstentdecker*innen, die ihre Funde – am besten mit Foto – bis zum 04. September 2016 in die interaktive Karte auf www.wildes-hessen.de eintragen, werden Buchpreise, Wissensspiele sowie Teilnahmegutscheine für Kräuter- und Wildobst-Experten-Seminare bei der Hessischen Gartenakademie verlost.

Hintergrund: Hessen wird „wild“

Die Kampagne „Wildes Hessen?! – Mehr Vielfalt in Garten, Dorf und Stadt“ zielt darauf, wilde Vielfalt zu beobachten, zu fördern und zu zeigen. Sie motiviert Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Schulen, Kindergärten und Kommunen dazu, mehr für den Schutz der Biologischen Vielfalt zu tun. Sie soll Engagement für den Schutz und die Erhaltung dieser Vielfalt anregen – und zwar durch kleinräumige Verwilderungsprozesse im eigenen Garten, im Dorf oder in der Stadt. Die Kampagne findet ihren Höhepunkt beim 4. Hessischen Tag der Nachhaltigkeit am 22. September 2016, der ebenfalls im Zeichen des Themas Biologische Vielfalt stehen wird.
Eine Mitmach-Aktion ist das zentrale Element der Kampagne: Jede und jeder ist eingeladen, eine „wilde Ecke“ im Garten, Balkon oder auf dem Grundstück entstehen zu lassen oder eine naturbelassene Ecke im Dorf oder in der Stadt zu entdecken. Die Beobachtungen werden durch Fotos, einen kurzen Film oder kleine Geschichten dokumentiert, die in eine interaktive Karte auf www.wildes-hessen.de eingestellt werden können.