Neues aus Bad Hersfeld * kulturell * interessant * wissenswert*

Bad Hersfelder Festspiele in der Stiftsruine

Die alljährlichen Festspiele finden in der Stiftsruine von Bad Hersfeld statt. Ein einmaliges Erlebnis, nicht nur für die Zuschauer
sondern auch für die Schauspieler

Sie gilt als eine der größten romanischen Basiliken nördlich der Alpen und ist heute die größte romanische Kirchenruine der Welt.

                  Kommen - Sehen - Stauen



Klicken Sie auf das o. g. Bild und es
erklingt die Festspielfanfare

Freuen wir uns auf die 67. Bad Hersfelder Festspiele mit Dr. Dieter Wedel im Jahr 2017
 












Bad Hersfeld, 16. August 2017

Ohne Sponsoren wäre der Umfang der Festspiele nicht möglich - Sparkasse ist einer der großen Unterstützer.

Die Bad Hersfelder Festspiele erhalten in diesem Jahr über 100.000 Euro.

Gemeinsam mit der Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen kommt dieser Betrag den Festspielen zugute. Seit vielen Jahren ist die Sparkasse Hersfeld-Rotenburg der Hauptsponsor.

Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Hersfeld-Rotenburg Reinhard Faulstich: „Die Stiftsruine ist einmalig in Deutschland und wird mit jedem Jahr der Festspiele unter Leitung von Dr. Dieter Wedel bekannter und die Festspiele in gleichem Maße“.

„Einen besonderen Höhepunkt konnten die Besucher in diesem Jahr erleben die Weltpremiere des Luther-Stückes.“, so Reinhard Faulstich. Die Festspiele haben einen besonderen Stellenwert in der Region und damit auch in der Kultur und Gesellschaft.

Verlässliche Partner

Festspiele und Sparkasse sind langjährige Partner und engagieren sich über die Landkreisgrenzen hinaus als ein Art Botschafter für die Region.

Seit dem Jahr 1998 unterstützt die Sparkasse die Bad Hersfelder Festspiele. Seit 2016 kam auch die Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen die sich ebenfalls an der Förderung den Bad Hersfelder Festspielen beteiligt.

Nebenbei werden einzelne Festspielmaßnahmen wie zum Beispiel „Kinderstücke, Veranstaltungen etc. finanziell unterstützt.

Eine weitere Unterstützung geht an die Gesellschaft der Freunde der Stiftsruine. Hier unterstützt die Sparkasse anlässlich des 65. Jahrestages der Gründung der Gesellschaft der Freunde der Stiftsruine mit 6.500 Euro eine Dokumentation die kürzlich veröffentlicht wurde. In dem Buch wird detailliert dargestellt von den Anfängen der Festspiele im Jahr 1951 bis hin zu den Tätigkeiten der Gesellschaft der Freunde der Stiftsruine

STARS-Punkte für Festspielkarten durch die Sparkasse Hersfeld-Rotenburg

STARS ist das kostenlose Bonus-Programm der Sparkasse. Hier sammeln die Sparkassenkunden Punkte sogenannte „STARS“. Gemeinsam mit der Stadt Bad Hersfeld wird diese Aktion zu den Festspielen weitergeführt Die Kunden können sich günstigere Festspielkarten und zusätzlich gesammelten Punkte im Wert von 10 EUR, 25 EUR oder 50 EUR sichern. „Mit diesem Programm, so Reinhard Faulstich fand eine weitere Unterstützung der Festspiele in Höhe von 15.050 EUR statt“. In diesem Jahr waren es knapp 500 Personen die ebenfalls die Festspiele zusätzlich durch das Bonus-Programm genießen konnten.

http://www.spk-hef.de/stars.

 

Kunst und Kultur – Ein Schwerpunkt der Sparkassenförderung

Kunst und Kultur nehmen im Rahmen des Förderkonzeptes der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg einen besonderen Stellenwert ein. Auf Grund der regionalen Verbundenheit ist die Sparkasse ein natürlicher Partner der Bad Hersfelder Festspiele. Dadurch kann in der Region Hersfeld-Rotenburg ein qualitativ hochwertiges Kulturangebot präsentiert werden. In Deutschland wurden insgesamt 130 Mio. Euro für Kunst- und Kulturförderung durch die Sparkassen-Finanzgruppe ausgegeben.

„Die Sparkassen-Finanzgruppe bleibt damit der größte nichtstaatliche Kulturförderer in Deutschland“, so Reinhard Faulstich.

 

Bad Hersfeld, 26. Juli 2017

www.agenturnielsen.de

Auch Musical-Star Rasmus Borkowski in der großen Abschluss-Gala der 67. Bad Hersfelder Festspiele von Helen Schneider

 Helen Schneider und Rasmus Borkowski waren zusammen zuletzt in Bad Hersfeld in CABARET zu sehen und haben wie zuvor auch das Publikum begeistert. Helen Schneider freut sich, dass nun auch Rasmus am 23. August auftreten kann und mit ihr gemeinsam zum Beispiel Songs aus SUNSET BOULEVARD singen wird. 2011 spielte Helen die Norma Desmond und Rasmus den Joe Gilles in der

Stiftsruine.
Helen Schneider wird also gemeinsam mit Rasmus Borkowski, Kristin Hölck (TITANIC) und Gunther Emmerlich (MY FAIR LADY) diesen besonderen Abend zum Abschluss der 67. Bad Hersfelder Festspiele gestalten. Sie hat ein einmaliges, sehr persönliches Programm zusammengestellt. Sie singt, spielt und erzählt von Songs, die sie mit den Festspielen verbindet: die großen Titel aus EVITA, SUNSET BOULEVARD oder CABARET werden genauso zu hören sein wie Songs ihrer neuesten CD, die von und für Helen Schneider geschrieben und von Jo Ambros eigens für dieses Konzert für großes Orchester arrangiert wurden.
Helen Schneider and friends
LAND OF DREAMS
Abschlusskonzert der Bad Hersfelder Festspiele
23. August 2017/ 20:00 Uhr
Stiftsruine

Mit Helen Schneider, Rasmus Borkowski, Kristin Hölck, Gunther Emmerlich, Jo Ambros und dem Orchester der Bad Hersfelder Festspiele unter der musikalischen Leitung von Hersfeldpreis-Träger Christoph Wohlleben. 

Im Rahmen dieser Gala wird der Zuschauerpreis 2017 verliehen. Mit Unterstützung der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg wurde dafür ein Portal geschaffen, in dem jeder Besucher seiner Favoritin oder seinem Favoriten aus einer der beiden Neuproduktionen in der Stiftsruine seine Stimme geben kann. Im letzten Jahr erhielt Sandy Mölling den begehrten Preis.

Zum Zuschauerpreis online
Karten ab 43.- Euro im Ticket-Service am Markt in Bad Hersfeld, online und in allen EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Tickets und Informationen:
Telefon +49 6621 640200
ticket-service@bad-hersfelder-festspiele.de
www.bad-hersfelder-festspiele.de


Bad Hersfeld, 14. Juli 2017

Martin Semmelrogge, Markus Majowski, Stefan Kaminsky und Sarah Elena Timpe in Alfred Hitchcocks furiosem Spionagethriller DIE 39 STUFEN im Schloss Eichhof

Das Publikum der Bad Hersfelder Festspiele sieht im Schloss Eichhof in diesem Sommer eine furiose Krimikomödie. Halsbrecherische Verfolgungsjagden auf fahrenden Zügen, Schießereien in den schottischen Highlands, eine geheimnisvolle Unbekannte im dunkeln Zimmer – den Stoff des berühmten Filmes von Alfred Hitchcock hat Patrick Balow hinreißend und witzig für die Bühne bearbeitet und Patrick Schimanski in Bad Hersfeld inszeniert. Und mindestens so furios, wie diese Komödie, ist die Besetzung für die Inszenierung der Bad Hersfelder Festspiele im Schloss Eichhof:

Bilder copyright: Timo Schadt - Zeitschrift "Printzip"






Stefan Kaminsky schlüpft  in der Rolle des Hannay. Er ist dem Fernsehpublikum aus TATORT, ALARM FÜR COBRA 11, DER LETZTE SCHÖNE TAG, SOKO LEIPZIG und vielen anderen TV-Produktionen bekannt. Aber auch im Theater hat er sich einen Namen gemacht.

Martin Semmelrogge spielt hier rund 20 Rollen in schnellem Wechsel in DIE 39 STUFEN. Martin Semmelrogge ist Erzkomödiant und Tragiker gleichzeitig, und das macht ihn zur Idealbesetzung für DIE 39 STUFEN während der Bad Hersfelder Festspiele. Vor einer ähnlichen großen Herausforderung und Rollenzahl steht Markus Majowski im Schloss Eichhof. Auch er bringt nicht nur Erfahrungen als Schauspieler mit, sondern ist zudem als Komödiant (z.B. in der Kultserie DIE DREISTEN DREI) bekannt und beliebt.

Sarah Elena Timpe, die in diesem Sommer bereits in DAS TAPFERE SCHNEIDERLEIN, dem Märchen der Bad Hersfelder Festspiele brillierte, übernimmt (fast) alle Frauenrollen und kann hier ihre ganze Vielfältigkeit zeigen. Mit den Schauspielern steht der Musiker Philipp Wiechert auf der Bühne. Als Theatermusiker war er z.B. am Theater der Altmark (Stendal) für EVITA und DIE DREIGROSCHENOPER oder am KABARETT DENKZETTEL in Magdeburg engagiert.

Vier Schauspieler in rund 50 Rollen machen aus dem humorvollen, tiefsinnigen Filmklassiker ein aberwitziges Theatervergnügen. Irgendwo angesiedelt zwischen Monty Python und Samuel Beckett, verstricken sich einsame Menschen, die alle von einem anderen, wilderen Leben träumen, in einer Geschichte, wie wir sie aus der Film-Noir-Zeit kennen: eine schöne Frau flüstert einem gelangweilten Varietee-Besucher eine geheime Information ins Ohr, zwei Stunden später findet er sie mit einem Messer im Rücken auf seinem Sofa wieder. Des Mordes verdächtigt, von der Polizei gesucht, von Verbrechern gejagt, kann der Mann, der „zu viel wusste“ seinen Verfolgern nur entkommen, wenn er selbst das Geheimnis der 39 STUFEN lüften und seine Unschuld beweisen kann.

Martin Semmelrogge beschreibt die Inszenierung, in der er so viele Rollen spielt, so: „Eine skurrile Krimikomödie, sehr unterhaltsam mit witzigen Figuren und viel professioneller Improvisation. Das Stück ist wie eine Mischung aus Hitchcock-Krimi, Monty Python, Dogville und der Rocky-Horror-Picture-Show als Gruselmusical. Wir stellen einen reißenden Fluss mit Planen dar, eine Leiter wird zur Gletscherspalte. Auch in 39 STUFEN spiele ich einen Bösewicht. Die Leute werden sich köstlich amüsieren, es wird crazy“.

DIE 39 STUFEN
Kriminalkomödie von Patrick Barlow
nach dem Film von Alfred Hitchcock
Inszenierung Patrick Schimanski

Premiere: Samstag, 15.7. 2017

Schloss Eichhof

Tickets und Informationen: Telefon +49 6621 640200 

ticket-service@bad-hersfelder-festspiele.de 

www.bad-hersfelder-festspiele.de 

Bad Hersfeld, 13. Juli 2017

Sommerfest im GRÜNEN FOYER der Stiftsruine am Sonntag - Begegnungen mit Stars der 67. Bad Hersfelder Festspiele - Programm für Kinder und Erwachsene

Nach dem großen Erfolg des ersten Sommerfestes im letzten Jahr wollen die Schauspieler, Sänger, Tänzer  und alle anderen  Mitwirkenden der Bad Hersfelder Festspiele auch in diesem Jahr  wieder ein schönes Fest mit allen Hersfeldern und allen Gästen von außerhalb, die Lust haben, vorbei zu kommen, feiern.

Am Sonntag (16. Juli 2017) findet das zweite Sommerfest der Bad Hersfelder Festspiele von 11 bis 13 Uhr im GRÜNEN FOYER an der Stiftsruine statt. Der Eintritt ist frei.

Um 12 Uhr wird Dieter Wedel gemeinsam mit den drei Luther-Darstellern Janina Stopper, Christian Nickel und Maximilian Pulst das Buch zur Inszenierung MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG vorstellen. Alle vier signieren danach gerne Bücher und geben wie alle anderen Festspielstars natürlich auch Autogramme.

Um 13 Uhr findet eine spannende Gesprächsrunde zum Thema Okkultismus, Hexerei und  HEXENJAGD mit Dieter Wedel, einem Parapsychologen, Tilo Keiner, Corinna Pohlmann und weiteren Darstellern aus HEXENJAGD statt.

Auch für Kinder wird einiges geboten:

Sie können sich schminken lassen und Kostüme ausprobieren oder  einem Geschichtenerzähler im Theater-Zelt lauschen. 

Eine 16 Meter lange Rollerbahn wird vielen Kindern sicherlich auch viel Spaß machen. Diese Rollerbahn, quasi eine Rutsche mit Rollen, über die Kinder gleiten können, wird die Firma Amazon als Sponsor der Festspiele zur Verfügung stellen und außerdem kleine Geschenke für Kinder verteilen.

Die Firma Bücking wird in und an der Festspiel-Lounge Snacks, Kaffee und Kuchen anbieten und es werden sich auch in diesem Jahr wieder viele Gelegenheiten zu schönen, aufregenden und entspannten Begegnungen ergeben.

Bad Hersfeld, 11. Juli 2017

© Bad Hersfelder Festspiele/ K. Lefebvre

Große Abschluss-Gala der 67. Bad Hersfelder Festspiele mit Helen Schneider, Kristin Hölck, Gunther Emmerlich, Jo Ambros und Verleihung des Zuschauerpreises

Helen Schneider wird mit ihren Gästen aus den Musical-Produktionen der Festspiele am 23.8. mit einem großartigen Gala-Abend in der Stiftsruine nicht nur Musical-Fans begeistern und verzaubern. Die Besucher können sich auf viele schöne Musical-Melodien freuen, Helen wird Songs aus ihren großen Erfolgen in Bad Hersfeld und aus ihrem aktuellen Programm singen



Helen Schneider and friends

LAND OF DREAMS

Abschlusskonzert der Bad Hersfelder Festspiele

23. August 2017/ 20:00 Uhr

Stiftsruine

Mit Helen Schneider, Kristin Hölck, Gunther Emmerlich, Jo Ambros und dem Orchester der Bad Hersfelder Festspiele unter der musikalischen Leitung von Christoph Wohlleben. Helen Schneider hat für die Bad Hersfelder Festspiele ein einmaliges, sehr persönliches Programm zusammengestellt. Sie singt, spielt und erzählt von Songs, die sie mit den Festspielen verbindet: die großen Titel aus EVITA, SUNSET BOULEVARD oder CABARET werden genauso zu hören sein wie Songs ihrer neuesten CD, die von und für Helen Schneider geschrieben und von Jo Ambros eigens für dieses Konzert für großes Orchester arrangiert wurden. 

Helen Schneider und ihre Kollegen aus TITANIC (Kristin Hölck) und MY FAIR LADY (Gunther Emmerlich nehmen die Zuschauer mit auf eine musikalische Reise durch das LAND OF DREAMS, begleitet vom mitreißenden Orchester der Bad Hersfelder Festspiele unter der Leitung von Christoph Wohlleben und beenden die Festspiel-Saison 2017 mit einem schillernden Abschlusskonzert.

Im Rahmen dieser Gala wird der Zuschauerpreis 2017 verliehen. Mit Unterstützung der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg wurde dafür ein Portal geschaffen, in dem jeder Besucher seiner Favoritin oder seinem Favoriten aus einer der beiden Neuproduktionen in der Stiftsruine seine Stimme geben kann. Im letzten Jahr erhielt Sandy Mölling den begehrten Preis.

Zum Zuschauerpreis online

Karten ab 43.- Euro ab morgen/ Donnerstag im Ticket-Service am Markt in Bad Hersfeld, online und in allen EVENTIM-Vorverkaufsstelle

Tickets und Informationen: 

Telefon +49 6621 640200 

ticket-service@bad-hersfelder-festspiele.de 

www.bad-hersfelder-festspiele.de 

Bad Hersfeld, 04. Juli 2017

Dunja Rajter wird im Theaterzelt an der Stiftsruine auftreten.

Dunja Rajter wird im Theaterzelt an der Stiftsruine auftreten.

Rahmenprogramm der 67. Bad Hersfelder Festspiele: Dunja Rajter mit einem kleinen, aber feinen Programm extra für die Festspielbesucher zusammengestellt.
Auch das Rahmenprogramm der 67. Bad Hersfelder Festspiele lädt zu Veranstaltungen mit großen Stars ein:  Dunja Rajter wird im Theaterzelt an der Stiftsruine auftreten.

Dunja Rajter spielte in Filmen wie WINNETOU und SALTO MORTALE und sie lieferte einer ganzen Generation einen Hit nach dem anderen. Es sind ihre Vielseitigkeit, ihre unverwechselbare Stimme und ihre warmherzige Ausstrahlung, die ihr seit Jahrzehnten die Sympathie des Publikums sichern. Ihre Erfolge im Folklore- und Schlager-Genre mit bekannten Melodien wie WAS IST SCHON DABEI, ICH ÜBERLEB’S oder PADAM PADAM sind unvergessen.
In jüngster Zeit war sie in erster Linie in Theaterproduktionen zu sehen, aber begeistert auch als Sängerin in Konzerten und Galas.

In Bad Hersfeld wird sie am 5. August in der intimen Atmosphäre des Theater-Zeltes ganz nah am Publikum sein. In ihrem Programm, das sie extra für Bad Hersfeld entwickelt hat, wird sie besonders auch auf Dieter Wedels MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG eingehen. Der gesamte erste Teil wird diesem Thema gewidmet sein. Sie wird mit einem Frauenchor Lieder wie HALLELUJA und MOTHERLESS CHILD singen und aus Texten von Martin Luther zitieren. Der zweite Teil des Konzertes ist, wie sie sagt „der erdhafte mit Folklore aus aller Welt in vielen Sprachen der Welt“.

HIMMEL UND ERDE – ein Liederabend mit Dunja Rajter und Christopher Miltenberger, Piano und Sophia Miltenberger, Violine

Samstag, 5. August 2017/ 18.00 UHR
Theater-Zelt vor der Stiftsruine
Eintritt: 29 Euro

Karten ab Donnerstag, den 6. Juli in der Ticket-Zentrale, online und an allen Eventim-Vorverkaufsstellen.

Telefon +49 6621 640200
Ticket-service@bad-hersfelder-festspiele.de 

www.bad-hersfelder-festspiele.de 

Bad Hersfeld, 30. Juni 2017

Sandra Mölling MY FAIR LADY 2017

Nach dem riesigen Erfolg 2016: MY FAIR LADY mit Sandy Mölling ab heute noch beschwingter in der Stiftsruine

Bereits im letzten Jahr waren alle Vorstellungen schnell ausverkauft und auch in diesem Jahr bekommt man am Premierentermin nur noch vereinzelt Karten für die 12 Vorstellungen vom 30. Juni bis zum 19. Juli. Publikum und Kritiker waren begeistert und viele Zuschauer sehen sich das Musical mit Sandy Mölling, Cusch Jung, Gunter Emmerlich, Ilja Richter, Gertraud Jesserer und allen anderen großartigen Tänzern, Sängern und Schauspielern sogar mehrmals an

„Mit Fug und Recht dürfen die Festspiele behaupten: Alles richtig gemacht!“ (Musicals)

„Sandy Mölling machte mit der Girlgroup No-Angels Karriere. Dass die Popsängerin mehr kann, beweist sie in einer Musical-Hauptrolle bei den Bad Hersfelder Festspielen.“ (dpa)

„Unter Leitung von Christoph Wohlleben spielt das Orchester mit wunderbarer Leichtigkeit, schwungvoll und gleichzeitig akzentuiert ... es fehlt an nichts bei dieser charmanten, schwungvollen MY FAIR LADY in Bad Hersfeld.“  (blickpunkt musical)

„Die Musical-Produktionen der Bad Hersfelder Festspiele sollten einen festen Platz im Sommerkalender eines jeden Musicalfans haben. Denn es gibt kaum eine andere Open Air Spielstätte, wo Jahr für Jahr Musicals auf solch hohem Niveau abgeliefert werden. MY FAIR LADY ist ein weiterer Beleg dafür, dass Klassiker, die klassisch und nicht mit pseudomoderner Brechstange inszeniert werden, das Publikum begeistern.“ (musicals online) Am Anfang steht eine Wette: Der Sprachforscher Professor Higgins behauptet, er könne aus einem beliebigen Straßenmädchen eine feine Dame der Gesellschaft machen, ohne dass es in der hochgestochenen Londoner High Society auffällt. Er brauche ihr nur ihren Dialekt abzugewöhnen und gepflegte Umgangsformen beizubringen. Sein Freund und Vertrauter Oberst Pickering wettet dagegen. Als Versuchsobjekt dient den beiden die Blumenverkäuferin Eliza Doolittle.

Das Ensemble steht fast in gleicher Besetzung wie im letzten Jahr auf der Bühne. Einige wenige Rollen wurden aus terminlichen Gründen aber umbesetzt. Neu als Mrs. Hopkins sehen die Zuschauer Joana Henrique (statt Eva Zamostny), als Prof. Karpathy  tritt Adrian Hochstrasser (statt Frank Berg) auf und Luke Giacomin, Veronique Spiteri, Charlotte Katzer und Rachel Marshall singen und tanzen neu im Ensemble.

An vier Terminen (4./10./17. und 19. Juli) wird Julia Klotz als Eliza Doolittle auf der Bühne stehen.
Mehr über alle, die in MY FAIR LADY auftreten, finden Interessierte auf der Homepage der Bad Hersfelder Festspiele unter „Ensemble“.

 

MY FAIR LADY nach George Bernhard Shaws PYGMALION und dem Film von Gabriel Pascal. Buch von Alan Jay Lerner, Deutsch von Robert Gilbert.

Inszenierung: Cusch Jung Choreographie: Melissa King Musikalische Leitung: Christoph Wohlleben

Premiere: 30. Juni 2017
Letzte Vorstellung: 19. Juli 2017

Bad Hersfeld, 29. Juni 2017

Bild copyright: Margot Käßmann Foto: "Andreas Schoelzel"

WAS BEDEUTET LUTHER FÜR UNS HEUTE?
Podiumsdiskussion im Foyer im Grünen vor der Stiftsruine (bei schlechtem Wetter im weißen Zelt)

Sonntag, 02. Juli 2017/ 11 Uhr - Der Eintritt ist frei
mit Prof. Dr. Margot Käßmann, Matthias Matussek, Prof. Dr. Heinz-Walter Große u.a.
Moderation: Manfred Otzelberger (Journalist und Buchautor)

In Dieter Wedels Inszenierung MARTIN LUTHER – DER ANSCHLAG werden in einer fiktiven Talkshow Fragen aufgeworfen, die im Stück selbst unbeantwortet bleiben. Im Foyer im Grünen an der Stiftsruine greift Manfred Otzelberger die Fragen auf und diskutiert unter anderem mit der Botschafterin für das Reformationsjahr 2017 Prof. Dr. Margot Käßmann, mit dem Journalisten und praktizierenden Katholiken Matthias Matussek und Prof. Dr. Heinz-Walter Große, dem Vorstandsvorsitzenden der B. Braun Melsungen AG und Mitglied der Landessynode Kurhessen-Waldeck.

Warum etwa haben sich viele Menschen von der Kirche abgewandt und finden keinen Bezug mehr zur Religion? Hat die Kirche heute wieder eine Reformation nötig? Hat sie sich zu weit von den Sorgen und Nöten der Menschen entfernt? Sind christliche Werte heute überhaupt noch lebbar, sind sie im Alltag noch relevant? Oder haben sie ihre Gültigkeit verloren?

„Die verhängnisvolle Flamme des religiösen Wahns ist immer noch nicht erloschen. Anmaßung, Unvernunft, das Beharren auf der Überzeugung, nur der eigene Gott sei der einzig wahre, beweisen, wie Gott immer wieder missverstanden wird“, lauten die ersten Sätze in MARTIN LUTHER – DER ANSCHLAG. Bis heute werden weltweit Kriege im Namen Gottes geführt. Sind Religionen mehr Kriegs- als Friedensstifter? War Luther selbst nicht auch ein Unruhestifter und Kriegstreiber, ein „Fundamentalist“? Mit seinen antisemitischen Äußerungen und seiner Vision von einer gemeinsamen deutschen Nation galt er für die Nationalsozialisten als einer der größten ideologischen Vorreiter. Wie steht die Kirche heute zu ihrer unrühmlichen Rolle im Dritten Reich? Auf welcher Seite würde Luther wohl heute stehen? Wäre er zufrieden mit „seiner“ Kirche? 

Manfred Otzelberger ist Buchautor und Journalist. Zuletzt ist im Herder-Verlag die Biografie „Martin Schulz - Der Kandidat“ erschienen. Der mehrfach preisgekrönte Autor schrieb u.a. auch die Biografie von CSU-Rebellin Gabriele Pauli.  Außerdem ist er seit 2007 Redakteur bei BUNTE, dort für große Politikerportraits und Interviews zuständig, die den ganzen Menschen abseits des Amtes beleuchten. Vorher war der Absolvent der Deutschen Journalistenschule Tageszeitungsredakteur in Bayreuth und hat unter anderem für Spiegel, Focus und Süddeutsche Zeitung geschrieben.

Bad Hersfeld, 26. Juni 2017

Hartmut Volle

Vollblutschauspieler und „TATORT-Ermittler“ Hartmut Volle übernimmt die Rolle „Hans Luder“ in MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG

Man kennt Hartmut Volle als Chef der Spurensicherung im TATORT aus dem Saarland und als Vollblutschauspieler auf vielen deutschen Bühnen.

Nun tritt er zum ersten Mal während der Bad Hersfelder Festspiele auf. Er übernimmt die Rolle „Luthers Vater Hans Luder“ in Dieter Wedels MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG von Joern Hinkel, der kurzfristig für Paulus Manker eingesprungen war. 

Joern Hinkel hat Publikum und Kritiker begeistert, nachdem er die Rolle „Hans Luder“ in wenigen Stunden gelernt und geprobt hatte und in der Premiere und den ersten Vorstellungen gezeigt hat, dass er nicht nur Stellvertreter des Intendanten, künstlerischer Leiter der Bad Hersfelder Festspiele und Regisseur (z.B. KRABAT in der Stiftsruine in 2016) ist, sondern auch Schauspieler mit viel Erfahrung und großem Talent. Seine vielen Aufgaben während der Bad Hersfelder Festspiele lassen es nicht zu, dass er durchgehend auf der Bühne steht.

Es ist ein Glücksfall, dass der ebenfalls viel beschäftigte Hartmut Volle für alle kommenden Vorstellungen zur Verfügung steht. Auch er hat in kurzer Zeit die Texte gelernt und geprobt und beherrscht sie bereits perfekt.

Bad Hersfeld, 23. Juni 2017

Uraufführung MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG von Dieter Wedel mit großen und bekannten Schauspielern in der Stiftsruine Bad Hersfeld

Die Zuschauer der Bad Hersfelder Festspiele können sich auf ein brilliantes Ensemble freuen: Elisabeth Lanz, Claude Oliver Rudolph, Erol Sander, Christian Nickel, Janina Stopper, Maximilian Pulst und viele andere wunderbare Schauspieler. Dieter Wedel musste kurzfristig umbesetzen. Christan Nickel spielt nun auch den „Wutbürger“ Luther.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Bad Hersfelder Festspiele gab es schon Monate vor der Premiere eines Schauspieles keine Karten mehr. Deshalb wurden im Februar Zusatzvorstellungen von MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG eingerichtet. Auch diese sind – bis auf wenige Restkarten – ausverkauft.

500 Jahre nachdem Martin Luther seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg angeschlagen und damit veröffentlicht hat, bringt der Intendant der 67. Bad Hersfelder Festspiele, Dieter Wedel, MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG auf die Bühne. „Vermutlich hat es einen Grund, warum es das große klassische Luther-Drama nicht gibt, warum beispielsweise Schiller zwar über Johanna von Orleans, Wallenstein oder Maria Stuart geschrieben hat, aber eben nicht über die bedeutendste Figur der Deutschen: Luther.“ Wedel weiter: „ Einfach sein Leben nachzuerzählen, würde kaum ausreichen, um herauszufinden, wer er eigentlich war.  Theateraufführungen zeigen ja nie das wirkliche Leben, höchstens exemplarisches Leben, also das Beispielhafte an einer Person und ihrer Geschichte. Aber womöglich ist Luther beispiellos?“

LUTHER in vier entscheidenden Lebensabschnitten auf der Bühne

Die Hauptrolle besetzt er mit (jetzt) drei Darstellern, die Luther nicht nur in verschiedenen Lebensphasen, sondern auch Charaktereigenschaften verkörpern. Denn Dieter Wedel wird nicht einfach das Leben Martin Luthers nacherzählen: „Widersprüchlichkeit macht bekanntlich einen Charakter interessant, aber bei Luther sind die Widersprüche so gewaltig, so scheinbar unvereinbar, dass man den Eindruck hat, immer wieder verschiedenen Luthers zu begegnen.“Christian Nickel, der Träger des Großen Hersfeldpreises 2016, verliehen von einer Jury aus Kritikern für seine Hauptrolle in Wedels HEXENJAGD (ab 21.7.2017) spielt Luther, den Reformator und Luther, den Wutbürger. Christian Nickel debütierte während der Salzburger Festspiele und gehörte lange dem Ensemble des Burgtheaters an. Überregional bekannt wurde er als Goethes FAUST in der Inszenierung des Gesamtstoffes durch Peter Stein auf der Expo2000 in Hannover, in Berlin und in Wien.  

Den überheblichen, jungen Luther hat Dieter Wedel mit Maximilian Pulst besetzt. Er gehört derzeit zum Ensemble des Staatstheaters Wiesbaden. Erste Festspielerfahrung hat er in Salzburg gesammelt.  

Janina Stopper ist der zweifelnde Luther. Als Mary Warren in HEXENJAGD hat das Publikum sie schon 2016 in Bad Hersfeld gefeiert. Dem Fernsehpublikum wurde sie zum Beispiel in Vivian Naefes Tragikomödie PAPA ALLEIN ZU HAUS an der Seite von Götz George oder in TANNÖD mit Monica Bleibtreu und Julia Jentsch bekannt.

Die Frau des Reformators

Elisabeth Lanz spielt Katharina von Bora, die ehemalige Nonne, die Luthers Frau wurde. Sie glänzte 2016 als Elisabeth Proctor in HEXENJAGD und wird in dieser Rolle auch in diesem Sommer zu sehen sein. Einem Millionenpublikum ist sie als TIERÄRZTIN DR. MERTENS  (ARD) bekannt.

Die Gegner Luthers

Papst Leo X. wird von Erol Sander dargestellt. Während der Nibelungen-Festspiele in Worms beeindruckte er als Etzel in Dieter Wedels letzter Nibelungen-Inszenierung 2014 das Publikum. Millionen von Krimifans kennen ihn als Kommissar in MORDKOMMISSION ISTANBUL (ARD).

Johann Tetzel, Dominikaner, Inquisitor und berühmtester Ablassverkäufer seiner Zeit, ist auch in Wedels Inszenierung kein sympathischer Mann. Claude Oliver Rudolph ist ein Theater- und Filmschauspieler, der schon viele „Bösewichte“ verkörpert hat.  Nach 20 Jahren arbeiten Dieter Wedel und Claude Oliver Rudolph nach dem großen Erfolg von DER KÖNIG VON ST. PAULI, der zurzeit erneut in allen Dritten Fernsehprogrammen gezeigt wird, das erste Mal wieder zusammen.

Auf der Bühne stehen außerdem große Darsteller, die auch dem Hersfelder Publikum inzwischen ans Herz gewachsen sind. Zum Beispiel: Robert Joseph Bartl (KRABAT 2016), Christian Schmidt (Hersfeld-Preis 2015), Rudolf Krause, Bettina Hauenschild, Hans Diehl, (HEXENJAGD 2016), Tilo Keiner (DIE GOLDENE GANS 2016) oder Uwe Dag Berlin (z.B. SONNENALLEE).

Prominente Fernseh-Moderatoren

Wie in HEXENJAGD arbeitet Dieter Wedel auch in MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG mit Filmeinspielern auf großen Videowänden in der Stiftsruine. Zu den Elementen der Inszenierung gehören auch Zeitsprünge und Perspektivwechsel. Sie schaffen, so Wedel, viele Möglichkeiten. Für diese Sequenzen wurden die prominenten Fernseh-Moderatoren Mareile Höppner (ARD/BRISANT) und Jan Hofer (Chefsprecher der TAGESSCHAU/ARD) engagiert. Mit beiden hat Dieter Wedel Filmeinspieler u.a. in Wittenberg, Bad Hersfeld und auf der Wartburg gedreht. Mareile Höppner ist das erste Mal als Schauspielerin zu sehen.

Luther in Bad Hersfeld

An dem Ort, an dem Martin Luther auf seinem Weg von Worms auf die Wartburg im Jahr 1521 noch einmal gepredigt hat, wird MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG von Dieter Wedel uraufgeführt: in der Stiftsruine in Bad Hersfeld zwischen den historischen Mauern der ehemaligen Stiftskirche. Luther kam vom Reichstag in Worms, er war vogelfrei, sein Leben war in Gefahr und die Predigt in Bad Hersfeld war bereits riskant.

Auch diese Phase und die Zeit danach – er lebte als Junker Jörg auf der Wartburg und übersetzte das Neue Testament vom Griechischen ins Deutsche – spielt in Dieter Wedels Inszenierung eine Rolle. Aber sie ist kein Historiendrama, betont der Autor und Regisseur. Fragt man ihn, wer Luther in seinen Augen war, antwortet er: „Unter anderem so etwas wie der Erfinder der Deutschen. Ein Mann mit vielen guten Eigenschaften, immensem Fleiß und großer Tatkraft. Aber er besaß auch enorme negative Seiten: Obrigkeitshörigkeit, Judenhass, Rassismus.“

Der Hass auf Andersdenkende findet sich in Wedels Inszenierung in zahlreichen Szenen: „Ich habe für mein Stück nicht eine einzige Verleumdung erfunden, sondern nur wörtliche Zitate von Luther verwendet.“

Zentrales Thema

Fanatiker, die glauben, die Wahrheit zu besitzen – das ist das Thema seines Luther-Stücks. Dieter Wedel: „Der Wahn, ausgelöst durch einen missverstandenen Gott, hat nie aufgehört. Wir spielen deshalb auch grausame Filmbilder aus dem Nahen Osten ein. Da gehen Sunniten und Schiiten aufeinander los. Oder Aufnahmen aus Nordirland. Dort haben vor noch nicht allzu langer Zeit Katholiken und Protestanten aufeinander geschossen. Es hört einfach nicht auf. Und immer wird im Namen Gottes gemordet.“

MARTIN LUTHER - DER ANSCHLAG

FÜR DIE BAD HERSFELDER FESTSPIELE GESCHRIEBEN VON DIETER WEDEL

Unter Verwendung der Luther-Dramen von John Osborne und John von Düffel
sowie Motiven und Texten von August Strindberg, Stefan Zweig und G. B. Shaw

URAUFFÜHRUNG: 23. JUNI 2017

Letzte Vorstellung: 20. August 2017

23 Vorstellungen in der Stiftsruine Bad Hersfeld

Tickets und Informationen: 

Telefon +49 6621 640200 

ticket-service@bad-hersfelder-festspiele.de 

www.bad-hersfelder-festspiele.de 

Bad Hersfeld, 20. Juni 2017

Archivbild 2016 - Straßentheater

Straßentheater am kommenden Freitag ab 14 Uhr zur Eröffnung der 67. Bad Hersfelder Festspiele
Auch in diesem Jahr treffen die Besucher Walk-Acts und Künstler überall im Innenstadtbereich von  Bad Hersfeld:

Cirque Artikuss

Bei dem Galaxy-Stilts-Walk-Act „Triadisches Ballett“, frei nach Oscar Schlemmer, bewegen sich fünf phantasievoll geometrisch gestaltete Stelzenfiguren anmutig zu eindrucksvollen Choreographien durch die Zuschauer.

Der Stelzenwalkact „Gentlemen“ zeigt drei Meter hohe Gentlemen in Zylinder und Frack auf Stelzen. Sie bieten große und kleine artistische Einlagen.

Herr Niels

Herr Niels begeistert sein Publikum mit einer Mixtur aus Pantomime, Clown und Gummimensch. Mit sparsamer Mimik und höchst eigenwilliger Körpersprache zeigt er Visual Comedy par excellence.                                                                          

Tukkersconnexion

Die Künstler von Tukkersconnexion zeigen mit ihren beiden Programmen „Orange Frau“ und „Hipposcampus“ einzigartige Bilder und Effekte.

Aufgrund der großen, positiven Resonanz wird in diesem Jahr wieder die „Orange Frau“ als Stewardess mit ihrem großen Koffer ebenso hyperaktiv wie herzlich in der Fußgängerzone unterwegs sein.

„Hipposcampus“ ist ein rasanter und auffälliger und gleichzeitig poetischer Walkact. Verkleidet als Seepferdchen bewegen sie sich auf Segways durch die Zuschauer.

The Suits

The Suits präsentieren Artistik-Comedy-Shows mit Stil. Elegant und klassisch zeigen zwei skurrile Gentlemen innovative Zauberkunst, Feuerjonglage und Einradartistik.

Balady

Die Tanzgruppe Balady zeigt in ihren farbenfrohen Kostümen verschiedene Tänze aus orientalischen Ländern.

Geplant sind diese Auftritte:

L’Haÿ-les-Roses-Platz/Linggplatz

14.30 – 14.45 Uhr                Herr Niels          

15.45– 16.00 Uhr                Herr Niels

16.00 – 16.30 Uhr                The Suits          

16.45 – 17.00 Uhr                Herr Niels

18.00 - 18.45 Uhr                The Suits

19.00 – 19.45 Uhr                Cirque Artikuss   

Rathaus

14.15 – 15.00 Uhr                 The Suits

17.30 – 18.00 Uhr                 Tukkersconnexion      Orange Frau

Stiftsbezirk

18.00 – 18.15 Uhr                 Tukkersconnexion Orange Frau

17.30 – 18.00 Uhr                 Cirque Artikuss

19.15 – 19.45 Uhr                 Tukkersconnexion       Hippocampus

Fußgängerzone

14.00 – 14.30 Uhr                 Cirque Artikuss

14.30 – 15.00 Uhr                 Tukkerconnexion        Hippocampus                

16.15 – 16.45 Uhr                 Tukkersconnexion       Orange Frau

17.30 – 18.00 Uhr                 Tukkersconnexion      Hippocampus

City-Galerie

14.00 – 14.30 Uhr                Tukkersconnexion       Orange Frau   


Bad Hersfeld, 06. Juni 2017

Martin Semmelrogge (c) Darek Gontarski

Stars spielen DIE 39 STUFEN: Martin Semmelrogge, Markus Majowski und  Stefan Kaminsky - Bekannte und beliebte Schauspieler auch im Schloss Eichhof!

Halsbrecherische Verfolgungsjagden auf fahrenden Zügen, Schießereien in den schottischen Highlands, eine geheimnisvolle Unbekannte im dunklen Hotelzimmer – den Stoff des berühmten Filmes von Alfred Hitchcock, DIE 39 STUFEN hat Patrick Balow hinreißend und witzig für die Bühne bearbeitet – heraus kommt eine furiose Krimikomödie, in der wenige Schauspieler fast 100 Rollen spielen.

Und mindestens so furios, wie diese Komödie, ist die Besetzung für die Inszenierung  der Bad Hersfelder Festspiele im Schloss Eichhof:

BANG BOOM BANG – einer der Filme, die Martin Semmelrogge bekannt machten. Mit „Bang Boom Bang“ kann man rechnen, wenn der unvergleichliche Martin Semmelrogge sehr viele Rollen in unglaublich schnellem Wechsel in DIE 39 STUFEN spielen wird. Mit seiner unverwechselbaren Stimme und seinem verschmitzten Charme wird er auch hier seinen Figuren Leben einhauchen. Martin Semmelrogge, der selber auf ein bewegtes Leben zurückschaut, ist nichts Menschliches fremd, er ist Erzkomödiant und Tragiker gleichzeitig, und das macht ihn zu einem der glaubwürdigsten deutschen Bühnen- und TV-Darsteller und zur Idealbesetzung für DIE 39 STUFEN während der Bad Hersfelder Festspiele.

Markus Majowski (c) Hoffotografen

Vor einer ähnlichen Herausforderung steht Markus Majowski im Schloss Eichhof. Und auch er wird seine vielen unterschiedlichen Rollen in DIE 39 STUFEN meistern, denn auch er bringt nicht nur Erfahrungen als Schauspieler mit, sondern ist zudem als Komödiant (z.B. in der Kultserie DIE DREISTEN DREI) bekannt und beliebt. In den Wormser Nibelungen-Inszenierungen von Dieter Wedel zeigte er sich von seiner martialischen Seite. Auch während der Bad Hersfelder Festspiele spielte er u.a. in der KOMÖDIE DER IRRUNGEN (Regie Dieter Wedel) und SOMMERNACHTS-TRÄUMEREIEN (Regie: Joern Hinkel) ganz unterschiedliche Rollen. Stefan Kaminsky schlüpft  in der Rolle des Hannay. Er ist dem Fernsehpublikum aus TATORT, ALARM FÜR COBRA 11, DER LETZTE SCHÖNE TAG, SOKO LEIPZIG und vielen anderen TV-Produktionen bekannt. Aber auch im Theater hat er sich einen Namen gemacht.

Mit den Schauspielern wird als Musiker Philipp Wiechert auf der Bühne stehen. Als Theatermusiker war er z.B. am Theater der Altmark (Stendal) für EVITA und DIE DREIGROSCHENOPER oder am KABARETT DENKZETTEL in Magdeburg engagiert.

Stefan Kaminsky (c) Gerlind Klemens

Patrick Schimanski inszeniert DIE 39 STUFEN und wird mit Philipp Wiechert die Musik komponieren. In Bad Hersfeld kann er alle Register ziehen, denn in DIE 39 STUFEN, irgendwo angesiedelt zwischen Monty Python und Samuel Beckett, verstricken sich einsame Menschen, die alle von einem anderen, wilderen Leben träumen, in einer Geschichte, wie wir sie aus der Film-Noir-Zeit kennen: eine schöne Frau flüstert einem gelangweilten Varietee-Besucher eine geheime Information ins Ohr, zwei Stunden später findet er sie mit einem Messer im Rücken auf seinem Sofa wieder. Des Mordes verdächtigt, von der Polizei gesucht, von Verbrechern gejagt, kann der Mann, der „zu viel wusste“ seinen Verfolgern nur entkommen, wenn er selbst das Geheimnis der 39 STUFEN lüften und seine Unschuld beweisen kann.

DIE 39 STUFEN - Kriminalkomödie von Patrick Barlon nach dem Film von Alfred Hitchcock - Inszenierung Patrick Schimanski

Premiere: Samstag, 15.7. 2017 Schloss Eichhof

Karten für 29.- Euro im Ticket-Service am Markt in Bad Hersfeld, online und in allen EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Tickets und Informationen: 

Telefon +49 6621 640200 

ticket-service@bad-hersfelder-festspiele.de 

www.bad-hersfelder-festspiele.de


Bad Hersfeld, 31. Mai 2017

TITANIC mit Alen Hodzovic, David Arnsperger, Andreas Bongard, Michael Flöth, Kristin Hölck und vielen anderen renommierten Musical-Darstellern in der Stiftsruine! 

Fast 40 Sänger und Tänzer hat der renommierte Musicalregisseur Stefan Huber für das Ensemble-Musical TITANIC zu besetzen und freut sich über die gelungene Mischung: „Wir haben das große Glück, in Bad Hersfeld ein schauspielerisch und gesanglich hochkarätiges Musicalensemble versammeln zu können, in dem zahlreiche gestandene Persönlichkeiten, erfolgreiche Protagonisten und verheißungsvolle Newcomer des Genres in spannenden Spiel-Szenen, berührenden Songs, Duetten, Tanzszenen sowie monumentalen Tableaus aufeinander treffen“. 

Unter ihnen so renommierte Darstellerinnen und Darsteller wie Michael Flöth als Captain E.J. Smith, die Rolle spielte er bereits in der deutschen Erstaufführung von TITANIC in Hamburg. 

Frank Winkels ist der Reeder J. Bruce Ismay. Er gehört seit 2013 zum festen Ensemble des Schmidts Tivoli Hamburg. Im Düsseldorfer Capitol Theater begeisterte er in der Rolle des SHREK in der deutschen Uraufführung des gleichnamigen Musicals. Zuletzt war Frank Winkels in der Uraufführung von DON CAMILLO & PEPPONE der Bürgermeisters Peppone im Theater St. Gallen und an den Vereinigten Bühnen Wien im Theater Ronacher. 

Alen Hodzovic wird als Schiffs-Konstrukteur Thomas Adrews zu sehen sein. Viele erlebten ihn zum Beispiel als Raoul in PHANTOM DER OPER in Stuttgart. 2009 gewann er den 1. Preis bei der Lotte Lenya Competition der Kurt Weill Foundation New York. Zuletzt war er festes Ensemble-Mitglied der renommierten Musicalsparte am Landestheater Linz und spielte dort u.a. in LES MISERABLES, THE WHO’S TOMMY, INTO THE WOODS und in der Uraufführung von IN 80 TAGEN UM DIE WELT. 

David Arnsperger glänzte gerade in Hauptrollen in DAS PHANTOM DER OPER im Metronom Theater Oberhausen und in DRACULA am Theater Nordhausen. Er wird in Bad Hersfeld den Heizer Frederick Barrett verkörpern. 

Andreas Bongard trat gerade noch als Tony in WEST SIDE STORY in St. Gallen und in DIE BRÜCKE AM FLUSS in Chemnitz auf und reist dann zu den Proben nach Bad Hersfeld - er ist der Funker Harold Bride auf der TITANIC. Ihn kennt der Theaterzuschauer aus vielen europäischen (z.B. DAS WUNDER VON BERN, Hamburg) Produktionen. 

Mathias Schlung kennt man aus der Kult-Comedy-Serie DIE DREISTEN DREI auf SAT 1. 2009 übernahm Mathias Schlung während der Nibelungenfestspiele in Worms unter der Intendanz von Dieter Wedel die Hauptrolle in DAS LEBEN DES SIEGFRIED. Auch im Musiktheaterbereich hat er sich einen Namen gemacht. So holte ihn Roman Polanski 2006 für seine Inszenierung von DER TANZ DER VAMPIRE ans Theater des Westens in Berlin. Dort spielte er auch den Abahachi in der Welturaufführung des Musicals DER SCHUH DES MANITU (2008-2010). Und nun hat er als Steward der 1. Klasse Henry Etches auf der TITANIC in Bad Hersfeld angeheuert. 

Kristin Hölck kommt wieder nach Bad Hersfeld. Sie war hier zum Beispiel als wunderbare Schlange Kaa in DAS DSCHUNGEBUCH und als Cordelia in KÖNIG LEAR zu sehen und erhielt den Hersfeldpreis 2010 für Ihre Rolle Marie in CARMEN-EIN DEUTSCHES MUSICAL. Sie wird im Sommer als Alice Beane auf der Bühne der Stiftsruine stehen. 

Rolf Sommer wird ihren Mann, den Passagier Edgar Beane spielen. Er trat 2012 als Schneider Mottel in ANATEVKA (Regie: Stefan Huber) während der Bad Hersfelder Festspiele auf. 

Auch Annette Lubosch kennt das Publikum der Bad Hersfelder Festspiele. Sie überzeugte hier in ANATEVKA, DIE WANDERHURE und DIE SEKRETÄRINNEN. 

Christine Rothacker spielt die Millionärsgattin Ida Strauss. Seit über 30 Jahren ist sie als Schauspielerin, Sängerin, Kabarettistin, Choreografin, Regisseurin und Theaterpädagogin im deutschsprachigen Raum unterwegs. Sie spielte Hauptrollen in CABARET, WEST SIDE STORY, DREIGROSCHENOPER, LES MISERABLES, LOLA BLAU, LINIE 1, NATHAN DER WEISE, GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT, DIE PHYSIKER und wirkte in vielen Uraufführungen mit, darunter DAS WUNDER VON NEUKÖLLN und ELTERNABEND an der Neuköllner Oper Berlin. 

Stefan Huber sagt zu seiner Besetzung: „In diesen und vielen weiteren, ebenfalls hervorragend besetzten Rollen, werden die unterschiedlichsten Schicksale erzählt: von jung- und altverliebten Millionären über die kleinen und großen Sorgen des einfachen Bürgers bis zum Traum der arbeitenden Klasse auf eine bessere Zukunft. Und natürlich von der freudigen Aufregung der Besatzung bei der Abfahrt bis zu ihrem verzweifelten Kampf gegen den Untergang ihres Schiffes.“ 

Stefan Huber ist einer der renommiertesten Regisseure im deutschsprachigen Raum und kennt die Stiftsruine in Bad Hersfeld gut. Er inszenierte hier zuletzt ANATEVKA. Für ihn passt das Musical TITANIC perfekt in das monumentale Gebäude. „Erinnert das Kirchenschiff nicht ohnehin an ein Schiff?“ – so seine Frage zum Spielort. 

TITANIC ist großes Musiktheater von mitreißenden Solonummern bis hin zu bombastischen Ensemblestücken. Auch TITANIC wird wie alle Musicals in Bad Hersfeld von einem großartigen Orchester unter der Leitung von Christoph Wohlleben begleitet. Für die Choreografie wurde erneut Melissa King gewonnen. 

Nach den großen Musical-Klassikern zeigen die Bad Hersfelder Festspiele in diesem Jahr zum ersten Mal diese atemberaubende, mitreißende Geschichte über Größenwahn, Selbstüberschätzung und Untergang. 

Als die Titanic am 10. April 1912 den Hafen von Southampton zu ihrer Jungfernfahrt nach New York verlässt, gilt sie als das größte und sicherste Passagierschiff der Welt. Vier Tage später kollidiert sie mit einem Eisberg und reißt bei ihrem Untergang knapp 1.500 Menschen in den Tod. Noch 105 Jahre nach dem Ablegen des Ozean-Riesen in Southampton lebt der Titanic-Mythos in Büchern, Filmen und dem grandiosen Musical weiter. 

TITANIC
Story und Buch von Peter Stone
Musik und Liedtexte von Maury Yeston
Deutsch von Wolfgang Adenberg
Inszenierung: Stefan Huber
Musikalische Leitung: Christoph Wohlleben
Choreographie: Melissa King
Premiere: 14. Juli 2017
Stiftsruine Bad Hersfeld

Karten im Ticket-Service am Markt in Bad Hersfeld, online und in allen EVENTIM-Vorverkaufsstellen. 

Das Besondere an der Stiftsruine in Bad Hersfeld: Das Publikum sitzt zwischen den historischen Mauern immer trocken und geschützt, denn bei Regen wird das „Faltdach“ von Frei Otto über dem Zuschauerraum ausgefahren.

Tickets und Informationen: 
Telefon +49 6621 640200 
ticket-service@bad-hersfelder-festspiele.de 
www.bad-hersfelder-festspiele.de

Bad Hersfeld, 27. Mai 2017

DAS TAPFERE SCHNEIDERLEIN von Franziska Reichenbacher

Franziska Reichenbacher inszeniert für die 67. Bad Hersfelder Festspiele DAS TAFFERE SCHNEIDERLEIN in ihrer Fassung nach einem Märchen der Gebrüder Grimm und hat dafür ein wunderbares Ensemble aus jungen und bekannten Schauspielern zusammengestellt. 

Sasha Bornemannübernimmt zum zweiten Mal eine Hauptrolle in einem Märchen im Theaterzelt an der Stiftsruine – er ist Fritz Zwibbel, der Schneider. Im Sommer 2016 war er als Dummling in DIE GOLDENE GANS zu sehen. 

Sarah Elena Timpespielt die Prinzessin. Viele Fans kennen sie aus der ARD-Telenovela STURM DER LIEBE: von 2012 bis 2014 verkörperte sie Sabrina Görres. Zuletzt drehte sie Episoden für  UM HIMMELS WILLEN und GROSSSTADTREVIER.  Mit dem Stück HERBSTGOLD und dem Briefwechsel von Sophie Scholl und Fritz Hartnagel DAMIT WIR UNS NICHT VERLIEREN (erstes eigenes Projekt) war sie zuletzt auf Tournee. 

Elisabeth Degen verkörpert die Finanzministerin in DAS TAPFERE SCHNEIDERLEIN. Die Tochter des Schauspielers Michael Degen und der Malerin Sarah Eckel debütierte im Film 1986 in Wolf Gremms TÖDLICHE LIEBE und spielte ein Jahr darauf an der Seite ihres Vaters in Orlando Lübberts DIE KOLONIE. Sie studierte Schauspiel an der Fritz-Kirchhoff-Schule in Berlin und spielte seitdem viele Fernseh- und Theaterrollen. International bekannt wurde sie vor allem mit der Rolle der Jüdin Lotte in Max Färberböcks AIMÉE UND JAGUAR.

Auch Yorik Tortochaux war im letzten Sommer in Franziska Reichenbachers Märchen als ein Bruder des Dummling zu sehen, er ist nun der König. Als Ellie wird Neele Pettig auf der Bühne stehen, Roland Schregelmann ist der Metzger „August der Starke“, Andrés Mendez tritt als General auf und Marcel Bartsch übernimmt gleich drei Rollen: Apothekersohn, Lakai und Pförtner.

Bad Hersfeld, 11. Mai 2017

Nochmalige Zugabe in der Stadthalle am 19. Mai 2017 um 20 Uhr
Der Verein die Sommernachtsträumer e.V. haben in diesem Jahr das Stück "die Welle"ausgewählt, das in die heutige Zeit verstärkt passt.
Es geht um Macht, Populismus und die daraus folgende Manipulation. Das Projekt unter der Regie von Tobias Stübing ist die zweite  Inszenierung der Bad Hersfelder „Sommernachtsträumer“. Zusammen mit Annette Lubosch und Robert Joseph Bartl bringen die über 20 Kinder und Jugendlichen von Sommernachtsträumer e. V. in ihrer zweiten Produktion spannende Bilder und eindrückliche Szenen auch mit einem Videoeinspieler auf die Bühne. Im letzten Jahr hatten die Sommernachtsträumer das selbst verfasste Stück "die Türen" aufgeführt und mit Schwarzlicht ein interessantes Experiment mit großem Erfolg veranstaltet.

Hintergrund:

Ursprünglich ist das Stück "die Welle" ein deutsches soziopolitisches Filmdrama bereits aus dem Jahr 2008.

Dazu schreibt WIKIPEDIA:

Im Mittelpunkt der Geschichte, die in einer fiktiven deutschen Stadt und in gehobenen sozialen Schichten spielt, stehen der Gymnasiallehrer Rainer Wenger und seine Schüler. Während einer schulischen Projektwoche zum Thema „Staatsformen“ bekommt der lockere und bei den Schülern beliebte Wenger, der einst Hausbesetzer in Berlin-Kreuzberg war und sich von den Schülern duzen lässt, statt seines bevorzugten Themas Anarchie das Thema Autokratie zugeteilt. Seine Schüler finden das wiederholte „Durchkauen“ des Themas anhand des Nationalsozialismus langweilig und meinen, es bestehe im heutigen aufgeklärten Deutschland keine Gefahr einer Diktatur mehr. Also entschließt sich Wenger, die Woche als pädagogischen Selbstversuch durchzuführen.

Neu ist ein Video-Einspieler während der Aufführung in der Stadthalle

Am 19. Mai 2017 um 20 Uhr in der Stadthalle Bad Hersfeld wird das Theaterstück "die Welle" nochmals als Zugabe aufgeführt. Die Karten erhält man bei Ticket-Service der Bad Hersfelder Festspiele.

Tickets und Informationen:
Telefon +49 6621 640200
ticket-service@bad-hersfelder-festspiele.de

http://www.sommernachtstraeumer-hersfeld.de


Bad Hersfeld, 03. Mai 2017

Erol Sander, Paulus Manker, Elisabeth Lanz, Claude Oliver Rudolph – die Proben für Dieter Wedels MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG haben begonnen.
Erol Sander, Claude Oliver Rudolph und Elisabeth Lanz - das sind nur drei der großen und großartigen Schauspieler, die ab dem 23. Juni in der Stiftsruine in MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG (Uraufführung: 23. Juni 2017) zu sehen sein werden. Fast alle sind schon in Bad Hersfeld angekommen und proben seit heute mit Regisseur Dieter Wedel für die Uraufführung von MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG. Denn mit der Probenzeit bricht schon Festspielfieber aus: Überall in der Stadt spürt man schon die Kreativität, Vorfreude und Spannung.


Die neue Bühne in der Stiftsruine


Fast das gesamte Ensample für das Lutherstück "der Anschlag"


Die Medienpräsents war wieder einmal groß



Dieter Wedel begrüßt Erol Sander

Erster Probentag                        

Für alle Beteiligten ist der erste Probentag ein besonderer und aufregender Tag. Die Proben beginnen mit einer Leseprobe, zu der mehr als 50 Vertreter von Redaktionen und Medienunternehmen kommen, um zu berichten. Sie erleben diesen besonderen Moment mit: Zum ersten Mal trifft sich das Ensemble zu einer Probe, zum ersten Mal sehen alle die Zeichnungen von Kostümbildnerin Clarissa Freiberg und das Modell des Bühnenbildners Jens Kilian, zum ersten Mal arbeiten alle zusammen mit Starregisseur und Intendant Dieter Wedel.

Die Hauptrolle besetzt Dieter Wedel mit gleich vier Darstellern, die Luther nicht nur in verschiedenen Lebensphasen, sondern auch Charaktereigenschaften verkörpern. Denn Dieter Wedel wird nicht einfach das Leben Martin Luthers nacherzählen: „Widersprüchlichkeit macht bekanntlich einen Charakter interessant, aber bei Luther sind die Widersprüche so gewaltig, so scheinbar unvereinbar, dass man den Eindruck hat, immer wieder verschiedenen Luthers zu begegnen.“

Vier LUTHER-Darsteller

Burgschauspieler Paulus Manker wird als der „Wutbürger“ Luther auf der Bühne der Stiftsruine stehen. Er wird in einer Doppelrolle zu sehen sein, Dieter Wedel besetzt auch Luthers Vater mit dem Theaterstar. Paulus Manker ist einer der ganz großen Theaterschauspieler des deutschsprachigen Raumes und man kann ihn ohne zu übertreiben einen „Theatergiganten“ nennen. Peter Zadek holte ihn 1986 in das Ensemble des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg. Hier sah man ihn in der Hauptrolle des antisemitischen jüdischen Philosophen Otto Weininger in dem Furore machenden Stück WEININGERS NACHT von Joshua Sobol. Auch als Mädchenhändler Casti-Piani in Zadeks legendärer Inszenierung von Frank Wedekinds LULU schrieb er Theatergeschichte. Zurück in Wien arbeitete er am Burgtheater u.a. mit Claus Peymann zusammen und inszenierte hier auch selbst. 2000 schuf Paulus Manker mit Joshua Sobol mit der Cyber-Show F@LCO am Wiener Revuetheater Ronacher das multimediale Musical über den österreichischen Popstar Falco. Dem breiteren Kinopublikum ist er z.B. durch seine Rolle in der Verfilmung von SCHLAFES BRUDER bekannt geworden.
Christian Nickel, der Träger des Großen Hersfeldpreises 2016, verliehen von einer Jury aus Kritikern für seine Hauptrolle in Wedels HEXENJAGD, spielt Luther, den Reformator. Dieser Luther glaubt fest, dass Gott dafür sorgen wird, dass er seinen Weg gehen kann. Christian Nickel hat bereits in Worms mit Dieter Wedel zusammen gearbeitet (2006/2014). Er debütierte während der Salzburger Festspiele und gehörte lange dem Ensemble des Bugtheaters an. Überregional bekannt wurde er als Goethes FAUST in der Inszenierung des Gesamtstoffes durch Peter Stein auf der Expo2000 in Hannover, in Berlin und in Wien.

 Den überheblichen, jungen Luther hat Dieter Wedel mit Maximilian Pulst besetzt. Er gehört derzeit zum Ensemble des Staatstheaters Wiesbaden. Erste Festspielerfahrung hat er in Salzburg gesammelt. Während der Salzburger Festspiele 2016 spielte er in Deborah Warners DER STURM mit Peter Simonischek den Ferdinand. Er gilt als einer der interessantesten deutschen Nachwuchsschauspieler.

Eine Überraschung ist mit Sicherheit, dass den „vierten Luther“ eine Frau spielt: Janina Stopper ist der zweifelnde Luther. Als Mary Warren in HEXENJAGD hat das Publikum sie schon 2016 in Bad Hersfeld gefeiert. Dem Fernsehpublikum wurde sie zum Beispiel in Vivian Naefes Tragikomödie PAPA ALLEIN ZU HAUS an der Seite von Götz George oder in TANNÖD mit Monica Bleibtreu und Julia Jentsch bekannt.

Die Frau des Reformators

Elisabeth Lanz spielt Katharina von Bora, die ehemalige Nonne, die Luthers Frau wurde. Sie glänzte 2016 als Elisabeth Proctor in HEXENJAGD und wird in dieser Rolle auch in diesem Sommer zu sehen sein. Einem Millionenpublikum ist sie als TIERÄRZTIN DR. MERTENS  (ARD) bekannt.

Die Gegner Luthers

Auch die Rollen der Widersacher des Reformators sind prominent besetzt. Da ist Papst Leo X., als „lässig, kultiviert“ beschreibt ihn Wedel in seinem Stück MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG. Er besetzt diese Rolle mit Erol Sander! Während der Nibelungenfestspiele in Worms glänzte er als Etzel in Dieter Wedels letzter Nibelungen-Inszenierung 2014. Seit 2008 begeistert er als Kommissar in MORDKOMISSION ISTANBUL (ARD) Millionen von Krimifans.

Johann Tetzel, Dominikaner, Inquisitor und berühmtester Ablassverkäufer seiner Zeit, ist auch in Wedels Inszenierung kein sympathischer Mann. Claude Oliver Rudolph ist ein Theater- und Filmschauspieler, der schon viele „Bösewichte“ verkörpert hat.  Nach 20 Jahren werden Dieter Wedel und Claude Oliver Rudolph nach dem großen Erfolg von DER KÖNIG VON ST. PAULY, der zur Zeit erneut in allen Dritten Fernsehprogrammen gezeigt wird, das erste Mal wieder zusammen arbeiten.

 Auf der Bühne stehen außerdem große Darsteller, die dem Hersfelder Publikum inzwischen ans Herz gewachsen sind. Zum Beispiel: Robert Joseph Bartl (KRABAT 2016), Christian Schmidt (Hersfeld-Preis 2015), Rudolf Krause, Bettina Hauenschild, Hans Diehl, (HEXENJAGD 2016) oder Tilo Keiner (DIE GOLDENE GANS 2016). Viele werden sich auch auf Heike Kloss, bekannt z.B. aus ALLES ATZE/RTL und  Uwe Dag Berlin (z.B. SONNENLLEE) freuen.

Prominente Fernseh-Moderatoren

Wie in HEXENJAGD wird Dieter Wedel auch in MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG mit Filmeinspielern auf großen Videowänden in der Stiftsruine arbeiten. In diesen Filmen wird man nicht nur Darsteller sehen, die auch auf der Bühne stehen. Zu den Elementen der Inszenierung gehören auch Zeitsprünge und Perspektivwechsel. Sie schaffen, so Wedel, viele Möglichkeiten. Für diese Sequenzen wurden die prominenten Fernseh-Moderatoren Mareile Höppner (ARD/BRISANT) und Jan Hofer (Chefsprecher der TAGESSCHAU/ARD) engagiert. Mit beiden und einigen Schauspielern hat Dieter Wedel in der vergangenen Woche bereits die Filmeinspieler für seine neue Inszenierung u.a. in Wittenberg, Bad Hersfeld und auf der Wartburg gedreht. Mareille Höppner spielt das erste Mal eine Rolle und wird nicht nur als Moderatorin zu sehen sein.

MARTIN LUTHER - DER ANSCHLAG - FÜR DIE BAD HERSFELDER FESTSPIELE GESCHRIEBEN VON DIETER WEDEL

Unter Verwendung der Luther-Dramen von John Osborne und John von Düffel
sowie Motiven und Texten von August Strindberg, Stefan Zweig und G. B. Shaw

URAUFFÜHRUNG: 23. JUNI 2017

STIFTSRUINE BAD HERSFELD
Tickets und Informationen: 

Telefon +49 6621 640200 - ticket-service@bad-hersfelder-festspiele.de  - www.bad-hersfelder-festspiele.de 

Bad Hersfeld, 27. April 2017

Chorverein Bad Hersfeld

Martin Luther – Ein feste Burg ist unser Gott

Auch der Chorverein Bad Hersfeld huldigt dem Lutherjubiläum und bringt im Eröffnungskonzert der 67. Bad Hersfelder Festspielsaison am 7. Mai 2017 um 19:30 Uhr in der Hersfelder Stadthalle die 5. Sinfonie D-Dur von Felix Mendelssohn Bartholdy, die sogenannte „Reformationssinfonie“. Die romantische Sinfonie in vier Sätzen entstand anlässlich der Dreihundertjahrfeier der Augsburger Konfession im Jahre 1832 und erhielt ihren Namen, weil sie das Luther-Lied „Ein feste Burg ist unser Gott“ zitiert.

Diese Melodie, oft auch als „Marseillaise der Reformation“ bezeichnet, prägt den letzten Satz und macht die Sinfonie einzigartig. Bei ihrer Uraufführung in Berlin unter der Leitung des Komponisten hatte sie noch keinen nachhaltigen Erfolg, gehört aber heutzutage ins feste Repertoire der romantischen Sinfonik.

Solistin Sussane Schimmack

Frieden

Der zweite Teil des Eröffnungskonzerts widmet sich ganz dem Thema „Frieden“. Der walisische Komponist Karl Jenkins, von dem der Chorverein schon die „Mass for Peace“ und das „Stabat Mater“ mit großem Erfolg aufgeführt haben, schrieb 2012 „The Peacemakers“, eine klangvolle Komposition für eine Solistin, Chor und Orchester. Es ist dem Gedenken all derer gewidmet, die in bewaffneten Konflikten ihr Leben verloren haben, speziell unschuldigen Zivilisten. Karl Jenkins schreibt dazu: „Als ich die „Friedensmesse“ zur Jahrtausendwende komponierte, verband ich damit die Hoffnung auf ein Jahrhundert des Friedens. Leider hat sich nicht viel geändert.“

Und so preisen die „Peacemakers“ nun den Frieden. In allen Religionen findet sich die gleiche Zeile: „Friede sei mit Dir“. Jenkins vertont das Wort „Frieden“ in 21 Sprachen. Ferner verwendete er Psalmen und Texte aus der Bibel, z. B. aus den Seligpreisungen und dem Koran. Auszüge ans den Reden von Friedensnobelpreisträgern wie Martin Luther King, Mutter Theresa oder Albert Schweitzer fanden ebenso Eingang, wie Worte von Anne Frank, Mahatma Gandhi oder Bahá’u’lláh, dem Begründer der Bahai-Religion. Auch ein unschuldiges Schlaflied für Kinder und ein anonymes keltisches Gebet sind Elemente der meist besinnlichen Komposition mit anrührenden Melodien in einer ungewöhnlichen Orchestrierung.
Als Solistin konnte wieder Susanne Schimmack gewonnen werden, die kraftvolles dunkle Timbre mit einer ausdrucksstarken Sopranstimme zu verbinden weiß. Der Chorverein Bad Hersfeld und die Frankfurter Sinfoniker mit ihrer Geigensolistin Toni Staicov-Nierlich singen und spielen unter der Leitung von Helgo Hahn.
Karten zu 18 (ermäßigt 15) Euro gibt es im Vorverkauf in der Kartenzentrale Am Markt 1 (Tel.: 06621-640200) oder im Internet unter www.chorverein-bad-hersfeld.de.

Bad Hersfeld, 15. April 2017
Große bekannte Schauspieler in der Stiftsruine - Festspiele 2017

Erol Sander, Paulus Manker, Elisabeth Lanz, Claude Oliver Rudolph, Christian Nickel, Janina Stopper, Maximilian Pulst, Jan Hofer, Mareile Höppner – große und bekannte Namen in Dieter Wedels MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG

Ein großartiges Ensemble holt Dieter Wedel nach Bad Hersfeld und inszeniert mit renommierten Theaterschauspielern und bekannten Medienstars MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG (Uraufführung: 23. Juni 2017) in der Stiftsruine.

Die Hauptrolle besetzt er mit gleich vier Darstellern, die Luther nicht nur in verschiedenen Lebensphasen, sondern auch Charaktereigenschaften verkörpern. Denn Dieter Wedel wird nicht einfach das Leben Martin Luthers nacherzählen: „Widersprüchlichkeit macht bekanntlich einen Charakter interessant, aber bei Luther sind die Widersprüche so gewaltig, so scheinbar unvereinbar, dass man den Eindruck hat, immer wieder verschiedenen Luthers zu begegnen.“

Vier LUTHER-Darsteller

Burgschauspieler Paulus Manker, wird als der „Wutbürger“ Luther auf der Bühne der Stiftsruine stehen. Er wird in einer Doppelrolle zu sehen sein, Dieter Wedel besetzt auch Luthers Vater mit dem Theaterstar. Paulus Manker ist einer der ganz großen Theaterschauspieler des deutschsprachigen Raumes und man kann ihn ohne zu übertreiben einen „Theatergiganten“ nennen. Peter Zadek holte ihn 1986 in das Ensemble des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg. Hier sah man ihn in der Hauptrolle des antisemitischen jüdischen Philosophen Otto Weininger in dem Furore machenden Stück WEININGERS NACHT von Joshua Sobol. Auch als Mädchenhändler Casti-Piani in Zadeks legendärer Inszenierung von Frank Wedekinds LULU schrieb er Theatergeschichte. Zurück in Wien arbeitete er am Burgtheater u.a. mit Claus Peymann zusammen und inszenierte hier auch selbst. 2000 schuf Paulus Manker mit Joshua Sobol mit der Cyber-Show F@LCO am Wiener Revuetheater Ronacher das multimediale Musical über den österreichischen Popstar Falco. Dem breiteren Kinopublikum ist er z.B. durch seine Rolle in der Verfilmung von SCHLAFES BRUDER bekannt geworden. 

Christian Nickel, der Träger des Großen Hersfeldpreises 2016, verliehen von einer Jury aus Kritikern für seine Hauptrolle in Wedels HEXENJAGD, spielt Luther, den Reformator. Dieser Luther glaubt fest, dass Gott dafür sorgen wird, dass er seinen Weg gehen kann. Christian Nickel hat bereits in Worms mit Dieter Wedel zusammen gearbeitet (2006/2014). Er debütierte während der Salzburger Festspiele und gehörte lange dem Ensemble des Bugtheaters an. Überregional bekannt wurde er als Goethes FAUST in der Inszenierung des Gesamtstoffes durch Peter Stein auf der Expo2000 in Hannover, in Berlin und in Wien.

Den überheblichen, jungen Luther hat Dieter Wedel mit Maximilian Pulst besetzt. Er gehört derzeit zum Ensemble des Staatstheaters Wiesbaden. Erste Festspielerfahrung hat er in Salzburg gesammelt. Während der Salzburger Festspiele 2016 spielte er in Deborah Warners DER STURM mit Peter Simonischek den Ferdinand. Er gilt als einer der interessantesten deutschen Nachwuchsschauspieler

Eine Überraschung ist mit Sicherheit, dass den „vierten Luther“ eine Frau spielt: Janina Stopper ist der zweifelnde Luther. Als Mary Warren in HEXENJAGD hat das Publikum sie schon 2016 in Bad Hersfeld gefeiert. Dem Fernsehpublikum wurde sie zum Beispiel In Vivian Naefes Tragikomödie PAPA ALLEIN ZU HAUS an der Seite von Götz George oder in TANNÖD mit Monica Bleibtreu und Julia Jentsch bekannt.

Die Frau des Reformators

Elisabeth Lanz spielt Katharina von Bora, die ehemalige Nonne, die Luthers Frau wurde. Sie glänzte 2016 als Elisabeth Proctor in HEXENJAGD und wird in dieser Rolle auch in diesem Sommer zu sehen sein. Einem Millionenpublikum ist sie als TIERÄRZTIN DR. MERTENS  (ARD) bekannt.

Die Gegner Luthers

Auch die Rollen der Widersacher des Reformators sind prominent besetzt. Da ist Papst Leo X., als „lässig, kultiviert“ beschreibt ihn Wedel in seinem Stück MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG. Er besetzt diese Rolle mit Erol Sander! Während der Nibelungenfestspiele in Worms glänzte er als Etzel in Dieter Wedels letzter Nibelungen-Inszenierung 2014. Seit 2008 begeistert er als Kommissar in MORDKOMISSION ISTANBUL (ARD) Millionen von Krimifans.

Johann Tetzel, Dominikaner, Inquisitor und berühmtester Ablassverkäufer seiner Zeit ist auch in Wedels Inszenierung kein sympathischer Mann. Claude Oliver Rudolph ist ein Theater- und Filmschauspieler, der schon viele „Bösewichte“ verkörpert hat.  Nach 20 Jahren werden Dieter Wedel und Claude Oliver Rudolph nach dem großen Erfolg von DER KÖNIG VON ST. PAULY, der zur Zeit erneut in allen Dritten Fernsehprogrammen gezeigt wird, das erste Mal wieder zusammen arbeiten.

Auf der Bühne stehen außerdem große Darsteller, die dem Hersfelder Publikum inzwischen ans Herz gewachsen sind. Zum Beispiel: Robert Joseph Bartl (KRABAT 2016), Christian Schmidt (Hersfeld-Preis 2015), Rudolf Krause, Bettina Hauenschild, Hans Diel, (HEXENJAGD 2016) oder Tilo Keiner (DIE GOLDENE GANS 2016). Viele werden sich auch auf Heike Kloss, bekannt z.B. aus ALLES ATZE/RTL und  Uwe Dag Berlin (z.B. SONNENLLEE) freuen.

Prominente Fernseh-Moderatoren

Wie in HEXENJAGD wird Dieter Wedel auch in MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG mit Filmeinspielern auf großen Videowänden in der Stiftsruine arbeiten. In diesen Filmen wird man nicht nur Darsteller sehen, die auch auf der Bühne stehen. Zu den Elementen der Inszenierung gehören auch Zeitsprünge und Perspektivwechsel. Sie schaffen, so Wedel, viele Möglichkeiten. Für diese Sequenzen wurden die prominenten Fernseh-Moderatoren Mareile Höppner (ARD/BRISANT) und Jan Hofer (Chefsprecher der TAGESSCHAU/ARD) engagiert.

Tickets und Informationen: 

Telefon +49 6621 640200 

ticket-service@bad-hersfelder-festspiele.de 

www.bad-hersfelder-festspiele.de 


Bad Hersfeld, 07. April 2017

Alfred Hitchcocks furioser Spionagethriller 39 STUFEN im Schloss Eichhof – Kartenvorverkauf beginnt am Montag!

Das Publikum der Bad Hersfelder Festspiele wird im Schloss Eichhof in diesem Sommer eine furiose Krimikomödie sehen.  Halsbrecherische Verfolgungsjagden auf fahrenden Zügen, Schießereien in den schottischen Highlands, eine geheimnisvolle Unbekannte im dunkeln Hotelzimmer – den Stoff des berühmten Filmes von Alfred Hitchcock hat Patrick Balow hinreißend und witzig für die Bühne bearbeitet.

Nur vier Schauspieler in mehr als hundert Rollen machen aus dem humorvollen, tiefsinnigen Filmklassiker ein aberwitziges Theatervergnügen. Irgendwo angesiedelt zwischen Monty Python und Samuel Becket, verstricken sich einsame Menschen, die alle von einem anderen, wilderen Leben träumen, in einer Geschichte, wie wir sie aus der Film-Noir-Zeit kennen: eine schöne Frau flüstert einem gelangweilten Varietee-Besucher eine geheime Information ins Ohr, zwei Stunden später findet er sie mit einem Messer im Rücken auf seinem Sofa wieder. Des Mordes verdächtigt, von der Polizei gesucht, von Verbrechern gejagt, kann der Mann, der „zu viel wusste“ seinen Verfolgern nur entkommen, wenn er selbst das Geheimnis der 39 STUFEN lüften und seine Unschuld beweisen kann.

DIE 39 STUFEN

Kriminalkomödie von Patrick Barlow nach dem Film von Alfred Hitchcock

Inszenierung Patrick Schimanski Premiere: Samstag, 15.7. 2017 Schloss Eichhof

Der Kartenvorverkauf beginnt am kommenden Montag, den 10. April im Ticket-Service am Markt in Bad Hersfeld, online und in allen EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Tickets und Informationen: 

Telefon +49 6621 640200 

ticket-service@bad-hersfelder-festspiele.de 

www.bad-hersfelder-festspiele.de 

Bad Hersfeld, 30. März 2017

Bild copyright: salm

Das zweite Pop-Konzert der 67. Bad Hersfelder Festspiele steht fest: Max Giesinger in der Stiftsruine!

Im letzten Jahr kam er zum Konzert von Johannes Oerding als Vorprogramm in der Stiftsruine und begeisterte mit nur wenigen Songs zur Gitarre das Publikum.  In diesem Jahr wird Max Giesinger mit seiner Band als Hauptakt auf der Bühne in den historischen Mauern stehen und den gesamten Konzertabend am  22. August 2017 ab 20:00 Uhr gestalten.

DER JUNGE DER RENNT - 2016 eroberte das aktuelle Album des Karlsruhers die Musiklandschaft. 80 MILLIONEN, die erste Single aus dem Album war der Mega-Hit des Fußball-Sommers, brachte es schnell auf Millionen Views bei YouTube und kletterte bis auf Platz 2 der deutschen Single Charts. Und mit WENN SIE TANZT hat er gleich den nächsten Erfolgs-Song nachgelegt.

Auch live hält der Run auf Giesinger an: Nach einem umfangreichen Open-Air Sommer 2016 mit über 60 Shows und dem Auftritt bei DAS FEST vor 40.000 Menschen in Karlsruhe freut sich Max Giesinger auf die Tour in 2017: „Ich liebe es, viel unterwegs zu sein und kann eigentlich auch nicht zu lang an einem Ort bleiben“, sagt Max Giesinger über sich selbst.

Karten ab Freitag, den 31. März im Ticket-Service am Markt in Bad Hersfeld, online und in allen EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Tickets und Informationen: 

Telefon +49 6621 640200 

ticket-service@bad-hersfelder-festspiele.de 

www.bad-hersfelder-festspiele.de

Links:

http://maxgiesinger.de

Bad Hersfeld, 16. März 2017

Der Verein die Sommernachtsträumer e.V. haben in diesem Jahr das Stück "die Welle"ausgewählt, das in die heutige Zeit verstärkt passt. Es geht um Macht, Populismus und die daraus folgende Manipulation. Das Projekt unter der Regie von Tobias Stübing ist die zweite  Inszenierung der Bad Hersfelder „Sommernachtsträumer“. Zusammen mit Annette Lubosch und Robert Joseph Bartl bringen die über 20 Kinder und Jugendlichen von Sommernachtsträumer e. V. in ihrer zweiten Produktion spannende Bilder und eindrückliche Szenen auch mit einem Videoeinspieler auf die Bühne. Im letzten Jahr hatten die Sommernachtsträumer das selbst verfasste Stück "die Türen" aufgeführt und mit Schwarzlicht ein interessantes Experiment mit großem Erfolg veranstaltet.

Hintergrund:

Ursprünglich ist das Stück "die Welle" ein deutsches soziopolitisches Filmdrama bereits aus dem Jahr 2008.

Dazu schreibt WIKIPEDIA:

Im Mittelpunkt der Geschichte, die in einer fiktiven deutschen Stadt und in gehobenen sozialen Schichten spielt, stehen der Gymnasiallehrer Rainer Wenger und seine Schüler. Während einer schulischen Projektwoche zum Thema „Staatsformen“ bekommt der lockere und bei den Schülern beliebte Wenger, der einst Hausbesetzer in Berlin-Kreuzberg war und sich von den Schülern duzen lässt, statt seines bevorzugten Themas Anarchie das Thema Autokratie zugeteilt. Seine Schüler finden das wiederholte „Durchkauen“ des Themas anhand des Nationalsozialismus langweilig und meinen, es bestehe im heutigen aufgeklärten Deutschland keine Gefahr einer Diktatur mehr. Also entschließt sich Wenger, die Woche als pädagogischen Selbstversuch durchzuführen.

Neu ist ein Video-Einspieler während der Aufführung im Audimax

Am 21. und 22. April wird das Theaterstück "die Welle" aufgeführt. Beginn ist jeweils um 19:30 Uhr. Die Karten erhält man bei Ticket-Service der Bad Hersfelder Festspiele.

Tickets und Informationen:
Telefon +49 6621 640200
ticket-service@bad-hersfelder-festspiele.de

http://www.sommernachtstraeumer-hersfeld.de

Bad Hersfeld, 09. März 2017

Bild copyright: Laith Al-Deen

67. Bad Hersfelder Festspiele 2017

Deutsch-Pop-Poet Laith Al-Deen tritt am 26. Juni mit seiner Band in der Stiftsruine auf.
Der Kartenvorverkauf beginnt am kommenden Samstag, 11. März 2017

Mit BILDER VON DIR machte er im Jahr 2000 erstmals auf sich aufmerksam. Und der Song wurde nicht nur ein Verkaufshit, er ist und bleibt auch ein Ohrwurm. Wie viele Songs, die der in den USA und Mannheim aufgewachsene Deutsch-Iraker mit der sanften Stimme seitdem geschrieben und gesungen hat. Und immer lag ihm die deutsche Sprache besonders am Herzen!

Auch sein neuntes Album  BLEIB UNTERWEGS hat einen sensationellen Charteinstieg auf Platz 1 der deutschen Albumcharts   hingelegt und sich wochenlang gehalten. Und  Laith Al-Deen bleibt auch 2017 unterwegs – und wird nach Bad Hersfeld kommen. In der großartigen Kulisse der Stiftsruine werden seine Songs am 26. Juni ab 20 Uhr besondere Wirkung zeigen. Wobei sie nicht nur seine Songs sind:  Die Platte sei über Geschichten, die ihm Menschen auf Facebook geschrieben haben, gepaart mit seinen, sagt Laith Al-Deen über das aktuelle Album.
Die Berliner Morgenpost schreibt über seine aktuellen Konzerte: „Höhepunkte sind die raffiniert gespielten Gitarrensoli, Al-Deens gefühl- und kraftvolle Stimme, die in den Tiefen eine soulige Wärme versprüht.“ Man kann sich also auf einen schönen Sommerabend in der Stiftsruine freuen.

Karten ab Samstag, 11.März 2017 um 10.30 Uhr im Ticket-Service am Markt in Bad Hersfeld, (Öffnungszeit von 10.30 - 13.00 Uhr), rund um die Uhr online und in allen EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Tickets und Informationen:
Telefon +49 6621 640200
ticket-service@bad-hersfelder-festspiele.de

www.bad-hersfelder-festspiele.de

Bad Hersfeld, 10. Februar 2017

67. Bad Hersfelder Festspiele 23. Juni bis 20. August 2017

Grandioser Karten-Vorverkauf: Dieter Wedels MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG mit 94% und TITANIC mit 97% Auslastung fast ausverkauft. 
Ab Montag Karten für Zusatzvorstellungen.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Bad Hersfelder Festspiele sind ein Schauspiel und ein Musical schon vier Monate vor Eröffnung der Bad Hersfelder Festspiele so gut wie ausverkauft. Das Interesse an Dieter Wedels MARTIN LUTHER - DER ANSCHLAG (Uraufführung: 23. Juni 2017/ Stiftsruine) und an dem Musical TITANIC unter der Regie von Stefan Huber (Premiere: 14. Juli/ Stiftsruine) ist so enorm, dass es derzeit nur noch Rest-Karten gibt. 

Dieter Wedel sagt: "“Ich bin sehr glücklich über diesen Erfolg und freue mich, dass das Publikum mir und den Bad Hersfelder Festspielen so viel Vertrauen entgegen bringt.“"
Auch Bürgermeister Thomas Fehling sagt: „"Diese sensationelle Entwicklung des Vorverkaufs zeigt, dass sich Dieter Wedels Strategie und Qualität durchsetzen". "Die Menschen glauben wieder an die Festspiele. Deshalb entscheiden sich die Gäste und Besucher früh und schon bevor überhaupt Schauspielernamen bekannt gegeben wurden für einen Besuch der Bad Hersfelder Festspiele".

Deshalb werden Zusatzvorstellungen angeboten:

Zusatzvorstellungen MARTIN LUTHER – DER ANSCHLAG
Mittwoch, 26.07. 2017 / 20:30 Uhr
Montag, 07.08. 2017 / 20:30 Uhr
Sonntag, 20.08. 2017 / 15:00 Uhr

Zusatzvorstellungen TITANIC:
Montag, 24.07.2017 / 20:30 Uhr
Montag, 14.08.2017 / 20:30 Uhr 
Sonntag, 20.08.2017 / 20:30 Uhr

Karten können ab Montag (13. Februar) In der Ticketzentrale, Am Markt in Bad Hersfeld, in allen Eventim-Vorverkaufsstellen und online unter www.bad-hersfelder-festspiele.de bestellt und gekauft werden.

Dieter Wedel schreibt derzeit MARTIN LUTHER – DER ANSCHLAG und inszeniert das Stück in der Stiftsruine. Er wird natürlich nicht einfach das Leben Martin Luthers nacherzählen: „Widersprüchlichkeit macht bekanntlich einen Charakter interessant, aber bei Luther sind die Widersprüche so gewaltig, so scheinbar unvereinbar, dass man den Eindruck hat, immer wieder verschiedenen Luthers zu begegnen.“ Wedel wird Luther deshalb mit fünf verschiedenen Schauspielern besetzen. 

Auch das neue Musical des Sommers 2017, TITANIC, ist beim Publikum heiß begehrt. Die Zuschauer erwartet eine beeindruckende Kulisse: Das Schiff im Kirchenschiff - TITANIC zum ersten Mal in der Stiftsruine. Das Stück ist großes Musiktheater von mitreißenden Solonummern bis hin zu Ensemblestücken. Auch TITANIC wird wie alle Musicals in Bad Hersfeld von einem Live-Orchester unter der Leitung von Christoph Wohlleben begleitet. Für die Choreografie wurde erneut Melissa King gewonnen.

Außerdem sehen die Besucher im Sommer HEXENJAGD. Das Stück begeisterte in 2016 Publikum sowie Kritiker: „Bedrückend und beeindruckend“ schrieb dpa. „Nach dieser ansprechenden und packenden Inszenierung heißt es für die traditionsreichen Festspiele: Das Strahlen des Wedel vertreibt die Nacht“ konnte man in der FAZ lesen. Das Drama nach Arthur Miller wird ab dem 21. Juli 2017 gezeigt. 

Ein Erfolg war auch das Musical MY FAIR LADY. Es feiert am 30. Juni 2017 Premiere. Der Vorverkauf für diese beiden Inszenierungen entwickelt sich ebenfalls erfreulich.

Auch der Kartenvorverkauf für das Märchen für Kinder und die ganze Familie läuft sehr gut. DAS TAPFERE SCHNEIDERLEIN nach dem Märchen der Brüder Grimm ist für alle ab 5 Jahre gedacht. Das Buch schreibt Franziska Reichenbacher, gezeigt wird das Märchen im Theaterzelt vor der Stiftsruine. Schon vor der Eröffnung der Festspiele gibt es ab dem 13. Juni Vorstellungen, damit auch Kindergartengruppen und Schulklassen das Märchen noch vor den Ferien sehen können. 

Tickets und Informationen: 
Telefon +49 6621 640200
ticket-service@bad-hersfelder-festspiele.de

www.bad-hersfelder-festspiele.de

Bad Hersfeld, 20. Dezember 2016

Bild copyright: Andrea Jung - Kaufmännische Leitung der Bad Hersfelder Festspiele

Andrea Jung wird ab Januar 2017 die neue kaufmännische Leiterin der Bad Hersfelder Festspiele.

Die Volljuristin verfügt über ein großes Know-how im Bereich von Kulturveranstaltungen, Theaterbetrieb und Tourneeproduktionen. Vor allem ihre langjährigen Kenntnisse im Bereich Budgetierung und Controlling, in der Spielzeitplanung sowie bei der Personalplanung und –führung will sie nun für die Festspiele einbringen.

„Ich habe klar wahrgenommen, dass sich die Bad Hersfelder Festspiele hohe Ziele für die Zukunft gesetzt haben. Da sind sie auf einem sehr guten Weg, wie der aktuelle Vorverkauf für die nächste Saison zeigt. Das dieser Anspruch Wirklichkeit wird, dafür möchte ich meinen vollen Beitrag leisten.“

Die Frankfurterin war für den Magistrat klar die erste Wahl im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens. Bürgermeister Thomas Fehling kommentiert die Wahl Jungs zur „Fachbereichsleiterin Kultur“ kurz und knapp: „Frau Jung hat uns mit Ihrer Kompetenz und ihrem Erfahrungshintergrund überzeugt. Sie ist die richtige Besetzung für die Schnittstelle zwischen Kunst, Organisation und Wirtschaftlichkeit.“

Nach eigenen Worten ist für Andrea Jung an der Position in Bad Hersfeld zudem besonders reizvoll, „dass ich hier nach mehrjähriger Tätigkeit in Projekten der Kultur- und Veranstaltungsbranche wieder in einem festen Team mit langfristigen Perspektiven und Gestaltungsmöglichkeiten arbeiten kann.“

Dieses „feste Team“ gibt es in Bad Hersfeld mit der Festspielverwaltung – und dort hat sich Frau Jung in diesen Tagen bereits den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorgestellt.

Bad Hersfeld, 07. Dezember 2016

Bild copyright: Stadt Bad Hersfeld - Kartenzentrale  Bildunterschrift (v..l.n.r): Freuten sich gemeinsam über einen sehr guten Vorverkaufsstart: Birgit Goßmann, Bärbel Hebebrand, Anette Brandau, Ute Neisner, Kerstin Engel, Intendant Dr. Dieter Wedel, Jennifer König, Elke Strube und Bürgermeister Thomas Fehling

Spontanen Kurzbesuch in die Kartenzentrale in Bad Hersfeld

Intendant und Bürgermeister: Dank an die Kartenzentrale für Vorverkaufsstart

Der Vorverkauf für Saison 2017 der Bad Hersfelder Festspiele begann am 24. November. Gut eine Woche nach dem Start kamen Intendant Dr. Dieter Wedel und Bürgermeister Thomas Fehling zu einem spontanen Kurzbesuch in die Kartenzentrale am Marktplatz.
Beide bedankten sich einhellig bei den Mitarbeiterinnen für einen „sehr guten“ Verlauf des bisherigen Vorverkaufs. „Ein Großteil des Geschäfts, gerade in der Anfangsphase, wird hier in der Kartenzentrale bewältigt. Ob im persönlichen Gespräch, per Email oder am Telefon: Das Team der Kartenzentrale macht auch im Ansturm eine tollen Job!“ betonte Fehling.
Zwar sei in den letzten Jahren der Anteil der Online-Bestellungen stetig gestiegen. Doch auch diese Kunden suchen das persönliche Gespräch - vor Ort oder telefonisch. „Da ist die Kompetenz unserer Vertriebsmitarbeiter eine wichtige Hilfe.“
Der Fototermin wurde immer mal wieder unterbrochen – um den Tresen freizumachen für neue Kunden. Ein gutgelaunter Intendant Dieter Wedel nahm’s gelassen und stellte die Prioritäten klar: „Wir sind nur hier, damit die Menschen als Kunden und Gäste zu uns kommen. Darüber freuen wir uns!“

Die 67. Saison der Bad Hersfelder Festspiele findet vom 23. Juni bis 20. August 2017 statt.

Bad Hersfeld, 18. November 2016

MARTIN LUTHER - DER ANSCHLAG

Inszenierung: Dieter Wedel

Uraufführung: 23. Juni 2017 - Stiftsruine Bad Hersfeld

„Es ist eine der besten Geschichten der deutschen Geschichte. Vielleicht sogar die beste. Da kommt ein unbekannter Mönch aus Wittenberg daher, legt sich mit der mächtigen Kirche an, wird gebannt und geächtet und gewinnt dennoch Tausende Anhänger. Weil er nicht nur das einfache Volk überzeugt, sondern auch die hohen Fürsten, entsteht aus seiner Kritik an der römischen Kirche eine neue Konfession, der bald halb Europa anhängt.“ (Eva Maria Schnurr)

„Unter uns gesagt,  ist an der ganzen Sache der Reformation nichts interessant als Luthers Charakter.“ (Goethe im 300. Jahr der Reformation zu seinem Freund Karl Ludwig von Knebel)

Sich an ein Luther-Stück zu wagen, setzt Kühnheit voraus.

Vermutlich hat es einen Grund, warum es das große klassische Luther-Drama nicht gibt, warum beispielsweise Schiller zwar über Johanna von Orleans, Wallenstein oder Maria Stuart geschrieben hat, aber nicht über die bedeutendste Figur der Deutschen: Luther.

Einfach sein Leben nachzuerzählen, würde kaum ausreichen, um herauszufinden, wer das eigentlich war. - Theateraufführungen zeigen ja nie das wirkliche Leben, höchstens exemplarisches Leben, also das Beispielhafte an einer Person und ihrer Geschichte.  Aber ist dieser Luther womöglich beispiellos?

Widersprüchlichkeit macht bekanntlich einen Charakter interessant, aber bei Luther sind die Widersprüche so gewaltig, so scheinbar unvereinbar, dass man den Eindruck hat, immer wieder verschiedenen Luthers zu begegnen:

·        dem verzweifelten Gott-Sucher, dem überheblich Anmaßenden, der den Scheiterhaufen nicht zu fürchten scheint, weil er den Märtyrertod für sich geradezu ersehnt,

·        dem mutigen Rebellen, der gegen eine Kirche kämpft, die Christen Trost verspricht gegen Gebühr,

·        dem intoleranten Wut-Bürger, - heute würde man ihn vermutlich eher als Fundamentalisten bezeichnen ,

·        dem kraftvollen Übersetzer, Prediger, Autor, Briefeschreiber,

·        dem Streithammel und unflätigen Pöbler,

·        dem Mann auf der Schwelle zur Neuzeit,

·        der stur und selbstgefällig mit Konkurrenten umgeht,

·        verräterisch und feige mit den Bauern,

·        ein widerlicher Antisemit und Islam-Hasser,

·        obrigkeitshörig gegenüber den Fürsten,

·        vielleicht wirklich so etwas wie der „Erfinder der Deutschen“,

·        der für deutsche Tugenden steht, für Fleiß, Pünktlichkeit, Genauigkeit, Verlässlichkeit,

·        für Sparsamkeit und Biedersinn, aber auch für Gehorsam und Untertanengeist.

Er liebt die Hausmusik und wird mit seiner Frau, der aus dem Kloster entflohenen Ex-Nonne Katharina von Bora zum Vorbild des biederen, protestantischen Pastorenhaushalts.

Wer sich an ein solches Gebirge voller Widersprüche herantraut, ein solch schwieriges Unterfangen wagt, hat wohl immer das Empfinden, dass das, was er erzählen möchte, eigentlich nicht zu erzählen ist. Dass das Begonnene unvollendbar bleibt, dass allein schon das Beginnen Vermessenheit bedeutet. Aber sollte man nicht lieber den Mut haben, Fehler zu machen, als sich dem Vorwurf auszusetzen, sich vor einer besonderen Herausforderung davonzustehlen?

Luther war in Hersfeld. Am Abend vor der Walpurgisnacht hat er, von Worms kommend, in Hersfeld gepredigt, trotz des Verbots des Kaisers.

Bei der Beschäftigung mit Luther überrascht mich immer wieder, dass zwei völlig gegensätzliche Meinungen über Vorgänge oder Personen zur selben Zeit richtig und zutreffend sein können. Und dass man auf diese Weise näher an die Wahrheit herankommen kann wie auf keine andere Art.

Luther war gepeinigt von Furcht vor dem Ende der Welt und zugleich so mutig, sich mit den Großmächten seiner Zeit anzulegen, mit dem Papst und seinen Kardinälen, mit dem mächtigen Handelshaus Fugger, deren lukrative Geschäfte er mit seinen Angriffen auf den Ablasshandel störte.

Er hat die Bibel ins Deutsche übersetzt, nicht als erster, aber er blieb der sprachgewaltigste, prägendste Übersetzer. Zuvor hatte er rasch Hebräisch gelernt, um nicht nur auf die lateinische Übersetzung zurückgreifen zu müssen.

Seine Bibel ist die erste und umfangreiche Chronik der deutschen Sprache. Damit hat er die deutsche Sprache quasi „erschaffen“ und womöglich das Deutschsein schlechthin.

Er steht für eine Zeitenwende. Er hat die Tür zur Neuzeit aufgestoßen.

Im Luther-Jahr wird die Schar der Luther-Bewunderer und Luther-Anbeter ihn aus seinem Denkmal-Schlaf reißen, mit Phrasen bombardieren, mit Reden zuschütten und mit Gedenkstunden umheiligen.

Interessieren sich 500 Jahre nach dem Anschlag der Thesen, in einer Zeit also, in der manche Gottes Existenz überhaupt anzweifeln, die aber zugleich von Religionskriegen erschüttert wird, nicht viel mehr Menschen für Luther als für die Kirche, die er reformiert hat? Würden wegen eines Jubiläums der protestantischen Kirche 2017 Hunderttausende aus dem Ausland anreisen? Wie erklärt sich die Faszination dieser Figur?

Luther hat die Menschen befreit von der Bevormundung durch die Kirche. Im persönlichen Gebet sollten sie sich ganz Gottes Gnade überlassen können. Er hat ihnen die Hoffnung gegeben, dass es in diesem absurden Universum, in dem Kinder verhungern, Städte grausam zerstört und ganze Völker immer noch wegen ihrer Religionszugehörigkeit massakriert werden, vielleicht doch so etwas gibt wie eine ordnende Kraft, einen gnädigen Schöpfer, an den sie sich in tiefer Not - ohne Vermittlung irgendwelcher kirchlicher Institutionen - wenden können.

Der ANSCHLAG bezieht sich auf den Anschlag der 95 Thesen, aber auch auf den Anschlag gegen den Koran, gegen Mohammed, gegen die Juden. Ob die Betroffenen Luthers Attacken heutzutage immer noch so unwidersprochen hinnehmen, bleibt abzuwarten.

In späteren Jahren versucht Luther, das bereits Erreichte zu bewahren, er lässt die aufständischen Bauern im Stich, er streitet mit konkurrierenden Kirchenreformatoren, rechthaberisch und selbstgefällig. Aber trotz seiner unbestreitbaren Fehler klingt seine Stimme über die Jahrhunderte hinweg bis in unsere Gegenwart.

(Dieter Wedel/ November 2016)


Bad Hersfeld, 18. November 2016

Vorstand der Spk Bad Hersfeld-Rotenburg Faulstich, BM THomas Fehling, Intendant Dr. Dieter Wedel, Franziska Reichenbacher, Jörn Hinkel

Das Programm der 67. Bad Hersfelder Festspiele im Sommer 2017:
Spannung pur!


DER ANSCHLAG – Dieter Wedel inszeniert MARTIN LUTHER in der Stiftsruine/ Die Besucher erwartet ein großes Spektakel über eine der widersprüchlichsten Figuren der deutschen Geschichte


Der Intendant der Bad Hersfelder Festspiele, Dieter Wedel, wird im Sommer 2017 MARTIN LUTHER - DER ANSCHLAG in der Stiftsruine in Bad Hersfeld inszenieren (Uraufführung zur Eröffnung am 23. Juni 2017).

Dieter Wedel über Luther in der Stiftsruine: „Die Besucher erwartet ein großes Spektakel über eine der widersprüchlichsten Figuren der deutschen Geschichte: ein Wut-Bürger, ein sprachgewaltiger Übersetzer, ein unflätiger Pöbler, ein Rassist, einer, der auf der Schwelle zur Neuzeit steht. Große LED-Wände erweitern die Erzählmöglichkeiten in der Stiftsruine. Mehrere Darsteller spielen Luther, viele Schauspieler, Musiker, Tänzer bevölkern die Bühne. Die Zuschauer glauben, den Ausgang der Geschichte zu kennen, aber vielleicht endet sie diesmal doch ganz anders.“

Pressekonferenz Spielplan 2017

Dieter Wedel wird natürlich nicht einfach das Leben Martin Luthers nacherzählen: „Widersprüchlichkeit macht bekanntlich einen Charakter interessant, aber bei Luther sind die Widersprüche so gewaltig, so scheinbar unvereinbar, dass man den Eindruck hat, immer wieder verschiedenen Luthers zu begegnen.“ Dieter Wedel fügt hinzu: „Luther war gepeinigt von Furcht vor dem Ende der Welt und zugleich so mutig, sich mit den Großmächten seiner Zeit anzulegen, mit dem Papst und seinen Kardinälen, mit dem mächtigen Handelshaus Fugger, deren lukrative Geschäfte er mit seinen Angriffen auf den Ablasshandel störte.“
Auch der Vorverkauf für MARTIN LUTHER - DER ANSCHLAG startet am 24. November 2016.

Grandiose Kulisse: Schiff im Kirchenschiff – TITANIC zum ersten Mal in der Stiftsruine (ab 14.Juli)

„Die Hoffnung der Menschen, alle Probleme durch Fortschritt und Technik in den Griff zu bekommen, ist aktueller denn je. Und die Vorahnung der drohenden Katastrophe womöglich ebenso. Ob wir uns am Beginn eines neuen Zeitalters bewegen oder vor dem Untergang des jetzigen stehen, ist eine Frage, die damals so zentral war, wie sie es heute ist“, sagt Stefan Huber - er inszeniert TITANIC in Bad Hersfeld.

Zahlreiche Pressevertreter waren in die Sparkasse geladen

Stefan Huber ist einer der renommiertesten Regisseure im deutschsprachigen Raum und kennt die Stiftsruine in Bad Hersfeld gut. Er inszenierte hier zuletzt ANATEVKA. Für ihn passt das Musical TITANIC perfekt in das monumentale Gebäude. „Erinnert das Kirchenschiff nicht ohnehin an ein Schiff?“ – so  seine Frage zum Spielort.

TITANIC ist großes Musiktheater von mitreißenden Solonummern bis hin zu bombastischen Ensemblestücken. Auch TITANIC wird wie alle Musicals in Bad Hersfeld von einem großartigen Orchester unter der Leitung von Christoph Wohlleben gezeigt. Für die Choreografie wurde erneut Melissa King gewonnen.

Franziska Reichenbacher - Das tapfere Schneiderlein -

DAS TAPFERE SCHNEIDERLEIN nach dem Märchen der Brüder Grimm für die ganze Familie und Kinder ab 5 Jahre (ab 13. Juni)

Das Buch schreibt Franziska Reichenbacher für das Theaterzelt vor der Stiftsruine. Nach dem großen Erfolg ihrer ersten beiden Märchen nach Texten der Gebrüder Grimm im Rahmen der Bad Hersfelder Festspiele können sich große und kleine Besucher wieder auf eine wunderbare Inszenierung freuen.

DAS TAPFERE SCHNEIDERLEIN ist eine Geschichte über Täuschung und die Frage von Schein und Sein. Ein Märchen über die Macht der Vorstellung und wie am Ende einer sich neu erfindet, weil alle etwas anderes in ihm gesehen haben.

HEXENJAGD und MY FAIR LADY im Sommer 2017

Nachdem HEXENJAGD von Dieter Wedel in diesem Jahr mit einer Auslastung von 90 Prozent Rekordzahlen erreicht hat, wird das Drama nach Arthur Miller im kommenden Sommer ab dem 21. Juli 2017 gezeigt.
Ein Riesen-Erfolg (Auslastung 99 Prozent) war auch das Musical MY FAIR LADY.  Es feiert in 2017 am  30. Juni Premiere.


Noch bequemer und immer trocken in der Stiftsruine große Theaterabende erleben

Nachdem Dieter Wedel in seinem ersten Jahr als Intendant die Tribüne der Stiftsruine umbauen ließ und dafür gesorgt hat, dass die Zuschauer schneller auf ihre Plätze kommen, bequemer sitzen und besser hören und sehen können, werden im kommenden Sommer noch einmal Verbesserungen vorgenommen.
Im besonders attraktiven und begehrten Mittelbereich der Tribüne wird es mehr Plätze geben. Die erste Reihe wird etwas nach hinten verlegt, damit die Theaterbegeisterten ganz vorne an der Bühne mehr Beinfreiheit haben.
Die Eingänge werden verändert und noch einmal verbessert. So kommen Besucher schneller auf ihre Plätze und in die Pausen.  Zum Beispiel wird es zwei behindertengerechte Zugänge unter der Tribüne hindurch zu den ersten Reihen geben. Obwohl der Komfort steigt, werden  es nicht weniger, sondern sogar mehr Sitzplätze – die Zahl steigt von 1285 auf 1329 gepolsterte Stühle.

Das Besondere an der Stiftsruine in Bad Hersfeld bleibt natürlich erhalten: Das Publikum sitzt zwischen den historischen Mauern immer trocken und geschützt, denn bei Regen wird das „Faltdach“ von Frei Otto über dem Zuschauerraum ausgefahren.

Der Vorverkauf für die 67. Bad Hersfelder Festspiele beginnt am 24. November 2016 um 9:00 Uhr im Ticket-Service am Markt in Bad Hersfeld, online und in allen EVENTIM-Vorverkaufsstellen. Bis zum 31.12. 2016 wird ein Frühbucherrabatt gewährt.

Tickets und Informationen:
Telefon +49 6621 640200
ticket-service@bad-hersfelder-festspiele.de
www.bad-hersfelder-festspiele.de


Bad Hersfeld, 27. September 2016

Förderantrag für Neubau im Stiftsbezirk für die Festspiele eingereicht

Multifunktionsgebäude Bad Hersfelder Festspiele Entwurf

Im nächsten Jahr gehen die Bad Hersfelder Festspiele in ihre 67. Saison. Was 1950, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, in damals noch bescheidenem Rahmen startete, hat sich mittlerweile zu einem nationalen Kulturevent entwickelt. Allerdings hinkt die räumliche Ausstattung der Festspiele inzwischen so sehr den aktuellen Anforderungen hinterher, dass Abhilfe dringend geboten ist.

So ist vor allem der Werkstatt- und Funktionsbereich im Stift derart überaltert, dass die Mannschaft dort Jahr für Jahr enorme Anstrengungen unternehmen muss, um den Ansprüchen des Theaterfestivals überhaupt noch gerecht werden zu können. Das „Alte Zollhaus“, in dem sich Werkstätten, ein Teil des Kleiderfundus und der technischen Büros befinden, hat mittlerweile schwere Bauschäden. Das Gebäude, das seit Beginn der Festspiele stets ein Provisorium darstellte, lässt teils nur noch dank ausgedehnter Improvisationskünste nutzen. 

Abhilfe soll nun ein Neubau schaffen, der der steigenden Bedeutung der Bad Hersfelder Festspiele gerecht wird. Mit einem neuen Multifunktionsgebäude im Stift sollen zudem die Funktionen des Gebäudeensembles im Stift neu festgelegt werden. Die Festspielverwaltung und das städtische Museum sollen aus dem derzeitigen Standort im „Zehntgebäude“, dem so genannten „Fruchtmagazin“, aus- und in das neue Multifunktionsgebäude einziehen.

Die Gesamtkosten wurden von den städtischen Fachleuten mit insgesamt 4,85 Millionen Euro veranschlagt. Darin eingeschlossen sind die Kosten eines Architekturwettbewerbes, die Abrisskosten des alten Zollhauses, Kosten für die archäologische Begleitung der Baustelle im Stiftsbezirk, Kosten für Anpassung der Bauleitplanung und der Neubau des Funktionsgebäudes. 

Um das benötigte Gebäude finanzieren zu können, hatte sich die Stadt an Staatsminister Michael Roth gewendet. Michael Roth setzt sich beim Bund seit vielen Jahren für die Bad Hersfelder Festspiele ein und hatte bereits im Vorfeld erklärt, dass er das Multifunktionsgebäude unterstütze. Staatsminister Roth hat mittlerweile den Antrag und die umfangreiche "Machbarkeitsstudie Festspielfunktionshaus" auch für die Haushaltsberatungen des Bundes weitergegeben.

Angestrebt wird eine 50-prozentige Förderung des Bauvorhabens. Die andere Hälfte soll über den städtischen Haushalt finanziert werden. 

Um eine optische Vorstellung eines solchen Gebäudes an dem Standort zu erhalten, hat der Magistrat ein Designbüro auch mit einem ersten Gestaltungsvorschlag für das Gebäude beauftragt. Dieser Entwurf liegt vor, und er ist ebenso spektakulär wie perfekt in das bestehende Ensemble integriert.

In einer kleinen 3D-Animation lässt sich der Neubau auch schon mal "begehen":  https://youtu.be/nF09jhj90Uw

Bad Hersfeld, 26. August 2016

v.re.n.li.: Dr. Dieter Wedel und Bgm Thomas Fehling

Intendant Dieter Wedel nimmt Angebot an: Vertragsverlängerung bis 2022
In seiner Sitzung am Montag hat der Magistrat der Stadt Bad Hersfeld entschieden, den Vertrag mit dem Intendanten der Bad Hersfelder Festspiele, Dr. Dieter Wedel, zu verlängern. Die derzeit bis 2018 geregelte Zusammenarbeit soll um vier Jahre bis zur Saison 2022 weitergeführt werden.
Festspielintendant Dieter Wedel nimmt das Angebot an: „Ich freue mich besonders, dass diese Entscheidung ohne Gegenstimme gefallen ist. Das ist eine Bestätigung unser aller Arbeit.“
Auch Bürgermeister Thomas Fehling kommentierte den Beschluss als eindeutiges Zeichen aus der Politik: „Ich bin sehr froh, dass der Magistrat sich ohne Gegenstimme für die Vertragsverlängerung mit unserem Intendanten ausgesprochen hat. Damit wird die herausragende Arbeit von Dieter Wedel in den letzten zwei Festspielzeiten gewürdigt. Es ist unser klarer Wunsch, diese Partnerschaft weiterzuführen.“

Bad Hersfeld, 26. August 2016

Gemeinsames Gruppenfoto zum Abschlusspresse-Gespräch

Bad Hersfelder Festspiele: 18.000 Besucher mehr als im Vorjahr – Steigerung um über 23 Prozent.
Grandiose Auslastung für HEXENJAGD und MY FAIR LADY

Trotz aller Hinweise, dass das große, anspruchsvolle, ernste Schauspiel mit tödlichem Ausgang häufig beim Publikum nicht ankommt - schon gar nicht bei Festspielen im Sommer - wurden die 66. Bad Hersfelder Festspiele mit Arthur Millers düsterem Drama HEXENJAGD in der Inszenierung von Dieter Wedel eröffnet. „Erleichtert und glücklich bin ich, dass alle Abendvorstellungen von HEXENJAGD nahezu ausverkauft waren. Ich glaube, dass die Zuschauer gemerkt haben, dass das Stück sie persönlich angeht“, sagt Dieter Wedel. Der Wechsel zwischen großem, ernsten Schauspiel und dem heiter beschwingten Musical  MY FAIR LADY hat sich bewährt. MY FAIR LADY war total ausverkauft. An sehr vielen Tagen, besonders den Wochenenden, strömten 3500 Besucher durch die engen Gassen von Hersfeld, weil sie obendrein die Wiederaufnahme der SOMMERNACHTSTRÄUMEREIEN nach Shakespeare auf der Spielwiese sehen wollten, und am nächsten Abend das heitere Stück im Eichhof. Auf der Spielwiese und im Schloss Eichhof hat das schlechte Wetter zu Abbrüchen von Vorstellungen geführt, trotzdem haben die Festspiele bisher im Vergleich zum Vorjahr 18.000 Besucher mehr, was einer Steigerung von 23 Prozent entspricht. Insgesamt haben bis heute mehr als 96.000 Zuschauer die Aufführungen der Festspiele besucht. Das ist das beste Besucherergebnis in den letzten 10 Jahren. „Überhaupt nicht zu beziffern ist die ungeheure Werbung, für die Stadt Hersfeld durch die Festspiele und deren gewaltige Medienresonanz“, betont Dieter Wedel. Bürgermeister Thomas Fehling bestätigt dies und freut sich über diesen Erfolg. ,,Die Festspiele gewinnen stetig an Bedeutung und finden wieder zu altem Glanz zurück. Das Medieninteresse war noch nie so groß wie jetzt; Bad Hersfeld ist wieder in aller Munde.“ 

v. li. n. re.: Dr. Dieter Wedel, Bgm Thomas Fehling

Die Vorstellungen von HEXENJAGD und MY FAIR LADY in der Stiftsruine an den Abenden und Nachmittagen waren mit 52.141  Zuschauern grandios besucht: 96 Prozent der  Plätze waren besetzt.

„HEXENJAGD begeistert die Zuschauer“ schrieben viele Medien über die erstklassigen Aufführungen mit Hersfeld-Preisträger Christian Nickel, Elisabeth Lanz, Richy Müller, Horst Janson, Brigitte Grothum André Hennicke, André Eisermann, Motsi Mabuse und den anderen wunderbaren Schauspielern. Insgesamt sahen 23.927 Zuschauer HEXENJAGD (21 Aufführungen) in der Inszenierung von Dieter Wedel, das entspricht einer Auslastung von  über 90   Prozent.

Für viele der 23 Vorstellungen von MY FAIR LADY mit Zuschauerpreisträgerin Sandy Mölling, Cusch Jung, Ilja Richter, Gunther Emmerlich und dem eindrucksvollen Musical-Ensemble in der Regie von Cusch Jung (Choreografie: Melissa King/ Musikalische Leitung: Christoph Wohlleben) gab es schon vor der Premiere keine Karten mehr. Mit dem Traumergebnis von 99 Prozent Auslastung (28.821 Zuschauer) war MY FAIR LADY damit noch besser besucht als der Publikumsrenner CABARET (mehr als 90%) im Vorjahr.

In KRABAT, der Inszenierung von Joern Hinkel, beeindruckten nicht nur Profi-Schauspieler wie Anton Rubtsov, Robert Joseph Bartl, Rasmus Borkowski, Kristin Heil und andere, sondern auch über 100 Jugendliche aus Bad Hersfeld und Umgebung das Publikum. Alle zusammen erhielten den Hersfeld-Preis der Kritiker. Besonders anerkannt wurde von Medien und Fachleuten die exzellente Jugendarbeit des stellvertretenden Intendanten Joern Hinkel in Zusammenarbeit mit Schulen und Lehrern, die er auch in Zukunft fortsetzen wird.  KRABAT sahen in 9 Vorstellungen rund 11.000 Zuschauer, das ist eine Auslastung von über 80 % Prozent. Die erste Zusatzvorstellung gestern Abend war ausverkauft. Sehr gut besucht waren die Nachmittags- und Abendvorstellungen. Einziger Wehrmutstropfen ist, dass die Angebote am Vormittag für Schulen weniger als erwartet angenommen wurden.

v. li. n. re.: Bgm Thomas Fehling, Intendant Dr. Dieter Wedel, Stellvertreter Joern Hinkel

Neu im Sommer 2016 war das Theaterzelt an der Stiftsruine. Hier hat Franziska Reichenbacher ihre Fassung des Märchens DIE GOLDENE GANS gezeigt und erstmals auch Regie geführt. „Es war eine gute Entscheidung“  meint Dieter Wedel, „auch das Kinderstück näher an die Stiftsruine heran zu holen. Mir hat gefallen, dass die Kinder sich amüsieren konnten, träumen konnten und ernst genommen wurden und näher an den Darstellern dran waren, als es in der riesigen Stiftsruine möglich ist.“ Zu 18 Aufführungen kamen mehr als  1900 kleine und große Zuschauer, die Auslastung liegt damit bei fast 89 Prozent.

Die Komödie und Koproduktion mit den Hamburger Kammerspielen UNSERE FRAUEN mit Mathieu und Justus Carrière und Ulrich Bähnk im Schloss Eichhof war ebenfalls ein großartiger Erfolg: 15 Aufführungen mit mehr als 3500 Zuschauern ergeben fast 98  Prozent Auslastung.

Auch LAUREL & HARDY, die Geschichte von DICK & DOOF, ebenfalls eine Koproduktion mit den Hamburger Kammerspielen, mit Roland Renner und Ulrich Bähnk startete sehr gut. Leider aber hat das schlechte Wetter ab Ende Juli das Gesamtergebnis getrübt. Eine Vorstellung musste ganz abgesagt werden, andere wurden wegen starken Regens abgebrochen.  Zu 22 Aufführungen kamen  3292 Gäste, das bedeutet eine Auslastung von fast 66 Prozent.

Die Angebote auf der Spielwiese an der Stiftsruine hatten unter den schlechten Wetterbedingungen am meisten zu leiden und konnten die Erwartungen nicht erfüllen. DER KREDIT mit Markus Majowski und Rudolf Krause (Regie Martin Woelffer) musste mehrfach unterbrochen und auch ganz abgebrochen werden. Trotz der jubelnden Kritiken und der häufigen Hinweise in den Medien, dass es sich lohne, den KREDIT anzuschauen, erreichte die Aufführung nur eine Auslastung von 38 Prozent mit rund 2300 Besuchern. „Wenn mir einer voraussagen würde, alle Sommer seien künftig so verregnet wie dieser, würden wir Spielweise und Eichhof nicht mehr bespielen. Das besonders Ärgerliche war, dass tagsüber die Sonne schien, es sogar richtig heiß wurde, prompt dann die Unwetterwarnung kam, und es kurz vor Vorstellungsbeginn blitze, donnerte und aus allen Rohren goss“, erklärt Dieter Wedel.

Das schlechte Wetter traf auch die Wiederaufnahme der SOMMERNACHTSTRÄUMEREIEN von Joern Hinkel hart. Wegen Regens mussten ebenfalls Vorstellungen unterbrochen und abgebrochen werden. Es schauten am Ende nur 2800 Zuschauer zu, das entspricht fast 55 Prozent Auslastung.

Zu der zweiten Wiederaufnahme der 66. Bad Hersfelder Festspiele, CABARET  mit Bettina Mönch, Rasmus Borkowski, Kathrin Ackermann, Helmut Baumann und vielen anderen unter der Regie von Gil Mehmert und Erik Petersen können erst nach den letzten Vorstellungen am Wochenende verbindliche Aussagen gemacht werden.

MESSA DA REQUIEM von Giuseppe Verdi  mit Ben Becker als Erzähler, Evelina Dobraceva (Sopran)?, Constance Heller (Mezzosopran), Sung Min Song (Tenor) Tobias Schabel (Bass), den mehr als einhundert Sängerinnen und Sängern des Hessischer Konzert & Festspielchor e.V. und seine Partnerchöre aus Hessen und Polen?und den 80 Musikern des  Karlsbader Sinfonie-Orchesters und Mitgliedern der Virtuosi Brunenses?unter der musikalischen Leitung von Ulrich Manfred Metzger begeisterte die Zuschauer. Dieter Wedel ist froh, das riesige Unterfangen gewagt zu haben: „Ich habe die Stiftsruine noch einmal in einem ganz anderen Licht gesehen und bin fasziniert. Für mich ist klar: Diesen Genuss möchten wir im nächsten wieder den Musik- und Opernliebhabern anbieten.“ Obwohl sich eine solch üppige Veranstaltung nie von den Einnahmen her rechne, so Wedel. „Aber dafür sind Zuschüsse schließlich da.“ Es gab zwei Aufführungen mit einer Auslastung von fast 67 Prozent.

Sehr erfolgreich waren FESTSPIELE IN CONCERT. Die Konzerte  von Johannes Oerding, Jan-Josef Liefers und MILOW waren ganz schnell ausverkauft. Da Zusatzkonzert von MILOW kann erst am Montag beurteilt werden.

Auch das FOYER im GRÜNEN, der Park rund um die Stiftsruine, erfreut sich in diesem Jahr großer Beliebtheit und hat sich etabliert. Frank Bücking hat nach den Erfahrungen im ersten Jahr die Lounge vergrößert. Auch während des ersten Sommerfestes Ende Juli im Park zeigten sich alle Besucher sehr begeistert von dem Konzept, das Dieter Wedel mit Beginn seiner Intendanz für den Park an der Stiftsruine entwickelt hat.

Bad Hersfeld, 01. August 2016

Vergnüglich und anrührend: LAUREL & HARDY alias DICK & DOOF im Schloss Eichhof
    
Sie sind das berühmteste Komiker-Duo der Filmgeschichte und  wurden in Deutschland seit Ende der 1920er-Jahre auch DICK UND DOOF genannt. Generationen von Zuschauern haben über ihre Slapsticks gelacht. Aber was wissen wir über die beiden Künstler LAUREL & HARDY? Zum Beispiel, dass  im Gegensatz zu Stan auf der Leinwand Laurel der Kopf hinter den beiden Meisterkomikern war, der auch die Bearbeitung der gemeinsamen Filme in die Hand nahm, während Hardy lieber Golf spielte?

Man kann die Geschichte der beiden googeln, man kann sie aber auch lebendig und unterhaltend auf der Bühne erleben.  Roland Renner und Ulrich Bähnk spielen die Geschichte des Duos – sie bringen uns das Leben der beiden Komiker und auch viele Sketche vergnüglich nahe. Wobei auch tragische und anrührende Momente der Biografien der beiden nicht ausgespart werden. Begleitet werden die Schauspieler in Kintopp-Manier von Siegfried Gerlich am Klavier.

Tom McGrath hat dem größten Komikerduo der Filmgeschichte, DICK UND DOOF mit diesem Stück ein heiter-melancholisches Denkmal gesetzt. So treffen sich hier Stan Laurel und Oliver Hardy nach ihrem Tod im Jenseits. Von dort lassen sie  die Höhepunkte ihrer Karriere noch einmal Revue passieren. In einem musikalisch-komödiantischen Bilderbogen – von den Anfängen der beiden in den englischen und schottischen Music Halls, über ihre großen Erfolge in den ersten Tonfilmen bis zum bitteren Absturz – lässt Tom McGrath den dünnen Stan und seinen dicken Freund Ollie auferstehen.

Roland Renner war und ist an allen großen Bühnen zu sehen (vom Bayrischem Staatsschauspiel über Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Schaubühne Berlin, Schauspielhaus Zürich, Salzburger Festspiele, Kammerspiele München bis Zwingerfestspiele Dresden u.v.m.) und hat mit vielen Regisseuren gearbeitet, darunter Luc?Bondy, Jürgen Flimm und in Worms mit Dieter Wedel. Fernsehzuschauer kennen ihn zum Beispiel aus TATORT, DER DICKE, MIT GLANZ UND GLORIA (Dieter Wedel), MOZART. Bevor er seine Schauspielausbildung absolvierte, lernte er einen anderen interessanten Beruf: Die Großeltern des gelernten Puppenmachers Roland Renner besaßen ein Wander-Marionettentheater, er selber hatte ein eigenes Atelier.

Ulrich Bähnk steht ihm in nichts nach. Auch er spielt und spielte im gesamten deutschsprachigen Raum an großen Bühnen. Er ist aber auch zum Beispiel durch seine  durchgehende Serienhauptrolle als Oberbootsmann Thomas Asmus in der ZDF-Actionserie DIE RETTUNGSFLIEGER bekannt. Eine weitere durchgehende Serienrolle hatte er in der ZDF-Serie DER LANDARZT als Dorfpolizist Dieter Paetz. In Bad Hersfeld war er gerade in UNSERE FRAUEN mit Mathieu und Justus Carrière zu sehen. Ulrich Bähnk wurde für seine Rolle Oliver Hardy in LAUREL & HARDY mit dem Rolf Mares Preis 2015 in der Kategorie „Herausragender Darsteller“ ausgezeichnet.

Der Regisseur des Zwei-Personen-Stückes ist kein geringerer als Michael Bogdanov. Michael Bogdanov wurde in Wales geboren. Zunächst war er Associate Director des Royal National Theatre. Er inszenierte acht Produktionen der Royal Shakespeare Company. Er war Mitbegründer der English Shakespeare Company und führte auch da Regie. Von 1989 bis 1992 war er Intendant des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg. Er inszeniert seitdem  in der ganzen Welt: Tokio, Mailand, Stratford, Hamburg...

Die Inszenierung LAUREL & HARDY der Hamburger Kammerspiele wird für die Bühne des Schlosses Eichhof neu eingerichtet.

„Himmlisches Vergnügen“  HAMBURGER MORGENPOST
„Im komödiantischen Bilderbogen `Laurel & Hardy`glänzen Ulrich Bähnk und Roland Renner.“ HAMBURGER ABENDBLATT
„Umwerfend, und das im wahrsten Sinne des Wortes, gelangen Bähnk und Renner die berühmten Slapstick-Einlagen.“ DIE WELT
„Deren Geschichte und die Nachgestaltung zahlreicher Slapstick und ‘Running-Gag’-Szenen quittierte das – offenbar auch in zahlreichen Erinnerungen schwelgende – Premierenpublikum mit begeistert-gebrüllten Lachsalven.“ DAP

LAUREL & HARDY
von Tom McGrath
Deutsch von Bernd Schmidt
Inszenierung: Michael Bogdanov
mit Ulrich Bähnk und Roland Renner
Am Klavier: Siegfried Gerlich
Premiere: 28. Juli 2016/ 20:30 Uhr/ Schloss Eichhof
In Zusammenarbeit mit den Hamburger Kammerspielen


Bad Hersfeld, 25. Juli 2016

Stiftsruine Bad Hersfeld - Bad Hersfelder Festspiele -

Noch mehr Magie in der Stiftsruine: Zusatzvorstellungen KRABAT – die  Hersfeldpreisträger treten noch zwei Mal auf

Das gesamte Ensemble wurde mit den Hersfeldpreis 2016 ausgezeichnet. Nun wird die Inszenierung für die ganze Familie und alle ab 10 Jahre, KRABAT noch zwei Mal in der Stiftsruine zu sehen sein. Es wird eine Vorstellung am Donnerstag, den 25. August 2016 um 20.00 Uhr und eine am Freitag, den 26. August 2016 um 15.00 Uhr geben.

Dies auch, weil die Nachmittags- und Abendvorstellungen vor den Sommerferien schnell ausverkauft waren und viele Eltern und Großeltern nach weiteren Terminen gefragt haben, um mit Kindern und Enkeln einen gemeinsamen Besuch zu planen.

Ein brillantes Ensemble, über 100 Statisten, ein Zauberlehrling und sein Meister fesseln das Publikum mit einer packenden Geschichte. Joern Hinkel inszeniert KRABAT nicht nur mit Profischauspielern wie Anton Rubtsov (Krabat) Robert Joseph Bartl (Meister) Rasmus Borkowski (Tonda), Viola von Burg (Erzählerin u.a.), sondern auch mit mehr als 100 jungen Laienschauspielern.

Die Jury des Hersfeldpreises begründet die Preisvergabe zu KRABAT in Bad Hersfeld unter anderem so: „ ... Herausragende junge Profischauspieler reißen Jugendliche mit, darunter Schüler und  Flüchtlinge. Grenzen zerfließen und werden in der dichten Darstellung unsichtbar. In Hinkels spannender Inszenierung verbindet sich die Magie der dunklen Mächte mit der Magie der Stiftsruine.“

Joern Hinkel, der künstlerische Leiter und Stellvertreter des Intendanten Dieter Wedel hat mit KRABAT nach dem preisgekrönten Jugendbuch von Otfried Preußler eine Inszenierung auf die Bühne der Stiftsruine gebracht, die auch in den Medien gelobt wird. So schreibt zum Beispiel die HNA: „Begeisterter Applaus im Stehen, Jubelrufe und Pfiffe dankten dem Ensemble für eine gelungene Inszenierung, an der auch Erwachsene viel Freude haben.“  und dpa findet: „...eine gelungene und berührende Aufführung ...“.

KRABAT erzählt die geheimnisvolle Geschichte eines Waisenjungen auf der Flucht aus Kroatien, der sich nach Sachsen verirrt hat, sich - ohne die Sprache des Landes richtig zu sprechen - von Haus zu Haus bettelt und in seiner Not als Lehrling bei einem Müller verdingt, der ihm nicht ganz geheuer scheint. Bald merkt er: hier wird nicht nur Korn gemahlen, sondern auch Schwarze Magie gelehrt.  
„Es ist die Geschichte eines jungen Menschen, der sich mit finsteren Mächten einlässt (...) die Geschichte aller jungen Leute, die mit der Macht und ihren Verlockungen in Berührung kommen und sich darin verstricken.“ - (Otfried Preußler)

KRABAT
ZUSATZVORSTELLUNGEN
Donnerstag/ 25. August 2016/20.00 Uhr
Freitag/ 26. August 2016/15.00 Uhr
Stiftsruine Bad Hersfeld


Karten ab sofort online, an allen EVENTIM-Vorverkaufsstellen und natürlich im Ticket-Service der Bad Hersfelder Festspiele:
Am Markt 1
36251 Bad Hersfeld
Telefon (06621) 640200
Telefax (06621) 6402040
ticket-service@bad-hersfelder-festspiele.de
www.bad-hersfelder-festspiele.de

Bad Hersfeld, 22. Juli 2016

Online Kredit, günstiger Kredit, schneller Kredit...

Mit diesem Slogan der Banken will man den Bürger ködern, wenn er denn einen Kredit braucht! Darum geht es auch in dem Theaterstück "der Kredit" in einer Inszenierung von Martin Woelffer.
Wo kann man den dringenden Bedarf an Geld besser darstellen als im Tresorraum der Sparkasse Hersfeld-Rotenburg. Eine dicke, schwere, rote Tresortüre schützt den Inhalt, der sich dahinter verbirgt.

Sie streiten um das liebe Geld

Auch Anton Herberger (gespielt v. Rudolf Krause) braucht dringend einen Kredit, hat aber nicht genug Sicherheiten. Der Filialleiter (gespielt v. Markus Majowski) erlebt nun sein blaues Wunder.
Die Sache scheint ganz einfach zu sein: Der Kredit wird abgelehnt! Aber der Kunde lässt sich nicht abwimmeln. Sein Spiel um Geld und Glück bringt das beschauliche Leben des Filialleiters ins Wanken.
Mit ein paar kurzen Szenen spielten die beiden diese Situation vor der geladenen Presse am Tresorraum im Keller der Bank, und am Bargeldschalter im Erdgeschoss der Sparkasse in der Dudenstraße in Bad Hersfeld.

Dem Filialleiter war deutlich anzusehen, dass er langsam aber stetig die Kontrolle über sich verliert, da der Kunde anfängt, ihn zu manipulieren und zu irritieren.
Wer hat den nun die machtvollere Position, fragt sich der Außenstehende, der der die Geberposition hat oder der Kunde der mit scheinbaren Argumenten versucht den Angestellten der Bank zu hintergehen.
Ein Theaterstück, das sich fast täglich bei den Banken abspielt und die Kulisse der Sparkasse wäre dafür bestens geeignet, wenn nicht das Stück ab dem 11. August auf der Spielwiese im Stiftspark an der Stiftsruine in Bad Hersfeld zu sehen ist.
Unser Tipp:
Für jeden der einen Kredit benötigt, sollte am besten vorab diese komische, aber auch hintergründige Geschichte, sehen, vielleicht lässt sich damit im reellen Leben so mancher Filialleiter überzeugen.
Die Sparkasse Hersfeld-Rotenburg lud anschließend noch zu einem Rundgang in ihr Sparkassenmuseum ein. Auch hier drehte sich alles um das liebe Geld, wie soll´s auch anders sein bei einer Bank. 

Im Sparkassenmuseum der Sparkasse Hersfeld-Rotenburg

Einen Filmbeitrag aus dem Jahr 2013 sehen sie bei Stadt TV Bad Hersfeld - http://www.stadttv-hersfeld.de - damals wurde das Sparkassenmuseum eröffnet.

Hintergrund:

Markus Majowski (SOMMERNACHTS-TRÄUMEREIEN/BHF und z. B. DIE DREISTEN DREI/SAT1) und Rudolf Krause (HEXENJAGD/BHF und z. B. UNTER VERDACHT/ZDF) spielen in DER KREDIT ab dem 11. August auf der Spielwiese an der Stiftsruine.

Ticket-Service:
Am Markt 1 in Bad Hersfeld
Tel: +49 (0) 6621-640200
ticket-service@bad-hersfelder-festspiele.de
http://www.bad-hersfelder-festspiele.de


Bad Hersfeld, 18. Juli 2016

SHIREGREEN - Ein Sommerabend im Schloss Eichhof am Samstag, 23, Juli/ 20.00 Uhr
                                                                                         
Egal, ob mit seinen englischen oder seinen deutschen Liedern, der 58-jährige Liedermacher und Sänger Klaus Adamaschek berührt und begeistert sein Publikum. Seine bisher sechs englischsprachigen Alben haben hervorragende Kritiken erhalten. „Erfreulich authentischer Storytelling-Folk mitten aus Deutschland“, urteilte zum Beispiel das Musikmagazin Classic Rock. Und die Frankfurter Allgemeine Zeitung schrieb: „Shiregreen steht den besten unter den Singer/Songwritern des amerikanischen Westens in nichts nach.“

Mit seinem siebten und ersten deutschsprachigen Album NEUE PFADE knüpft Klaus Adamaschek nun an seine ersten Schritte als Liedermacher in den 70-er Jahren an, als er geprägt von Reinhard Mey und Hannes Wader durch deutsche Studentenkneipen zog. Gleichzeitig bringt er aber auch die Erfahrungen aus seiner einjährigen musikalischen Spurensuche in den USA ein, wo er seelenverwandte Musiker wie Guy Clark, Robert Earl Keen und Rodney Crowell getroffen hat.

Auch in seinen deutschen Liedern erzählt Shiregreen authentische Geschichten, gespickt mit einer guten Portion Lebensweisheit und vorgetragen mit samtweicher Stimme. „Shiregreens Textthemen  reichen von persönlichen Erlebnissen, biographischen Ereignissen, über Naturverbundenheit und Fernweh, bis hin zu sozialkritischen und politischen Themen, immer poetisch formuliert, mit einer humanistischen Botschaft und einem oft romantischen Unterton“, so der bekannte Moderator Volker Rebell auf Radio ByteFM.

Unterstützt wird Adamaschek von vier ausdrucksstarken Musikern: Lukas Bergmann an der Geige, der auch mit dem Akustik-Trio CREPES SUCETTE erfolgreich unterwegs ist, Sascha Schmitt an Akkordeon und Piano, der unter dem Künstlernamen KOPFLEUCHTEN.  2016 sein erstes eigenes Album veröffentlicht hat, und Paul Adamaschek an Bass und Cajon, der bei allen Shiregreen-Projekten die wichtigste musikalische Stütze seines Vaters darstellt. Erst zum zweiten Mal mit Klaus Adamaschek auf der Bühne steht die junge Sängerin Marisa Linß, die u. a. mit ihren Auftritten bei den letzten Abschlusskonzerten der Festspiele für Furore gesorgt hat.

Karten zum Preis von 20 € (ermäßigt 15 €) gibt es über den Ticket-Service am Markt in Bad Hersfeld und beim Tourist Service Rotenburg (Tel. 06623/5555).

Bad Hersfeld, 16. Juli 2016

Die Gewinner 2016 stehen fest: Großer Hersfeldpreis für Christian Nickel für seine Rolle in HEXENJAGD, Hersfeldpreis für das Ensemble KRABAT

Es war keine leichte Entscheidung, denn alle Produktionen der Bad Hersfelder Festspiele werden sowohl Abend für Abend vom Publikum mit sehr viel Applaus gefeiert als auch von den Kritikern gelobt. Doch die Jury ist wieder zu einem Ergebnis gekommen. Somit können morgen (Samstag) ab 11 Uhr die Preise des Jahres 2016 in der Stiftsruine in Bad Hersfeld verliehen werden.

Der Große Hersfeldpreis 2016 geht an Christian Nickel (HEXENJAGD/ Inszenierung: Dieter Wedel/ noch bis zum 31. Juli). 

Die Begründung der Jury:

Mit dem  Großen Hersfeldpreis 2016 bei den Bad Hersfelder Festspielen wird Christian Nickel für seine Darstellung des John Proctor in Arthur Millers „Hexenjagd“ ausgezeichnet. Er gibt der Rolle durch sein zurückgenommenes und gleichzeitig emotionales Spiel eine hohe Glaubwürdigkeit. In der hochaktuellen Inszenierung von Dieter Wedel ragt er aus einem außerordentlich starken und homogenen Ensemble heraus. Durch Schuld und Gewissensnot wird er zum tragischen Helden. Auf diesem Weg zeigt Christian Nickel die Zerrissenheit des John Proctor zwischen Trieb und Treue, zwischen gesellschaftlicher Anpassung und selbstzerstörerischer Suche nach der Wahrheit.

Mit dem Großen Hersfeldpreis werden Darstellerinnen und Darsteller ausgezeichnet, die die weiträumige Bad Hersfelder Festspielstätten in Spiel und Sprache beherrschen und die sich in ihr als rollenausschöpfende Schauspielerpersönlichkeiten erweisen. Im letzten Jahr hat Christian Schmidt (KOMÖDIE DER IRRUNGEN und SOMMERNACHTS-TRÄUMEREIEN) den Preis erhalten, in 2014 war Marie Therese Futterknecht (MARIA STUART) die Preisträgerin. Der erste Preisträger war im Jahr 1962 Hans Caninenberg. Zu den Preisträgern gehörten unter anderem auch Volker Lechtenbrink, Uwe Friedrichsen, Mario Adorf, Tilly Lauenstein, Helen Schneider und Rufus Beck.

Der Hersfeldpreis 2016 geht an das Ensemble KRABAT (Inszenierung: Joern Hinkel/ die letzte Vorstellung hat bereits statt gefunden)

Die Begründung der Jury:

Mit dem Hersfeldpreis 2016 bei den Bad Hersfelder Festspielen wird das Ensemble des KRABAT in der Inszenierung von Joern Hinkel nach dem Roman von Otfried Preussler ausgezeichnet. Der Preis wird stellvertretend für das Projekt an den Regisseur und künstlerischen Leiter Joern Hinkel übergeben. Mehr als 100 Jugendliche aus der Region sind über Monate inhaltlich und schauspielerisch in den KRABAT und in die Welt des Theaters nachhaltig hineingewachsen. Herausragende junge Profischauspieler reißen Jugendliche mit, darunter Schüler und  Flüchtlinge. Grenzen zerfließen und werden in der dichten Darstellung unsichtbar. In Hinkels spannender Inszenierung verbindet sich die Magie der dunklen Mächte mit der Magie der Stiftsruine. 

Der Hersfeldpreis wird an Darstellerinnen und Darsteller vergeben, die sich durch ihre Leistung profiliert haben, wobei die Auszeichnung insbesondere den Nachwuchs-Schauspielern zuerkannt werden soll.  Im letzten Jahr bekamen Lisa und Laura Quarg (DER ZERBROCHNE KRUG) und im Jahr davor Marie-Anjes Lumpp (KISS ME KATE) diesen Preis. Der Hersfeld Preis wurde 1969 zum ersten Mal vergeben: Albert Hormann erhielt ihn. Im Laufe der Jahre kamen Namen wie Cornelia Froboess, Uwe Friedrichsen, Dietlinde Turban, Jutta Speidel oder  Marie-Therese Futterknecht (2005 und 2008) dazu. 

Hintergrund:

Die undotierten Preise werden von der Stadt Bad Hersfeld und der Gesellschaft der Freunde der Stiftsruine alljährlich vergeben. Eine unabhängige Jury entscheidet über die Vergabe der Preise. Mitglieder sind in diesem Martina Mattick-Stiller (ZDF/ 3SAT), Bettina Fraschke (HNA), Christoph A. Brandner (FZ), Hermann Diel (HR) und Wilhelm Bing (FREUNDE DER FESTSPIELE).


Bad Hersfeld, 08. Juli 2016

MY FAIR LADY: Sandy Mölling, Cusch Jung, Ilja Richter, Gunther Emmerlich, Gertraud Jesserer und ein mitreißendes Ensemble feiern Premiere in der Stiftsruine
Zum ersten Mal in der langen Geschichte der Bad Hersfelder Festspiele wird das Musical MY FAIR LADY (Premiere am Freitag, den 8. Juli/ 21:00 Uhr) aufgeführt.

Die Besetzung ist prominent: Sandy Mölling spielt die Hauptrolle, Eliza Doolittle. Bekannt wurde sie als Mitglied der NO ANGELS als eine von fünf Gewinnerinnen der ersten POPSTARS – Staffel; später war sie Jurymitglied der Castingsendung.  Als Solo-Künstlerin veröffentlichte sie zwei Alben und fünf Singles und arbeitet intensiv für Film und Fernsehen.  Sie spielte im Musical Dome Köln, im Deutschen Theater München und in der Alten Oper in Frankfurt die weibliche Hauptrolle in dem Musical VOM GEIST DER WEIHNACHT und z.B. auch in dem Erfolgs-Musical PARADISE OF PAIN in Saarbrücken.

Mit Sandy Mölling treten weitere prominente Künstler wie Gunther Emmerlich (Oberst Pickering) auf. Gunther Emmerlich ist als TV-Moderator, Sänger und auch Autor bekannt.
20 Jahre agierte der Künstler als festes Ensemblemitglied der Semperoper Dresden, wo er als Bass große Erfolge verbuchen konnte (Osmin, Dulcamara, Alfonso, Bartolo, Basilio…).
Mit Solisten der Sächsischen Staatskapelle Dresden gibt er Kirchenkonzerte und als „Semper House Band“ ein heiteres Programm mit Swing und Dixieland. Sein Pianist Klaus Bender begleitet ihn bei Liederabenden und bei Programmen mit seiner langjährigen Duettpartnerin Deborah Sasson. Mit Eva Lind und Ensemble gibt es seit 2010 das sehr erfolgreiche gemeinsame Programm FRÜHLING IM HERZEN und mit beiden genannten Sopranistinnen natürlich auch die großen Klassik- und Opern-Galas mit den renommiertesten Orchestern in den bekanntesten Konzertsälen und Open Air Bühnen.

Den Namen Ilja Richter (Alfred P. Doolittle) verbinden viele mit den ZDF-DISCO-Sendungen, die er lange moderierte. Der Schauspieler und Autor begann seine Bühnenlaufbahn aber bereits mit 9 Jahren im Berliner Renaissance Theater in dem Stück BELVEDERE an der Seite von Victor de Kowa. Er wirkte an über 50 Theaterinszenierungen - von der Komödie bis zur Tragödie - mit.  Zu den Bühnenarbeiten der letzten Jahre gehören die NIBELUNGENFESTSPIELE in Worms unter Dieter Wedel (2008), die Titelrolle in RICHARD III. am Deutschen Theater Göttingen (2008), die Hauptrolle in der deutschen Erstaufführung der Komödie DIE SOCKEN OPUS 124 an der Seite von Dieter Hallervorden (Regie: Katharina Thalbach) oder auch die Titelrolle in MONSIEUR IBRAHIM UND DIE BLUMEN DES KORAN in Berlin. 1998 stand er in Tom Waits Musical BLACK RIDER auf der Bühne der Stiftsruine in Bad Hersfeld.   

Gertraud Jesserer (Mrs. Higgins) spielte als 14-Jährige an der Seite von Romy Schneider in Rolf Thieles Film DIE HALBZARTE. Mit 16 verließ sie frühzeitig das Wiener Max-Reinhardt-Seminar und debütierte kurz darauf in Franz Molnars LILIOM am Theater in der Josefstadt, dessen Ensemble sie bis 1969 angehörte. Nach Engagements am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und erneut am Theater in der Josefstadt kam sie 1973/74 ans Wiener Burgtheater. Seitdem war sie Mitglied des Ensembles mit vielen unterschiedlichen Rollen. Gertraud Jesserer wirkte auch  in zahlreichen Kino- und Fernsehfilmen mit. In den fast 500 Folgen der FAMILIE LEITNER schrieb sie als Gerda österreichische Fernsehgeschichte mit. In TV-Filmen wie Wolfgang Murnbergers TAXI FÜR EINE LEICHE, Esther Wengers EIN GANZ NORMALES PAAR und Benoit Jacquots PRINCESSE MARIE spielte sie  an der Seite von Catherine Deneuve, Anne und Heinz Bennent, Karlheinz Hackl und Elisabeth Orth.

Regie führt Cusch Jung, er übernimmt auch die Rolle des Prof. Henry Higgins.  Der Schauspieler, Sänger, Regisseur und Autor steht seit 45 Jahren auf der Bühne. Cusch Jung ist Preisträger des INTERNATIONAL MUSICAL AWARD, GERMANY und kennt die Theater- und Musicalwelt aus allen Perspektiven. Das Theater des Westens in Berlin  ist seit 1984 sein Zuhause, wo er in unzähligen Rollen zum Publikumsliebling avancierte. Aber auch in der Deutschlandpremiere von MAMMA MIA 2002 in Hamburg feierte er als Harry ebenso Erfolge, wie als Bösewicht Curtis Shank in SISTER ACT. Seine Stimme kennen viele auch aus dem Kinofilm KÖNIG DER LÖWEN oder dem 3D Kinofilm BIENE MAJA.

Das Publikum erwartet nicht nur ein großartiges Ensemble in der wunderbaren historischen Umgebung der Stiftsruine, auch das Bühnenbild ist außerordentlich. Bühnenbildnerin Karin Fritz und Regisseur Cusch Jung verlegen das Geschehen ins Freie. In der Bad Hersfelder Fassung tut das Ensemble das, was alle Engländer im Sommer immer gerne tun: Zeit im Freien und auf der Wiese verbringen. Die Bühne der Stiftsruine wird zu einem Park, Higgins hat sein Studierzimmer in ein Zelt auf dem englischen Rasen verlegt, man nimmt den Tee im Grünen und statt ins Opernhaus geht man ins Open-Air-Konzert. ES GRÜNT SO GRÜN ...! in und um der Stiftsruine herum, denn auch vor der Stiftsruine werden die Besucher von Zelten im Park begrüßt und können hier vor und nach der Vorstellung einen Schluck trinken oder ein Picknick machen.

ES GRÜNT SO GRÜN, ICH HÄTT´GETANZT HEUT NACHT und natürlich: WÄRE DET NICH WUNDASCHEEN? das sind nur drei der wunderbaren Songs, die in der Stiftsruine zu hören sind. Das große Orchester unter der musikalischen Leitung von Christoph Wohlleben spielt die unvergesslichen Songs von Frederick Loewe natürlich live. Melissa Kings Choreografien passen zum Ambiente und wieder einmal überzeugt sie durch ihre präzise und fantasievolle Arbeit. Ella Späte hat Kostüme geschaffen, die die gesellschaftlichen Gegensätze unterstreichen und im Ganzen aber auch mit vielen Details Spaß machen.

Viele Vorstellungen von MY FAIR LADY sind bereits vor der Premiere ausverkauft, für einige gibt es noch Restkarten.

Das zweite Musical der 66. Spielzeit der Bad Hersfelder Festspiele ist CABARET. Die Wiederaufnahme der von Medien und Zuschauern hoch gelobten Inszenierung von Gil Mehmert findet am 12. August um 20:30 Uhr statt. Es spielen: Bettina Mönch, Helen Schneider, Rasmus Borkowski, Kathrin Ackermann, Helmut Baumann.

Tickets und Informationen:
Telefon +49 6621 640200
ticket-service@bad-hersfelder-festspiele.de
www.bad-hersfelder-festspiele.de  

Bad Hersfeld, 08. Juli 2016

Endspurt für KRABAT und DIE GOLDENE GANS - Letzte Chance, die Inszenierungen noch zu sehen!

Die 66. Bad Hersfelder Festspiele gehen in die dritte Woche und das heißt für KRABAT (für alle ab 10 Jahre) und DIE GOLDENE GANS (ab 6 Jahre): Endspurt!

Kritikern und Besuchern gefällt die außerordentliche KRABAT-Inszenierung von Joern Hinkel mit mehr als 100 Jugendlichen in der Stiftsruine: „Begeisterung über Krabat“ (Fuldaer Zeitung), „Feuerwerk der Emotionen“, (Fulda Aktuell) „Familienstück KRABAT funktioniert auch für Erwachsene“ (Hersfelder Zeitung), oder: „Familienstück begeistert Jung und Alt“ (Kreisanzeiger) konnte man direkt nach der Premiere lesen.

Bis kommenden Mittwoch wird KRABAT noch gespielt. Die letzte Vorstellung findet am 13.7. um 10 Uhr statt. Es gibt noch Restkarten.

„DIE GOLDENE GANS begeisterte ... Kinder und Erwachsene“ titelte die HNA und „die Kinder fiebern mit“ schreibt osthessennews - noch bis Donnerstag, den 14. Juli 2016, können Kinder und Erwachsene DIE  GOLDENE  GANS  im Theaterzelt an der Stiftsruine erleben. Auch hier sind viele Vorstellungen ausverkauft, nur für die Nachmittagsvorstellungen am Montag,  Dienstag und Mittwoch jeweils um 15 Uhr gibt es noch Restkarten.

Die Schauspieler - und die goldene Gans - stehen nach der Vorstellung für Autogramme und Fotos bereit. Die Kinder können die goldene Gans ganz aus der Nähe betrachten und auch mal ausprobieren, ob sie an der Gans kleben bleiben.

Tickets und Informationen: 

Telefon +49 6621 640200 

ticket-service@bad-hersfelder-festspiele.de
www.bad-hersfelder-festspiele.de 


Bad Hersfeld, 04. Juli 2016

Zuschauerpreis bei den diesjährigen Festspielen 2016 - Publikum entscheidet erstmalig online.
Die enge Zusammenarbeit zwischen den Festspielen Bad Hersfeld und der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg als Hauptsponsor wird auch in diesem Jahr fortgesetzt.
Die Bad Hersfelder Festspiele und die Sparkasse sind langjährige Partner und engagieren sich über die Landkreisgrenzen hinaus als Botschafter für die Region. So werden dem Veranstalter in diesem Jahr insgesamt 100.000 Euro zur Verfügung gestellt. Seit
vielen Jahren ist die Sparkasse gemeinsam mit der Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen Hauptsponsor der Festspiele.
Seit dem Jahr 1998 besteht die Vereinbarung zur dauerhaften Unterstützung von kulturellen Aktivitäten im Landkreis Hersfeld-Rotenburg und damit verbunden auch die Unterstützung der Bad Hersfelder Festspiele.
Bei der Umsetzung arbeitet die Sparkasse mit der Gesellschaft der Freunde der Stiftsruine e.V. eng zusammen. In diesem Zusammenhang bedankte sich Reinhard Faulstich gestern bei der Pressekonferenz bei allen beteiligten insbesondere bei den vielen Ehrenamtlichen, die zum Gelingen der Festspiele beitrugen.
"Ohne ein Sponsoring wäre eine solche Veranstaltung in dieser Größenordnung nicht möglich", sagte der Intendant der Bad Hersfelder Festspiele Dr. Dieter Wedel.
Dr. Thomas Wurzel von der Sparkasse-Finanzgruppe Hessen-Thüringen hob hervor, "dass die Stadt Bad Hersfeld mit Dr. Dieter Wedel einen Intendanten gefunden hat, der die Festspiele mit und vor allem im besonderen Maße nach außen trägt".

Der alljährliche Zuschauerpreis erhält eine neue Form der Vergabe.

Die bislang betriebene Zettelwirtschaft ist nun endgültig zu Ende. Die Idee des neuen Votings zum Zuschauerpreis kommt ursprünglich vom Bürgermeister der Stadt Hersfeld, Thomas Fehling. Er hatte die Idee die Abstimmung über die Homepage der Bad Hersfelder Festspiele - http://www.bad-hersfelder-festspiele.de/zuschauerpreis durchzuführen. Der Besucher der Homepage geht mit der
Maus auf den Button "Abstimmen", wählt seinen Star aus und gibt ihm damit eine Stimme.
Noch einfacher geht es mit einem Smartphone. Der dargestellte QR-Code (quick Response, „schnelle Antwort“, als Markenbegriff für den „QR Code“) wird gescannt und schon ist man dabei.
Ab dem 4. Juli 2016 kann für die Schauspielerinnen und Schauspieler aus den Stücken
HEXENJAGD, KRABAT und MY FAIR LADY abgestimmt werden. Das Online-Voting endet nach der letzten Aufführung von MY FAIR LADY plus ca. eine Woche, dann erfolgt die Bekanntgabe des Zuschauerpreises.
Wer also mitmacht, gehört zu den Teilnehmern, die anhand einer Verlosung bereits jetzt schon Karten für die 67. Bad Hersfelder Festspiele 2017 gewinnen können.

Bad Hersfeld, 24. Juni 2016

Bild copyright: v.li.n.re.:Bürgermeister Thomas Fehling, Intendant Dieter Wedel und dem Leiter von Amazon FRA 1 Christan Dülfer

Festspiele/Amazon/Bad Hersfeld: Amazon in Bad Hersfeld ist zuküftiger Sponsor der Hersfelder Festspiele
Vor der eigentlichen Generalprobe zu dem Theaterstück "Hexenjagd" wurden gestern im Beisein von Bürgermeister Thomas Fehling, Intendant Dieter Wedel und dem Leiter von Amazon FRA 1 Christan Dülfer der Kooperationsvertrag zwischen Amazon und der Hersfelder Festspiele unterzeichnet.
Amazon ist einer der großen Arbeitgeber in der Region und insbesondere der Stadt Bad Hersfeld und wird in der Zukunft die Kinder- und Jugendprojekte während der Festspielzeit unterstützen. Amazon fördert schon seit vielen Jahren Kultur und die Jugendarbeit in der Kreisstadt und darüber hinaus. Die finanzielle Beteiligung kommt u. a. auch den im letzten Jahr uraufgeführten Stück "Sommernachtsträumer" zugute.

Bad Hersfeld, 24. Juni 2016

Stiftsruine Bad Hersfeld während den Festspielen bei Nacht

Die 66. Bad Hersfelder Festspiele können beginnen.
Selten so schön warm war es gestern Abend in der Stiftsruine, als die Generalprobe für "die Hexenjagd" nach Artur Miller aufgeführt wurde.

Ein gelungenes, spannendes Theaterstück, das auch den Alltag in der heutigen Zeit spiegelt.
"Hexenjagd" ist von Arthur Miller und wurde neu gelesen und für die Bad Hersfelder Festspiele inszeniert von Dieter Wedel. Es handelt sich eigentlich um einen spannenden Polit-Thriller, ist aber zugleich ein beklemmendes, bewegendes menschliches Drama, das sich auf der Bühne in der Stiftsruine abspielt. Junge Mädchen tanzen nachts im Wald hervorragend inszeniert im Stadtwald von Bad Hersfeld und auf einer großen Videoleinwand in LED-Technik dargestellt.
Die Beschwörung der Mädchen soll ihnen zu ihrem vermeintlichem Liebesglück verhelfen. Pastor Parris wird dabei im Wald auch noch Zeuge des nächtlichen Spektakels. Und so entsteht, wie auch in der heutigen Zeit durch eine harmlose Kinderei viele Gerüchte, die natürlich - dazu muss man nur das Internet anschauen - eine allgemeine Verfolgungshysterie. Das wiederum fördert die eigene Bereicherung und das wird in diesem Stück sehr deutlich gezeigt. Salem, ein Ort in den USA, wird zu einem Hexenkessel der Beschuldigungen und Unterstellungen – und Salem kann ganz schnell überall sein, auch hier in der Festspielstadt Bad Hersfeld.
Herausragende Schauspieler sind bei diesem Theaterstück auf der Bühne zu sehen. Darunter Elisabeth Lanz als Elizabeth Proctor, Richy Müller als Reverend John Hale, Andrè Eisermann in Reverend Parris und Motsi Mabuse um nur einige zu nennen.
Dieter Wedel hat den Text von Arthur Millers bearbeitet und dabei ist diese beeindruckende Fassung heraus gekommen. Eine Fassung, die respektvoll gekürzt und in einer aktuellen Sprache gespielt wird.

Bilder copyright: "Hexenjagd" nach Artur Millers in einer neuen Fassung von Dieter Wedel





"Hexenjagd" wird bei den 66. Bad Hersfelder Festspiele eine besondere Stelle in der langen Geschichte der Aufführungen einnehmen. Was sich in der Zwischenzeit ebenfalls eindeutig zeigt, die Versprechung von Dieter Wedel "die Festspiele Bad Hersfeld müssen wieder einen hohen Stellenwert in Deutschland bekommen" zeigt bereits jetzt Wirkung.

Bad Hersfeld, 17. Juni 2016

Regie        Franziska Reichenbacher     Bühnen- und Kostümbild   Ella Späte Theaterplastik                 Kerstin Micheel   Dramaturgie     Bettina Wilts Tonmeister     Jörg Grünsfelder   Tontechnik+Soundeffekte   Tobias Abel Komposition Lieder    Joern Hinkel  Licht      Ulrich Schneider   Regieassistenz und  Abendspielleitung    Diana Margolina  Ausstattungsbetreuung   Peggy Schreier

DIE GOLDENE GANS nach dem Märchen der Brüder Grimm
von Franziska Reichenbacher im neuen Theaterzelt im Stiftspark. Das Zelt ist derzeit im Aufbau, wir konnten vorab einen Blick darauf werfen.


Das Märchen vom Bauernsohn Dummling, der mit seiner goldenen Gans und der aneinander festhängenden Menschenkette zum Schloss zieht und die Königstochter zum Lachen bringt.

DIE GOLDENE GANS ist eine Geschichte über Mitgefühl und Hilfsbereitschaft, denn es ist der von allen belächelte Dummling, der als einziger dem geheimnisvollen alten Mann im Wald hilft. Zum Dank findet er eine goldene Gans, die ihm „Glück bescheren“ soll. Erzählt wird aber auch eine Geschichte von der Gier nach Gold und Macht. Jeder, der die Gans sieht, wird vom Glanz des Goldes unwiderstehlich angezogen und will etwas von dem Gold haben. Doch wer die Gans berührt, hängt an ihr fest. Nur Dummling sieht seine Gans als Gans an, und kümmert sich liebevoll um sein Tier. Beim großen Lachwettbewerb, den der König im Schloss veranstaltet, bringt er ganz unfreiwillig die traurige Prinzessin zum Lachen und durchkreuzt damit die Pläne des intriganten Kanzlers, der selbst Nachfolger des Königs werden will.

Hier einige Bilder vom Ensample, Bühnenbild

So wird das Theaterzelt vor der Stiftsruine einmal aussehen

Das Ensample bei der Vorstellung des Theaterstückes
"Die goldene Gans"

Das Bühnenbild (rechts verschiedene Stellwände
mit Vorhänge)

Das Ensample vor dem Theaterzelt das derzeit sich im Aufbau befindet, rechts Franziska Reichenbacher (Regie)

Eine Geschichte voller Komik und Ernsthaftigkeit, über die Anziehungskraft von Gold und Geld, über die Liebe und über die Kunst, den anderen zu erkennen.

Im neuen Theaterzelt an der Stiftsruine rückt das Märchen in diesem Jahr ganz nah ans große Geschehen der Festspiele.
 
DIE GOLDENE GANS
Uraufführung nach Motiven der Brüder Grimm
Für Familien und Kinder ab 5 Jahren
nacherzählt von Franziska Reichenbacher
Premiere: 30. Juni 2016/ 15 Uhr
Theater-Zelt im Park an der Siftsruine

Karten für Kinder:
5 Euro/ Erwachsene: 10 Euro

Ticket-Service:
Am Markt 1
36251 Bad Hersfeld
Telefon (06621) 640200
Telefax (06621) 6402040

ticket-service@bad-hersfelder-festspiele.de
www.bad-hersfelder-festspiele.de

Bad Hersfeld, 24. Mai 2016

And action... Dreharbeiten in der Stiftsruine Bad Hersfeld.

Seit Anfang der Woche wird in der Stiftsruine der Zuspieler zur "Hexenjagd" von Arthur Miller gedreht. Mit dabei u. a. Jasmin Tabatabai und Richy Müller.
Das Stück HEXENJAGD von Arthur Miller, neu gelesen und inszeniert von Indendant Dieter Wedel ist ein spannender Polit-Thriller und zugleich ein beklemmendes, bewegendes menschliches Drama. Junge Mädchen tanzen nachts im Wald ebenfalls gedreht in der Umgebung von Bad Hersfeld.

Jasmin Tabatabai

Richy Müller im Gespräch mit Hans Diehl

Regie
Dieter Wedel

Dreharbeiten in der Stiftsruine Bad Hersfeld

Journalisten warten auf ein Interview mit Dieter Wedel

Die Beschwörung soll ihnen zu ihrem Liebesglück verhelfen. Pastor Parris wird Zeuge des nächtlichen Spuks.   Eine harmlose Kinderei  ist der Anlass für wuchernde Gerüchte, die allgemeine Verfolgungshysterien anheizen und manche zur eigenen Bereicherung nutzen. Salem wird zu einem Hexenkessel der Beschuldigungen und Unterstellungen – und Salem kann ganz schnell überall sein.
Dieter Wedel hat Arthur Millers Text bearbeitet und heraus gekommen ist eine Fassung, die respektvoll gekürzt und in einer aktuellen Sprache gespielt wird.
Zum ersten Mal wird Dieter Wedel in der Stiftsruine auch eine hochwertige Videotechnik (HD) einsetzen. Auf einer großen Videowand werden bei der Aufführung in der Stiftsruine die Filmszenen eingespielt, die das Geschehen auf der Bühne kommentieren und voran treiben. Die Schauspieler auf der Bühne werden mit den Filmsequenzen in Interaktion treten.

Der dazu gehörige Filmbeitrag mit Interviews wird in Kürze von Stadt TV Bad Hersfeld (Festspiele TV) zu sehen sein.

Bad Hersfeld, 20. Mai 2016

Einer der beliebtesten deutschen Schauspieler kommt nach Bad Hersfeld: Erol Sander in der Stiftsruine!

Erol Sander kommt mit seinem Programm DAS BILDNIS DES DORIAN GRAY nach Bad Hersfeld. Er wird in der Stiftsruine am 26.8. 2016 um 20:30 Uhr in einer Lesung mit Filmeinspielungen die unterschiedlichsten Charaktere präsentieren und sich mit Oscar Wildes Klassiker zum Thema Jugend- und Schönheitswahn und Narzissmus auseinandersetzen.

In Deutschland kennt man ihn zum Beispiel als Kommissar Mehmet Özakin in der ARD-Krimi-Reihe MORDKOMMISSION ISTANBUL. Der beliebte Schauspieler ist mit dem Fernsehfilm SORAYA, in dem er die Rolle des persischen Schahs Mohammed Reza Pahlavi übernahm, weltweit bekannt geworden. 2004 engagierte ihn Hollywood-Regisseur Oliver Stone für sein Historien-Epos ALEXANDER als Prinz Pharnakes, in dem er an der Seite von Colin Farrell, Angelina Jolie und Jared Leto spielte. Bis heute wirkte Erol Sander in fast 90 TV- und Film-Produktionen mit.  

Seine Vielseitigkeit stellt er immer wieder unter Beweis:  er spielte z.B. an der renommierten Pariser Opéra Garnier in Mozarts ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL den Bassa Selim. Als WINNETOU bei den Karl-May-Festspielen in Bad Segeberg erzielte Erol Sander Besucherrekorde, während der Nibelungen-Festspielen in Worms beeindruckte er als König Etzel in einer Inszenierung von Dieter Wedel die Zuschauer.

EROL SANDER
DAS BILDNIS DES DORIAN GRAY
Freitag, 26.08.2016/ 20.30 Uhr
Stiftsruine, Bad Hersfeld
Karten ab 29 Euro

Karten ab sofort an allen Eventim-Verkaufsstellen, online und vor Ort:
Ticket-Service
Am Markt 1
36251 Bad Hersfeld
Telefon: 06621 640200
ticket-service@bad-hersfelder-festspiele.de


Bad Hersfeld, 10. Mai 2016

Probenbeginn -  Dieter Wedel  und HEXENJAGD-Ensemble eröffnen die Probenzeit der 66. Bad Hersfelder Festspiele
Erste Probe mit Elisabeth Lanz, Christian Nickel, Horst Janson, Motsi Mabuse, André Hennicke, André Eisermann, Hans Diel
und vielen anderen.

Der Countdown läuft! Die Probensaison für die Bad Hersfelder Festspiele 2016 unter der Intendanz von Dieter Wedel beginnt. Es wird spannend für die Schauspieler und das Team: Regisseur Dieter Wedel startet in der Stadthalle am Kurpark in Bad Hersfeld mit der ersten Probe für seine HEXENJAGD nach Arthur Miller.
Ein Tag, der für alle etwas Besonderes ist: Wie groß ist das Lampenfieber? Was erwartet die Schauspieler? Und mit welchen Erwartungen kommen die Darsteller nach Bad Hersfeld?
Der Tag beginnt für das Ensemble mit einer kurzen Leseprobe. Dabei sind Elisabeth Lanz,?Christian Nickel, André Hennicke, Horst Janson, Motsi Mabuse, Bettina Hauenschild, Rudolf Krause, Corinna Pohlmann, Sybille Kreß, Janina Stopper, Christian Schmidt, Helen Woigk, Kim Bormann und Milena Tscharnke.
Hans Peter Hallwachs kann leider aus gesundheitlichen Gründen nicht in diesem Sommer in Bad Hersfeld spielen. Die Rolle Samuel Sewall übernimmt Hans Diehl. Hans Diehl ist einer der renommiertesten deutschen Schauspieler. Er trat an allen großen Bühnen im deutschsprachigen Raum mit Regisseuren wie Peter Stein, Luc Bondy, Klaus Michael Grüber, Peter Palitzsch, Andrea Breth, Thomas Ostermeier oder Michael Gruner auf und auch Dieter Wedel schätzt die Zusammenarbeit mit ihm. So spielte Hans Diel in DER SCHATTENMANN, DER KÖNIG VON ST. PAULY und in DIE AFFAIRE SEMMELING.
Die Rolle Reverend Parris übernimmt ein ebenfalls bekannter und renommierter Darsteller: André Eisermann. André Eisermann hat in der letzten Festspielsaison auch das Publikum in Bad Hersfeld im Sturm erobert und wurde für seine Rolle in SOMMERNACHTS-TRÄUMEREIEN mit dem begehrten Publikumspreis ausgezeichnet.

HEXENJAGD von Arthur Miller, neu gelesen und inszeniert von?Dieter Wedel ist ein spannender Polit-Thriller und zugleich ein beklemmendes, bewegendes menschliches Drama: Junge Mädchen tanzen nachts im Wald. Die Beschwörung soll ihnen zu?ihrem Liebesglück verhelfen. Pastor Parris wird Zeuge des nächtlichen Spuks.  Eine harmlose Kinderei  ist der Anlass für wuchernde Gerüchte, die allgemeine Verfolgungshysterien anheizen und manche zur eigenen Bereicherung nutzen. Salem wird zu einem Hexenkessel der Beschuldigungen und Unterstellungen – und Salem kann ganz schnell überall sein.
Dieter Wedel hat Arthur Millers Text bearbeitet und heraus gekommen ist eine Fassung, die respektvoll gekürzt und in einer aktuellen Sprache gespielt wird.
Zum ersten Mal wird Dieter Wedel in der Stiftsruine auch modernste Videotechnik einsetzen. Auf einer großen Videowand werden Filmszenen eingespielt, die das Geschehen auf der Bühne kommentieren und voran treiben. Die Schauspieler auf der Bühne werden mit den Filmsequenzen in Interaktion treten.
In diesen Einspielfilmen wird Jasmin Tabatabai als Sarah Good zu sehen sein, die Ende Mai zu den Dreharbeiten nach Bad Hersfeld kommen wird.

Karten an allen Eventim-Verkaufsstellen, online und vor Ort:
Ticket-Service
Am Markt 1
36251 Bad Hersfeld
Telefon: 06621 640200
ticket-service@bad-hersfelder-festspiele.de
www.bad-hersfelder-festspiele.de

Bad Hersfeld, 02. Mai 2016

Foto: die_berliner_stadtmusikanten

Großes Theater, nicht nur für kleine Leute - Die 14. Kleinen Festspiele vom 06. -10.06.2016
Wie in den vergangenen Jahren hat die Stadtjugendpflege des Fachbereichs Generationen eine wunderbare Theaterwoche auf die Füße gestellt, die diesmal alle Altersklassen ansprechen soll. Theater für die Kindergärten bietet am Montag das Buchfink Theater aus Göttingen mit „Elisa-Bib…oder keine Stacheln im Koffer“.
Am Montag Abend gibt es wieder eine Premiere mit den „Durchgebrannten Pürierstäben“. Mit der Überschrift „Sie haben Ihr Ziel erreicht“ erwartet die Zuschauer ein satirischer Reisbericht.
Im Flyer nicht erwähnt, aber zusätzlich noch ins Programm aufgenommen wurde das Stück „Dorfdisco“ der Klasse 9G der Blumensteinschule aus Wildeck am 07.06.2016 um 10.00 Uhr. Es geht um eine Familie, Liebe, Verrat, Sehnsucht und Mut.

Am Dienstag Nachmittag präsentieren dann die Erzieherinnen und Erzieher den „Kleinsten“ spannende Episoden zum Thema „Abenteuer“. Der Mittwoch bietet das volle Programm für Grundschüler. Mit „Willi, Piggi + die Bande“ und dem Buchfink-Theater können die Kinder jede Menge Einfluss nehmen auf die Geschichte des Stücks.

Ab 15.00 Uhr ist gruseln mit den“Musikmäusen“ der Hersfelder Singschule und der Konrad Duden Schule angesagt. Im Stück „Geisterstunde auf Schloss Eulenstein“ macht der Flaschengeist Flaschen frei, die kleine Hexe hat eine neue Erfindung und ein alter
Störenfried taucht auf.

Am Abend gibt es wieder unter Leitung von Jörn Hinkel ein Probenabend zum Jugendstück „Krabat“ inklusive aller Gefühle und Unwägbarkeiten. Die Grundschule aus Bebra präsentiert für Gleichaltrige mit dem bekannten Stück „Karlinchen“ eine Geschichte zum Thema Suche nach Liebe und einem neuen Lebensort. Am Donnerstag Nachmittag und am Abend sind zum zweiten Mal die „Zitadelle“ mit den“ Berliner Stadtmusikanten“ zu Gast. Nach dem letztjährigen Erfolg werden die Zuschauer auch diesmal kaum aus dem Lachen herauskommen, wenn die vier alten Tiere versuchen aus dem Seniorenheim zu entkommen. Die Nachmittagsveranstaltung ist als Seniorenveranstaltung gedacht.

Den Abschluss der „Kleinen Festspiele“ macht das Kölner Künstlertheater mit dem Jugendstück „Unter Fremden“ in Zusammenarbeit mit den Gesamtschulen. Es erzählt die Geschichte von Kharim aus Syrien und Alkofa aus Togo und Stefan der in einem Flüchtlingsheim Sozialstunden macht. Alle Veranstaltungen finden im „buchcafe“ statt. Karten gibt es ausschließlich in der

Kartenzentrale unter der Telefon Nr.: 06621 640 200,  ticket-service@bad-hersfelder-festspiele.de
Restkarten gibt es an der Abendkasse.
Die „Kleinen Festspiele“ können auf der Homepage www.stadtjugendpflege-hef.de und der Festspiele www.bad-hersfelder-festspiele.de eingesehen werden.
Bei Fragen oder Gruppenvorbestellungen steht Ihnen Herr Steube, Tel.: 06621-201- 286, esteu@bad-hersfeld.de oder Frau Mausehund, Tel.: 06621 201 276,  emaus@bad-hersfelder.de zur Verfügung

Bad Hersfeld, 14. April 2016

Archivmaterial (Eröffnungskonzert) 2015

Eröffnungskonzert der 66. Bad Hersfelder Festspielsaison

Das Konzert des Chorvereins Bad Hersfeld am Sonntag, 24. April 2016, 19:30 Uhr in der Stadthalle zur Eröffnung der 66. Bad Hersfelder Festspielsaison schlägt den Bogen zur Wiederaufnahme der erfolgreichen Inszenierung der „Sommernachtsträumereien“ und bringt im zweiten Teil als Erstaufführung in Bad Hersfeld ein Frühwerk des Opernkomponisten Giacomo Puccini.

Felix Mendelssohn Bartholdy hatte die Ouvertüre zur Shakespeare-Komödie „Ein Sommernachtstraum“ bereits im Jahre 1827 als 17jähriger komponiert. Dieses erstaunlich reife Frühwerk enthält bereits die wesentlichen musikalischen Motive der gesamten Schauspielmusik, die Mendelssohn im Jahre 1843 auf Bitten des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV und des Dichters Ludwig Tieck schrieb. Die Musik sprudelt nur so von Einfällen. Geheimnisvolle Bläserakkorde zu Beginn der Ouvertüre lassen aufhorchen und beflügeln die Phantasie, das Raunen der Streicherfiguren vermittelt den Elfenspuk, und die tölpelhaften Intervallsprünge der „Bergamasca“, einem Bauerntanz, charakterisieren die Handwerker bei ihrem Schauspiel trefflich. Der Gesang der Hörner vermittelt die Innigkeit der nächtlichen Waldeinsamkeit und der festliche Hochzeitsmarsch ist eines der populärsten Werke der klassischen Musik überhaupt.

Giacomo Puccini hat mit „Tosca“, „La Boheme“ oder „Madame Butterfly“ der Opernliteratur herausragende Werke geschenkt. Kaum bekannt ist, dass er, aus einer Kirchenmusikfamilie kommend, ursprünglich die Tradition fortsetzen sollte. So schrieb er noch als Student mit 22 Jahren eine vollständige Messe als Abschluss seines Studiums am Isituto Musicale Pacini. Sie wurde 1880 mit großem Erfolg in seiner Heimatstadt Lucca aufgeführt.

Die Messe beginnt mit einem innigen „Kyrie“, gefolgt von einem heiter-beschwingten „Gloria“, das fast ein Drittel der gesamten Komposition einnimmt. Das nachfolgende „Credo“ ist geprägt von opernhafter Dramatik, die in den Unisono-Chören schon auf den erfolgreichen Opernkomponisten verweist. Die beiden letzten Sätze huschen in aphoristischer Kürze vorbei und bilden einen überraschenden still-dezenten Abschluss. Erst hier werden die beiden männlichen Solisten wirkungsvoll eingesetzt.

Erst 28 Jahre nach Puccinis Tod, kam es in Chicago zu einer erneuten Aufführung seiner Messe und damit hielt dieses opernhafte Oratorium Einzug in die Kirchen und Konzertsäle der Welt.

Wieder konnte der Chorverein die bekannten Opern- und Oratoriensänger André Khamasmie (Tenor) und Rolf A. Scheider (Bass) für die Solopartien gewinnen. Es spielen die bewährten Frankfurter Sinfoniker. Die Gesamtleitung hat Helgo Hahn.

Karten zu 18 Euro (ermäßigt 15 Euro) bei freier Platzwahl sind erhältlich in der Festspiel-Kartenzentrale Am Markt 1, (Telefon 0 66 21/64 02 00), im Internet unter www.chorverein-bad-hersfeld.de oder an der Abendkasse.

Bad Hersfeld, 06. April 2016

Joern Hinkel als stellvertretender Intendant und technischer Leiter der Bad Hersfelder Festspiele hatte eine Idee, in dem er sich mit  ca. 40 Jugendlichen und ca. 10 älteren „Amateuren“ die Vorbereitung seiner Inszenierung der „Sommernachtsträumereien“ im Novemer 2014 widmete.
Nach der Festspielsaison 2015 wollten vor allem die jungen Kleindarsteller/Innen weiter arbeiten, so dass Tobias Stübing, der Regieassistent, mit ihnen die „Sommernachtsräumereien 2.0“ erarbeitete, in denen alle Rollen von den „Kleindarstellern“ gespielt wurden.
Die Arbeit mit Tobias Stübing wurde dann mit der improvisatorischen Entwicklung eines neuen Stückes weiter geführt, welches im April 2016 Premiere feiert.
Der „Sommernachtsträumer e. V.“ in Bad Hersfeld wurde am 20.01.2016  gegründet. Sein Ziel ist es, Talente im Bereich des Theaters weiter zu bilden und ihnen Auftrittsmöglichkeiten zu bieten. Aus diesem Grund bieten wir eine Vielzahl an Theater-Workshops an, bei denen jeder Interessierte teilnehmen kann.
Neben „Workshops“ liegt der Schwerpunkt der Theaterarbeit in der Entwicklung von Stücken und deren Aufführung. In der Projekt- und Probenarbeit sind alle Elemente der oben genannten Thematiken integrativer Bestandteil.

Wichtig ist die Zusammenarbeit mit den Bad Hersfelder Festspielen: Der Verein unterstützt die Festspiele durch die Mitarbeit an deren Produktionen und die Festspiele unterstützen den Verein durch Hilfe bei den „Workshops“ und den Theaterprojekten.
Die Angebote des Vereins richten sich an Jugendliche aller gesellschaftlichen Schichten, unabhängig von Ausbildungsstand und  Bildungsabschlüssen. Über die Theaterarbeit soll allen die Möglichkeit gegeben werden, selbstbewusste und selbstsichere Menschen zu werden.
Interessierte Erwachsene sind selbstverständlich auch zur Mitarbeit eingeladen. Sowie zahlreiche engagierte Jungen und Mädchen aus der Region.
Surreale, beklemmende, aber auch humorvolle Szenen wechseln mit traumhaften Erinnerungsbildern, die die junge Hersfelder Theatergruppe „Sommernachtsträumer“ als poetische Schwarzlicht-Episoden auf die Bühne bringt. Unter der Leitung von Tobias Stübing haben die Jugendlichen das Stück selbst entwickelt und ihre eigenen Ängste und Sehnsüchte in den Text einfließen lassen. Es ist das erste eigene Projekt der neu gegründeten Gruppe, die sich während der Arbeit an den „Sommernachtsträumereien“ 2015 bei den Bad Hersfelder Festspielen zusammengefunden hat. Der 23-jährige Hersfelder Tobias Stübing, der seit zwei Jahren bei den Festspielen als Regieassistent u.a. auch bei Holk Freytag und Joern Hinkel Erfahrung gesammelt hat, präsentiert mit „Die Türen“ seine erste Inszenierung.

UNSERE GESCHICHTE

Im November 2014 begann Joern Hinkel mit  ca. 40 Jugendlichen und ca. 10 älteren „Amateuren“ die Vorbereitung seiner Inszenierung der „Sommernachtsträumereien“. Mit unterschiedlichen Übungen wurden sie auf ihre Mitarbeit bei der Inszenierung vorbereitet.
Nach erfolgreicher Festspielsaison wollten vor allem die jungen Kleindarsteller/Innen weiter arbeiten, so dass Tobias Stübing, der Regieassistent, mit ihnen die „Sommernachtsräumereien 2.0“ erarbeitete, in denen alle Rollen von den „Kleindarstellern“ gespielt wurden.
Die Arbeit mit Tobias Stübing wurde dann mit der improvisatorischen Entwicklung eines neuen Stückes weiter geführt, welches im April 2016 Premiere feiert.

Handlung:

„Nein, ich denke, wir sind nicht tot. Ich glaube eher, dass wir uns in einer Art
Übergangszustand befinden.“ Fünf Jugendliche erwachen in einem fremden Raum und bemerken erst allmählich, dass sie von einem wortkargen Wächter, der jede ihrer Bewegungen zu protokollieren scheint, beobachtet werden.

Sie versuchen herauszufinden, was es mit dem Raum auf sich hat und warumausgerechnet sie hier zusammen eingesperrt sind. Es stellt sich heraus, dass jeder der fünf an einem Wendepunkt seiner persönlichen Geschichte stand, auf
der Schwelle zwischen Leben und Tod. Jetzt scheinen die Fünf der Willkür eines mysteriösen Wächters ausgesetzt, der ihnen klarmacht, dass für jeden eine der fünf Türen mit den Aufschriften „Tod“, „Strafe“, „Glück“, „Rettung“ und „?“ als einzig möglicher Ausgang bereitstehe. Doch welche der Türen ist für wen bestimmt? Die Gefangenen machen sich auf eine Reise in ihre Vergangenheit...
Tobias Stübing arbeitete in 2014 als Hospitant schon einmal bei den Bad Hersfelder Festspielen mit. Bei Maria Stuart sammelte er erste Erfahrungen zusammen mit Holk Freytag. Des Weiteren führte er die Abendregie bei Sekretärinnen im Schloss Eichhof.
Im Jahr 2015 war er Regieassistent bei Sommernachts-Träumereien unter der Regie von Joern Hinkel. Auch in diesem Jahr ist er Regieassistent u.a. für "Sommernachts-Träumereien", "Krabat" und "Der Kredit".

TERMINE

DIE TÜREN
in der Inszenierung von den Sommernachtsträumern

Uraufführung:
09. April 2016 / 20:00 Uhr / Audimax -  Obersbergschulen
Tickets gibt es in der Kartenzentrale Bad Hersfeld (Tel.: 06621 640200)

Bad Hersfeld, 01. April 2016

Intendant Dieter Wedel gibt weitere Star-Besetzung bekannt - NO ANGEL“ Sandy Mölling spielt Eliza Doolittle in MY FAIR LADY
Dieter Wedel freut sich, Sandy Mölling für die Hauptrolle des Musicals MY FAIR LADY, das ab dem 8. Juli 2016 zum ersten Mal in der Stiftsruine in Bad Hersfeld gezeigt wird, gewonnen zu haben.
Sandy Mölling ist seit mittlerweile zehn Jahren in der Musik- und Medienbranche tätig und kann auf eine eindrucksvolle Karriere zurückblicken. Bekannt wurde sie als Mitglied der NO ANGELS als eine von fünf Gewinnerinnen der ersten POPSTARS – Staffel; später war sie Jurymitglied der Castingsendung. Als Solo-Künstlerin veröffentlichte sie zwei Alben und fünf Singles und arbeitet intensiv für Film und Fernsehen. Sie spielte im Musical Dome Köln, im Deutschen Theater München und in der Alten Oper in Frankfurt die weibliche Hauptrolle in dem Musical VOM GEIST DER WEIHNACHT und z.B. auch in dem Musical PARADISE OF PAIN in Saarbrücken.

In Bad Hersfeld wird sie mit Gunther Emmerlich (Oberst Pickering), Ilja Richter (Alfred P. Doolittle), Gertraut Jesserer (Mrs. Higgins) und einem großartigen Musical-Ensemble auftreten. Regie führt Cusch Jung, er übernimmt auch die Rolle des Prof. Henry Higgins.
Bereits bekannt gab Festspiel-Intendant und Regisseur Dieter Wedel ebenfalls bereits, wer im Sommer 2016 außerdem in Bad Hersfeld spielen wird. Selten standen so viele Darsteller, die die meisten kennen - egal ob sie 15 Jahre oder über 85 Jahre alt sind - in einer einzigen Inszenierung, nämlich HEXENJAGD (Regie: Dieter Wedel), während der Bad Hersfelder Festspiele auf der Bühne: Elisabeth Lanz, Christian Nickel, Richy Müller, André Hennicke, Hans Peter Hallwachs, Horst Janson, Brigitte Grothum, Janina Stopper, Christian Schmidt, Motsi Mabuse und andere werden auftreten. Jasmin Tabatabei wird in den Filmeinspielern zu sehen sein.
Alle Inszenierungen und Besetzungen finden Sie auf der Internetseite
www.bad-hersfelder-festspiele.de.
Karten an allen Eventim-Verkaufsstellen, online und vor Ort:
Ticket-Service
Am Markt 1
36251 Bad Hersfeld
Telefon: 06621 640200
ticket-service@bad-hersfelder-festspiele.de

Bad Hersfeld, 09. März 2016

Grosses Staraufgebot in der Stiftsruine in Bad Hersfeld - Filmbeitrag (Imagefilm) folgt in den nächsten Tagen.

Horst Janson, Elisabeth Lanz, André Hennicke, Motsi Mabuse, Gunther Emmerlich, Robert Joseph Bartl und weitere bekannte Schauspieler sind in HEXENJAGD, KRABAT und MY FAIR LADY zu sehen.

Für seine Inszenierung von HEXENJAGD holt Festspiel-Intendant und Regisseur Dieter Wedel im Sommer 2016 renommierte Schauspieler von Film und Theater nach Bad Hersfeld. Selten standen so viele Darsteller, die die meisten kennen - egal ob sie 15 Jahre oder über 85 Jahre alt sind - in einer einzigen Inszenierung während der Bad Hersfelder Festspiele auf der Bühne.





Elisabeth Lanz wird die weibliche Hauptrolle der Elisabeth Proctor übernehmen. Sie spielt gerade in Hamburg Theater und ist dem Fernseh-Publikum aus der Erfolgs-Serie TIERÄRZTIN DR. MERTENS bekannt.  Bereits vor zwei Jahren arbeitete sie mit Dieter Wedel bei den Wormser Nibelungen-Festspielen zusammen. „Elizabeth Proctor wird häufig als unterkühlte, verhärmte Person dargestellt. Gerade darum freue ich mich, dass wir eine so attraktive Schauspielerin wie Elisabeth Lanz für diese Rolle gewinnen konnten. Sie strahlt  Warmherzigkeit und weibliche Erotik aus. Sie verfügt, wie ich aus unserer früheren Zusammenarbeit weiß, über große innere Kraft und ein außergewöhnliches schauspielerisches Talent“, sagt Dieter Wedel.
Auch André Hennicke ist einer der renommiertesten und viel beschäftigsten deutschen Schauspieler mit internationalen Erfolgen und wird als Richter Thomas Danforth zu sehen sein. Für Dieter Wedel ist er noch viel mehr als der „deutsche Richard Harris! Er strahlt eine unglaubliche Schärfe und Gefährlichkeit aus und ist einer der prägnantesten und eigenwilligsten Schauspieler des deutschen Films und Fernsehens. Selten habe ich erlebt, dass jemand privat so völlig anders wirkt – freundlich, verbindlich, fröhlich – als in seinen Rollen. Diese Bandbreite seiner Persönlichkeit vermittelt auch etwas von der ungewöhnlichen Vielschichtigkeit seiner schauspielerischen Fähigkeiten.“
Er spielte bereits mit Peter O’Toole, Anthony Perkins, Richard Burton, Roger Moore, Charles Bronson, Tony Curtis, Franco Nero, Robert Wagner, Don Murray und vielen anderen. In Deutschland wurde er als BASTIAN bekannt, als Horst aus der SESAMSTRASSE begeisterte er viele junge Zuschauer: Der Vollblutschauspieler mit dem jugendlichen Charme Horst Janson spielt in HEXENJAGD Giles Corey. In Bad Hersfeld war er am Anfang seiner Karriere einmal im SOMMERNACHTSTRAUM zu sehen. Für Dieter Wedel ist Horst Janson eine ideale Besetzung: „Solange ich überhaupt Film und Theater sehe, war Horst Janson von Frauen umschwärmt und bei Männern beliebt – eine seltene Mischung. Ein eleganter, gut aussehender, charmanter Mann, der jüngste Achtzig-Jährige, den ich kenne. Er ist ein Beleg dafür, dass es bei der Wirkung eines Menschen nicht auf das Alter, sondern auf den Kilometerstand ankommt. In HEXENJAGD spielt er einen sturköpfigen, grantelnden alten Rechthaber – kurzum all das, was Horst Janson nicht ist, sicherlich aber darstellen kann.“



Die größte Überraschung unter all den bekannten Namen, die Intendant und Regisseur Dieter in einer Pressekonferenz in Bad Hersfeld bekannt gibt, dürfte Motsi Mabuse sein. Die Tänzerin aus Südafrika wird erstmals in einem Schauspiel auftreten – als Tituba in HEXENJAGD. Viele kennen sie als Jurymitglied der RTL-Show LET´S DANCE, manche auch als Profitänzerin mit Meistertiteln. Dieter Wedel: „Sie ist von so temperamentvoller Lebendigkeit und ansteckender Fröhlichkeit, dass ich bei ihr ganz gegen meine Gewohnheit auf Probeaufnahmen verzichtet habe. Ihr charmanter Akzent und ihre grazilen Bewegungen sind uns allen natürlich sofort aufgefallen. Als sie davon erzählte, dass sie sich gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrer Schwester ohne jede Sicherheit nach Europa aufgemacht hat, um ihre beruflichen Träume zu verwirklichen, hat sie uns zugleich etwas von ihrer ungewöhnlichen Durchsetzungskraft vermittelt, die sicherlich auch auf der Bühne zu spüren sein wird.“

Richy Müller kennt man nicht nur als TATORT-Ermittler. Der bekannte und beliebte Schauspieler hat in vielen hochkarätigen Filmen und Theaterstücken große Rollen gespielt und wird nun in Bad Hersfeld als Reverend John Hale in HEXENJAGD auf der Bühne stehen. Mit Dieter Wedel verbindet ihn eine intensive Zusammenarbeit. Richy Müller war in seinem erfolgreichen Mehrteiler DIE AFFÄRE SEMMELING zu sehen.
Brigitte Grothums Fernsehtätigkeit begann 1957 mit HEXENJAGD von Arthur Miller in der Regie von Ludwig Cremer. Nun steht sie als Rebecca Nurse in HEXENJAGD in Bad Hersfeld auf der Bühne. Im Fernsehen wirkt sie in zahlreichen Produktionen (u.a Edgar Wallace) mit, an renommierten Theatern bezaubert sie ihr Publikum. Das zeitlich längste Fernsehengagement hatte sie als Magda Färber in der TV-Vorabendserie DREI DAMEN VOM GRILL, in der sie an der Seite von Brigitte Mira, Günter Pfitzmann und Harald Juhnke das Publikum begeisterte. Darüber hinaus lieh Brigitte Grothum ihre Stimme prominenten Kolleginnen wie Lee Remick (SIE MÖCHTEN GIGANTEN SEIN) oder Diane Keaton (DER SCHLÄFER).

Christian Nickel wird als John Proctor in der Stiftsruine zu erleben sein.  Er machte sich bei den Salzburger Festspielen und am Wiener Burgtheater einen Namen und spielte bereits zweimal in Worms bei den Nibelungen-Festspielen.
Hans-Peter Hallwachs ist Richter Samuel Sewall. Er zählt zu den profilierten Charakterdarstellern in unzähligen Fernsehfilmen und auf den großen Theaterbühnen in Hamburg, München und Berlin. Der mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnete Schauspieler war auch in Dieter Wedels Mehrteiler DER GROSSE BELLHEIM zu sehen.

Arthur Millers HEXENJAGD (Eröffnungs-Premiere: 24. Juni 2016 / 21:00 Uhr) ist ein Klassiker und beschäftigt sich mit einem zeitlosen Thema, das aber in diesen Zeiten einen besonderen Stellenwert hat. Täglich erleben wir in sozialen Netzwerken sogenannten „shitstorm“, also moderne Hexenjagden, Neid und Missgunst führen on- und offline zu Hetze und Verunglimpfungen. Die Mechanismen einer Hexenjagd, die psychologischen Grundlagen und die Rollen sind übertragbar und Dieter Wedel wird mit seiner Inszenierung zu einer grundsätzlichen aber auch hoch aktuellen Diskussion beitragen.
Seiner Inszenierung gibt er deshalb den Untertitel „... und morgen sind vielleicht Sie dran!“

Auch für das Musical MY FAIR LADY nennt Intendant Dieter Wedel prominente Namen. Gunther Emmerlich spielt Oberst Pickering. „Ein großartiger Sänger! Wie virtuos er auch Musical-Partien singt, habe ich erst kürzlich beim Semper-Opernball hören können, als er den Tevje aus ANATEVKA sang. Darüber hinaus  ist er ein hervorragender Darsteller mit verblüffender Bühnenpräsenz, die ihm auch bei seinen souveränen Moderationen zugute kommt“, so Wedel und fügt hinzu:  „Als ich ihn in Dresden auf dem Ball traf, bedauerte er, dass die Rolle des Müllkutschers Alfred Doolittle in MY FAIR LADY schon besetzt ist. Ich fragte ihn, ob er sich nicht die für ihn ungewöhnlichere Rolle des Oberst Pickering vorstellen könne. Er bat sich einen Tag Bedenkzeit aus. Am nächsten Tag rief er mich an und sagte zu.“
Weitere prominente Künstler wie Ilja Richter (Alfred P. Doolittle) und Gertraut Jesserer (Mrs. Higgins) werden mit einem großartigen Musical-Ensemble in MY FAIR LADY aufteten. Regie führt Cusch Jung, er übernimmt auch die Rolle des Prof. Henry Higgins.

Ebenfalls in der Stiftsruine inszeniert Joern Hinkel KRABAT nach Ottfried Preußler. Die Rolle des Meisters spielt Robert Joseph Bartl. Ihn kennen die TV-Zuschauer als Gerichtsmediziner im TATORT aus München, viele haben ihn im letzten Jahr als Zirkusdirektor in Dieter Wedels KOMÖDIE DER IRRUNGEN gesehen. Er ist einer der Mittelpunktschauspieler am Münchner Volkstheater, in Bayern gehört er zu den absoluten Publikumslieblingen. „Als er mir vor etwa zehn Jahren das erste Mal begegnete, erzählte er mir, dass sein Vater ein großer BELLHEIM -Fan sei und er ihm vor dem Vorsprechen gesagt habe: ‚Wenn der Wedel dich nimmt, dann wird was aus dir!’ – Ich bin glücklich, dass ich in zahlreichen Inszenierungen mit ihm gearbeitet habe und absolut sicher, dass aus ihm auch ganz ohne mein Zutun ‚etwas geworden’ wäre“, erklärt Dieter Wedel.  
Für Regisseur Joern Hinkel ist Robert Joseph Bartl als Meister geradezu ideal für diese doppelgesichtige Rolle: „Einmal wirkt er wie ein großes Kind mit staunenden Kinderaugen, aber im nächsten Augenblick kann die Stimmung umschlagen. Diese Launenhaftigkeit macht den Meister so gefährlich, so unberechenbar, und ich weiß, dass Robert genauso den Verführer spielen kann wie den von bösen Geistern getriebenen Müller, der mit dem Teufel einen Pakt geschlossen hat. Der Meister in KRABAT würde wohl kaum eine Gruppe von jungen Männern anführen, wenn er nicht in der Lage wäre, sie neben aller Strenge auch um den Finger zu wickeln. “
Im Park der Stiftsruine, auf der Spielwiese, wird neben Joern Hinkels SOMMERNACHTS-TRÄUMEREIEN die Komöde DER KREDIT gezeigt. Rudolf Krause und Markus Majowski spielen einen Bankkunden und einen Filialleiter, deren Rollen und Machtverhältnisse sich im Lauf eines Kreditantrages auf erfrischend komische Art neu ordnen.


Neben der Spielwiese, auf Höhe der Apsis der Stiftsruine, wird es einen weiteren neuen Spielort im Park vor der Stiftsruine geben: Das Theaterzelt. Hier wird in diesem Sommer das Märchen DIE GOLDENE GANS der Gebrüder Grimm, nacherzählt von Franziska Reichenbacher, gezeigt.  Es wird für Kinder ab 6 Jahre und die ganze Familie inszeniert und hat am 30. Juni Premiere. Es gibt Vorstellungen am Vormittag und am Nachmittag. Der Eintritt beträgt für Kinder 5 Euro und für Erwachsene 10 Euro.

Wie bereits angekündigt werden die Bad Hersfelder Festspiele ab diesem Jahr auch Opern- und Klassikkonzerte anbieten. Zwei Aufführungen der MESSA DA REQUIEM von Verdi mit Evelina Dobraceva, Constance Heller, Marius Vlad Budoiu, Tobias Schnabel, dem neu gegründeten Hessischen Konzert und Festspielchor mit rund 100 Mitgliedern und dem Karsbader Sinfonieorchester dirigiert Ulrich Manfred Metzger.

Am 22. August 2016  wird René Kollo mit MEIN LEBEN UND DIE MUSIK ab 20:30 Uhr mit Tatjan Charalgina (Sopran), Lothar Fritsch (Bass) und einem philharmonischen Ensemble unter der Leitung von Helge H. Dorsch in der Stiftsruine gastieren.

Alle Inszenierungen und Besetzungen finden Sie auf der Internetseite
www.bad-hersfelder-festspiele.de.

Karten an allen Eventim-Verkaufsstellen, online und vor Ort:
Ticket-Service
Am Markt 1
36251 Bad Hersfeld
Telefon: 06621 640200
ticket-service@bad-hersfelder-festspiele.de